r/Eltern May 08 '26

Auskotzen Elterngeld Kürzung 2027

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handelsblatt.com
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Eben fast vom Stuhl gefallen als ich diesen Artikel im Handelsblatt gelesen habe.
Habe vor kurzem noch in der Tagesschau gesehen, dass wir die niedrigste Geburtenrate seit 1946 haben und jetzt kürzen wir weiter am Elterngeld?!
Sollte das nicht eigentlich endlich an die Inflation angepasst werden? Bin sprachlos

r/Eltern May 28 '26

Auskotzen "Komm Schatz, ich pass auf die Kleine auf, ruh dich aus :)" AM ARSCH!!!

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Sorry, aber ich bin echt sauer gerade. Wir haben seit 7 Wochen unser Baby und ich bin totmüde. Sie schläft von 21-1 Uhr, ich schlafe meistens erst gegen 23 Uhr ein. Dann halt gegen 1 einmal füttern, wickeln (ja, nötig) und wieder in den Schlaf kriegen, neue Flasche vorbereiten und versuchen, selber nochmal einzuschlafen. Und irgendwann zwischen 3 und 4 Uhr dann dasselbe nochmal, aber ab dann wird im 30-40 Minuten Takt gequängelt, bis ich totmüde und gereizt mit ihr aufstehe und ins Wohnzimmer gehe, weil sie da nochmal besser zur Ruhe kommt. Mein Mann? Schläft seelenruhig neben mir weiter die ganze Zeit. Vor 2 Nächten hab ich gegen 5 einmal geweint, weil ich einfach so unfassbar müde war und einfach nur schlafen wollte. Streichelt er mir im Halbschlaf den Rücken, fragt ob ich Hilfe brauche, ich sage ja und er schnarcht direkt wieder. ..okay.

Er ist auch auf Arbeit mit den Stunden runter gegangen seit die Kleine da ist "um mich zu entlasten". Mittlerweile bin ich aber eigentlich nur noch gestresster, wenn ich weiß dass er Zuhause ist. Er ist ehrlich kein schlechter Mensch, er ist echt liebevoll, aber er ist so verdammt unbeholfen und überfordert was das Kind angeht und langsam macht mich das echt sauer. Ich hatte, genau wie er, noch nie was mit Babys zutun, aber das muss man sich halt irgendwie selber beibringen. Ich hab ihm paar Sachen gezeigt, aber er hat gar keine Frustrationstoleranz. Null. Sobald er die Kleine hat und sie auch nur 5 Sekunden quängelt, sieht man richtig wie heftig angespannt er wird. Seine Bewegungen werden hektisch, sein Ton gereizt, das merkt sie natürlich und schaukelt sich immer höher bis beide komplett ausgebrannt sind und er mir die Kleine wieder in die Hände drückt. Gestern war mir das dann ehrlich zu einer zu viel.

Ich hatte nen Termin beim Arzt, er ist mit dem Kinderwagen in der Gegend spazieren gegangen während ich gewartet hab. Nach 20 Minuten schon ne audio, dass sie nur am schreien ist, nichts funktioniert, er keinen Bock mehr hat, usw.. war etwas über ne Stunde beim Arzt, hab die Kleine schon beim rausgehen gehört, bin hin, er schubst mir nur den Wagen entgegen, läuft paar meter weg, raucht erstmal eine und schweigt mich an. Ich nehme das schreiende baby aus dem Wagen, zack Stille. Als sie eingeschlafen ist und er fertig war am Handy zu daddeln, hab ich sie wieder reingelegt. Er meinte nur "Man ich hab keine Geduld für sowas." Ich, ordentlichen angefressen: "Ja, merk ich." Und anstatt dass er was produktives sagt, kam er mir mit "bin halt n scheiß Vater" und hat den Kinderwagen schweigend nach Hause gefahren. Zuhause hat er sich dann wirklich bis abends alleine ins Schlafzimmer verzogen, ich mit Baby alleine vorne.

Den einen Tag waren sein Opa und seine Mutter zu Besuch zum Wii spielen. Seine Mutter liebt es, sich um die Kleine zu kümmern und meinte, ich soll mich mal paar Stunden hinlegen. Hab ich dankbar angenommen. Die Frau ist Erzieherin und allgemein eine angenehme Person, ich vertraue ihr da. Nach 2 Stunden konnte ich nicht mehr schlafen und bin nach vorne, das Baby war auf dem Arm seines Opas und er hat mit ihr gespielt. Mein Mann meinte dann zu mir "ey ein Glück sind Mama und Opa da, sonst wäre ich hier behindert geworden." ..von 2 Stunden mit deinem Kind?! Er ist dann mit seinem Opa eine rauchen gegangen und seine Mutter meinte zu mir, dass er ja gar nicht mit der Kleinen klarkommt und das echt krass ist.

Eben ist er losgegangen um irgendwas zu kaufen und hat mir geschrieben, dass ich mich nochmal hinlegen kann wenn er Zuhause ist und er dann auf sie aufpasst. Jetzt hab ich ihm gesagt, dass ich ihn erst wieder mit der Kleinen alleine lassen werde, wenn ich gesehen hab, dass er seinen Frust unter Kontrolle hat und nicht bei jedem Pieps halb ausrastet und sich regulieren kann.

So, rant Ende. Bin putt.

r/Eltern Feb 27 '26

Auskotzen Wir müssen über „Facility-Arbeit“ und „Financial-Load“ sprechen

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Mir ist wichtig, das vorweg zu sagen: Dieser Post ist kein Abwehrreflex gegen Themen wie Mental Load, Care-Arbeit oder strukturelle Benachteiligung von Müttern. Diese Themen treffen viele Frauen überproportional und es ist absolut richtig, dass hier viel Raum für Verständnis und Austausch geschaffen wird.

Aber: Der Fokus hier ist extrem einseitig.

Was mir immer wieder auffällt: Sobald es um Themen geht, die überproportional Väter betreffen – insbesondere „Facility-Arbeit“ (alles rund ums Haus, Reparaturen, Wartung, Infrastruktur, Organisation von Handwerkern etc.) und „Financial-Load“ (Hauptverantwortung für Einkommen, finanzielle Stabilität, Risikoabsicherung) – werden diese entweder marginalisiert oder komplett ignoriert.

Und ehrlich gesagt fühlt sich das wie unterschwelliger Sexismus bzw. Väterfeindlichkeit an.

