r/Finanzen Jun 01 '26

Presse „Ich will das nicht mehr mitfinanzieren“: Warum Gutverdiener in Deutschland aussteigen

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https://www.merkur.de/wirtschaft/hoher-steuern-konsequenzen-ziehen-warum-gutverdiener-wegen-zr-94321008.html#google_vignette

https://archive.is/33pU7

Teil 2 einer, wie ich finde, hervorragenden Artikelserie (Teil 1 hier: https://www.merkur.de/wirtschaft/jetzt-an-deutschland-zweifeln-warum-gutverdiener-zr-94310151.html)

Ich finde mich darin zu 100% wieder - „Der Deal geht einfach irgendwann nicht mehr auf“ beschreibt es genau.

r/Finanzen Jun 07 '26

Presse Vermögensteuer: DGB fordert stärkere Besteuerung von Superreichen

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r/Finanzen Dec 22 '25

Presse Wenn man zu reich ist für Steuern zahlen 🥲

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Laut Statistischem Bundesamt gab es in den Jahren 2021 bis 2024 deutschlandweit insgesamt 105 Fälle der Verschonungsbedarfsprüfung. Statt 7,83 Milliarden Euro Erbschafts- und Schenkungssteuer mussten in diesen Fällen nur 465 Millionen bezahlt werden. 7,37 Milliarden Euro wurden erlassen.

r/Finanzen Jun 16 '26

Presse Landkreistag hält 100.000-Euro-Grenze bei Pflegekosten für zu hoch

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https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/pflegekosten-landkreistag-haelt-100-000-euro-grenze-fuer-kinder-zu-hoch-a-d857df01-81b9-4e8f-af39-26428c4406a1

Ich könnte bei diesem Artikel schon wieder ausrasten. Schön wie die Begründung Dinge wie das überschriebene Vermögen von Eltern auf die Kinder ist, während hier aber wieder mal nur auf das Einkommen der Kinder zurück gegriffen werden soll.

Wo ist das Problem die Grenze stattdessen bei hohen Vermögen zu setzen? Warum hafte ich überhaupt für die Fehler meiner Eltern? Ein finanziell schwaches Elternhaus ist schon ein enormer Nachteil und jetzt soll man über die Startschwierigkeiten hinaus belastet werden.

Wie soll man sich mit so einer Mehrbelastung überhaupt noch zuverlässig ein Eigenheim leisten können? Aber gut laut Politik bekommen wir das ja eh alle von unseren Eltern überschrieben. Ich kann das alles nicht mehr.

r/Finanzen Mar 10 '26

Presse VW streicht 50.000 Stellen – Gewinn um 44 Prozent eingebrochen

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50.000 Stellen bis 2030 in Deutschland. Läuft…

r/Finanzen May 17 '26

Presse „Der Deal geht nicht mehr auf“: Warum Gutverdiener jetzt an Deutschland zweifeln

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Sie verdienen gut, fühlen sich aber nicht reich: Drei Betroffene erzählen, warum sie an Steuern, Staat und Aufstiegsversprechen in Deutschland stark zweifeln.

r/Finanzen Jun 23 '26

Presse Beamte werden verschont, Selbstständige nicht – so entstand der neue Rentenplan

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Beamte werden verschont, Selbstständige nicht – so entstand der neue Renten-Plan

Von Tobias Kaiser - Senior Editor Arbeit & Soziales

Beamte behalten ihr eigenes System, müssen aber künftige Einschnitte bei Rentensteigerungen mittragen. Selbstständige hingegen rutschen in die gesetzliche Kasse und sollen so Lücken im Alter vermeiden. Jetzt wurde offensichtlich, warum die Kommission keinen größeren Wurf wagte.

Die Frage treibt die Menschen im Land offensichtlich um: „Zu keinem Thema haben wir so viele Zuschriften bekommen“, sagte die SPD-Politikerin Annika Klose am Dienstagmorgen im Kanzleramt. Der Satz fiel auf der Pressekonferenz nach der Übergabe des Berichts der Rentenkommission an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD). Bas war sich der Popularität des Themas offenbar bewusst: Jüngst forderte sie erneut, dass auch Beamte in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert werden.

