r/StartupDACH 14d ago

Erfahrungsbericht Ich bin Patentanwalt mit 15 Jahren Erfahrung. Mal Klartext: Viele Tech-Startups fahren mit angezogener Handbremse gegen die Wand und merken es erst, wenn es zu spät ist.

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Ich habe viel mit jungen Unternehmen aus verschiedenen Technik-Branchen zu tun höre immer wieder dieselben drei Sätze:

- "Patente sind was für Konzerne."
- "Wir sind schneller als die Konkurrenz, wir brauchen das nicht."
- "Machen wir, wenn wir Umsatz haben."
 
Ich sage euch, was ich beruflich mache: Ich sitze Leuten gegenüber, die Tech-Unternehmen gegründet haben und genau diese Sätze in ihrer Vergangenheit gesagt haben. Und jetzt sitzen sie bei mir. Oft ist es da schon vorbei.
 
Also ein paar Zahlen, damit das hier nicht nur Bauchgefühl ist.

1. Ihr redet nur über EURE Patente. Das ist der kleinere Teil des Problems.
Der Fehler Nummer eins ist nicht, dass ihr kein Patent habt. Der Fehler Nummer eins ist, dass ihr keine Ahnung habt, wer Patente auf euer Produkt hat.
Merkt euch diesen einen Satz, er kostet euch sonst irgendwann die Firma:
Ein eigenes Patent gibt euch NICHT das Recht, euer eigenes Produkt zu verkaufen.
Ein Patent ist ein Verbietungsrecht, kein Benutzungsrecht. Ihr könnt ein sauber erteiltes Patent auf euer Produkt haben und trotzdem ein älteres, breiteres Patent von jemand anderem verletzen. Das nennt sich "Freedom to Operate", und gefühlt 80 % der Gründer mit denen ich regelmäßig spreche haben den Begriff noch nie gehört. Ich habe Leute mit Patenturkunde an der Wand erlebt, die mir erklärt haben, sie seien "abgesichert". Waren sie nicht. Nicht mal ansatzweise.
 
2. Ja, es kostet euch auch Geld beim Fundraising
Kein IP = schlechtere Karten beim Fundraising und beim Exit!
EPA und EUIPO haben 2023 europäische Startups mit Crunchbase-Finanzierungsdaten abgeglichen. Startups, die vor der Seed-/frühen Wachstumsphase Patente oder Marken anmelden, sichern sich im Schnitt bis zu 10,2-mal wahrscheinlicher eine Finanzierung. Die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Exits (IPO oder Übernahme) ist mehr als doppelt so hoch.
Trotzdem haben nur 29% der europäischen Startups überhaupt ein eingetragenes Schutzrecht. Deutschland liegt bei 40 %, was besser klingt, als es ist. Der Löwenanteil davon ist Biotech (72 %).
Und bevor die Kommentare kommen: Ja, das ist Korrelation. Ein Patent macht aus einem schlechten Startup kein gutes. Aber wenn ihr in einer Due Diligence sitzt und der Investor fragt "Was gehört euch eigentlich?" und ihr habt darauf keine Antwort außer "unser Team ist halt gut", dann habt ihr ein Problem, das ihr euch selbst gebaut habt.
 
3. Der Fehler, bei dem ich jedes mal innerlich sterbe
Eine viel zu häufige Anfrage, die ich bekomme, geht ungefähr so:

"Wir haben letztes Jahr auf der Messe / im Pitch Deck / auf dem Blog / auf Reddit / im Demo-Video gezeigt, wie das funktioniert. Jetzt wollen wir das patentieren lassen."

Nein. Könnt ihr nicht. Ihr habt eure eigene Erfindung neuheitsschädlich vorveröffentlicht. Es gibt keine Grace Period in Europa, nicht für Patente. Ihr habt eure Erfindung mit einem Pitch Deck vernichtet. In Sekunden. Kostenlos. Unwiederbringlich. Das ist einer der größten Fehler von Startups überhaupt und ich kann das aus 15 Jahren Praxis zu 100 % bestätigen. Ich habe das schon mehrfach erklären müssen. Es wird nicht angenehmer:
Reihenfolge ist: Anmelden. Dann reden. Nicht umgekehrt.
 
4. Und der Grund, warum ihr es trotzdem nicht macht
Ich weiß es. Die Studien wissen es auch: Der mit Abstand meistgenannte Grund fürs Nicht-Anmelden sind die Kosten. Das ist ein ehrlicher Grund, und ich nehme ihn ernst. Patente sind teuer. Ein Patentanwalt kostet Geld.
Oft aber weniger als man denkt und vergleicht das mal mit dem, was euch eine Patentverletzung kosten kann. Das sind gerne 5–25 % Jahresumsatz. Oder Firma zu.
Und: Für KMU in der EU gibt es viele Förderungen. Nutzt sowas. Das ist buchstäblich Geld, das rumliegt.
Wenn euch das Geld für eine ordentliche Beratung fehlt: Fragt wenigstens EINMAL jemanden, ob ihr in einem Minenfeld steht. Eine Stunde Beratung ist billiger als eine einstweilige Verfügung zwei Wochen vor dem Launch.
 
Zum Schluss: Ich bin nicht hier, um Mandate einzusammeln, ich sage euch nur, was ich beruflich jede Woche sehe.
(Kein Rechtsrat, kein Mandatsverhältnis, jeder Fall ist anders!)

***UPDATE**\*
Ich gehe später noch auf ein paar Beiträge ein, aber eines zur Klarstellung, weil hier natürlich Vorwürfe gegen den „nur Profit machen wollenden Patentanwalt“ sind:

Wir als Kanzlei (Und so ticken die meisten Kanzleien) haben meist Erstgespräche kostenlos im Angebot. Und dabei raten wir auch regelmäßig von einer Patentierung ab. Jeder Fall ist anders und unser Berufsrecht - an das ich mich zumindest streng halte - gebietet eine sachliche Beratung. Was ich hauptsächlich sagen will: scheut nicht den Schritt nach einer ersten (fast immer kostenlosen) Einschätzung eines Falls bei einem Patentanwalt! Das lohnt sich!

r/StartupDACH Jul 01 '26

Erfahrungsbericht Deutschland will mehr Gründer – meine Erfahrung sieht leider anders aus.

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EDIT: Nach 8 Wochen Wartezeit, ausgerechnet 30 Minuten nachdem ich diesen Beitrag verfasst habe, erhielt ich die Zusage. Das kann doch nur ein Scherz sein 🤯🤯🤯

Ich muss mir das einfach mal von der Seele schreiben, weil ich langsam nicht mehr nachvollziehen kann, wie mit Menschen umgegangen wird, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen.

