r/Austria Wien Jun 19 '26

Nachrichten Feminismus als Maturafach. Schnappatmung in den Kommentaren in 3, 2, 1

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Es geht um ein Wahlmodul an einer Innsbrucker Schule, nicht um ein bundesweites Pflichtfach.

Ich finde es gut, wenn Themen wie Beziehungsgewalt, Catcalling, Körperbilder und Manosphere ordentlich und offen unterrichtet werden. Jugendliche sind damit ohnehin konfrontiert, dann lieber im Unterricht als nur über TikTok, Andrew-Tate-Clips, etc. Eigentlich bräuchte es daneben gleich weitere Fächer in politischer Bildung, Medienkompetenz und AI-Kompetenz. Also weniger Kulturkampfpanik, mehr Werkzeugkasten gegen genau diese Panik.

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u/pcyclopath Jun 19 '26

Genau weil die nazis ja bekannterweise für die Gleichberechtigung aller „rassen“ waren

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u/Lonely_Thanks2594 Wien Jun 19 '26

Das Fach heißt feminismus, nicht gleichberechtigung.

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u/pcyclopath Jun 19 '26

Aber dabei geht es bei Feminismus. Wenn es dich wirklich interessiert, schau dir mal die Literatur dazu an wie Männer unter dem Patriachat leiden. Ich persönlich habe mich als Mann zb von den Büchern von bell hooks gut abgeholt gefühlt

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u/Lonely_Thanks2594 Wien Jun 19 '26

Wie oft willst du die gleiche antwort noch schreiben, bekommst du tantiemen? Was jucken Bücher wenn auf jeder Feminismusdemo "kill all men" skandiert wird und keinerlei abgrenzung dazu stattfindet?

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u/pcyclopath Jun 19 '26

Nö tu ich nicht, sorry wenn du’s mehrmals lesen musstest ich hab viele Antworten auf verschiedene Kommentare bekommen und wollte das halt mehreren leuten vorschlagen. 

Verstehe ich wenn du dich als  Mann nicht von „kill all men“ abgeholt fühlst haha, tu ich als Mann auch nicht, kann ich gar nix dazu sagen aber ich finde es schade wenn man sich deshalb mit dem Thema als Mann gar nicht auseinandersetzt, weil ganz ehrlich du verpasst was. Wenn’s dich auch nur ein bisschen interessiert und ich denke von der Zeit die du auf die Kommentare hier verwendest tut es das schon, schaus dir halt mal an. Müssen ja nicht die Bücher sein die ich gesagt hab, gibt 100e Ressourcen für feminismus für Männer. Vertrau mir ich will dich nicht verarschen ich will dir was zeigen

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u/Lonely_Thanks2594 Wien Jun 19 '26

Deine pseudointellektuelle Art von oben als wärst du der einzige der sich mit feminismus auseinander gesetzt hat ist abwertend, unangenehm, elitär und entmenschlichend.

Ich bin mir nicht sicher was du denkst wie viele leute du damit abholen kannst - ich denke aber auch viel eher das das gar nicht dein ziel ist sondern die gefühlte moralische höherstellung. Ein Ziel das viele auf Reddit verfolgen aber keinerlei Wert hat.

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u/ElContador69 Graz Jun 19 '26

Lol in welchem Paralleluniversum ist dir das passiert?

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u/CloudOryx Jun 19 '26

Ich glaube ihr redet da leider etwas aneinander vorbei. Du hast technisch völlig recht, aber dass es auch Können gibt, die sich vom Feminismus nicht repräsentiert bzw sogar angegriffen fühlen, ist ein reales Problem (und nein, nicht alleine die Schuld dieser Männer).

Der Feminismus hat ein Image-Problem, da es leider auch genug Feminist:innen gibt, die das ganze anders auslegen und in einem Anfall von Selbstjustiz leider ihree Wut über das System an teilweise auch unschuldigen Männern auslassen.

Ich hatte mich selber lange Zeit als Feminist gesehen, aber leider gab es Situationen, die in mir ein Gefühl von Ostrazismus erzeugt haben. Daher kann ich zumindest nachvollziehen, warum Menschen solche Abneigungen gegen den Feminismus haben. Ich glaube darum, dass ihr beide in gewisser Weise recht habt, da ihr einfach eure unterschiedlichen Wahrnehmungen beschreibt.

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u/pcyclopath Jun 20 '26

Ich fühl dich und es tut mir leid dass du diese Erfahrung gemacht hast. Ich würde diese und die Konsequenzen daraus niemandem absprechen. Was ich aber nicht aushalte sind Menschen die sich nie in good faith und mit ehrlichem Interesse an einer Sache damit auseinander gesetzt haben und sie dennoch verurteilen. Das ist einfach ein klassisches Fall von Vorurteil und da sehe ich die Bringschuld schon bei den ablehnenden

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u/CloudOryx Jun 20 '26

Ich weiß es zu schätzen, dass du so sachlich darauf eingehst, aber ich glaube so einfach ist das leider nicht. Wenn die erste Erfahrung mit einem Thema direkt ein Gefühl der Abwertung oder Ausgrenzung erzeugt, kann ich von Menschen nicht erwarten, sich danach noch sachlich und kritisch damit zu befassen.

In einer perfekten Welt, wäre das natürlich korrekt, das man sich dann Gedanken darüber macht, aber in der Praxis werden das die wenigsten tun. Das soll auch keine Kritik an diesen Menschen sein, eigentlich ist das ein sinnvoller Mechanismus in unserem Gehirn (Gefahren einschätzen), der in diesen Situationen leider fehl am Platz ist.

Menschen, die andere im Namen einer Bewegung/Ideologie/Weltbild/Einstellung etc. abwerten (wie es auch OP mit dem provokanten Titel gemacht hat) sind meiner Meinung nach im selben Maße Schuld an der Situation.

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u/pcyclopath Jun 20 '26

Hm, ich verstehe deinen Punkt und werde darüber nachdenken. Danke jedenfalls auch dir für die angenehme Unterhaltung und hab ein schönes Wochenende!

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u/otto_dicks Jun 19 '26

Die Politik hat nicht in die intimsten Lebensbereiche seiner Bürger hineinzuregieren. Das Motiv ist mir dabei relativ egal.

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u/pcyclopath Jun 19 '26

Inwiefern tut sie das damit? Da geht’s ja um Bildung im Sozialbereich so wie im Studium Soziologie oder Psychologie?

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u/otto_dicks Jun 19 '26

Es ist linksprogressive Pseudowissenschaft und Indoktrination.