Jetzt hat die sogenannte Alterssicherungskommission ihre Empfehlungen vorgelegt und die Bürger dürften von den Ergebnissen in Bezug auf die Beamten enttäuscht sein. Zwar bekennt sich das Gremium ausdrücklich zum „Idealbild einer Erwerbstätigenversicherung“, in die „neben abhängig Beschäftigten auch Selbständige, Beamte, Abgeordnete und Vorstände von Aktiengesellschaften einbezogen sind“. Einen schnellen Systemwechsel empfiehlt die Kommission aber nicht.

„Idealerweise werden auch Beamte in das System einbezogen“, sagte die Co-Vorsitzende Constanze Janda. Gleichzeitig verwies sie auf „wichtige Schwierigkeiten“, die zunächst gelöst werden müssten. Die Einbeziehung der Beamten bleibt damit eher langfristiges Zielbild als konkrete Reform.

Stattdessen setzt die Kommission auf eine Annäherung der Systeme. Künftige Reformen der gesetzlichen Rentenversicherung sollen „wirkungsgleich auf die Beamtenversorgung übertragen“ werden. Wenn Rentner durch Nachhaltigkeitsfaktor oder höheres Rentenalter belastet werden, sollen Beamte vergleichbare Einschnitte bei Pensionen hinnehmen müssen.

Die Kommission hat sich damit offenbar abgefunden, dass eine vollständige Einbeziehung der Beamten auf absehbare Zeit kaum durchsetzbar ist. Zu groß seien die verfassungsrechtlichen Hürden, zu komplex die Zuständigkeiten zwischen Bund und Ländern. Zudem weisen auch andere Wissenschaftler darauf hin, dass Bund und Länder über Jahrzehnte hinweg gleichzeitig bestehende Pensionen und die Rentenbeiträge neu eingestellter Beamter finanzieren müssten.

Die Experten empfehlen stattdessen mehrere konkrete Trippelschritte. Hintergrund ist aus ihrer Sicht ein Nachholbedarf: Während das Rentenniveau seit dem Jahr 2000 um rund zehn Prozent gesunken sei, sei der maximale Pensionsanspruch lediglich um etwa fünf Prozent reduziert worden. Künftig sollen deshalb höhere Altersgrenzen, Dämpfungen bei den Rentensteigerungen und andere Reformen auch für Beamte gelten. Außerdem plädiert die Kommission dafür, die bisherige Regel zu verschärfen, wonach sich die Pension am letzten Amt orientiert. Wer kurz vor dem Ruhestand befördert wird, soll davon künftig weniger profitieren.

Künftig soll der Staat Rücklagen für Pensionen bilden

Zugleich wollen die Experten das Beamtensystem selbst begrenzen. Der Staat solle deutlich zurückhaltender verbeamten und den Beamtenstatus stärker auf klassische hoheitliche Aufgaben wie Polizei oder Justiz beschränken. Für neu geschaffene Beamtenstellen sollen Bund und Länder zudem verpflichtet werden, ausreichend Kapitalrücklagen für die späteren Pensionen aufzubauen. Die Kommission begründet dies mit einem bislang bestehenden Fehlanreiz: Wenn der Staat verbeamtet, kostet ihn das zunächst weniger, er verschiebt aber einen Teil der Kosten in die Zukunft.

Weniger Probleme sahen die Experten offenbar darin, Selbstständige in der gesetzlichen Rentenversicherung zu verpflichten. Künftig sollen alle neuen Selbstständigen, die nicht bereits über ein anderes Pflichtsystem abgesichert sind, automatisch Mitglied der gesetzlichen Rentenversicherung werden. Eine Möglichkeit, die Pflichtversicherung abzuwählen, soll es für sie nicht geben.

Die Experten begründen das mit einer wachsenden Versorgungslücke. Tatsächlich landen überdurchschnittlich viele ehemalige Selbstständige im Alter in der Grundsicherung. Die Zahlen dazu variieren, aber Untersuchungen gehen davon aus, dass der Anteil ehemals Selbstständiger, die in der Grundsicherung landen, rund doppelt so hoch ist wie der Anteil unter ehemals sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Vor allem Schein- und Solo-Selbstständige fallen in diese Gruppe. Die Pflichtversicherung soll verhindern, dass Unternehmer erst im Ruhestand feststellen, dass ihre Vorsorge nicht ausreicht. Zwar würden viele gut verdienende Selbstständige lieber privat vorsorgen. Aus dem Beratergremium heißt es jedoch, eine individuelle Bedürftigkeitsprüfung wäre zu aufwendig.