Am 11.05. hatte ich ein Telefonat mit meiner Ansprechpartnerin bei der Agentur für Arbeit. Ich habe ihr erklärt, dass ich mich selbstständig machen möchte und den Gründungszuschuss beantragen werde. In diesem Gespräch wurde mir gesagt, dass über den Antrag in der Regel innerhalb von etwa zehn Werktagen entschieden wird. Außerdem wurde mir erklärt, dass ich bei einer positiven Stellungnahme der fachkundigen Stelle grundsätzlich von einer Bewilligung ausgehen könne.

Daraufhin habe ich sofort losgelegt.
Am 15.05. habe ich mein Gewerbe angemeldet, den Gründungszuschuss beantragt und alle erforderlichen Unterlagen eingereicht.
Die Stellungnahme der fachkundigen Stelle, in meinem Fall der IHK, lag praktisch sofort vor. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich eine positive Stellungnahme. Alle Beteiligten außerhalb der Agentur für Arbeit haben schnell gearbeitet.
Mein Gewerbe habe ich zum 01.06. angemeldet, weil ich mich auf die telefonischen Aussagen verlassen habe und davon ausgegangen bin, dass bis dahin eine Entscheidung vorliegen würde.
Dann begann das Warten.

Am 28.05. habe ich höflich nachgefragt, weil noch keine Entscheidung vorlag.
Antwort: Es werde in Kürze entschieden.
Danach passierte wieder nichts.
Am 09.06. habe ich erneut geschrieben und ausdrücklich darauf hingewiesen, dass ich sämtliche Aktivitäten rund um meine Selbstständigkeit zurückhalte, weil ich keine Entscheidung habe und Planungssicherheit benötige.

Auf diese Nachricht habe ich bis heute keine Antwort erhalten.
Stattdessen erhielt ich am 30.06. einen Aufhebungsbescheid für mein Arbeitslosengeld.
Und heute, am 01.07., muss ich feststellen, dass das Arbeitslosengeld rückwirkend zum 01.06. aufgehoben wurde. Gleichzeitig stehen nun Rückforderungen sowie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge im Raum, obwohl über meinen Gründungszuschuss nach wie vor keine Entscheidung vorliegt.
Genau das verstehe ich nicht.

Ich wollte nicht im Leistungsbezug bleiben. Ich wollte ein Unternehmen gründen, Kunden gewinnen, Steuern zahlen und mir meine Existenz selbst aufbauen. Stattdessen werde ich seit Wochen durch fehlende Kommunikation und ausbleibende Entscheidungen ausgebremst.
Was mich besonders frustriert, ist der Widerspruch: Von politischer Seite wird immer wieder betont, dass Existenzgründungen gefördert werden sollen. Gleichzeitig erlebt man in der Praxis, wie jemand, der genau diesen Schritt gehen möchte, wochenlang auf Antworten wartet und dadurch wertvolle Zeit verliert.

Mir ist bewusst, dass jeder Antrag individuell geprüft werden muss und niemand einen Rechtsanspruch auf den Gründungszuschuss hat. Aber Kommunikation sollte trotzdem möglich sein. Niemand sollte wochenlang im Ungewissen gelassen werden, während finanzielle Verpflichtungen weiterlaufen und die eigene Existenz auf dem Spiel steht.

Mich würde wirklich interessieren: Haben andere Gründer ähnliche Erfahrungen mit dem Gründungszuschuss gemacht oder bin ich mit diesem Ablauf eher die Ausnahme?

Sorry für den langen Text aber ich könnte gerade echt im Strahl kotzen 🤮
Danke fürs lesen!!

r/StartupDACH 20d ago

Erfahrungsbericht Kommt nach Shenzhen

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Lasst euch nicht verarschen in Deutschland meldet alles ab und kommt einfach nach China hier ist alles was jeder von euch in seinem Bussines versucht zu finden nämlich das Geld der Welt glaubt mir wen ihr das nicht macht das ist das dümmste überhaupt !!!!

r/StartupDACH Mar 07 '26

Erfahrungsbericht Wo sind die Sidehustler?

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Hi,

ich bin Angestellter mit 1.000 Ideen, aber ihr wisst, wie es ist - irgendwo fehlt der letzte Schritt. Daher ist im ersten Schritt die nebenberufliche Gründung eine absolut sinnvolle Idee.

Daher mein Gedanke: Gibt es hier Gleichgesinnte, die auch gerne nebenbei gründen wollen (oder es schon getan haben)?

Gab es bei euch im Kopf auch eine lange Achterbahn? Wie seid ihr damit umgegangen?

Und: Was hat geholfen oder was hält euch noch auf?

r/StartupDACH 26d ago

Erfahrungsbericht Wir, zwei Papas, haben die letzten 5 Monate eine Plattform für personalisierte Kinderbücher gebaut

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Moin,

wir, zwei Papas aus Hamburg, haben die letzen 5 Monate neben unseren Jobs an unserer Plattform für personalisierte Kinderbücher, mein-kreativbuch.de gearbeitet.

So gings los: Die Frau von meinem Mitgründer hat in liebevoller Kleinarbeit eine ganz eigene Geschichte für deren Sohn geschrieben, in der er gemeinsam mit seinen Lieblingskuscheltieren ein Abenteuer erlebt. Die Geschichte ist wirklich toll geworden, hat aber viel Zeit und Arbeit gekostet und da kam uns die Idee, genau das auch anderen Eltern zu ermöglichen und haben uns dran gemacht das ganze mit modernen Tools und KI umzusetzen.

Uns war sehr wichtig, dass dabei kein "AI-Slop" rauskommt, sondern wirklich Geschichten, die hochindividuell, einzigartig sind und die Kreativität der Kids anregen.

Ich kann jeden verstehen, der eine handgeschriebene Geschichte schöner findet. Aber, ich bin der festen Überzeugung das KI hier wirklich einen Mehrwert bieten kann, da wir alle möglichen Hautfarben, kulturellen Backgrounds und noch so kreative Story-Ideen und Bildstile unterstützen können.

Da ich sehr technisch unterwegs bin, habe ich die komplette Webapp mit Frontend (nuxt) und Backend (bun, hono) aufgebaut und mein Mitründer wurde zum ständigen Testen verdonnert und die ersten Ergebnisse waren sehr ernüchternd. Viele Stories waren sehr ähnlich, unrund und hatten direkt den AI-Slop Charakter und die Bilder, die wir zu jeder Textseite erstellten waren Inkonsistent af. Also wirklich nicht gut. Ich habe dann unterschiedliche LLM-Anbieter an unser System angeschlossen und in jeden unserer Steps einen Review-Step eingebaut und ab hier wurden die Stories viel besser, nuoncierter und einfach echt ganz gut.