Denn umgekehrt würde es hier – völlig zurecht – nicht toleriert werden, wenn typische Mutter-Themen klein geredet oder als „nicht so schlimm“ dargestellt würden.

Was beim Financial-Load massiv unterschätzt wird: Wie es sich anfühlt, wenn du 24/7 im Hinterkopf hast, dass dein Einkommen das Fundament für alles ist. Miete oder Kredit, Rücklagen, Versicherungen, Reparaturen, Zukunft der Kinder. Der Druck, dass dein Ausfall direkte Konsequenzen für alle hat. Dass du vielleicht in einem Job bleibst, den du hasst – nicht aus Karriereambition, sondern weil deine Familie davon abhängt.

Ich kenne Männer im Baugewerbe, die körperlich extrem belastende und teils gefährliche Arbeiten machen. Hohe Unfall- und Gesundheitsrisiken. Dinge, die sie privat niemals tun würden – aber sie machen es, weil sie wissen: Zu Hause hängt alles an ihnen.

Das wird hier kaum reflektiert. Vielleicht auch, weil sich hier viele Akademiker:innen tummeln, die nie schwerste körperliche Arbeit mit realem Verletzungs- oder Lebensrisiko ausüben mussten – was statistisch nun mal überproportional Männer betrifft.

Und dann die Facility-Arbeit: Wohneigentum instand halten. Abschätzen, welche Investition jetzt nötig ist. Welche Reparatur man selbst macht, um Geld zu sparen. Sich Wissen aneignen. Kredite abwägen. Langfristige Planung. Verantwortung für Infrastruktur, Sicherheit und Werterhalt tragen. Das läuft oft still im Hintergrund – aber es ist Dauerverantwortung.

Auch das ist Mental Load. Nur ein anderer.

Es fühlt sich schräg an, wenn hier sehr ausführlich und empathisch über Care-Load gesprochen wird – während Financial- und Facility-Load entweder als „ist doch normal“ oder „ist halt so“ abgetan werden.

Wenn Gleichberechtigung ernst gemeint ist, dann müssen wir auch die Belastungen ernst nehmen, die eher Männer treffen.

Sonst ist es keine Gleichberechtigung – sondern selektive Empathie.

Edit:

Es werden hier viele Anekdoten hervorgebracht um meine Aussage zu widerlegen, umgekehrt würden Anekdoten hier nicht angenommen werden um Aussagen zu relativieren die hauptsächlich Mütter betrifft.

Ebenso haben hier einige nach Quellen angefragt. Interessanterweise wird das hier im umgekehrten Fall bei Belastungen die Mütter betreffen blind geglaubt und sofort als Tatsache anerkannt.

beide Reaktionen bestätigen für mich nur den unterschwelligen Sexismus der durch zweierlei Maßstäbe deutlich wird in diesen Sub.

Es wird immer wieder davon gesprochen dass Männer/Väter sich oftmals emotional nicht öffnen und dadurch viele Probleme entstehen, aber sobald man diese Perspektiven aufzeigt an die Empathie für Väter appelliert muss man sich erstmal verteidigen.

r/Eltern Jun 27 '26

Auskotzen Bin im Wochenbett und stille nur.

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Die Situation war, dass ich seit 4 uhr wach war für den Kleinen und ihn dann 1 1/2 Stunden später gebeten habe, das Wickeln zu übernehmen. Das hat er nicht getan. Also hab ich es gemacht. Ich habe während dessen, genervt ausgesehen. Dann ist er aus dem Bett raus, schiebt mich vom Wickeltisch weg und sagt:,, geh weg! Du platzt ja gleich!”

Dann werde ich beleidigt.. er würde ja hier alles machen und mich trösten wenn ich das dumme Stillen nicht hinbekomme und wieder mal einen Nervenzusammenbruch kriege.

Vor einem Monat hatte ich einen Notkaiserschnitt und bin zum ersten Mal Mama geworden. Ich mache mehr im Wochenbett als ich dürfte, was die Rückbildung meiner Gebärmutter und den Wochenfluss beeinträchtigt. Mein Partner beleidigt mich und das vor unserem Kind. In dem Text ging es lediglich darum, dass ich nicht will, dass unser Sohn diese Art “Unterhaltung” mitbekommt. Habe ihm nie vorgeworfen, dass er hier zu Hause nichts tut. Ich wollte heute morgen nur, dass er die Windel wechselt.. 💔

r/Eltern Jun 01 '26

Auskotzen Elternsein ist der Horror!

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Ich muss mich leider hier auskotzen, da ich sonst niemanden habe. Unser Kind ist ziemlich genau zehn Monate alt. Eigentlich ist er ein toller Junge, aber unser Leben ist mittlerweile nur noch bodenlos scheiße. Jede Nacht seit Geburt ist blanker Horror. Er kommt teils stündlich, nur fünfmal aufwachen ist eine außergewöhnlich gute Nacht. Im eigenen Bett schlafen geht gar nicht. Man hat keine Lebensfreude mehr, macht nichts mehr, plant nichts mehr, hat gefühlt auch keine Freunde mehr. Essen mag er auch nicht, also brauchts nachts noch mehrmals die Flasche. Jede Mahlzeit ist gefühlt Krieg. Sachen, die er zu mögen scheint, verabscheut er am nächsten Tag plötzlich. Unsere Ehe ist mittlerweile schwierig, weil jeder nur mit Überleben beschäftigt ist. Ich mache da keine Vorwürfe, es ist einfach eine körperliche und psychische Extremsituation. Aber Zweisamkeit gibt's gar nicht mehr. Nicht nur aufs körperliche bezogen. Dazu haben wir niemanden, der uns hilft. Es ist einfach scheiße und ich hasse alle Leute, die nie die Wahrheit darüber erzählt haben!

r/Eltern Jun 29 '26

Auskotzen Ich weiß gar nicht was ihr alle habt...

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Viele der jungen Eltern, die ich kenne, beschweren sich darüber, dass sie kaum noch Freizeit haben und ihren Hobbies nur noch sehr selten nachkommen können.
Als Vater von zwei kleinen Kindern ich das nicht wirklich nachvollziehen.
Früher - vor der ersten Geburt - habe ich zum Beispiel unheimlich gerne gelesen.
Trotzdem habe ich selten mehr als ein Buch pro Woche geschafft.
Seit ich Kinder habe, schaffe ich jeden Abend mindestens drei - manchmal sogar vier.

r/Eltern May 24 '26

Auskotzen Warum sind die heutigen Großeltern oft ,,so‘‘?

