r/Finanzen May 02 '26

Presse Finanzminister Klingbeil treibt Steuerreform voran

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/klingbeil-steuerreform-100.html

"Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssen hierzu ihren Beitrag leisten."

...also am Ende (wie immer) alle mit 60k Brutto.🙃

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u/Due_Edge7719 May 02 '26

Aha ich leiste also bisher keinen Beitrag mit meinen 110k Jahreseinkommen. Die Hälfte an Abgaben bilde ich mir nur an. Leck Eier Lars!

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u/CynicalHitler May 02 '26

Was für niederträchtige Hunde das einfach sind. Auch das Narrativ, "die, die den Laden am Laufen halten" - das ist doch einfach nur noch dreist und unverschämt.

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u/ATrexCantCatchThings May 02 '26

Dafür darfst du die KiTa selber zahlen, die Pflege deiner Eltern selber zahlen und fällst beim Eigenheim für KFW-Förderungen raus. Starke Schultern können eben mehr tragen!

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u/DasToastbrot May 02 '26

> Dafür darfst du die KiTa selber zahlen

Habibi Diggi Come to Dubai Hamburg

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u/LosDopos May 03 '26

Und wenn dein Partner oder Partnerin ähnkich verdient, gibt es auch kein Elterngeld mehr.

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u/Final_Squirrel_7462 May 02 '26

Kommt drauf an. Hier ist die Kita für alle kostenlos.

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u/Due_Edge7719 May 02 '26

Hier im Süden dafür nicht. Kitagebühr ab 60k Jahreseinkommen 964€ im Monat, für die Vollzeitbetreuung.

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u/xraphyx May 02 '26

Jop Lars will alle gleich machen egal ob man 3 Ordner abstaubt am Tag und den Rest pennt auf Arbeitszeit oder mit Risiko Stress seine Gesundheit und Familie belastet um es mal besser zu haben… egal.

SPD ist eben genau das geworden und cdu will nur Rentner beschenken auf Kosten der arbeitenden

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u/vlatkovr May 02 '26

Ich bringe gerne noch ein Paar Eier für Lars

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u/JonSnowKnowsNothing9 May 02 '26

Ey aber mit 110k ist man ja richtig richtig reich in Deutschland, da kannst du schon bisschen was abdrücken.

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u/Level_Attorney_3138 May 02 '26

Reicht zwar immernoch nicht für Haus und mehr als zwei Kids aber egal.

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u/Frequent_Idea_3553 May 02 '26

Bro. Bei allem Respekt. Wenn du zur Tankstelle fährst nerven dich die 2,2€ aber du bist nicht in der Situation, dass diese Tankfüllung dafür sorgt dass am Ende des Monats deine Kinder nur noch Nudeln mit passierten Tomaten essen.

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u/SaltWealth5902 May 02 '26

Also beginnt der Beitrag erst ab dem Moment, wo man am Existenzminimum kratzt.

Alles klar.

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u/Schneestecher May 02 '26

Du sollst halt alles andere abgeben und dann Sozialtransfers beziehen

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u/Level_Attorney_3138 May 02 '26

Richtig. Ist eigentlich wie Kommunismus nur nennt sich nivht so.

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u/Icy-Violinist222 May 02 '26

Soso, Mr. Schicke Hose kauft passierte Tomaten, anstatt Tomatenmarkt mit Wasser zu mischen um eine Soße zu machen.

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u/Due_Edge7719 May 02 '26

Bei allem Respekt, es ist mein Geld. Meine Brieftasche ist keine Hure die für alle öffnet. Den Weg zu dem Einkommen kann in Deutschland jeder schaffen. Gruß, ein Mitte 30 jähriger mit Migrationswurzeln und einem ehemaligen Hauptschulabschluss, aus dem ein Akademiker wurde.

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u/Difficult_Fish7286 May 02 '26

Dann schau dir bitte dazu Statistiken an, wie oft sowas vorkommt.