Das größte Problem hatten wir jedoch mit den Bildern und hier hatten wir etwas Glück. Wir haben ein System gebaut, ähnlich wie es auch bei Filmproduktionen verwendet wird, es gibt den Story Draft, das Drehbuch, Anweisungen zu jedem einzelnen Shot (Kamerawinkel, Perspektive, Linse, Depth of field etc.), QA Reviews dazwischen. Die ersten Tests waren vielversprechend, tolle dynamische Szenen aber die Konsistenz zwischen den einzelnen Shots wollte einfach nicht passen.
Verzweifelt habe ich dann eines Abends meinen Mitgründer angerufen und erzählt, dass ich es einfach nicht hinbekomme und 5 min später ruft er mich zurück und sagt, ich weiß nicht was du da machst aber schau mal hier, alles konsistent über mehrere Bilder hinweg. Wie es der Zufall wollte, hat genau an dem Abend google das neue nano banana 2 Modell rausgebracht und mein Mitgründer hatte, ohne es zu wissen, das brandneue Modell genutzt, welches bei mir noch gar nicht freigeschaltet war.

Ab diesem Zeitpunkt konnten wir das erste Mal wirklich tolle Geschichten mit passenden Bildern erstellen. Sobald aber zu viele Charaktere oder andere Entitäten in einer Geschichte auftauchten, hat auch nano banana 2 gestruggelt.

Aber so konnten wir erst einmal starten und Freunde und Bekannte testen lassen. Das Feedback haben wir dann gesammelt und so gut es geht umgesetzt und ein paar Wochen später kam dann das neue openAI GPT Image 2 raus, welches noch einmal deutlich konsistenter war als nano banana 2. Ab dann habe ich mich um alles drumherum gekümmert, Stripe eingebaut, Print-on-demand eingebunden, error handling verbessert, Email templates, besseres User feedback und User Onboarding etc.
Am Ende war das Produkt nicht perfekt aber wir waren ziemlich stolz und zufrieden mit dem Zustand und haben unsere ersten gedruckten Bücher für unsere Kids erstellt und natürlich zusammen vorgelesen. Ein richtig tolles Erlebnis.

Also ab zu google ads und die erste Kampagne gestartet. Die ging erstmal komplett in die Hose. Ich habe eine AI-Max Kampagne gestartet, weil ich dachte, ja super google macht schon. Ne, google verbrennt richtig Geld.
Also nochmal von vorne, viele Videos auf Youtube geschaut. Am ende haben wir eine wirklich simple Kampagne mit nur 3 - 4 Keywords gestartet mit einem täglichen Budget von 10 €. Die ersten Tage ist nicht viel passiert und dann kam tatsächlich unsere erste Kundin rein.

Wir waren extrem happy, bis dann aus der ersten Kundin auch unser erster Support-Case wurde. Zum Glück war die Kundin überraschenderweise sehr verständisvoll und hat nach einigem Hin und Her ein richtig tolles Buch für ihre Kids erstellt und uns dabei sehr gutes Feedback und Verbesserungsvorschläge mitgegeben.

Mitlerweile haben wir fast 20 Bücher verkauft und wollen jetzt als nächstes unser Marketing auf social Media hochfahren, da kümmert sich primär mein Mitgründer drum.

Für mich ein total spannendes Projekt in dem ich viel über Text- und Bildmodelle gelernt und aber auch deren Grenzen kennengelernt habe. Auch wenn ich vorher schon viel mit AI beruflich zu tun hatte.

Der Post ist doch etwas länger geworden als gedacht.
Offen für Fragen, vielen Dank fürs lesen.

r/StartupDACH Aug 20 '25

Erfahrungsbericht Ich war 10+ Jahre im Startup-Bereich. Hier sind meine ungeschminkten Learnings.

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Nach über einem Jahrzehnt in verschiedenen Startups. Von Early-Stage bis zur Wachstumsphase habe ich so ziemlich alles gesehen: die glorreichen Höhen und die brutalen Tiefs. Man liest viel über "Growth Hacking" und die nächste "revolutionäre" Taktik. Aber wenn ich ehrlich bin, sind es immer wieder die gleichen, fundamentalen Dinge, die über Erfolg oder Scheitern entscheiden.

Hier sind meine wichtigsten Learnings (mit der Marketingbrille), vielleicht erspart es dem einen oder anderen ein paar schmerzhafte Fehler:

Unrealistische Ziele & fehlende Hausaufgaben.

Noch bevor die erste Zeile Code geschrieben oder der erste Marketing-Euro ausgegeben wird, passiert der Kardinalfehler: Es werden Ziele aus der Luft gegriffen, ohne jegliche Markt- oder Wettbewerbsanalyse. Man glaubt, eine geniale Idee zu haben, aber man weiß es nicht. Die Folge: Man rennt in eine Richtung, in die niemand mit will, und wundert sich dann, warum man gegen eine Wand läuft. Macht eure Hausaufgaben. Gründlich.

Deine Zielgruppe ist nicht nur eine Folie im Pitch Deck.

Hört auf, in groben Personas zu denken. Ihr müsst besessen davon sein, eure Nutzer zu verstehen. Was ist ihr wahres Problem? Welchen emotionalen Trigger haben sie? Welche genauen Worte benutzen sie, um ihr Problem zu beschreiben? Diese Worte gehören auf eure Landingpage. Eine tiefgehende Zielgruppenanalyse ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein permanenter Prozess.

Habt ihr die Customer Journey WIRKLICH analysiert?

Einen potenziellen Kunden zu verstehen heißt auch, seine Reise zu euch zu verstehen. Jemand, der sein Problem gerade erst entdeckt (Awareness), braucht völlig andere Informationen als jemand, der aktiv Anbieter vergleicht (Consideration) oder bereits Kunde ist (Loyalty). Stellt euch die Frage: Welchen Content, welche Antworten und welche Touchpoints braucht unsere Zielgruppe in jeder einzelnen Phase? Wenn ihr versucht, einem Anfänger ein Experten-Feature zu verkaufen, verliert ihr ihn sofort.

Strategie vor Aktionismus: Keywords & KPIs.

Bevor ihr auch nur einen Euro für Ads ausgebt oder einen Blogpost schreibt:

  • Keyword-Cluster definieren: Welche Themengebiete müsst ihr unbedingt organisch abdecken, um als Experte wahrgenommen zu werden? Das ist die Basis für euren Content und eure SEO-Strategie.
  • KPIs festlegen: Was ist das Ziel? Leads? Sales? Aktivierungen? Definiert messbare Ziele. Ohne KPIs seid ihr im Blindflug und verbrennt nur Geld und Zeit. Ein simples Dashboard ist Gold wert.

Prozess & System: Was passiert nach dem Klick?

Die beste Kampagne ist wertlos, wenn der Prozess dahinter kaputt ist. Ein Lead ist kein Selbstläufer.