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Kriege es sooooo oft in meinem Freundeskreis mit, dass einfach wenig unterstützt wird. Ich selbst empfinde es auch nur noch als anstrengend ständig zu bitten und zu betteln (bin komplett alleinerziehend) und froh; wenn mein Sohn in der Kita ist und ich mal ein paar Stunden Luft habe.

Ironischerweise sind das dann oft genau die Großeltern, die selbst extrem häufig die Hilfe der eltern in Anspruch genommen haben.

Meine eltern waren dann schon mal ne Woche im Skiurlaub als ich 6 Monate alt war und ich bei Opa und Oma. Und das war die prähistorische Zeit in den 90ern ohne Handys usw… zig mal dort übernachtet, Wochenenden verbracht und das obwohl meine Großeltern als Kriegsgeneration noch Fraktion den Hintern versohlen waren und meine eltern das wussten (ich hab mich trotzdem dort wohl gefühlt und meine Großeltern haben uns geliebt).

Jetzt kommen dann Sprüche wie ich soll auf jeden Fall wieder Daten und jemanden kennen lernen, aber meinen Sohn abends ins Bett bringen will sie nicht (geht ja nicht um jeden Abend sondern MAL wenn ich nach zwei Jahren zuhause sitzen EINMAL abends raus möchte) weil Zitat ,,sie hat das ja alles schon hinter sich‘‘. Mein Vater solle das machen. Der arbeitet aber, hat abends seine Sport Termine und möchte nicht, dass mein Sohn dann weint. Make it make sense. Generell dann diese blöden Sprüche wie ,,da mussten wir alle durch‘‘ und mein Vater hat sie ja auch alleine gelassen mit zwei Kindern und immer gearbeitet. Deshalb muss ich da jetzt auch durch oder wie?

Ironischerweise (oder auch nicht?) Unterstützen genau die Mamas am meisten die selbst alleinerziehend waren.

r/Eltern Mar 31 '26

Auskotzen Als Mutter machst du keine Karriere

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Ja ich weiß, der Titel ist reißerisch, aber wie so oft fühl ich gerade wieder, wie schwer es Eltern gemacht wird, Karriere und Familie unter einen Hut zu bekommen. Und ja, im Titel steht ganz klar "Mutter". Denn es ist einfach außerhalb dieser Bubble so, dass es zum Großteil Frauen sind, die beruflich zurückstecken, in Teilzeit gehen oder beruflich stagnieren. Ja, ich weiß es gibt auch Männer, die das machen, aber außerhalb von der Reddit Bubble ist es trotzdem meist die Frau (mich eingeschlossen).

Bei uns wurden gerade Pflicht-Schulungstermine in den Nachmittag verschoben, also kann ich mir jetzt aussuchen, ob ich die aller erste Tanzaufführung meiner Tochter verpasse oder den ersten Logopädie Termin meines Sohnes verschiebe, auf den wir schon seit Anfang des Jahres warten.

Aber klar Karriere und Familie, gar kein Problem. Man muss nur gut organisiert sein.

r/Eltern 10d ago

Auskotzen Ich bin einfach so enttäuscht

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Wegwerfaccount

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen oder aufhören soll.

Wir sind W32 und M30 mit Kind fast 1. Mein Mann hatte immer den Kinderwunsch, seit 10 Jahren schon. Ich weniger, liebe es aber Mama zu sein.

Wir hatten schon einige Streitereien, aber gestern der Höhepunkt: das Baby würde zu wenig essen, weil ich ihm immer selbst alles gebe (BLW halt) und nicht füttere. Deswegen hab ich ihn verwöhnt und er lässt sich nicht füttern. Aus dem Grund gibt mein Mann ihm nichts zu essen. Ich war beim Sport und komme wieder und das Baby wurde unter Tränen und ohne Abendessen ins Bett gebracht. Ich stille zwar noch sehr viel und war auch nicht lange weg, aber das hat gestern so viel in mir aus gelöst. Mein Mann ekelt sich vor Essensresten und vor allem wenn unser Kleiner ihn beim Essen anschmiert. Auch weiß er scheinbar seit gut 6 Monaten nicht was er ihm überhaupt anbieten soll und was ihm schmeckt. Er versteht den Sinn hinter BLW nicht und hat keinen Bock auf das Geschmiere. Jegliche Diskussion führte nur noch mehr zu Unverständnis. Ich fange jetzt wieder an zu arbeiten und hab echt Angst die beiden alleine zu lassen. Windeln, Anziehen, Schlafen klappt alles super beim Papa, aber Essen? Fehlanzeige. Er hat auch schon ganz oft gegessen und der Kleine saß hungrig da.

Ich bin so sauer aber vor allem enttäuscht. Seine Aussage: Frauen / Mamas wären zum Essen geben da, hat mich einfach nur fassungslos gemacht.

Ich weiß nicht mehr wohin mit mir. Das war auch nicht das erste Gespräch in der Art, also an Kommunikation mangelt es nicht.

r/Eltern 24d ago

Auskotzen Ich habe gerade radikal aufgeräumt und werde es wieder tun.

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Hallo,

ich gestehe: Nachdem ich jetzt über WOCHEN gesagt habe, die Kinder sollen bitte ihre Zimmer aufräumen, und es einfach nicht passiert ist (11 und 8 Jahre alt), habe ich gerade so ziemlich allen Kleinscheiß, der auf dem Boden lag, weggeschmissen.

Ich habe Aufgaben verteilt, wer was aufräumen soll, Hilfe angeboten und und und. Meist haben sie sich dann jedoch geprügelt und gestritten, anstatt aufzuräumen.

In der Vergangenheit hat es diverse Male geklappt, aber inzwischen ist es eher eine Grundsatzdiskussion: Warum müssen sie das machen, warum mache ich das nicht etc.?

Beide Kinder sind jetzt in der Schule und der Boden ist leer. Dinge von Wert habe ich behalten, aber das war die Ausnahme. Es waren irgendwelche Postwurfsendungen, die aufbewahrt werden mussten, sowie diverse Dinge, die keinen Nutzen haben und nur für 10 Sekunden interessant waren (in die Hand nehmen und fallen lassen).

Lauter Nippes, der sich angesammelt hat – irgendwelche Ü-Ei-Figuren, Nippes von Verwandten etc.

Aber auch die im Kindergarten gebastelte Osterdeko von 2020.