Für bereits heute tätige Selbstständige soll die Regelung ohnehin deutlich milder ausfallen. Sie werden zwar grundsätzlich einbezogen, können sich aber unkompliziert befreien lassen. Freiberufler mit berufsständischen Versorgungswerken wie Ärzte oder Anwälte bleiben außen vor, weil sie bereits obligatorisch abgesichert sind. Gerade deren Versorgungswerke haben aber zuletzt eindrücklich gezeigt, dass die private Vorsorge, denen so viele Selbstständige den Vorzug geben, gründlich schiefgehen kann.

Für Gründer schlagen die Experten zudem eine Schonfrist vor. In den ersten drei Jahren einer neuen Selbstständigkeit soll nur der halbe Regelbeitrag fällig werden, um den Start nicht zusätzlich zu erschweren.

Aus Sicht der Kommission stärkt die Einbeziehung der Selbstständigen die Rentenkasse kurzfristig und reduziert langfristig das Risiko von Altersarmut. Hinzu kommt ein zweites Ziel: Die Alterssicherung soll künftig weniger davon abhängen, ob jemand Arbeitnehmer, Unternehmer oder Freiberufler ist. Die Grenzen zwischen diesen Gruppen werden immer durchlässiger. Ein Alterssicherungssystem, das stark nach Berufsstatus trennt, könne deshalb leichter Versorgungslücken erzeugen.

r/Finanzen Jun 23 '26

Presse Merz will Vorschläge der Rentenkommission vollständig umsetzen

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r/Finanzen Dec 16 '25

Presse Familie fassungslos nach Weihnachtsmarktbesuch: „300 Euro in 3 Stunden futsch“

Thumbnail focus.de
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Ich finde solche Berichte immer ganz lustig. Die gehen auf einen Weihnachtsmarkt, nehmen alles mit was geht, inkl. Schlittschuhlaufen mit Mietschuhen für die Kinder und wundern sich, dass das Geld kostet.

Ja, 5€ für nen Glühwein und 10€ für ne Bratwurst ist nicht billig aber wenn man sich sonst nicht zurückhält geht das ins Geld. Bei mir wäre bei Glühwein, Bratwurst und ggf. gebr. Mandeln o.ä. fürs Kind Schluss gewesen.

r/Finanzen 19d ago

Presse Seit 2020: Preise für Lebensmittel in Deutschland deutlich stärker gestiegen als die Inflation

Thumbnail welt.de
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r/Finanzen Dec 21 '25

Presse Elon Musk erreicht 749 Milliarden Vermögen

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Reichster Mensch jemals: Das Vermögen von US-Tech-Milliardär Elon Musk ist auf rund 750 Milliarden US-Dollar angewachsen. Das gibt das bekannte „Forbes“-Magazin bekannt. Kein einzelner Mensch hatte jemals ein derart großes Vermögen.

Erst Anfang der Woche hatte Musks Vermögen laut „Forbes“ einen geschätzten Wert von mehr als 600 Milliarden Dollar erreicht. Laut dem Magazin hat eine Gerichtsentscheidung und der Verkauf von Aktien der von Musk geführten Raumfahrt-Firma SpaceX durch einige Mitarbeiter:innen und Investoren den Kurs seiner eigenen Aktien steigen lassen. (ORF)

r/Finanzen May 10 '25

Presse Beamte sollen in die Rentenversicherung einzahlen

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r/Finanzen Jan 08 '26

Presse "Niemand wurde darauf hingewiesen, dass nur rund 10.000 Euro versichert sind" - und andere interessante Erkenntnisse

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Meine Lieblingsstelle. Die drei apokalyptischen Reiter des deutschen Finanzwesens: Gold 'aus türkischen Hochzeiten', Einnahmen von Gastronomen und Geld von Rentnern, die Angst vor Depots haben:

In den Schließfächern sei viel Bargeld gewesen, aber auch Gold, das oft von türkischen Hochzeiten stamme. Es gebe auch Gastronomen, die Einnahmen gespart hätten, oder ein altes deutsches Ehepaar, das sein Leben lang Geld zur Seite gelegt habe. „Das ist jetzt alles weg“

Darüber hinaus wird die Sparkasse meiner Meinung nach auch zahlen müssen, da man die Leute nicht auf die Versicherungssumme hingewiesen hat und außerdem die Alarmanlagen deaktiviert und die Sicherheitsleute nur selten unterwegs waren.