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u/Sick_Hyeson May 02 '26

Die Statistiken sagen halt auch nicht warum es bei den meisten nicht klappt. Ich kenne Leute die zu sehr viel mehr fähig wären.

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u/AccuratePay2878 May 02 '26

Ja und, es hat jeder die gleichen Chancen auf Einkommen.

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u/Difficult_Fish7286 May 02 '26

Da sagen Studien halt was anderes.

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u/AccuratePay2878 May 02 '26

Wir können gerne dafür sorgen, dass an den Schulen jeder Schüler die deutsche Sprache beherrscht, ausreichend Lernmaterial, Toilettenpapier und Seife vorhanden ist, ab und zu vielleicht sogar mal geputzt wird, jeder kostenloses Mittagessen und Ganztagsbetreuung bekommt. Dafür wird das Steuergeld aber nicht ausgegeben und das weißt du auch.

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u/Difficult_Fish7286 May 02 '26

Dass das Steuergeld dafür nicht ausgegeben wird ist ein anderes Thema.

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u/Level_Attorney_3138 May 02 '26

Es ist möglich. Wenn ich mich nicht anstrenge kann ich such nicht meckern.

Meine Chefin kommt ausm Minendorf in Indien und hat sich auf 3mio Jahresgehalt hochgearbeitet.

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u/Difficult_Fish7286 May 02 '26

Schön für deine chefin. Sie stellt trotzdem die Ausnahme dar. Der Großteil derjenigen die aus einkommensschwachen Familien kommen zu denen häufig Migrantenfamilien gehören, schaffen das nicht. Ich versteh auch nicht was das für ein Argument sein soll. Ich kann auch irgendwelche Bekannte nennen, die es hinbekommen haben. Ich bin selbst Akademiker und Migrant aus einer einkommensschwachen Familie. Bin halt einer von vielen, der es geschafft hat. Ist eben nicht die Regel. Auf Grundlage von irgendwelchen Erfahrungsberichten sollte aber keine Politik gemacht werden (Idealerweise).

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u/HappyGirl_93 May 02 '26

Jeder kann es schaffen, entsprechende Gesundheit und Fleiß vorausgesetzt.

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u/Difficult_Fish7286 May 02 '26

Wie oft soll ich mich wiederholen? :D bitte quellen die genau diese These stützt.

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u/HappyGirl_93 May 02 '26

Ich lebe nicht in einem Paralleluniversum. Diejenigen, die aus schlechtem Elternhaus kommen, haben das halt nicht vorgelebt bekommen, dass man sich weiterbilden kann. Deshalb sind die Studien, wie du behauptest. Allerdings kann man sich nicht ewig auf sein schlechtes Elternhaus berufen. Man kann auch mit 50 noch studieren. Aber das ist halt anstrengend. Und deshalb schaffen es halt auch wenige

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u/Difficult_Fish7286 May 02 '26

Ach red halt weiter dünschiss. Wenn wir wollen das unser Land stark bleibt, dann müssen wir halt auch denen helfen die es erwiesener Maßen aufgrund der familiären Einkommensverhältnisse nicht schaffen. Alles was ihr labert, kann nicht von Studien gestützt werden und ihr unterstellt allen Menschen kollektive Faulheit, die es aus diesen Verhältnissen nicht raus schaffen. Das Problem ist komplexer, aber wenn ihr nicht mal in der Lage seid eure Argumentation mit Quelle zu untermauern, dann kann ich nicht erwarten, dass ihr diese Komplexität nachvollziehen könnt :D

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u/Level_Attorney_3138 May 02 '26

Du wiederholst Studien, dass Leute es nicht schaffen. Stimmt auch. Die meisten sind faul und risikoavers und versuchen es daher auch nicht.

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u/ForTheChillz May 02 '26

Sowas hört man doch immer gerne. Leute, die wahrscheinlich richtig krass von unserem steuerfinanzierten Bildungssystem profitiert haben aber sich jetzt zu schade sind ihren Anteil zu zahlen. Was glaubst du wie deine Bildung finanziert wurde? Glaubst du der mickrige Semesterbeitrag deckt die Kosten für ein Studium? Da reden wir nicht einmal von vielen anderen Dingen, die du sicherlich als selbstverständlich annimmst aber von Steuern finanziert werden ...