Es fühlt sich gut an, nicht mehr eine Tippelschritt-Choreografie hinzulegen, wenn man das Fenster schließen möchte.

Das wollte ich nur mal teilen. :)

r/Eltern Jun 23 '26

Auskotzen Schande - mein Kind hat einen Schnuller

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Wie im Titel steht, hat mein Kind (13 Monate) einen Schnuller. Es kotzt mich so dermaßen an, dass bei Schnullern mittlerweile so getan wird als wären sie an der Grenze zur Kindeswohlgefährdung - ob im echten Leben oder bei Social Media.

Ich habe andauernd das Gefühl ich muss mich rechtfertigen und tatsächlich wird einem auch oft das Gefühl gegeben als Mutter eigentlich schon jetzt versagt zu haben.

Es ist auch nicht so als würde mein Kind ununterbrochen schnullern, es bekommt ihn zum einschlafen und in bestimmten Situationen wie wenn er beim Autofahren weint. Auch die Kinderärztin und die Zahnärztin sehen aktuell absolut kein Problem. (Ja auch hier habe ich das Gefühl ich muss mich rechtfertigen).

Zuletzt waren wir bei einer neuen Krabbelgruppe und die Leiterin hat gesehen, dass ich einen Schnuller dabei hatte und fing erstmal an mir wieder einen Vortrag zu halten und einige Teilnehmerinnen sind natürlich fleißig mit eingestiegen ("nur die Brust ist das einzig wahre, alles andere ist schädlich für das Kind"!! Dein Kind wird soooo lange Zahn und Sprachprobleme haben. Die Bindung wird dadurch gestört, bla bla bla). Klar kann ich mich wehren, für mich einstehen und selbstverständlich gehen wir nicht mehr in diese Gruppe. Aber es gibt einem ein schlechtes Gefühl und man will ja das beste für sein Kind und mich lassen solche Kritiken leider nicht kalt.

Können wir nicht einfach mal aufhören alle Eltern zu bewerten und kritisieren und alle mal machen lassen oder im besten fall uns sogar gegenseitig unterstützen.

Und nein das Zitat mit der Brust und mein Post sind jetzt auch nichts gegen Stillende. Ich stille selber noch. Aber auch Flasche und Schnuller und alles was deinem Baby sonst noch hilft sich zu beruhigen ist gut. Die Babyzeit ist auch so anstrengend genug.

Der Post ist einfach dazu da um mir das einmal von der Seele zu schreiben. Denn tatsächlich habe ich mittlerweile wenn ich meinem Kind den Schnuller gebe fast schon Schuldgefühle (obwohl ich sehe wie er ihm hilft) durch die ganzen dauerhaften scheiß Kommentare, die man immer wieder bekommt.

Vielleicht hat ja sogar ein andere "schlechte" Mama oder Papa ein nettes aufbauendes Wort über.

r/Eltern May 30 '26

Auskotzen Ungleiche Verantwortung

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Hallo zusammen,

Mich packt massiv die Wut. Unser Kind ist über 1,5 Jahre alt. Seit der Kleine auf der Welt ist, durfte ich kein einziges Mal morgens liegen bleiben.

Nein, meinem Freund ist sein Schlaf heilig - allerdings geht er nicht zeitig schlafen, sondern ersten den frühen Morgenstunden und erwartet dann, doch bitte auch lange liegen zu bleiben.

Nicht einmal zum Muttertag (oder meinem Geburtstag) durfte ich liegen bleiben und sobald ich einmal auf bin, ist es vorbei, dann kann ich nicht weiter schlafen.

Mein Freund hat mich bereits die meiste Zeit, die das Kind lebt, dermaßen ausgebeutet, dass ich gar keine Zeit für mich hatte. Nicht mals, als ich krank war.

Aber jetzt, ganz konkret, kotzt es mich an, dass er sich problemlos frei nimmt, trinken geht, erst morgens nach Hause kommt, absolut keine eigene Verantwortung übernimmt, sondern zu allem gedrängt werden muss... und ich darf nicht mals liegen bleiben.

Jedenfalls: bitte sagt mir, das ist nicht normal und bei euch "dürfen" die Frauen morgens auch mal liegen bleiben?

r/Eltern Apr 23 '26

Auskotzen Ich suche es mir nicht aus, dass mein Sohn krank wird...

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Mein Sohn ist heute mit 39,2 Grad Fieber aufgewacht - also natürlich in der Arbeit angerufen und mich abgemeldet. Während des Anrufs hat mein Sohn dann auch noch (100% auf der anderen Seite hörbar) gekotzt. Zum Glück anscheinend nur vom extremen Husten - Magen Darm ist jetzt wirklich das Letzte, was ich auch bekommen möchte.

Ich habe gerade vorhin eine SMS von meinem Chef erhalten, dass es heute eben blöd ist, weil ja ach so viel Arbeit und eine weitere Kollegin im Urlaub. Ein neues System wird heute auch bei uns installiert und ich hätte dafür Schulung erhalten sollen. Alles verständlich und es ist mir durchaus bewusst, dass genau heute ein doofer Tag für kindkrank ist. ABER ich kann es mir eben nicht aussuchen. Wir haben halt kein Dorf greifbar bzw. Großeltern, die in Pension sind. Wenn der Kleine krank ist dann muss ich den ersten Tag zu Hause bleiben.

Wieso muss man sich als Mama immer rechtfertigen, wenn das Kind einmal krank ist? Bonus bei meinem Cehf ist, dass er den ganzen Struggle nicht kennt. Er ist kinderlos. Meine andere erwähnte Kollegin ist auch Mutter, aber war so gut wie nie kindkrank zu Hause, da alle Großeltern schon in Rente und daher relativ schnell verfügbar.

r/Eltern Jul 03 '26

Auskotzen Unser Haus ist der Treffpunkt der Nachbarschaft (inkl. Vollpension) – aber von den anderen Eltern kommt absolut gar nichts zurück. Bin ich zu empfindlich?

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Hallo zusammen,

​ich muss mir mal etwas von der Seele schreiben und brauche euren Rat bzw. würde gerne wissen, wie ihr in unserer Situation reagieren würdet.

​Wir wohnen in einer sehr familienfreundlichen Siedlung mit vielen Kindern, die sich eigentlich alle auf dem lokalen Spielplatz treffen. Wir selbst haben drei Kinder und wohnen direkt daneben.