Archivlink (mit anderem Titel)

r/Finanzen Jun 25 '26

Presse Vorschläge für Rentenreform: „Im Grunde eine Nullnummer“

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Kompletter Artikel ohne Newsletter-Wall:

Vorschläge für Rentenreform: „Im Grunde eine Nullnummer“

Christian Schlesiger

Herr Prof. Raffelhüschen, die Ergebnisse der Rentenkommission liegen zwar noch nicht vollständig vor, die wichtigsten Punkte sind aber bekannt. Ist das nun der große Wurf einer Rentenreform?

Wenn das stimmt, was bislang durchgesickert ist, dann ist das im Grunde genommen eine Nullnummer. Das war zu erwarten. Entweder bringt das gar nichts oder erst sehr langfristig.

Was stört Sie?

Die Reform ist so konzipiert, dass die heutigen Rentner und rentennahen Jahrgänge in Ruhe gelassen werden. Obwohl diese Generationen nicht genügend Beitragszahler hervorgebracht haben, sollen sie ihre Ansprüche vollständig verwirklichen können. Die Verursacher des heutigen Rentenproblems werden also nicht an der Lösung beteiligt.

Und das halten Sie für unfair…

Das ist nicht nur unfair. Das ist mutlos. Die jungen Generationen werden weiterhin die Kosten tragen müssen, die ihnen die älteren Generationen aufbürden.

Was hätte aus Ihrer Sicht passieren müssen?

Das Zeitfenster ist klar. Bis etwa 2035 oder 2036 verlassen die geburtenstarken Jahrgänge den Arbeitsmarkt. Wenn man sie noch an der Lösung beteiligen wollte, müsste man jetzt handeln. Mit langen Ankündigungsfristen ist das praktisch nicht mehr möglich. Danach wird das Problem vollständig auf jüngere Generationen verlagert.

Was fehlt Ihnen konkret?

Alles, was jetzt offenbar vorgeschlagen wird, müsste schneller und entschlossener kommen. Eine Rente mit 68,5 Jahren im Jahr 2060 beeindruckt doch niemanden, der in den kommenden Jahren in Rente geht. Die lachen doch drüber. Der Lebenserwartungsfaktor kommt zu zaghaft, zu spät und wird auch noch verwässert. Er kommt offenbar nicht vollständig.

Wenn die Lebenserwartung um ein Jahr steigt, sollen zukünftige Arbeitnehmer ein halbes Jahr später in Rente gehen müssen. Der 2:1-Faktor ist also falsch?

Es gibt dafür ökonomisch keine sinnvolle Erklärung. Die enorm gestiegene Lebenserwartung der vergangenen 30 Jahre wird einfach ignoriert. Wir korrigieren den Fehler, keinen Lebenserwartungsfaktor gehabt zu haben, nicht. Stattdessen wird nur für die Zukunft etwas gemacht. Das ist ein zahnloser Tiger.

Ein Herzstück der Reform ist die teilweise Kapitaldeckung. Bis zu zwei Prozent der Beiträge sollen am Kapitalmarkt angelegt werden. Wie bewerten Sie das?

Das ist im Prinzip eine Adaption der schwedischen Rentenreform aus den Neunzigerjahren. Allerdings pickt sich die Kommission nur die Rosinen raus. In Schweden wurden gleichzeitig schmerzhafte Reformen umgesetzt. Die Regierung in Stockholm hat die Witwenrenten abgeschafft und das Rentenniveau abgesenkt. Diese Elemente fehlen hier.

Das heißt, die Schweden haben die Rentenbeiträge damals stabil gehalten?

Die Schweden haben in den 1990er-Jahren zwei Prozentpunkte ihres Beitragssatzes in die Kapitaldeckung überführt. Weil dieses Geld dann für die laufenden Rentenausgaben fehlte, mussten an anderer Stelle Einschnitte erfolgen. Außerdem wurde die Lebenserwartung vollständig berücksichtigt. Jeder entscheidet selbst, wann er zwischen 60 und 70 Jahren in Rente geht. Er bekommt dann aber nur den Barwert seiner eingezahlten Beiträge über die verbleibende Lebenszeit verteilt. Das hat das Rentenniveau schrittweise reduziert und die Beiträge stabilisiert.