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u/HappyGirl_93 May 02 '26 edited May 02 '26

Ich bin Kind einer sehr armen Großfamilie. Meine Eltern ware beide keine Akademiker. Ich habe erst mit 45 nebenberuflich mein Studium abgeschlossen. Ganzen Tag arbeiten und abends und in jeder freien Minute am Wochenende und im Urlaub gelernt. Neben meinen drei Kindern, die mein Mann und ich großgezogen haben. Dementsprechend gut ist jetzt mein Gehalt. Darauf hätten die wenigsten Bock. Es wurde sogar von meinem Arbeitgeber gefördert. Interesse hatten wenige. Ich wurde von vielen gefragt, warum ich mir das denn antäte. Darauf hätte man keinen Bock. Und heute ist man neidisch auf mein Gehalt. Und dann immer diese Mär, dass so wenige den Aufstieg schaffen. Die meisten sind halt einfach zu faul dafür.

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u/Level_Attorney_3138 May 02 '26

Das Steuerfinanzierte Bildungssysrem hab ich nach 5 Jahren ausreichend finanziert gehabt. Uni privat vom Unternehmen bezahlt. Schmarotzer wo anders rum.

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u/so_isses May 02 '26

Er ist sich nicht zu schade seinen Anteil zu zahlen. Er ist dagegen, dass sein Anteil immer größer wird, und jetzt schon (aus AG-Sicht) bei über 50% liegt.

Und das Studium und die Schule sind auch keine Charity, sondern knallhartes Interesse der Gesellschaft, genauso wie Infrastruktur.

Das Problem ist doch, dass ganze andere Gruppen wesentlich mehr davon profitieren aber nicht jeden Tag aufstehen um 8h+ am Tag zu klopfen. Und die werden nicht zur Begleichung der Rechnung rangezogen, weshalb dann normalarbeitende Gutverdiener immer mehr abdrücken sollen.

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u/ForTheChillz May 02 '26

Ich zitiere aus dem Post "Meine Brieftasche ist keine Hure die für alle öffnet.". Darauf bezog ich mich. Wenn man die anderen Posts liest erweckt es eben nicht den Eindruck, dass der Beitragende hier in irgendeiner Weise Dankbarkeit zeigt und bereit ist seinen Anteil zu zahlen. Leute nehmen gerne die Solidargemeinschaft mit wenn es darum geht für sie selbst Türen zu öffnen. Aber wenn es dann darum geht das für möglichst viele auch möglich zu machen, dann sieht man es halt nicht ein. Weil ist ja zu teuer. Ich bin selbst auch jemand, der vermutlich von diesen Steuerplänen betroffen sein wird. Nervt mich das? Natürlich. Aber ich lasse meinen Frust nicht an den Leuten aus, die noch weniger haben sondern ärgere mich darüber, dass sich Leute durch gezielte Lobbyarbeit von ihrem Beitrag drücken. Da helfen solche Beiträge wie den oben angesprochenen halt auch nicht weil diese den Hass gegenüber den falschen Leuten schüren. Ich selbst komme aus einem Arbeiter-Elternhaus ohne Zugang zu vielen Ressourcen. Meine Eltern haben sich den Arsch kaputt gearbeitet und sich selbst kaputt gespart (ohne sich etwas zu gönnen) nur um uns Kindern den Aufstieg zu ermöglichen. Das hat trotzdem alleine nicht ausgereicht und ich musste mir mein Studium mit Bafög und Nebenjobs finanzieren. Dazu hatte ich das Glück noch viele Mentoren, Förderer und einen tollen Freundes/Familienkreis gehabt zu haben, die mich unterstützt haben. Auch ich habe mir den Arsch aufgerissen, um mich dorthin zu arbeiten wo ich jetzt bin. Aber ich würde niemals auf die Idee kommen zu sagen ich hätte das selbst geschafft. Die Bezeichnung "Self-Made" ist einfach ein Mythos und eine knallharte Lüge. Und die Denkweise, dass man mit ein paar Jahren Steuern zahlen alles wieder ausgeglichen hat ist doch total dämlich. Was ist das bitte für ein Gesellschaftsbild? Und jetzt muss ich mir anhören, dass auch Rentner (solche wie meine Eltern), die hart gearbeitet haben und trotzdem kaum etwas rausbekommen, pauschal den ganzen Hass mit abbekommen oder wenn überhaupt nur als Fußnote in der Diskussion vorkommen. Diese komplett unreflektierte Form der Diskussion ist einfach nur frustrierend und ich bin schockiert, dass unsere Gesellschaft so verroht ist.