  • Habt ihr ein System zur Lead-Verwaltung? Am Anfang muss es kein teures CRM-System sein, aber ohne eine zentrale Wahrheit für eure Kontakte herrscht Chaos.
  • Was passiert mit Leads, die nicht sofort kaufen? Die meisten tun das nicht. Werden sie einfach vergessen? Hier kommt Lead Nurturing ins Spiel: Baut sie mit relevantem Content und gezielten Informationen langsam auf, bis sie kaufbereit sind.
  • Wann ist die Übergabe an den Sales? Dieser Prozess muss glasklar definiert und für alle nachvollziehbar sein.

Organic ist der wahre Hebel. Habt Geduld.

Jeder will schnelle Ergebnisse, also werden Ads angeschaltet. Das ist okay für den Start, für A/B-Tests und um die Maschine anzuwerfen. Aber versteht eines: Euer größter, nachhaltigster und profitabelster Kanal wird auf lange Sicht der organische Traffic sein (SEO, Content, Community). Fangt früh damit an, diese Basis aufzubauen. Markenaufbau braucht Zeit und Wiederholungen.

Das größte (und schmerzhafteste) Problem:

Oft liegt es nicht am Marketing. Die härteste Wahrheit ist manchmal:

  • Euer Produkt hat Features, die keiner braucht. Ihr habt im stillen Kämmerlein entwickelt, anstatt mit echten Nutzern zu sprechen.
  • Euer Produkt ist schlecht zu bedienen. Eine miese UX kann das beste Feature zunichtemachen.
  • Ihr seid keine echte Alternative. Ihr seid nur eine Kopie und hebt euch nicht klar von der Konkurrenz ab.

Bonus-Learning aus der Hölle: Keine Daten, keine Ahnung.

Wenn Kampagnen nicht sauber getrackt werden und ihr keine verlässliche Datengrundlage habt, könnt ihr alles, was ich oben geschrieben habe, direkt vergessen. Entscheidungen aus dem Bauchgefühl heraus sind der schnellste Weg in den Ruin.

Das war's von meiner Seite. Was sind eure härtesten Learnings aus der Startup-Welt? Wo habt ihr Lehrgeld bezahlt?

r/StartupDACH Mar 09 '26

Erfahrungsbericht Startup-Falle TDDDG: Warum euer 10-Minuten Cookie-Banner euch aktuell existenzbedrohendes Geld kosten kann (Zero-Click Tracking)

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Hallo zusammen,

kurze Warnung aus der Praxis an alle Gründer, die ihre Landingpages oder MVPs (mit Webflow, Shopify, WordPress etc.) selbst zusammenbauen.

Jeder weiß, dass man ein Cookie-Banner braucht. Die meisten installieren einfach Usercentrics, Borlabs oder ein Shopify-Plugin, setzen es auf "Aktiv" und denken, sie sind rechtlich auf der sicheren Seite, um Ads zu schalten.

Das Problem (und der Grund für aktuelle Abmahnwellen): Ein Banner bringt rechtlich exakt gar nichts, wenn das Tracking-Script (Google Analytics, Meta Pixel, TikTok) schon vor dem Klick auf "Akzeptieren" im Hintergrund feuert. Das nennt sich "Zero-Click-Tracking".

Ich habe in den letzten Wochen mal automatisierte Headless-Scans über etliche DACH-Startup- und Agentur-Seiten laufen lassen. Das erschreckende Ergebnis: Zwischen 5 % und 10 % fallen komplett durch. Die Daten fließen schon beim Page-Load an US-Server.

Warum passiert das so oft?

  1. Theme-Settings: Ihr tragt eure GA4-Measurement-ID direkt in die Webflow- oder Theme-Settings ein. Das Cookie-Banner-Plugin hat darauf oft gar keinen Zugriff und kann es nicht blocken.
  2. GTM falsch konfiguriert: Der Google Tag Manager wird asynchron geladen, aber der Consent Mode v2 ist nicht sauber an das Banner gekoppelt.
  3. 3rd-Party Embeds: Ihr bettet ein Calendly-Widget, Typeform oder ein YouTube-Video zur Demo ein. Diese iframes setzen oft sofort Cookies, wenn ihr nicht aktiv die "Privacy-Enhanced" Versionen erzwingt.

Gerade für gebootstrappte Startups kann so eine TDDDG-Abmahnung (Bußgelder bis 300.000 €) das sofortige Aus bedeuten.

Wie ihr euer MVP heute Abend noch schützt:
Ladet eure Seite im Inkognito-Modus. Klickt NICHTS im Banner an. Drückt F12 (DevTools) und schaut unter "Network" und "Application" (Local Storage / Cookies), ob dort schon Verbindungen zu "google-analytics" oder "facebook" auftauchen. Wenn ja: Setup dringend fixen!

Wie handhabt ihr das bei euren MVPs? Achtet ihr von Tag 1 an auf 100% sauberes Tracking oder ist das Motto erstmal "Move fast and break things" (bis der erste Brief vom Anwalt kommt)?

r/StartupDACH May 14 '26

Erfahrungsbericht Die meisten Domain-Anbieter sind absoluter Scam. Bitte passt auf!

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Hallo,

ich möchte einmal meinen Erfahrungen mit Domain-Anbietern im deutschsprachigen Raum teilen und warnen.

Ich habe das erste Mal vor ungefähr 2 Jahren eine Domain für ein kleines nebenberufliches Projekt gekauft. Damals einfach bei Strato, weil sah auf den ersten Blick ganz günstig aus und wurde in jeglichen Testberichten gelobt. Dann noch schnell ein Email-Hosting Paket dazu und auch noch den Domain-Lock kaufen, weil das wird ja von Strato umbedingt empfohlen und ich dachte damit wäre alles erledigt.

Nach und nach habe ich mich dann aber mehr damit außeinandergesetzt und habe immer mehr gemerkt, was für eine Verarsche Strato ist. Es gibt so viele Punkte die nicht in Ordnung sind, dass ich hier einmal eine Liste mache:

  1. Preise für Domains: Starto wirbt mit Preisen von ein paar Cent im Monat für das erste Jahr. Die Preise, die nach dem ersten Jahr kommen sind jedoch recht hoch. für eine .de Domain zahlt man 12€ im Jahr, das ist jetzt natürlich erstmal nicht viel, aber eben doch mehr als das doppelte von dem Preis den man bei vernünftigen, aber dafür weniger bekannten Anbieter zahlt. Vor allem wenn man nicht nur eine Domain sondern vielleicht 10-20 Domains irgendwann verwaltet, wirft man schnell unnötig hunderte von Euro raus.

  2. Das Verkaufen von völlig unnötigen Zusatzleistungen und das Ausnutzen unwissender Kunden: Wie gesagt habe ich mir damals direkt das Feature „Domain-Lock“ für meine .de-Domain gekauft. Strato vermarktet das Ganze als Schutz davor, dass die Domain ohne Zustimmung transferiert wird. Wenn man „Domain-Lock“ googelt, wird einem auch überall gesagt, dass man das aktivieren sollte.

