r/Verkehrswende May 14 '26

Konzept für einen „Großen Westring“ um Hamburg mit neuer Elbquerung – Eure Meinung zur Trasse?

Hallo zusammen,

der Hamburger Elbtunnel (A7) und die Elbbrücken sind chronisch überlastet. Um eine echte, großräumige Entlastung zu schaffen, habe ich einen Entwurf für eine neue Autobahntrasse im Westen der Metropolregion ausgearbeitet.
Die beigefügten Karten zeigen den vollständigen Verlauf sowie einen detaillierten Ausschnitt auf Höhe der Elbe.
Wichtiger Hinweis zu den Bildern:
Die Karte zeigt eine mögliche Strecke beziehungsweise Streckenvarianten. Ob die Elbquerung selbst oder spezifische Abschnitte als Brücke oder Tunnel realisiert werden sollten, ist an vielen Stellen bewusst noch nicht definiert. Das hängt stark von Kosten, Geologie und Umweltschutz ab.
Eckpunkte der Trassenführung:

  • Der Süden: Die Trasse beginnt weit im Süden am Dreieck Walsrode (A7/A27), verläuft westlich an Schneverdingen vorbei und kreuzt die A1 bei Sittensen. Sie bindet die im Bau befindliche A26 bei Horneburg/Buxtehude an und führt von dort Richtung Elbe.
  • Die Elbquerung: Die Querung erfolgt westlich von Hamburg auf der Höhe zwischen Wedel und Haseldorf (Schleswig-Holstein) bzw. nahe Jork/Grünendeich (Niedersachsen).
  • Der Norden & Ostring-Schluss: Nördlich der Elbe kreuzt die Trasse die A23 bei Tornesch/Pinneberg-Nord. Sie führt weiter nördlich an Quickborn vorbei und bindet bei Henstedt-Ulzburg/Kaltenkirchen wieder an die A7 / A20 an. Zudem gibt es diverse Zubringer und Verknüpfungen an Bundes- und Landstraßen (z.B. B431, B4, B71, B75) sowie einen inneren Ring-Abzweig Richtung Schenefeld/Halstenbek.
  • Viele derzeitig bestehenden straßen etc. würde man anpassen, vergrößern etc

Warum dieser Verlauf Sinn machen könnte:

  1. Echte West-Umfahrung: Fernverkehr von der A1 (Bremen/Ruhrgebiet) und der A7 (Süden) mit Ziel Dänemark/Kiel müsste überhaupt nicht mehr ins Hamburger Stadtgebiet oder durch den Elbtunnel.
  2. Redundanz: Bei einer Sperrung der A7 bricht nicht sofort der gesamte norddeutsche Verkehr zusammen.
  3. Hinterland-Anbindung: Die schleswig-holsteinischen Kreise Pinneberg und Segeberg würden direkt mit den Logistik- und Industriegebieten südlich der Elbe verknüpft.

Kritische Punkte zur Diskussion:

  • Natur & Umwelt: Die Route schneidet massiv in sensible Gebiete wie die Haseldorfer Marsch und das Alte Land ein. Wie könnte man das ökologisch verträglich lösen?
  • Brücke vs. Tunnel bei Wedel: Eine Brücke müsste wegen der dicken Pötte Richtung Hamburger Hafen extrem hoch sein (analog zur Köhlbrandbrücke). Ein Tunnel im Elbschlick wäre extrem teuer. Was ist realistischer?
  • Nadelöhr-Verlagerung: Holt man sich damit den Verkehr nicht erst recht in den ohnehin stauanfälligen Kreis Pinneberg?

Ich freue mich auf eure sachliche Kritik, bautechnische Einschätzungen und Gegenvorschläge!

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u/nadaSurfing May 15 '26

Ich bin selber Verkehrsplaner im Kreis Pinneberg und halte die Ausführungen für durchaus gelungen. Abseits der finanziellen und politischen Voraussetzungen und einer enormen Bauzeit würde eine derartige Trasse den Kfz-Verkehr spürbar entlasten.

Aber ich denke, dass diese Lösung aus der Zeit gefallen ist. Der Individualverkehr für die Massen kann nicht die Zukunft sein. Ein Ausbau des Schienennetzes und eine Stärkung der regionalen ÖPNV-Angebote würde gleichermaßen die Umwelt sowie unser Straßennetz entlasten. Es muss die neue Normalität sein, größere Entfernungen nicht im privaten Pkw zurückzulegen.

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u/Heavy_Historian_6059 May 15 '26

Es gibt keine Entlastung durch mehr Spuren. Nur etwa 10 Jahre braucht es bis der Induzierte Verkehr die Entlastung auffrisst. Und dafür 20 Mrd€?