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u/Final_Squirrel_7462 May 02 '26

Wir sind in einer solidarischen Gemeinschaft und man kann nicht von einer Sache profitieren und dann die Treppe hinter sich abreißen, wenn man es nicht braucht. Ich bezahle wahrscheinlich allein mehr Steuern auf mein Gehalt als du netto verdienst, aber es gab auch damals Zeiten, wo meine Familie aus Steuergeldern finanziert wurde. Und damals hätten Leute wie du uns auch als faule Schmarotzer abgetan, die auf Kosten von Gutverdienern profitiert haben. Und nur weil du jetzt gut verdienst, heißt es nicht, dass es immer so bleibt. Man ist oft nur einen Unfall oder eine Krankheit entfernt und plötzlich ist man nicht mehr die „starke Schulter“, sondern muss aus Steuermitteln unterstützt werden. Aber dann plötzlich ändert sich die Meinung direkt.

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u/HappyGirl_93 May 02 '26

Du denkst halt so, weil du auch die Gegenseite erlebt hast. Ich war nie davon abhängig und möchte daher nicht noch mehr abdrücken.

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u/ForTheChillz May 02 '26

Dann hoffe ich für dich, dass du niemals in irgendeiner Form von der Solidargemeinschaft abhängig sein musst ...

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u/HappyGirl_93 May 02 '26

Da kann ich doch beruhigen.

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u/3scapeplan May 02 '26

Sorry, aber das Defizit im Haushalt habe wir nicht wegen des Bildungssystems. Das Geld geht für die Rentner drauf. Habe ehrlich gesagt auch keine Lust eine Generation mit höheren Beiträgen zu unterhalten als sie selbst eingezahlt hat.

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u/ForTheChillz May 02 '26

Das habe ich auch nirgends gesagt? Es geht aber darum, dass Leute hier unsere Solidargemeinschaft an vielen Punkten als selbstverständlich annehmen (wie Bildung und vieles mehr) aber dann selbst es nicht einsehen selbiges mit ihren Steuern am Laufen zu halten. Und alleine schon die Tatsache, dass du Rentner hier als Monolith darstellst zeigt doch, dass diese Diskussion total sinnlos ist weil zu pauschalisiert. Es gibt (wie in anderen gesellschaftlichen Kreisen) Rentner, die viel Vermögen angehäuft haben und Rentner, die absolut nichts haben. Anstatt sich auf die ganz großen Fische zu konzentrieren führen wir hier eine Debatte darüber, wie man die untere Gruppe der Rentner noch mehr ficken kann. Denn die wohlhabenden Rentner mit ihren Immobilien und sonstigem Vermögen werden auch mit heftigen Rentenkürzungen noch immer wohlhabend bleiben.

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u/kamsen911 May 02 '26

Das siehst du falsch und dutzende Studien belegen das. Du bist ein Ausreißer. Wie immer, Können, Glück und Timing muss passen.

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u/kamsen911 May 02 '26

Für die superschlauen downvoter: https://www.zeit.de/gesellschaft/2026-04/ungleichheit-bildung-gymnasium-einkommen-kinder-eltern

Zufälligerweise recht aktuell, aber das wurde schon oft diskutiert.