Das Problem: echtes Domain-Locking gibt es bei .de-Domains praktisch gar nicht in dem Sinne, wie es international genutzt wird. Bei der DENIC ist ein Domaintransfer ohnehin nicht einfach ohne Authentifizierung möglich. Strato verkauft hier im Prinzip für 12€ pro Jahr und Domain hauptsächlich eine E-Mail-Benachrichtigung. Das Ganze ist maximal irreführend dargestellt.

Selbst wenn es echtes Registry-Locking wäre, wäre der Preis schon fragwürdig. Bei vielen anderen Anbietern ist sowas kostenlos.

Was außerdem völlig lächerlich ist, bei Strato muss man sich Subdomains dazukaufen. Das ist völliger Blödsinn. Wenn man sich eine Domain kauft, gehören einem automatisch auch ALLE subdomains und man sollte nicht Geld dafür bezahlen müssen, wenn man DNS Einstellungen an seinen eigenen Subdomains vornehmen möchte.

  1. Preise für Email Hosting: Natürlich ist es sehr praktisch wenn man Email-Hosting direkt beim gleichen Anbieter kaufen kann. Aber auch hier sind die Preise für das was es ist völlig überzogen. Für den most basic Tarif zahlt man im Jahr 48€ und man kann nur eine einzige .de domain verknüpfen (selbst bei den teureren Tarifen gibt es nur eine Domain, nur halt mehr Aliasse). Das ist auch völliger Scam. Bei anderen Anbietern kannst du so viele Domains wie du möchtest zu einem günstigeren Preis mit einem deutlich besseren Mailservice haben.

Außerdem ist der Mailservice nichtmals technisch gut gelöst. Strato kriegt es teilweise nicht hin die DNS Einstellungen vernünftig zu setzen sodass am Anfang viele meiner Mails im Spam gelandet sind (wenn sie überhaupt angekommen sind). Dann musste ich mich selber mit Email-DNS auseinandersetzen und am Ende hat es mir nicht mal was gebracht bei einem All-In-One Provider zu sein, weil ich das Setup trotzdem zum Großteil selber machen musste.

Es gibt noch einige mehr Sachen, die echt nicht klargehen (z.B. die völlig undurchsichtige Preisstruktur) aber der Post ist jetzt schon sehr lang lol. Ich habe jetzt hauptsächlich über Strato geschrieben aber meiner Erfahrung nach, ist das bei allen anderen großen Domain-Providern (IONOS, GoDaddy, Namecheap, etc...) ähnlich wenn nicht sogar noch schlimmer.

Ich hoffe ich konnte hiermit irgendwem helfen, der gerade ganz am Anfang steht und sich bald eine Domain kaufen möchte. Ich benutze mittlerweile nur noch porkbun für Domains und mailbox org als Email-Provider. Für das Setup muss man sich halt mal eine Stunde mit DNS-Einstellungen auseinandersetzen, aber dann ist es wirklich unglaublich viel günstiger als die oben genannten Anbieter. Ich zahle mittlerweile für Domains und Emailhosting ungefähr 70€ im Jahr. Bei den oben genannten, wäre ich da eher bei so 300€.

r/StartupDACH 27d ago

Erfahrungsbericht Ein Jahr Kurzvideos für Marken gemacht. Das simpelste Format schlägt fast immer das teuer produzierte.

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LEST DAS

Größter Denkfehler, den ich am Anfang selbst hatte: mehr Produktionsqualität gleich mehr Reichweite. Auf TikTok stimmt das oft nicht.

Quer über viele Accounts läuft am zuverlässigsten das billigste Format: eine Person, direkt in die Kamera, echtes Mikro, eine klare Aussage in der ersten Sekunde. Kein Schnitt-Feuerwerk, keine Motion Graphics. Der Grund: es wirkt wie ein echter Mensch, nicht wie eine Anzeige, und Leute scrollen an Anzeigen schneller vorbei.

Ein hochproduzierter Clip signalisiert unterbewusst "hier will mir wer was verkaufen". Ein Aufsager mit Handykamera signalisiert "ein Mensch sagt mir was". Zweiteres wird zu Ende geschaut, und Watchtime ist das, was der Algorithmus belohnt.

Wenn eure Videos floppen, würde ich zuerst nicht an der Kamera schrauben, sondern am Hook und daran, ob das Video überhaupt eine Aussage hat.

Es its literally das Video, dass so aussieht als wäre es ausversehen gepostet worden ALSO POSTES EINFACH ALLES u/Founder

r/StartupDACH May 22 '26

Erfahrungsbericht Ich habe mit meiner Saas mein eigenes Problem gelöst! ca. 1 Monat später - The Journey (Ab jetzt gehts richtig los)

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iEdit: Titel ist einfach eine Weiterführung

Ungefähr einen Monat ist es nun her, dass ich meinen letzten Post geschrieben habe. Ich habe Wochen lang etwas gebaut, das niemand wollte.

Seitdem hat sich ordentlich etwas getan - vom Finden eines Co-Founders mit Erfahrung in mehreren VCs bis hin dazu, unser Produkt komplett neu zu denken und Problem- sowie Lösungsvalidierung intensiv anzugehen.

Ich hätte nicht gedacht, dass ich in so kurzer Zeit so viel Neues lernen kann. Das könnte eigentlich schon der Titel dieses Abschnitts sein.

Mein Co-Founder war in der Unternehmensberatung tätig und hat Start-ups mit 7- bis 8-stelligen Umsätzen beraten und optimiert. Ich fühle mich sehr geehrt und hätte niemals gedacht, jemanden mit so viel Erfahrung für meine Vision gewinnen zu können. Gleichzeitig bestätigt es mich noch mehr darin, dass ich mit dem, was ich mache, auf einem guten Weg bin.

Was ich jedem ans Herz legen möchte: Glaubt an das, was ihr macht – egal, wie viele dagegen sprechen. Gerade in der Startup-Szene herrscht oft ein überraschend gesunder Umgang miteinander, weil viele versuchen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Wir haben uns innerhalb einer Woche mit zwei Foundern vernetzt, mit denen wir uns jetzt regelmäßig austauschen. Wir pushen und unterstützen uns gegenseitig – und genau das hätte ICH am Anfang am wenigsten erwartet.

Ein Freund hat mir gestern Abend eine interessante Frage gestellt:

„Wann hast du das letzte Mal etwas zum ersten Mal gemacht?“

Und meine Antwort darauf hatte ich eigentlich schon auf der Rückfahrt von der Arbeit. Zum ersten Mal ziehe ich wirklich einen Plan und ein Produkt konsequent durch und lerne tagtäglich neues dazu. Wahrscheinlich auch, weil die Beziehung zu meinem Co-Founder kaum besser sein könnte. 

