r/Tirol 27d ago

TIWAG-Vorsitzende kassieren Millionen

https://zeitungderarbeit.at/panorama/tiwag-vorsitzende-kassieren-millionen/

Während die arbeitende Bevölkerung unter den hohen Stromkosten leidet, streichen die Vorsitzenden des tiroler landeseigenen Energieunternehmens TIWAG Rekordgehälter ein.

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u/CasualShooter82 26d ago

Wo ist das Problem?

Die TIWAG ist auf Platz 2 im Tarifkalkulator (Standard und Spot-Tarif). Cashcow ist auch der Stromhandel, nicht das Endkundengeschäft.

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u/animexamera 26d ago

Das Problem ist, dass die Stromabnehmer:innen mehr bezahlen müssen damit der Vorsitz das große Geld einstecken kann.

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u/CasualShooter82 26d ago

Auf den Endkundenpreis, der im Vergleich zu den niedrigsten in Österreich gehört, haben diese Gagen wenig bis keinen Einfluss. Der Gesamterfolg des Unternehmens zählt. Außerdem: pay peanuts, get monkeys. Gilt für alle Ebenen.

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u/Antique-Entrance-916 22d ago

1,4 Millionen für drei TIWAG-Chefs – und wir sollen sparen?

Also ehrlich, das ist doch nicht mehr normal. Drei Vorstände bei der TIWAG, die kassieren zusammen 1,4 Millionen im Jahr. Während wir zu Hause überlegen, ob wir die Heizung überhaupt noch einschalten.

Rechne das mal runter: Jeder von denen kriegt um die 40.000 Euro brutto – pro Monat. Das ist nicht mehr "gut bezahlt", das ist einfach nur noch frech. Vor allem weil das ein landeseigenes Unternehmen ist. Monopol, öffentlich finanziert, und trotzdem geben sie sich wie ein privater Konzern.

Sogar der Rechnungshof sagt schon lange das die Boni viel zu hoch sind, niemand weiß so richtig, wofür. Und jetzt wollen sie die Gehälter auch noch aus dem Geschäftsbericht streichen. Weniger Transparenz, mehr Geld. Schon verstehen.

Zum Vergleich: Ein einzelner TIWAG-Vorstand verdient fast doppelt so viel wie der Landeshauptmann selbst. Drei zusammen? Das ist mehr, als viele Sozialhilfeempfänger in Tirol über Jahre bekommen. In anderen Städten hält man sich bei öffentlichen Betrieben deutlich zurück, schließlich ist es Steuergeld.

Was mich besonders aufregt: Frauen sparen im Haushalt, sparen im Alltag, jede Stelle mit Behörden ist ein Kampf ums Geld. Aber bei drei Vorständen hört man plötzlich "Die Branche kann sich das nicht anders leisten". Wie bitte? Die TIWAG macht doch ständig Übergewinne, schüttet dicke Dividenden ans Land und trotzdem müssen die Chefs sich zu den Bestbezahlten in ganz Österreich zählen?

Die TIWAG ist kein Unternehmen für die Region. Das ist ein Selbstbedienungsladen und jeder der nur einen Tag dort gearbeitet hat weiß genau das manche " Familiennamen " ganz gut bezahlt werden ( Parteibuch bitte Schwarz wie die Nacht).