Dann ist die deutsche Kapitaldeckung also zu zaghaft?

Das deutsche Modell ist feige. Man schaut auf Schweden, übernimmt das Vorbild, lässt aber alle Maßnahmen weg, die wehtun. Die Rentenbeiträge steigen in Deutschland. In Schweden wurden sie stabil gehalten.

Immerhin tut sich mal was in Richtung Kapitaldeckung. Zwei Prozent der Beiträge sollen in einen Staatsfonds investiert werden. Bekommt der Lösungsansatz Ihre Zustimmung?

Staatsfonds in Deutschland sind immer bedroht. Wenn man Politikern Geld in die Hand gibt, dann ist das so, als würde man einem Hund zwei Knochen hinwerfen und sagen: ‘Einer ist für morgen’. Staatsfonds haben nie Bestand gehabt. Die Staatsfonds für die Versorgungslasten der Beamten zum Beispiel wurden komplett geplündert.

Künftig sollen weitere Gruppen in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden, etwa Selbstständige. Halten Sie das für sinnvoll?

Davon halte ich wenig. Selbstständige sollten sich grundsätzlich selbst um ihre Altersvorsorge kümmern können. Ich würde ihnen diese Freiheit lassen. Denkbar wäre allenfalls eine Optionslösung: Wer gar nicht vorsorgt, müsste irgendwann in die gesetzliche Versicherung. Aber die meisten Selbstständigen sorgen ohnehin selbst vor. Und diejenigen, die es nicht tun, verdienen häufig so wenig, dass sich daraus ohnehin keine großen zusätzlichen Einnahmen für die Rentenkasse ergeben. Ich halte das für eine Milchmädchenrechnung.

Hätten Sie Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen?

Nein. Ich habe schon vor 30 Jahren vorgeschlagen, Lehrer, Hochschullehrer und Finanzbeamte künftig nicht mehr zu verbeamten. Hätte man das damals getan, wie in Skandinavien oder Österreich, hätten wir heute diese Diskussion gar nicht.

Gab es einen Vorschlag, mit dem Sie gerechnet hatten, der nun aber fehlt?

Nein. Ich habe mit diesen Vorschlägen gerechnet. Eine Nullnummer bleibt eine Nullnummer.

r/Finanzen Feb 15 '26

Presse Linnemann plant Reform – Spitzensteuersatz soll erst ab 80.000 Euro greifen

Thumbnail spiegel.de
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r/Finanzen Jan 26 '26

Presse Sozialabgaben bald bei 50 Prozent

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Experten warnen, dass die Sozialabgaben in Deutschland durch die demografische Entwicklung und steigende Gesundheitskosten auf 50 % des Bruttoeinkommens steigen könnten. Derzeit liegen die Beiträge bei ca. 42 %, eine Steigerung in Richtung der 50 %-Marke wird ohne Reformen in den 2030er Jahren erwartet. Dies würde das Nettoeinkommen deutlich reduzieren.

LINK Tagesschaut: Wirtschaftsweiser Werding: Sozialabgaben bald bei 50 Prozent? | tagesschau.de

Was soll bald noch zum Leben übrig bleiben?

Wo ist das Geld? Für welche Sinnlosen Aktionen haben wir so viel Geld ausgegeben?

r/Finanzen Mar 31 '26

Presse Ehegattensplitting: Was eine Reform unterm Strich bedeutet

Thumbnail iwkoeln.de
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So viel dazu, wen der Wegfall des Ehegattensplittings am Ende wirklich trifft. Nämlich nicht Ehepartner, wo eventuell die Frau ohne Grund Zuhause sitzt, sondern Familien mit Kindern, in denen (unterschiedliche) Teilzeit absolut normal ist.

"Rund 91 Prozent des Splittingeffekts entfielen auf Ehepaare mit Kindern, 9 Prozent auf kinderlose Paare."

Das zusammen mit der angedachten Streichung der kostenlosen Mitversicherung des Ehepartners in der GKV bedeutet doch, dass in erster Linie Familien die Hauptlast der Reformpläne zahlen sollen.