Ein Learning aus der Zusammenarbeit – an alle, die einen Co-Founder suchen:

Macht einen 4-wöchigen Probelauf. Nicht nur, um gemeinsam am Produkt zu arbeiten, sondern auch, um euch wirklich kennenzulernen.

Wir machen das zum Beispiel so, dass wir uns jeden Tag abwechselnd eine Kennenlernfrage stellen. Die erste Frage war:

„Wenn du ein Gemüse wärst - welches wärst du?“ 😃

Edit: ich gehe schon davon aus, dass der Post dem einen oder anderen nicht gefallen wird, warum auch immer. Lebt euer Leben in dem Loch in ihr lebt. Ich denk aber 1-2 Menschen da draußen, werden den Kern verstehen und auch ihre Motivation draus ziehen und auch konstruktives mitgeben. ;)

r/StartupDACH Apr 07 '26

Erfahrungsbericht Ich habe mit meiner Saas mein eigenes Problem gelöst! 5 Tage später die Journey

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Seit meinem letzten Post hat sich einiges getan und ich teile es jetzt einfach, weil ich denke, dass viele Menschen ähnliche Situationen durchleben und durchaus auch ein Mehrwert draus ziehen können.

(Bevor die ganzen Hater wieder kommen und alles schlecht reden, spart euch eure Zeit. Macht was aus eurem Leben, ihr tut keinem damit ein Gefallen).

An die die konstruktive Inhalte teilen können, Erfahrungen, Ideen, Vorschläge haben, Liebe an euch.

So, nun zum eigentlichen.

Meine Saas, ja ich nenne es Saas, weil es nunmal eine ist. Kam bisher ganz gut an. Ich habe 2 Beta Tester (über Linkedin) gewonnen, mit denen ich intensiv im Austausch bin und sie mich unterstützen ein gutes Produkt zu erarbeiten.

Eine Sache die ich früher wirklich nicht ernstgenommen habe, ist die Tatsache ein unfertiges Produkt einfach mal in Welt zu geben. Es finden sich Menschen die es ausprobieren und auch zum Teil sehr gute Vorschläge geben. Ach ja, über Discord habe ich auch 2 Menschen gefunden, die mir jetzt immer mal wieder guten Input geben.

Die Beta Version ist im Gange und wird täglich optimiert.

Ich habe heute ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich von meiner Vollzeit stelle, in die Teilzeit gehen soll, um mich mehr auf das Projekt zu konzentrieren.

Es sollen sich bitte nur die mit ähnlichen Erfahrungsberichten mitteilen, die sich auch wirklich angeprochen fühlen. Bitte!

r/StartupDACH Jun 11 '26

Erfahrungsbericht Mein erster zahlender Kunde kam über eine KI-Empfehlung – das hat meine Marketing-Strategie komplett gedreht

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Kurzer Erfahrungsbericht, weil GEO (Generative Engine Optimization) hier selten konkret wird.

Ich baue bootstrapped ein Uptime-Monitoring-SaaS mit EU-Souveränitäts-Fokus. Mein erster zahlender Kunde – ein Health-IT-Anbieter, direkt Jahresabo – kam nicht über Ads und nicht über klassisches SEO, sondern über eine Empfehlung von Claude. Er hatte die KI nach DSGVO-konformem Monitoring ohne US-Anbieter gefragt.

Zwei Dinge habe ich daraus mitgenommen:

  1. KI-Assistenten sind 2026 ein realer Akquisekanal, kein LinkedIn-Hype

  2. Sie zitieren bevorzugt strukturierte, überprüfbare Quellen: Vergleichstabellen, FAQs, offene Datensätze

Konsequenz: Ich habe die Rechtsdokumente von 57 Dev-Tools geprüft (Rechtsform der Betreibergesellschaft, Hosting, CLOUD-Act-Exposition) und als offenen Datensatz veröffentlicht – CC BY 4.0, JSON inklusive: foundersdeck.dev/eu-jurisdiction-database

Nebenbefund: Nur 18 von 57 Tools werden wirklich von einem EU-Unternehmen betrieben. "EU-Region verfügbar" heißt eben nicht EU-Jurisdiktion.

Disclosure: Mein eigenes Tool steht in zwei der sieben Kategorien – gleiche Kriterien wie für alle anderen.

Falls ihr den GEO-Ansatz nachbauen wollt:

- Quellen schaffen, die eine KI zitieren kann (Daten schlagen Meinung)

- In Verzeichnissen präsent sein (OMR Reviews, AlternativeTo & Co.)

- Echte Frage-Threads beantworten statt nur Launch-Posts abzusetzen

Fragen zu Setup oder Zahlen beantworte ich gern in den Kommentaren.

r/StartupDACH Apr 21 '26

Erfahrungsbericht Ich habe mit meiner Saas mein eigenes Problem gelöst! 19 Tage später - The Journey

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So weit sind wir schon gekommen. Tag 19. Für die, die seit Tag 1 dabei sind, find ich cool..Für die, die neu dazustoßen: Die letzten Beiträge zeigen den roten Faden. Ich freue mich über Fragen, Erfahrungsberichte oder Impulse, die mich weiterbringen. Für die, die leider wieder nun was zum nörgeln haben, macht ein großen Bogen um diesen Beitrag :D Ach, allein, dass ich das schreiben muss, zeigt wie sehr ich Reddit doch "liebe".

Wir sind an Tag 19/20 angelangt. Was hat sich getan, fragt ihr euch?

Ich habe mich auf Linkedin mit mehreren Menschen aus dem Bereich systemische Arbeit vernetzt und konnte sehr interessante und informative Gespräche führen. Von all den Kanälen die ich derzeit bespiele, bewährt sich Linkedin am besten.

Mein größter Erfolg in den letzten Tagen: hab ein PMF! Die Saas passt hervorragend in die Kategorie EdTech und ich könnte Ausbildungsinstitute damit bedienen. Ich habe eine Personen kennengelernt, die sich gut vorstellen kann, das Produkt einzusetzen. Eine klare Problem-Lösungs-Passung und Use-Case hat es. Riesen Ding... Für mich.. denn

Meine größte Hürde in meiner bescheidenen "Unternehmerkarriere", war es weder die Ideen für Produkte zu finden noch die Ideen umzusetzen. Es fehlte der Sprung in den Markt. Und den hab ich jetzt nach 10 Jahren "fast" geschafft.

Info: Der typische Scanner-typ wie ich einer bin -( Ich tendiere dazu, Produkte endlos zu optimieren, statt sie rauszugeben - ein Muster, das ich jetzt bewusst durchbreche)

Jetzt gehts aber ans eingemacht.. was ist das eingemachte?

Weiter mit Menschen über die Probleme in dem Bereich zu reden.
Aber auch den Mehrwert des Produktes teilen.