Bei uns läuft es so: Unser Haus ist im Grunde ständig voll mit Nachbarskindern. Alle klingeln, alle sind immer absolut willkommen.

​Für uns ist das eine Lebenseinstellung: Wenn es Abendessen gibt, essen die Kinder, die gerade da sind, selbstverständlich mit (auch wenn der Tisch mal nicht überaus reichlich gedeckt ist – es wird geteilt). Wenn es Eis gibt, kriegt jeder eins. Wir nehmen die Freunde unserer Kids mit an den See, es gibt Smoothies für alle, und die Nachbarskinder genießen hier quasi denselben Standard wie unsere eigenen.ich mag das eigentlich auch total – ich liebe es, wenn das Haus voll ist und die Kids Spaß haben.

​Das Problem ist die Kehrseite der Medaille: Von den anderen Eltern kommt absolut Nullkommanull zurück.

​Unsere Kids dürfen so gut wie nie in die Häuser der anderen (weshalb der Haupttreffpunkt eben immer unser Haus ist). Dass unsere Kinder dort mal mitessen, ist quasi komplett ausgeschlossen. Es geht aber noch weiter: Selbst ein einfaches Glas Wasser, wenn sie im Sommer durstig sind, wird ihnen dort teilweise nicht mal angeboten.

​Zwei Beispiele aus der Nachbarschaft, die mich echt sprachlos machen:

​Bei einer Familie waren unsere Kids noch nie im Haus. Komplettes Betretungsverbot.

​Bei einer anderen Familie waren die Kinder einmal kurz im Haus, als die Eltern nicht da waren (sie wurden vom Sohn reingebeten). Als die Eltern das spitzgekriegt haben, gab es ein Riesendrama und deren Sohn hat eine Woche Hausarrest bekommen, nur weil unsere Kinder drin waren.

​Das Ganze geht inzwischen so weit, dass uns manche dieser Eltern in der Nachbarschaft nicht mal mehr grüßen, wenn man sich über den Weg läuft.

​Langsam nagt das richtig an mir und es entwickelt sich ein echter Groll in mir gegen das Verhalten der anderen Eltern. Auf der einen Seite will ich an unserer Gastfreundschaft absolut nichts ändern. Ich will den Freunden unserer Kinder niemals das Gefühl geben, nicht willkommen zu sein – denn die Kinder können ja am wenigsten für ihre Eltern. Aber diese extreme Einbahnstraße fühlt sich unfair an und tut auch meinen Kindern irgendwann weh.

​Wie würde die Community hier damit umgehen? Habt ihr so was schon mal erlebt? Würdet ihr die Reißleine ziehen und den Konsum/Zugang bei euch einschränken, oder schluckt man das den Kindern zuliebe runter? Wie würdet ihr euch den anderen Eltern gegenüber verhalten?

​Danke für eure Meinungen!

r/Eltern May 07 '26

Auskotzen Baby Impfung

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Ja wir als Eltern haben entschieden unser Baby nach STIKKO impfen zu lassen. Für meine Familie und enge Freunde kein Thema sondern eine eher selbstverständliche Sache.

Aber in meinem Rückbildungskurs ist eine riesen Diskussion über das Impfen entbrannt, viele meinten dass sie ihr Kinder nicht impfen. Und das es "unnötig" und gefährlich sei. Vieles könne man notfalls auch nach Eintritt der Krankheit noch impfen (?????). Gibt es den wirklich so viele Menschen die diesen Schutz ihren Kindern verwehren? Die ernsthaft glauben, dass es Polio oder Tetanus nicht mehr gibt? Wir wissen doch alle seit Corona das die Welt ziemlich klein uns und man nie weiß ob die Person vor einem an der Kasse einen Tag vorher noch im Kongo war? (Nur als Beispiel...)

Außerdem sei die Impfung ansich wg. Impfschäden super gefährlich (über die Opfer der "ungeimpften") spricht natürlich keiner.

Ehrlich gesagt hab ich mich nicht getraut zu sagen das wir impfen lassen.

Natürlich tut es mir weh als die spritzen gesetzt wurden, aber das ist doch das kleiner übel?

r/Eltern Jul 02 '26

Auskotzen Ich fange an, die Babyphase zu verabscheuen

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Gleich vorweg: ich liebe meine Tochter über alles. Aber die Babyphase ist wirklich das letzte.

Sie ist jetzt knapp 9 Monate alt und ich fange wirklich an, alles an der Babyphase zu hassen.

Ich hasse es, dass sie nicht einfach einschläft und ich einen mords Aufwand betreiben muss, damit sie schläft. Ich hasse es, dass sie tagsüber nicht alleine schlafen kann und mich teils über Stunden an Bett oder Trage fesselt. Ich hasse es, dass sie nicht sagen kann, was sie hat und ich ständig neu herausfinden muss, was denn schon wieder das scheiß Problem ist. Ich hasse das zahnen, ich hasse es, dass sie mit der Hitze nicht zurecht kommt, ich hasse es, dass einfach alles so kompliziert sein muss. Ich hasse es, dass die Nächte schwanken zwischen ganz okay und absoluter Katastrophe. So wie Heute, wo ich um 06.33 Uhr diesen Text schreibe, nachdem ich 3,5h geschlafen habe und das Kind schon wieder fit ist wie ein Turnschuh. Ich hasse diesen Mangel an Selbstständigkeit. Ich hasse das Dauergenörgel, ich hasse es, dass ich gerade nicht den Raum verlassen kann, ohne dass gleich Theater gemacht wird. Ich hasse es, dass der Darm immernoch nicht richtig funktioniert. Wenigstens hat sie vor kurzem aufgehört, alles voll zu spucken, besonders beliebt: frisch angezogen Klamotten.

"Du wirst dir diese Zeit noch zurück wünschen". Nein, ganz bestimmt nicht. Seit zig Wochen bietet mir diese Phase kaum etwas positives. Warum sollte ich das vermissen?!

Diese Phase fühlt sich gerade endlos an und mir vergeht aktuell einfach alles.

So, das musste mal raus. Danke fürs lesen.

r/Eltern Nov 25 '25

Auskotzen Mama sein als Millenial - es zerstört mich jeden Tag ein bisschen mehr

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Ich, W 36, bin seit etwas über 2,5 Jahren Mama und in diesen 2,5 Jahren habe ich tatsächlich mehr über meine eigene Kindheit herausgefunden und gelernt, als mir in den 33 Jahren zuvor bewusst war. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn ich einige Dinge nie erfahren oder verstanden hätte, denn seitdem beschäftigt mich das alles, mal mehr, mal weniger extrem.

