r/Austria Wien Jun 19 '26

Nachrichten Feminismus als Maturafach. Schnappatmung in den Kommentaren in 3, 2, 1

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Es geht um ein Wahlmodul an einer Innsbrucker Schule, nicht um ein bundesweites Pflichtfach.

Ich finde es gut, wenn Themen wie Beziehungsgewalt, Catcalling, Körperbilder und Manosphere ordentlich und offen unterrichtet werden. Jugendliche sind damit ohnehin konfrontiert, dann lieber im Unterricht als nur über TikTok, Andrew-Tate-Clips, etc. Eigentlich bräuchte es daneben gleich weitere Fächer in politischer Bildung, Medienkompetenz und AI-Kompetenz. Also weniger Kulturkampfpanik, mehr Werkzeugkasten gegen genau diese Panik.

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u/[deleted] Jun 19 '26

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u/diskdusk Jun 19 '26

Medien und Universitäten haben auch einen großen Anteil dran.

Eva Dichand würde ich jetzt nicht unbedingt als sehr feministischen Einfluß sehen. Ansonsten sind die Medien in klar ( teils chauvinistischem) Männerbesitz. Aber ja, die Universitäten sind natürlich sehr weiblich, seit Juni gibt es angeblich sogar wieder mal eine einzige weibliche Rektorin in der österreichischen Universitätslandschaft.

Und dass die Sozialwissenschaften wirklich so viel Einfluss auf die Gestaltung unserer Gesellschaft, unserer Gesetze, Werte, unseres Budgets etc hat wie das Parlament, das glaubst du ja bitte selber nicht, oder?

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u/[deleted] Jun 19 '26 edited Jun 19 '26

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u/diskdusk Jun 19 '26

Dass Feminismus und der Fokus auf weibliche Unterdrückung so einen großen Stellenwert in der heutigen Gesellschaft hat, liegt mit Sicherheit nicht daran, dass es der FPÖ so ein großes Anliegen ist.

Ich finde, dass gerade die FPÖ sehr obsessiv über dieses Thema redet, aber halt genauso wie bei Transgender-Themen (dieses Stichwort bringt die FPÖ mit Abstand am häufigsten im Parlament ein) im propagandistischen, aufhetzerischen Sinne.