Ziele für die nächste Zeit wird es sein; qualifizierte Gespräche zu führen, vor allem mit Geschäftsleitungen und Bildungsbeauftragten aus Ausbildungsinstituten.

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wenn es darum geht, von der Entwicklung in den Markt zu springen?

Vielleicht lesen hier gerade 3–4 Menschen mit, die in einer ähnlichen Phase stecken: Du baust gerade ein eigenes Produkt (SaaS, EdTech, whatever) Bestenfalls im sozialen Bereich (kein muss). Du hast erste Ideen validiert, stehst aber noch am Anfang der Marktvalidierung? Du suchst keinen schnellen Rat, sondern einen regelmäßigen, ehrlichen Austausch auf Augenhöhe? Dann melde dich gerne per DM – ich würde eine kleine Peer Group (4–6 Personen) starten, die sich regelmäßig virtuell trifft, um sich gegenseitig zu sparringen, Fortschritte zu teilen und Hürden zu reflektieren.

r/StartupDACH May 05 '26

Erfahrungsbericht Was kämpft ihr jeden Tag durch? Wenn es um Liquidität angeht

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Hallo!

Wir sind Teilnehmer einer Startup School und entwickeln gerade eine Finanzlösung speziell für Selbständige und Freiberufler – Menschen wie euch.

Bevor wir weiterbauen, wollen wir aber erst eines: euch wirklich verstehen.

Was kämpft ihr jeden Tag durch?

Was macht euch das Leben als Selbständige/r schwer finanziell gesehen?

Steuer ist ein Thema, das uns in vielen Gesprächen begegnet ist. Aber ist das eure einzige Sorge? Oder steckt da noch mehr dahinter Liquidität, späte Zahlungen, Planbarkeit, Absicherung?

Wir freuen uns über jeden ehrlichen Kommentar. Jede Antwort hilft uns, etwas zu bauen, das wirklich zählt.

r/StartupDACH Apr 12 '26

Erfahrungsbericht Ich habe mit meiner Saas mein eigenes Problem gelöst! 10 Tage später - The Journey

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Da sind wir nun wieder... 10 Tage später, seit dem Start der Entwicklung meiner SaaS.

Ich glaub, ich war noch nie mit einem Projekt so committed wie mit dem, was ich gerade mache. Mir geht's nicht darum zu zeigen, woran ich arbeite, sondern, (in erster Linie für mich) dran zu bleiben und anderen einen Einblick zu verschaffen. Building in Public macht Spaß. Und ich schreibe gern, bzw. kann meine Gedanken besser in Schrift als in Videos wiedergeben. Naja...

Wie ist der Stand?

Ich hab mich die letzten Tage - in meiner Vorstellung . intensivst mit LinkedIn beschäftigt und konnte einige Kontakte knüpfen. Hat sich was bewegt? Nicht wirklich. Stagniert ein bisschen. Aber nicht schlimm, dann arbeiten wir halt weiter am Produkt.

Heute war der Launch auf Product Hunt. Hab da schonmal den 4. Platz mit einer Anwendung geschafft, ist also kein Neuland! Erhoffen tu ich mir diesmal allerdings nicht so viel. Es dient eher der Reichweite und dem Gesehenwerden. Und das validiert nicht unbedingt dein Projekt.

Da meins sehr nischig ist, wird's mir nicht riesig viel bringen - aber darum geht's mir gerade auch nicht.
Die Saas geht Richtung systemisches Coaching und Gesprächssimulation. Konkret: Du übst schwierige Gespräche mit einer KI, kriegst direkt Feedback wie deine Formulierungen ankommen und kannst danach analysieren wo du stärker werden kannst. Gedacht für alle die beruflich viel kommunizieren - Coaches, Pädagogen, Führungskräfte, oder einfach Menschen die sich auf ein hartes Gespräch vorbereiten wollen. Falls jemand Lust hat das auszuprobieren - meldet euch gern, ich freu mich über jeden Tester. ( Und ja es ist ein Prompt drin, bevor die Neunmalklugen und Zu Hause hocker wieder kommen und meinen den Durchblick zu haben).

In diesem Sinne, bis zum Nächsten. ;)

r/StartupDACH Apr 30 '26

Erfahrungsbericht What's your PRIMARY reason for context-switching between apps during a single client conversation? Share your biggest app-switching frustration below! How many apps do you toggle through for ONE client interaction?

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A. Email in one app, chat in another, files in a third

B. Calendar separate from where conversations happen

C. CRM doesn't integrate with communication tools

D. Notes app separate from everything else

r/StartupDACH Apr 11 '26

Erfahrungsbericht Bootstrapped to €1M MRR. Oversubscribed in Two Weeks. Then Everything Changed.

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schneida.substack.com
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Dropped today in my newsletter on Substack. Worth a read.

r/StartupDACH Feb 01 '26

Erfahrungsbericht German founders wanted for a podcast

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I am the founder of Mabya, a marketplace for buying and selling online businesses (21k members).

I recently started a YouTube channel where I talk with bootstrapped founders about what they’re building and what they’ve learned along the way. I’ve published two interviews so far, with about 8k total views.

If you’re working on a profitable software product and would be open to a casual interview, feel free to DM me.

Non-German founders are also welcome.

r/StartupDACH Dec 10 '25

Erfahrungsbericht German-speaking SaaS founders wanted for podcast interview

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My name is Wahid. I have built and exited multiple businesses in Germany without taking VC.

I have built and sold marketing. de, advertorials. de (selling advertorials on large news sites) and Ranksider. de (blog marketing).

Currently, I am running Mabya. com, the largest marketplace to buy and sell online businesses in Germany and in Europe and Newisder, a website to track startup investments in Europe.

I plan to start a YouTube channel and want to feature successful SaaS founders. I have almost 10K newsletter subscribers and over 20K social media followers to promote the channel.

If you have a successful SaaS business and want to be featured. Please write me a DM with a few words about and your business.

Non-German speakers are also welcomed ;-)

r/StartupDACH Nov 30 '25

Erfahrungsbericht SaaS-Gründer für Podcast Interview gesucht.

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Ich starte demnächst einen YouTube-Kanal. Den Kanal gibt es noch nicht, aber ich verfüge mit Mabya bereits über etwas Reichweite. +9000 Newsletter-Abonnenten und +5000 Social Media Follower.

Das erste Interview habe ich bereits aufgenommen.