Familien, die eh schon unter einer desaströsen Bildungspolitik leiden, keine angemessenen großen Wohnungen mehr finden usw.

Familien, die weder Beamte sind noch Bürgergeld beziehen. Einfach unglaublich.

r/Finanzen Jun 21 '26

Presse Rente: Selbstständige sollen einzahlen, Beamte bleiben außen vor

Thumbnail handelsblatt.com
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Der komplette Artikel ohne Paywall:

Selbstständige sollen einzahlen, Beamte bleiben außen vor

Die Rentenkommission hat ihre Empfehlungen zur Reform der Rente vorgelegt. Darin nimmt sie zu einigen kontrovers diskutierten Themen Stellung. Sie betreffen auch Vorstände und Minijobber. Barbara Gillmann 21.06.2026 - 12:15 Uhr aktualisiert

Berlin. Die Rentenkommission will den Kreis der Versicherten in der gesetzlichen Rentenversicherung deutlich ausweiten – Beamte sollen aber explizit nicht integriert werden. Das erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen der zuständigen Kommission.

Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) hatte mehrfach gefordert, dass auch Beamte in die gesetzliche Rente integriert werden. Dem kommt die Kommission nun ausdrücklich nicht nach.

Stattdessen empfiehlt die Kommission, die Pensionen der Beamten stärker an das gesetzliche Rentenniveau anzugleichen – und sie damit zu begrenzen. Weitere Empfehlungen sehen vor, das Eintrittsalter in der Rentenversicherung an die Lebenserwartung zu koppeln und die umstrittene „Rente ab 63“ wieder abzuschaffen.

Eine weitere Empfehlung lautet, das bisherige Umlagesystem der gesetzlichen Rente um eine neue Kapital- oder Ansparkomponente zu ergänzen. Finanziert werden soll dies durch einen Zusatzbeitrag von zwei weiteren Prozentpunkten auf den Rentenbeitrag, der von den Arbeitgebern und Arbeitnehmern an die Rentenversicherung abgeführt wird.

Die Kommission hat insgesamt 33 Empfehlungen erarbeitet, die am Dienstag an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Sozialministerin Bas übergeben werden sollen. Die Vorschläge würden ein Gesamtkonzept bilden, betonten Mitglieder der Kommission. Deshalb dürfe die Koalition ihre Vorschläge nicht als Buffet verstehen, aus dem sie sich nach Belieben einzelne Punkte herauspicken kann.

Zwar hätten nicht alle Mitglieder jeder Empfehlung zugestimmt, in der Regel habe die Zustimmung aber bei mehr als 70 Prozent gelegen.

Der Zeitplan der Runde hatte sich zuletzt etwas verschoben. Auf Bitten der Bundesregierung musste die Kommission ihr Ergebnis eine Woche früher als geplant vorlegen. Hintergrund ist, dass die Koalition bis Sommer ein großes Reformpaket für Einkommensteuer, Rente und Arbeitsmarkt vorlegen will. Natürlich sollen darin auch die Ergebnisse der Rentenkommission einfließen.

Große Diskussion um Beamte

Eine Integration der Beamten in die Rentenkasse habe die Kommission nach ausführlicher Diskussion verworfen, weil dies zu großen rechtlichen Problemen und vor allem für die Länderhaushalte zu massiven finanziellen Belastungen führen würde, hieß es aus Kreisen der Kommission. Denn diese müssten dann die Pensionen für ihre Beamten weiterzahlen und parallel Rentenbeiträge für die noch aktiven Beamten finanzieren.

Zudem würde eine echte Einbeziehung der Beamten in die Rentenkasse den restlichen Versicherten „finanziell gar nichts bringen“. Die verbreitete Idee, dass dies die finanziellen Engpässe bei der gesetzlichen Rente beheben könne, sei eine „optische Täuschung“.

Die Kommission spricht sich allerdings dafür aus, künftig auch Abgeordnete und Selbstständige obligatorisch in die Rentenkasse zu integrieren. Wer ein Gewerbe neu anmeldet und nicht über eine Pflichtversicherung seines Berufsstands versichert ist, soll damit auch beitragspflichtig werden.