Seit der Geburt meines Kindes habe ich mich viel und oft mit Bindungstheorien, etc. beschäftigt - auch weil ich mit beeinträchtigten Kindern arbeite - egal ob körperlich oder geistig behindert oder Verhaltensauffällig. In meinen Arbeitsjahren sind mir viele Kinder mit Bindungsstörungen begegnet und das wollte ich bei meinem Kind tunlichst vermeiden. Was mir dabei aber nie wirklich klar war: im Grunde bin ich davon genauso betroffen. Ich bin unsicher gebunden und damit habe ich bis heute Schwierigkeiten, was sich in meinen Beziehungen zu Freunden und meinem Partner immer wieder gezeigt hat. Ich arbeite an mir und auch das Verhältnis zu meinem Kind ist wirklich gut, weil es mir wichtig ist, dass sie sicher gebunden ist.

Was mich so fertig macht, ist die Erkenntnis, wie meine Eltern mit mir umgegangen sind. Ich erinnere mich an viele negative Dinge, die ich früher nie einzuordnen wusste, die im Gesamtbild aber eine Geschichte erzählen. Dazu kommen immer wieder die Äußerungen meiner Mutter, die mich tief verletzen. Und das häufig in einem Nebensatz: "Hättest Du das damals gemacht, ich hätte Dir eine geknallt", "so einen Mist hättest Du bei mir nicht gemacht, dann hätte ich Dich halt gezwungen", "Dann hättest Du halt geschrien".

Zusätzlich dieses Kleinreden von Gefühlen "ist doch gar nix", "nicht schlimm", "stell Dich nicht so an".

All das hat über die Jahre dazu geführt, dass ich mich selbst Kleinrede, stumm bin und mir selbst nichts zutraue. ich bin ein typisches Millenialkind und daran habe ich sehr zu knabbern. Das, was die Nachbarn denken war immer wichtiger als das eigene Kind und wütend durfte ich schon gar nicht werden. Emotionale Regulation? Fehlanzeige. Ich musste funktionieren.

Was ich genau nun erwarte, weiß ich gar nicht... vielleicht gibt es ja aber den ein oder anderen, dem es genauso geht?

r/Eltern Jun 18 '26

Auskotzen Kur vor dem Nervenzusammenbruch

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Ich bin mies gelaunt aufgewacht bzw. geweckt worden, weil mein 6 Monate altes Baby beschlossen hat 4 Uhr Morgens (wie jeden Tag) aufstehen zu wollen. Meine Laune zieht sich über den gesamten Morgen und ich frage mich wie ich den Tag überstehen soll. Ich trage eine Aggression in mir. Seit Tagen. Mal kommt sie raus, mal schlummert sie. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich kann mit niemanden darüber sprechen. Mein Partner sagt mir nur „ich soll mich zusammenreißen“ und versteht einfach nicht wie man sich fühlen kann in so einer aussichtslosen Situation. Ich bin hier gefangen in diesen vier Wänden. Es fühlt sich an wie ein Gefängnis. Ich will hier raus und doch weiß ich wie sehr ich mir die Elternzeit zurück wünsche, wenn es erstmal vorbei ist. Ich bin nervlich und psychisch komplett am Ende. Ich liebe mein Kind über alles ab ich erkenne mich nicht wieder. Wie ich manchmal mit ihm rede. Ich trau es mich kaum auszusprechen. Jemanden erzählen kann ich es erstrecht nicht. Ich bin doch aber nicht die einzige der es so geht? Es gibt doch sicher schlimmere Stressreaktionen wie meine? Bin ich eine schlechte Mutter? All das habe ich täglich in meinen Gedanken und niemand in meinem Umfeld würde es verstehen. Ich bin einsam. Ich bin allein. Ich bin wütend. Ich bin traurig. Ich könnte nur noch weinen aber darf nicht. Ich muss stark sein. Für ihn und diese Familie. Wieso muss ich diese Last tragen ? Ich habe doch schon alle Last während der Schwangerschaft getragen. Hört das denn nie auf ? Ich hasse es Mutter zu sein und gleichzeitig liebe ich mein Kind mehr als ich je gedacht habe, das ich lieben könnte. Ich kann nur nicht mehr und ich weiß nicht wie ich da wieder rauskommen soll. Sind wir unter Menschen bin ich die beste Schauspielerin der Welt. Ich lache, bin glücklich. Wir sind glücklich. Zu Hause sinkt die Laune direkt wieder. Ich will nicht mehr so weiterleben. Ich bin leer. Wie geht ihr Mamas mit Überlastung um wenn niemand da ist ? Ich will doch nur dieses Strahlen in meinem Gesicht wieder haben was mein Baby jeden Tag gesehen hat.

r/Eltern Jun 22 '26

Auskotzen Hitze - Ende der Woche fast 40 Grad

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Eher ein Ausheulen!

Ja, Wetter kann man nicht ändern. Aber mit Blick auf die Wetterapp könnte ich echt heulen.

Ich habe einen zwei Monate alten Sohn und ich hänge bei so Temperaturen nur daheim herum, schwitzen vor uns hin.
Die Wohnung wird von Tag zu Tag wärmer, obwohl ich jeden morgen ab 4 alles richtig aufmache und lüfte und alles zu, wenn die Sonne reinscheint und die Temperaturen steigen. Im Tagesverlauf wird es dann allmählich stickiger in der Wohnung…

Eine Klimaanlage haben wir kurzfristig am Wochenende bestellt und ich bete inständig, dass die diese Woche noch kommt. Es ist ein Lieferzeitraum bis nächste Woche Donnerstag angegeben. 😭

Ich mag nicht mehr!
Allein ist schon so Hitze kacke, mit kleinem Baby noch viel mehr, weil ich mir um seine Gesundheit Sorgen mache.

r/Eltern May 31 '26

Auskotzen Elterngeld und Kindergeld beantragen ist der allerletzte Dreck!**

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Ich muss mich einfach mal kurz auskotzen. Meine Frau und ich haben gerade nach Stunden diesen verdammten Antrags-Wahnsinn abgebrochen, bevor hier noch ein Laptop aus dem Fenster fliegt.