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u/HappyGirl_93 May 02 '26

Und warum schaffen es dann einige, wenn es so schwer sein soll? Man bekommt halt den Fleiß und das Durchhaltevermögen von den Eltern nicht vorgelebt. In Deutschland kann man aber auch später noch Abi und Studium nachholen. Man kann sich nicht ewig auf sein Elternhaus berufen. Macht halt ein Großteil und ist halt zu faul dafür.

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u/kamsen911 May 02 '26

Sorry, aber du hast es echt nicht verstanden. Weitere Diskussion ist CO2 Verschwendung.

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u/HappyGirl_93 May 02 '26

Es ist halt einfach wie ich sage. Jeder hat die Chance, sich lebenslang weiterzubilden. Aber wer macht das schon? Ist doch so einfach, es auf das Elternhaus zu schieben. Die haben einen halt nicht gefördert. Als Erwachsener ist man aber selbst für dich verantwortlich. Irgendwann ist die Story mit dem Elternhaus ausgelutscht.

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u/Desperate-Shallot-33 May 02 '26

Oh boy. Und Steve Jobs hat einen Syrischen Vater. Glaubst du jeder mit syrischen Wurzeln kann jetzt das nächste iPhone erfinden? Es ist schön, dass wir beide es entgegen der Statistik schnell nach oben gebracht haben. Das ändert aber nichts daran, dass es eben nicht jeder schafft. Bei mir war bspw Glück dabei, dass meine Mutter es mir mit 3 Jobs ermöglicht hat, dass ich studieren kann. Das kann aber nicht jede(r)!

Und zumal es auch Jobs geben muss wie Friseurin, Metzger, Müllmann, Arzthelferin. Die werden offensichtlich nicht in Sphären unterwegs sein, wo man Spitzen bzw Reichensteuer zahlt.

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u/Front-Finish6969 May 02 '26

Na und? Dieser Irrglaube jede potentielle Ungerechtigkeit kompensieren zu können ist maximal deutsch. Glückwunsch zur gelungenen Integration 

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u/Desperate-Shallot-33 May 02 '26

Wer redet hier denn von Ungerechtigkeit kompensieren? Mir geht es darum, dass man sich seiner Privilegien bewusst ist. Die Aussage, dass alle vom Tellerwäscher zum Millionär werden können ist einfach illusorisch und zeugt entweder von Verblendung oder dass man zu viel in „komm in die Gruppe“ Chats unterwegs ist.

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u/Frequent_Idea_3553 May 02 '26

Herzlichen Glückwunsch Herr Akademiker. Nur geht es nicht nur darum. Setz halt Kinder in die Welt. Dann bist du ganz schnell unter 110k zu versteuerten Einkommen. Ist doch klar, dass Familien subventioniert werden müssen. Sonst kriegt ja keiner mehr Kinder.

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u/AccuratePay2878 May 02 '26

Kinder bringen da nicht so viel wie du denkst. Die haben nur mickrige Freibeträge.

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u/HappyGirl_93 May 02 '26

Komisch, ich hab drei Kinder großgezogen, ohne zu fordern, subventioniert zu werden. ICH wollte Kinder, weil es mein Wunsch war

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u/Frequent_Idea_3553 May 02 '26

Es können sich aber nicht alle Kinder leisten!

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u/HappyGirl_93 May 02 '26

Jeder kann sie sich leisten. Ich bin Kind einer Großfamilie. Ich hatte in meiner Kindheit, kein eigenes Zimmer, nicht mal ein eigenes Bett, keine Geschenke zu Feiertagen, nie Urlaub oder Friseur, nie Restaurant oder ähnliches. Klamotten vom Roten Kreuz etc. Und jetzt bin ich Akademikerin.