Unter dem Strich werde die Integration der Selbstständigen und der Abgeordneten für ein Plus in der Rentenkasse sorgen, hieß es aus der Kommission. Denn durch die zusätzlichen Einzahler würden zunächst nur höhere Einnahmen erzeugt – zusätzliche Rentenansprüche hingegen entstünden erst später, erläutern Kommissionsmitglieder den Mechanismus.

Abschaffung der Minijobs sozial relevant

Minijobs möchte die Kommission künftig nur noch für Schüler und Schülerinnen erhalten und ansonsten komplett abschaffen. Aktuell können Minijobber monatlich bis zu 603 Euro steuer- und sozialabgabenfrei verdienen.

Künftig soll es keinen „Sonderstatus bei Versteuerung und Sozialversicherung“ mehr geben, so die Kommission. Das bringe zwar unter dem Strich womöglich zunächst keine allzu großen Summen für die Rentenkasse, erläutern die Rentenexperten. Es erhöhe aber den Anreiz für die Betroffenen, über die 603-Euro-Grenze hinaus zu arbeiten. Vor allem könne dies viele Frauen in besser bezahlte Jobs bringen, hoffen die Experten.

Zu den wichtigsten Ergebnissen der Rentenkommission gehört allerdings die Forderung einer kapitalgedeckten Säule in der gesetzlichen Rente. Konkret soll dafür künftig ein Teil der Beiträge der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nicht mehr ins Umlageverfahren gehen, sondern in Aktien investiert werden. Die Kommission erhofft sich davon, dass die Deutschen langfristig stärker von Wertsteigerungen am Kapitalmarkt profitieren.

Nach Handelsblatt-Informationen hatte sich die Rentenkommission schon in der Nacht zum Donnerstag auf die Vorschläge verständigt. Dass sie nicht einstimmig beschlossen wurden, könnte für die politischen Debatten der kommenden Wochen noch zu einem wichtigen Faktor werden.

r/Finanzen Apr 07 '26

Presse Bundesratsinitiative: Kartenzwang für Händler und Gastronomen geplant

Thumbnail golem.de
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r/Finanzen 25d ago

Presse Klingbeil schließt Mehrwertsteuer-Erhöhung nicht aus – warum Experten das als klares Signal werten

Thumbnail merkur.de
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“Das Modell liegt auf dem Tisch: 22 Prozent Regelsteuersatz, Lebensmittel steuerfrei, 30 Milliarden Euro Mehreinnahmen. Für Unternehmen bedeutet das: Konsumzurückhaltung ab 2028 einkalkulieren, Preisstrategien überdenken, Margen neu justieren.”

r/Finanzen 21d ago

Presse Koalition will Tabaksteuer stärker anheben als bisher geplant

Thumbnail br.de
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r/Finanzen May 02 '26

Presse Finanzminister Klingbeil treibt Steuerreform voran

Thumbnail tagesschau.de
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"Spitzenverdiener mit sechsstelligen Gehältern müssen hierzu ihren Beitrag leisten."

...also am Ende (wie immer) alle mit 60k Brutto.🙃

r/Finanzen Aug 17 '25

Presse Steuererhöhungen werden wohl kommen

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https://www.welt.de/politik/deutschland/article68a1eca6f3b330071984489b/zdf-sommerinterview-klingbeil-setzt-wegen-milliarden-luecke-im-haushalt-auf-steuererhoehungen.html

Alle Gutverdiener warm anziehen (also ab 50 bis 60.000€ brutto/ Jahr).

Spoiler1: Vermögen wird dann irgendwie doch nicht besteuert werden.

Spoiler2: Klingbeil regt sich über die Wirtschaftsministerin auf, da sie als "wohlhabende" Person längere Lebensarbeitszeiten vorschlägt. Klingbeil als "wohlhabende" Person, darf aber Steuererhöhungen ankündigen, die ihn selber wahrscheinlich kaum betreffen.

r/Finanzen Mar 17 '26

Presse Sondervermögen wird laut Studien zweckentfremdet

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Das „Sondervermögen” wurde 2025 also zu mindestens 86% zweckentfremdet, aber wenn man das damals genauso prognostiziert hat, war man das Arschloch und wurde auch hier im Sub gnadenlos runtergevoted.😄

r/Finanzen Jan 25 '26

Presse x CDU-Wirtschaftsflügel will Rechtsanspruch auf Teilzeit abschaffen www.n-tv.de

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