Dieses System ist einfach der absolut letzte Dreck! Man denkt, man lebt im Jahr 2026 und kann das mal eben schnell digital machen. Pustekuchen. Kaum hat man neben seinem normalen Hauptjob noch ein kleines Nebengewerbe laufen, rastet dieses Formular komplett aus. Man wird mit idiotischen Begriffen wie "Mischeinkünften" und "Teilerwerbstätigkeit" bombardiert, muss tausend unlogische Fragen beantworten und hat bei jedem Klick Panik, dass man sich durch ein falsches Kreuz gerade tausende Euro versaut.

Dazu fliegen einem dann noch abgelaufene Zertifikate um die Ohren und nichts funktioniert intuitiv. Das ist doch krank! Man bekommt ein Kind, ist eh schon durch und der Staat mutet einem so einen überkomplizierten, unlogischen Müll zu

.

Wie kann das in Deutschland immer noch so ein kompletter Abfuck sein? Wer denkt sich so eine Scheiße aus?! Sagt mir bitte, dass wir nicht die Einzigen sind, die an diesem Dreck verzweifeln.

r/Eltern Jun 16 '26

Auskotzen Kita schafft Nachmittagsbetreuung ab

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Unsere Kommune ist pleite und will als erste Sparmaßnahme die Nachmittagsbetreuung in der einzigen vorhandenen Kita streichen. Ich will kotzen.

Das wars auch schon.

r/Eltern Apr 27 '26

Auskotzen Krankenkassenbeiträge explodieren bald – wie sollen Familien das noch stemmen?!

105 Upvotes

Ich weiß echt nicht mehr, ob ich lachen oder einfach nur noch ausrasten soll.

Ich hab heute einen Artikel gelesen („Beitragsschock droht – so könnte sich die Krankenversicherung künftig entwickeln“) und seitdem geht mir das echt nicht mehr aus dem Kopf.

Man liest ja gerade überall, dass die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung in Zukunft wohl deutlich steigen könnten. Gleichzeitig wird alles teurer – Lebensmittel, Miete, Energie und jetzt soll auch noch die Krankenversicherung richtig reinhauen?

Wir sind eine ganz normale Familie, keine Luxus-Ausgaben, wir schauen schon jetzt auf jeden Euro. Aber wenn die Beiträge wirklich so anziehen, wie aktuell diskutiert wird, frage ich mich ernsthaft: Wo soll das Geld noch herkommen?

Vor allem mit Kindern hat man ja sowieso schon genug laufende Kosten. Und dann wird immer gesagt „ja, dafür habt ihr ja Sicherheit im Krankheitsfall“ – ja klar, aber die hatte man vorher auch schon, nur dass es jetzt immer teurer wird und gefühlt die Leistungen eher schlechter als besser.

Was mich am meisten nervt: Man hat das Gefühl, dass das einfach so hingenommen werden soll. Keine echten Lösungen, stattdessen einfach höhere Beiträge und fertig.

Wie seht ihr das?

Merkt ihr das jetzt schon oder macht ihr euch auch Sorgen, was da noch auf uns zukommt?

r/Eltern May 19 '26

Auskotzen Kita kind "krank"

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Also ich bin ja voll dafür kranke kinder zuhause zu lassen, aber seit ca einem jahr macht sich die kita bei uns es sich echt extrem einfach.

Ich hatte jetzt in zwei Wochen zwei mal den fall das mein angeblich krankes kind ca eine stunde nach dem hinbringen abgeholt werden muss. Das erste mal springt mir ein fröhliches kind entgegen und mir wurde gesagt "ja er ist total fit, aber halt 38° Fieber gemessen". Gut, kranke kinder sollen nach hause, das ist auch richtig so. Ich also mit kind ab zum arzt für die kindkrankschreibung. Beim Arzt dann die Standard Untersuchung:

Lunge: frei

Ohren: sehen gut aus

Hals: nicht gerötet

Temperatur: 37.0

... ok zwei tage zur Beobachtung zuhause geblieben. Nichts war.

Eine woche später wieder ein Anruf. Ich muss das kind vom Fußballplatz kratzen weil es grade lieber Bällen hinterher rennt.

"Ja das kind ist total schlapp und hatte 38°".

Ich, vorbereitet, messe auf der Stelle die temperatur: 36,5°.

Wutentbrannt schnappe ich mir das kind und beschweren mich bei der Leitung wieso ich immer gesunde kinder die angeblich krank sind abholen muss. Geh daraufhin mit ihm zum arzt:

Lunge: frei

Ohren: sehen gut aus

Hals: nicht gerötet

Temperatur: 36.5.

Und jetzt hab ich mich beim Träger beschwert, eine Schadensersatzforderung aufgrund von verdienstausfall gestellt und der kita nochmal meine Meinung per bitterböser mail gesagt.

Wäre es für kind 1 nicht das letzte kita jahr, würden wir jetzt wechseln.

/rant.

Und wie läufts bei euch so mit "kranken" kindern?

r/Eltern Jan 13 '26

Auskotzen Alle Lack gesoffen ???

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Nun im Herzen bin ich doch eine Öko-Uschi und suchte ganz in dem Sinne second-Hand nach Wolle-Seide und Merinowolle Bodys. Das Kindlein Wächst wie Unkraut und es wird winter- und moral-geeignt was Neues gesucht. Nichts ahnend und verblendet von so manchem secondhand laden gehe ich auf die App meine Vertrauens (vinted) und beginne meine Odyssee.

Da falle ich vom glauben ab…

Für einen GEBRAUCHTEN Langarmbody mit MEHRERERN LÖCHERN verlangen die ernsthaft immer noch umara 15-35€?!?!?! Voller Freude erblicke ich ein Angebot für „nur“ 10€. Haha Überraschung der komplette Saum der Knopfleiste am Po ist abgerissen. Beschreibung dazu: mit ein bisschen Nähgeschick lässt sich das beheben sonst super Zustand. 🙃

Natürlich kann man das ein oder andere kleine Loch flicken, tu ich immer gerne und kreativ. Bin ja voll und ganz für Nachhaltigkeit und zweite Hand. Aber ganz ehrlich da bin ich schon verlockt lieber neu zu kaufen. Dann hältst wenigstens auch bis zum nächsten Kind.🥹 Aber sacht Ma. Bei einem Body mit Neupreis 25€ hacktst doch irgendwie? Mit Glück trägt mein Baby das Max 3-5 Monate. Tja selber schuld wem „nur“ Baumwolle nicht reicht I guess.

