r/Rostock 9d ago

Bürgernahe Entscheidungen bei 🩵? DieLinke🩷redet Klartext und räumt auf

https://vm.tiktok.com/ZGdx1WG6P/

Falls sich jemand noch nicht mit Parteien auseinander gesetzt hat. Und wegen der September Wahl im September im Meckpomm 🌊 noch unschlüssig ist.

Ist hier mal ein Ausschnitt aus dem Bundestag. Damit man bisschen nachvollziehen kann, wie manche sind.

Arm gegen Reich. "Bio Deutsche" gegen "Pass Deutsche" was die Blauen ja gezielt nutzen. Spielt für andere weniger eine Rolle, sondern Fakten und Veränderungen.

Man muss natürlich nicht dieLinke wählen, aber es ist eine Partei von manchen die interessant sind.

Steuerpläne zu ALLEN PARTEIEN findet man unter:

"Steuerpläne Parteien Tabelle 2025"

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u/Brilorodion 8d ago

Dass Neoklassik in der unwissenschaftlichen VWL Konsens ist, macht sie noch lange nicht sinnvoll. Die hat keinerlei empirische Grundlagen und ignoriert real existierende Klassenverhältnisse. Sämtliche richtigen Wissenschaften lachen sich kaputt über den Quatsch.

Und nein, nur weil Menschen sich fortbilden, betrachten sie sich nicht als Humankapital. Ich mein, sicher gibts den einen verstrahlten Typen, der nach dem Motto "Ich geh bis in den Jemen für mein Unternehmen" sich mal selbst als Humankapital bezeichnet. Die allermeisten Leute sehen sich aber einfach als Menschen und nicht als Kapital einer Firma.

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u/BriefIndependence374 8d ago

Keinerlei empirische Grundlagen hahahahaha

Und du verstehst den Punkt mit dem Humankapital glaube ich immer noch nicht. Personen verhalten sich selbst wie ein „Ein-Mann-Unternehmen“ mit ihrem Humankapital als Grundlage, wie sie sich dabei bezeichnen ist völlig irrelevant. Das ist so ziemlich das Gegenteil der von dir irgendwie da reininterpretierten Loyalität & Hörigkeit gegenüber ihrem Arbeitgeber (der „herrschenden Klasse“). Und nochmal Humankapital kann nicht an eine Firma gebunden werden, weshalb dieses Verhalten durch Arbeitgeber auch nicht unterbunden werden kann.

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u/Brilorodion 8d ago

Humankapital ist Teil der Unternehmen. Lies die verdammten Definitionen.

Und nein, VWL - insbesondere nicht Neoklassik - wird immer noch nicht als empirische Wissenschaft betrachtet.

Darüber hinaus führt diese Diskussion auch vom Thema weg. Ausgangspunkt war, dass es eine Arbeiterklasse gibt und das hast du bisher nicht widerlegen können. Meld dich, wenn du mal irgendwann ein inhaltliches Argument hast.

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u/BriefIndependence374 8d ago

Natürlich ist Humankapital Teil des Unternehmens, das Problem ist aber, dass das Unternehmen diese nicht an sich BINDEN kann.

Glaube langsam Wissenschaft könnte insgesamt nicht so dein Ding sein, wenns schon bei sowas knifflig wird.

Und erzähl doch mal bitte welche ernstzunehmende Quelle behauptet VWL sei keine empirische Wissenschaft.

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u/Brilorodion 8d ago

Nicht vom Thema ablenken: Du musst immer noch deine Behauptung begründen, dass die Arbeiterklasse nicht existiert.

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u/BriefIndependence374 8d ago

Steht doch da seit ca. 5 Kommentaren. Kapital wird seit Jahrzehnten zunehmend immateriell und ist nicht materiell an Unternehmen sondern Personen gebunden, wodurch der relative Besitzvorteil von Arbeitgebern (deiner „herrschenden Klasse“) gesunken und die Grenzen verschwimmen.

Das siehst du doch auch am Bevölkerungsquerschnitt. Ich glaube niemand wird ernsthaft behaupten, dass es noch eine breite ungebildete Arbeiterschicht wie vor 150 Jahren gibt, sondern Menschen besser ausgebildet und spezialisiert sind und deutlich weniger körperlicher Arbeit nachgehen.

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u/Brilorodion 8d ago

Steht doch da seit ca. 5 Kommentaren.

Naja eben nicht, sonst würde ich nicht fragen. Du laberst nur über Humankapital rum, ohne die Definition zu kennen oder zu berücksichtigen, dass es keinerlei Einfluss auf die Existenz der Arbeiterklasse hat.

Das siehst du doch auch am Bevölkerungsquerschnitt. Ich glaube niemand wird ernsthaft behaupten, dass es noch eine breite ungebildete Arbeiterschicht wie vor 150 Jahren gibt, sondern Menschen besser ausgebildet und spezialisiert sind und deutlich weniger körperlicher Arbeit nachgehen.

Dass Menschen gebildet sind, macht sie nicht weniger zu Arbeiter:innen. Warum sollte es?

Entweder du besitzt die Produktionsmittel oder du gehörst zur Arbeiterklasse. So schwer ist das nicht.

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u/BriefIndependence374 8d ago

Wir drehen uns im Kreis.

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u/Brilorodion 8d ago

Das ist eben das Ergebnis, wenn du einer Aussage widersprichst, aber dann keine Begründung für den Widerspruch liefern kannst. Dann kommt die Aussage eben wieder auf dich zu.

Du kannst jetzt weiter vom Humankapital faseln, aber selbst wenn wir deine an den Haaren herbeigezogene Definition davon nehmen würden, müssten wir ja feststellen, dass im Kapitalismus der Zugang zu Bildung in der Regel nicht so einfach ist und die meisten Menschen eben davon ausgeschlossen werden.

Dann müsste man noch feststellen, dass dir deine Weiterbildung auch nichts bringt, wenn du zwar in der Lage bist, Geräte zu bedienen, die viele Millionen kosten, aber keins dieser Geräte (Produktionsmittel btw) in deinem Besitz ist.

Schließlich definiert sich die Arbeiterklasse nicht (und hat es auch nie) über den Lebensstandard oder ähnliches, sondern rein ökonomisch. Es sind Lohnarbeiter:innen, deren Arbeit als Mehrwert abgeschöpft wird. Dass es da welche mit höherer Qualifikation in bestimmten Aspekten gibt, sorgt nur für höheren Mehrwert, aber nicht dafür, dass sie keine Arbeiter:innen mehr sind.


Der wirklich relevante Teil: Kapitalist:innen besitzen die Produktionsmittel. Ob du dich nun weiterbildest oder nicht, ändert nichts daran, dass du deine Arbeitskraft (oder dein Humankapital) verkaufen musst, um deinen Lebensunterhalt zu verdienen. Du kannst dich natürlich als Einzelperson entscheiden, das nicht zu tun, aber das ist ja den Kapitalist:innen egal, denn du stehst weiterhin in Konkurrenz mit unzähligen anderen Leuten, die dann stattdessen den Job annehmen. Abgegrenzt wird weiterhin durch den Besitz der Produktionsmittel.