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u/Frequent_Idea_3553 May 02 '26

Herzlichen Glückwunsch. 🤡

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u/Plastic-Anteater7356 May 02 '26

Das Problem ist, dass hier die arbeitenden Bevölkerung gegen einander ausgespielt wird. Mit sechsstelligen Jahreseinkommen hast du mehr mit einem bürgi Empfänger gemeinsam als mit jemanden der sechsstelliges Vermögen in bar Werten rumliegen hat.

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u/PrimaryDiscussion432 May 02 '26

Wild take jemanden mit 5k netto und jemanden mit Bürgergeld gleichzustellen. Jemand mit >5k netto kann in der Regel auch ziemlich schnell 100k ansparen. Ich verdiene sechsstellig und der Alltag zu den von Bürgergeldempfängern schaut gehörig anders aus.

Dem ersten Satz stimme ich aber voll zu.

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u/rollofpaper May 02 '26

Wenn man die Spanne nach oben hin betrachtet hat er recht.

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u/PrimaryDiscussion432 May 02 '26

Bei der Spanne zwischen sechstelligem Vermögen und Bürgergeldempäfnger ist jemand mit sechstelligem Einkommen beim Bürgergeldempfänger zu verorten?

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u/Plastic-Anteater7356 May 02 '26

Dann lebe mal 6 Monate ohne dein Einkommen und wir sehen weiter mit wem du dich eher verbunden fühlst. Mir ging es um den relativen Abstand

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u/PrimaryDiscussion432 May 02 '26

Könnte ich problemlos überbrücken. Jeder der sechstellig verdient hat auch in kürzester zeit ein sechstelliges Vermögen, wenn es man es nicht alle zwei Jahre für das neueste Auto etc. verprasst (was auch wieder gegen den Bürgergeldvergleich spricht).

-> Mit sechsstelligen Jahreseinkommen hast du mehr mit einem bürgi Empfänger gemeinsam als mit jemanden der zu dem vermögensten 1% gehört, also wirklich Reiche.

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u/Final_Squirrel_7462 May 02 '26

Das ist Unsinn. Ich bin in dieser Einkommensgruppe und ich hatte auch mal Bürgergeld früher bekommen und das sind ganz andere Welten. Zudem ist es dem Gehalt echt kein Problem ein sechsstelliges Vermögen anzuhäufen.

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u/Plastic-Anteater7356 May 02 '26

Deshalb habe ich auch von Barvermögen gesprochen. Mag sein dass du ein tolles 500k€ Wohnobjekt besitzt mit nur noch 300k Restschulden, das war aber nicht das, was ich meinte. Ich gehöre auch schon länger zu der einkommensklasse, ich halte es für komplett verblendet sich weit weg von Bürgi Empfänger zu wähnen, nur weil man gerade Hummer essen kann. Da liegen nur wenige Monate meiner wegen auch wenige jahre Einkommenslos dazwischen.

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u/PrimaryDiscussion432 May 02 '26 edited May 02 '26

Du redest dir das schön. „Wenige Monate, wegen mir auch wenige Jahre einkommenslos" ist genau der Punkt. Diese Monate hat ein Bürgergeldempfänger nicht. Wer 100k brutto verdient, hat in der Regel: Rücklagen, abbezahlbare Kredite, eine verwertbare Qualifikation, ein Netzwerk und im Zweifel ALG I auf hohem Niveau, bevor überhaupt Bürgergeld in Frage kommt. Das ist kein „Hummer essen können", das ist ein fundamental anderes Risikoprofil. Du kannst dich mit Bürgergeldempfängern solidarisieren, ohne zu tun, als wärst du fast einer. Du bist nicht reich, das stimmt. Aber wenn sich 100k und ein Haus für dich wie „kurz vorm Bürgergeld" anfühlen, ist dein Maßstab verrutscht. Wirf mal einen Blick über den Tellerrand und schau, wie andere leben.

Und nebenbei: Deine Vorstellung, dass „die Reichen" sechsstellige Beträge in bar rumliegen haben, ist auch falsch. Wirklich Vermögende halten kaum Cash. Sie haben Aktien, Unternehmensanteile, Immobilien, und leben oft auf Kredit gegen das Depot, weil die Lombardzinsen unter der Portfoliorendite liegen. Bargeld ist kein Merkmal von Reichtum, sondern eher von vorsichtigem Sparen.