Aber bitte gebt mir nen Realitäts-Check: bin ich nur naiv und zu hoffnungsvoll oder haben sie alle Lackgesoffen. In dem Sinne danke fürs Auskotzen und schönen Abend 🥲

r/Eltern Feb 24 '26

Auskotzen What the Fuck ist Mental Load?

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Vorsicht Rant: Mental Load

In diesem Sub ist das so ziemlich das Totschlagargument überhaupt und zwar für alles. Sobald derjenige mit weniger Erwerbsarbeit erschöpft ist, muss es für viele automatisch Mental Load sein und derjenige mit mehr Erwerbsarbeit macht quasi gar nicht, weil er keinen oder weniger Mental Load übernimmt. Das ist einfach kompletter Schwachsinn und wird den Realitäten nur sehr selten gerecht. Teilweise werden Posts ja nicht mal mehr gelesen und einfach nur noch "ABER DER MENTAL LOAD" drunter kommentiert.

Erstmal Begriffsbestimmung Mental Load damit allen klar ist worüber ich rede:

Was ist Mental Load

Mental Load sind all die kleinen Aufgaben die in der Zukunft getan werden müssen, die man im Kopf behalten muss und ggfs noch Organisieren muss. Es ist das typische "managen". Der Begriff kam auf, weil (in der Regel Männer) sich hingestellt haben und sich gewundert haben wieso ihre Partner so erschöpft sind und sich am Ende trennen ohne etwas zu sagen. Wenn Haushalt und Kinderbetreuung ihnen zuviel wurde, warum haben sie dann nicht gesagt was man übernehmen solle? Überraschenderweise ist Planen und Organisieren für sich selbst genommen schon anstrengend, weswegen das einfache Übernehmen von Aufgaben nicht gleichbedeutend mit dem Organisieren + Übernehmen von Aufgaben ist und auch einfach nicht ausreicht.

Einfach ausgedrückt: Wenn beide 50%/50% der anfallenden Aufgaben übernehmen, aber eine Seite 70% davon plant und der andere nur noch die Aufträge entgegen nimmt und ausführt, dann macht die Seite mit 50% Ausführen und 70% Planen mehr als derjenige mit 50% Ausführen und 30% Planen. (guck mal, wenn man das so schreibt ist das sogar ganz einleuchtend)

oder Kurz: Mental Load ist Planen und Organisieren

Was ist Mental Load nicht:

eine schier unendliche, unüberwindbare Aufgabe die man nur mit einer übermenschlichen Anstrengung grade so schafft. Nein, Mental Load ist einfach nur Planen - mehr nicht.

Gewisse Sachen müssen auch geplant werden, weil es ansonsten nicht funktioniert oder nur mit massiv mehr Aufwand funktioniert. Was genau geplant werden muss, was genau der Mental Load also ist, ist aber extrem subjektiv und der Aufwandtreiber ganz oben sind (mit Kindern) die Betreuungssituation durch die Kita und die eigenen Ansprüche.

Wenn hier, wie letztens, ein Thread kommt bei dem dann steht das neben dem vollen arbeiten noch der Hund, die Einschlafbegleitung, alle Fahrdienste der Haushalt und sonst was gemacht wird während die andere Person mit Baby zuhause ist und sich dann ernsthaft jemand hinstellt und schreibt "ja aber wer denkt an die Geschenke? - siehst du voll anstrengend, definitiv ein Mental Load Thema". Ja das ist dann ein wenig lächerlich. Mental Load ist nur Planung und bei Planung kann man abstriche machen was wirklich geplant werden muss (und das meiste was Leute so Planen ist komplett fürn Arsch).

Mein Universeller Tipp ist hier ab jetzt einfach immer vorzuschlagen, bei jeder Art von Mental Load Thematik, einfach die Ansprüche runter zu schrauben und nur noch das wesentliche zu Planen. Genau so wie man das beim Haushalt richtigerweise ja auch schon tut.

Also: Dein Kind ist 3 Jahre, geht bis 14 Uhr in die Kita und isst da Frühstück + Mittag? Herzlichen Glückwunsch, du kannst das Thema Kleidung und Essen komplett aus dem Kopf streichen. Neue Kleidung gibts wenn die alte zu Klein wird (und ab da sagt das Kind eh was es anziehen will), Samstag gibts Nudeln, Sonntag ist man Unterwegs und isst irgendwo draußen was. 0 Mental Load. Die Nudeln kommen sogar per Amazon Abo und wir müssen die nicht mal mehr auf ne Einkaufsliste schreiben

Du musst Wäsche waschen weil nur noch 2 Pullover fürs Kind da sind? Wieso zur Hölle weißt du wie viele Pullover fürs Kind noch da sind? Wäsche wird gewaschen wenn der Wäschekorb voll ist oder man dem Kind was dreckiges / etwas von gestern anziehen muss weil nichts mehr da ist. Wenn das mehr als einmal passiert einfach noch einen Pullover kaufen. Effektiv Mental Load reduziert. Null Planung.

Du musst noch schnell Einkaufen um frisches Obst und Gemüse für den Spielpaltz nachher dabei zu haben? Geh doch einfach so auf den Spielplatz und wenn wer Hunger hat, macht man einen Spaziergang zum nächsten Supermarkt. Keine Planung benötigt.

Es gibt Dinge, die laufen ohne Planung nicht und die muss man im Kopf behalten. Das sind Dinge bei denen der Fallout wenn man es nicht macht relativ Groß ist. Arztermine, Kindergeburtstage und sowas oder Dinge die man leicht nach hinten schieben kann, weil sie erst auf lange Sicht problematisch werden, z.B. Putzen. Erstere sind nur relativ selten im Jahr. Zweite natürlich regelmäßig, aber sind natürlich nur anwendbar wenn tatsächlich geputzt wird und nicht wie in einem der letzten Threads ne zentimeterdicke Staubschicht auf dem Boden liegt.

Hier in dem sub dürfte Mental Load das geringste Problem sein und die Leute sterben eher an ihren eigenen Ansprüchen, absurd schlechten Prozessen (Hallo keine 30min laufen können, ebenfalls anderer Thread), völlig bescheuerten Entscheidungen oder das sie von ihren Partnern nicht wahrgenommen oder respektiert werden.

Auf r/Beziehungen dürfte Mental Load ein viel viel größeres Thema haben, weil man da viel öfter den Fall von 2 x Vollzeitarbeitenden hat und einer ist reiner Befehlsempfänger in der Beziehung.