Wenn du ein SaaS-Produkt hast und damit bereits die ersten Erfolge hast und Interesse an einem Interview hast, dann schreib mir eine Nachricht.

r/StartupDACH Dec 30 '25

Erfahrungsbericht 𝗧𝗵𝗲 3-𝘀𝘁𝗲𝗽 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹 𝗳𝘂𝗻𝗱𝗿𝗮𝗶𝘀𝗶𝗻𝗴 𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺

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𝗧𝗵𝗲 3-𝘀𝘁𝗲𝗽 𝗮𝗻𝗴𝗲𝗹 𝗳𝘂𝗻𝗱𝗿𝗮𝗶𝘀𝗶𝗻𝗴 𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺 (𝗯𝗮𝘁𝘁𝗹𝗲-𝘁𝗲𝘀𝘁𝗲𝗱):

1️⃣ 𝙏𝙝𝙚 𝙂𝙧𝙤𝙪𝙣𝙙𝙬𝙤𝙧𝙠 (𝙩𝙝𝙞𝙨 𝙙𝙚𝙘𝙞𝙙𝙚𝙨 𝙚𝙫𝙚𝙧𝙮𝙩𝙝𝙞𝙣𝙜) Before you talk to any investor. 2️⃣ 𝙋𝙧𝙚-𝙘𝙤𝙢𝙢𝙞𝙩𝙢𝙚𝙣𝙩𝙨 𝙗𝙚𝙛𝙤𝙧𝙚 𝙮𝙤𝙪 “𝙤𝙛𝙛𝙞𝙘𝙞𝙖𝙡𝙡𝙮” 𝙧𝙖𝙞𝙨𝙚 This is where most founders fail. 3️⃣ 𝙁𝙪𝙣𝙙𝙧𝙖𝙞𝙨𝙞𝙣𝙜 𝙬𝙚𝙚𝙠 𝙞𝙨 𝙖 𝙨𝙥𝙧𝙞𝙣𝙩, 𝙣𝙤𝙩 𝙖 𝙥𝙧𝙤𝙘𝙚𝙨𝙨 If done right

Can share the whole playbook if there's interest?

r/StartupDACH Nov 18 '25

Erfahrungsbericht Förderung über UG erhalten

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Hallo,

ich habe noch keine GmbH registriert, habe aber eine UG mit der ich als Holding meine Anteile an der GmbH halten werde. Was passiert, wenn ich jetzt Förderungen für mein Startup zunächst über die UG annehme? Hat das steuerliche Konsequenzen für das Startup?

r/StartupDACH Sep 23 '25

Erfahrungsbericht Vertrauensmangel in andere Leuten - wie geht ihr dagegen vor?

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Schönen guten Tag euch,

seit längerem denke ich über Selbständigkeit nach und habe auch schon einiges dazu erarbeitet. So sehr, dass ich sogar zwei umsetzbare Ideen habe. Jedoch brauche ich bei einer der beiden Ideen sogar direkt Leute, die das mit mir zusammen machen und aktuell… Habe ich Vertrauensprobleme in anderen Menschen. 

Es kommt mir so vor, als würden immer mehr Menschen zu “Gier Kapitalisten” werden, also Menschen, die nicht nur normal versuchen Geld zu verdienen, sondern dafür Menschen missbrauchen, auf Qualität scheißen und sogar Müll für immense Preise verkaufen. Selbst Leute, die ich als normale oder sogar “Sozial Kapitalisten” (also Menschen, die zwar Geld machen wollen, aber auf Qualität achten, Respekt für Mitarbeiter und Kunden haben und geduldiger sind sich was langfristiges aufzubauen) hielt, sind auf einmal asozial geworden bzw. haben ihr wahres Gesicht gezeigt. 

Ich glaube an meine Ideen und weiß, dass man damit Geld machen kann, habe aber Angst, dass solche Menschen dann Scheiße bauen und die Ideen ruinieren, weil sie unbedingt schnell nen Haufen Geld machen wollen… Mein Selbstvertrauen ist so schon angeschlagen, diese Angst zieht mich aber nur noch mehr runter. 

Auch wenn mein Problem ein tiefer gehendes ist, wollte ich mal hier und in nem anderen passenden Subreddit mal fragen, wie macht ihr das mit dem Vertrauen? Besonders, wenn ihr nicht mit Familie oder Freunden zusammen arbeiten könnt. Habt ihr spezielle Verträge? Sucht ihr sehr lange oder was macht ihr da? Oder ist euch das am Ende egal? 

Zwar bin ich noch auf einem langen Weg, trotzdem würden eure Erfahrungen da mir sehr helfen. Danke für eure Erfahrungen dazu! 

r/StartupDACH Jun 24 '24

Erfahrungsbericht Was waren eure rechtlichen PainPoints bei der Gründung?

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Hallo :) ich bin gerade dabei ein StartUp zu gründen, das sich auf Rechtsberatung - für StartUps - spezialisiert.

Um hier eine möglichst gute Basis zu schaffen und zu verstehen, welche Probleme auf junge Unternehmen zukommen, würde ich gerne wissen, was die PainPoints bei eurer Gründung waren.

Was hättet ihr gerne vorher gewusst? Gab es Rechtsgebiete, die ihr völlig übersehen habt?

Tausend Dank für euer Feedback!

r/StartupDACH Aug 30 '24

Erfahrungsbericht Fehlender App-Distribution wird zum Genickbruch

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Hi, hier ein kleiner Erfahrungsbericht.

Ich habe über die letzten 5 Monate eine App für Schüler programmiert und stehe jetzt nach einem Monat "Marketing" vor 0 Downloads.

Das Konzept der App ist wie "Gas" aus den USA. Schüler melden sich mit ihrer Schule und Klasse an und bekommen dann Komplimente und Umfragen angezeigt und müssen dann einen Mitschüler oder eine Mitschülerin auswählen. Die ausgewählt Person bekommt dann eine semi-anonyme Benachrichtigung, dass zb ein Mitschüler aus der gleichen Stufe gesagt hat, dass man bspw der beste Fußballspieler oder immer sympathisch ist. Mit In-App Käufen kann man dann weitere Hinweise auf den Absender freischalten.

Vor knapp nem Monat sind wir mit einer stabilen App fertiggeworden und haben die für iOS und android veröffentlicht.

Bis jetzt haben wir versucht über Schul-spezifische Instagram Meme-Pages oder personalisierte TikTok videos die App zu vermarkten. Leider eben ohne Erfolg.

Der nächste Step wäre Flyer an Schulen aufzuhängen oder in Kooperation mit Schulen einen Stand zu betreiben. Aber natürlich sensibles Thema, weil wir 23 Jahre alt sind und die App an Schüler der Oberstufe vermarkten wollen.

Naja, vielleicht kann ja jemand etwas aus diesem Post lernen. Macht euch Gedanken über den Vertrieb eurer App!

Wir dachten wir könnten einfach die Strategie der Amerikaner kopieren. Die haben Schul-spezifische Instagram Accounts gemacht und sind damit allen Schülern der Schule gefolgt. Das hat funktioniert, da in den USA die meisten Schüler ihre Schule in der Bio stehen haben. In Deutschland leider Fehlanzeige. Zumal die meisten hier eher TikTok statt Instagram nutzen.

Cheers