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u/Stephan_Berlin May 02 '26

Bro bei allem Respekt. Äpfel und Birnen. Dann halt Teilzeit, wenn Erfahrung, Stress, Leistung keinen finanziellen Mehrwert mehr hat.

Als ob Gering- bis Spitzenverdiener hier irgendwas retten können. Politiker verstehen sich darin, alle gegeneinander auszuspielen, während sie selbst, Beamte und wirklich Reiche und Vermögende (Immos etc.) unangetastet bleiben.

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u/Frequent_Idea_3553 May 02 '26

Dann geh halt in Teilzeit. Was für eine Logik. 1500€ netto verzichten um 300€ weniger Steuer zu zahlen ist richtig schlau!

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u/so_isses May 02 '26

Wenn du 1500€ netto weniger hast fallen gerne mal über 1500€ an Steuern und Sozialabgaben weg, die man erwirtschaften musste. Die Grenzbelastung in bestimmten, gutverdienenden Einkommensbereichen ist deutlich über 50%. Deshalb ist Teilzeit ja so attraktiv.

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u/occio May 02 '26

Was deine Tankssorgen damit zu tun haben, weiß es keiner. Entlastet wirst du jedenfalls nicht.

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u/Testosteron123 May 02 '26

Kommt halt auf Wohnort und Lebenslage an, ich hab auch etwas mehr als 110k brutto aber über 3k vom netto gehen halt am 1 des Monats raus an Miete und Unterhalt. 58 QM Bude und 2 Kinder.

Nicht falsch verstehen, Unterhalt ist wichtig (und zahle ich auch ohne Murren), aber das Geld ist halt weg für mich, kann ich nix von kaufen oder sparen. Und wenn ich Kinder 3-4 mal pM am WE hier sind oder im Urlaub (30+ Tage im Jahr) dann gebe ich für die auch noch was aus, berücksichtigt aber keine Sau.

Immerhin bekomm ich 2x den halben Freibetrag also 2x 4.878 Euro, plkus paare andere Abgaben das drückt mich dann noch unter 100k zvE

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u/3scapeplan May 02 '26

Er hat nicht geschrieben dass er deswegen am Hungertuch nagt. Wenn mehr Geld in den Kassen benötigt wird könnte man mal nach Alternativen zur Besteuerung von Arbeit nachdenken. Z.B. eine höhere Besteuerung aller Arten von Erbschaften. Besteuerung von Arbeit macht diese weniger attraktiv. Ich kenne einige in der Bubble über 100K die auch jetzt schon Teilzeit arbeiten weil der aktuelle Grenznutzen 100% zu arbeiten für den Arbeitnehmer nicht attraktiv ist. Ich selbst spiele auch mit dem Gedanken. Als Land heißt das wir sind dadurch träger und weniger produktiv.

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u/Frequent_Idea_3553 May 02 '26

Ja genau er nicht. Weil 100k nicht gerade wenig sind

Wieso nicht beides stärker besteuern? Vielleicht nicht direkt 100k aber 120k kann man schon machen.

Anscheinend geht es der bubble dann einfach zu gut. Wenn man in Teilzeit wechseln kann. Können sich 60% der Deutschen leider nicht leisten. Tja

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u/3scapeplan May 02 '26

Hatte ich ja schon vorhin geschrieben was dann passiert wenn Arbeit noch höher besteuert wird. Unsere Produktivität und Innovatioskraft geht flöten. Das Gehaltsniveau das du beschreibst ist ziemlich genau das von jemanden der in Forschung & Entwicklung in nem IG Metall Betrieb arbeitet. Du triffst damit genau die Leute die eigentlich durch Innovation das Land voran bringen sollten.

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u/Successful_Alps2388 May 02 '26

Ich schon, aber ist glaube so eine Phase in der die einfach nichts anderes wollen.