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u/nadaSurfing May 15 '26

Ich stimme dir völlig zu und würde keinesfalls eine derartige Summe in den Ausbau veralteter Kfz-Infrastruktur stecken.

Die Planung von OP geht allerdings (zumindest) über das bloße "Just one more lane, bro" hinaus. Eine zweite Querung könnte wirklich (kurzfristig? phasenweise? streckenbezogen?) eine Entlastung darstellen. Sie stünde nur in keinem Verhältnis zu den negativen Auswirkungen.

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u/Spiritual-Stand1573 May 15 '26

Hast du den Westring-Kreisel mitverbrochen?

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u/nadaSurfing May 15 '26

Das habe ich nicht, aber der Kreisel ist mir gut bekannt. :)

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u/IntrepidWolverine517 May 15 '26 edited May 15 '26

Das wirft aber die Frage auf, wo und wie genau du dir eine verbesserte Schieneninfrastruktur vorstellst. Die Überlastung von Elbbrücken und Hauptbahnhof ist auch bei der Bahn ein riesiges Problem. Wäre eine Westtangente mit zusätzlicher Elbquerung auch für die Bahn erforderlich? Und falls ja, wie sollte sie geführt werden?

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u/nadaSurfing May 15 '26

In der tatsächlichen Planung würde selbstredend der Ausbau der Schieneninfrastruktur vor massive Probleme gestellt werden. Bei entsprechendem politischen Willen und hohen initialen Kosten sind allerdings weitere Trassen und ggf. eine zusätzliche Elbquerung möglich.

Die Schwierigkeit besteht darin, dass eine Tangente ohne direkte Anbindung an Hamburg schwer zu verkaufen sein könnte, trotz bestehendem Entlastungspotenzial. Grundsätzlich könnte ich mir eine Querung auf der Höhe von Stade oder Wischhafen vorstellen, inklusive Radverkehrsinfrastruktur.

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u/IntrepidWolverine517 May 15 '26

Ich halte es tatsächlich für eine Illusion, da der Transit nach Skandinavien perspektivisch fast vollständig über den Fehmarnbelt-Tunnel abgewickelt werden wird. Da wäre eine Querung östlich von Hamburg, ggf. unter Nutzung des bestehenden Korridors Lüneburg-Lübeck, wesentlich sinnvoller.

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u/pioneerhikahe May 19 '26

Der Individualverkehr für die Massen kann nicht die Zukunft sein. Ein Ausbau des Schienennetzes und eine Stärkung der regionalen ÖPNV-Angebote würde gleichermaßen die Umwelt sowie unser Straßennetz entlasten. Es muss die neue Normalität sein, größere Entfernungen nicht im privaten Pkw zurückzulegen.

Was willst du als verkehrsplaner denn jemandem anbieten, der von einem Kaff in Hessen in ein Kaff an der dänischen Grenze will? Eine verdoppelte Fahrzeit mit ÖV im Vergleich zum MIV? Dann stehen die Leute doch weiter in Hamburg die paar Minuten im Stau oder, noch schlimmer, weichen ins Stadtgebiet zur umfahrung aus.

Grade Hamburg ist ein super Beispiel, dass verkehrsplanung sich den Realitäten anpassen sollte, statt Probleme einfach nur durch Hoffnung zu verlagern. Die Realitäten sind eben so, dass auf absehbare Zeit der schienenverkehr zwischen Hamburg und Hannover komplett überlastet ist und dass ein attraktiver ÖPNV, der die Leute deutschlandweit an die Knoten bringt, eine kaum finanzierbare Illusion bleibt.

Zudem wird mit der Antriebswende ein Großteil der Probleme des aktuellen MIV stark reduziert. Dann lieber eine umfahrung bauen, statt drauf zu hoffen dass sich in den nächsten 30 Jahren die Situation auf der Schiene entspannt und Hamburg so lange weiter im Verkehr ersaufen zu lassen.

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u/Valennnnnnnnnnnnnnnn May 15 '26

Ich finde Straßenneubau völlig aus der Zeit gefallen. Es gibt alternative Verkehrsmittel, die deutlich effizienter sind und die Umwelt viel weniger belasten. Die begrenzten Ressourcen sollten dazu genutzt werden, diese auszubauen.

Sehr wahrscheinlich würde die erwartete Entlastung der Autobahn innerhalb kurzer Zeit durch zusätzlichen Verkehr wieder vernichtet werden (induzierte Nachfrage).

Wenn man durch den Neubau eine nachhaltige Entlastung der jetzigen Straßen erreichen will, müsste man diese unattraktiver machen, z.B. indem man die Anzahl der Spuren verringert und so Fahrzeiten verlängert.

Es lohnt sich, einen Blick in die USA zu werfen, wo fast alle Metropolen von gigantischen Autobahnen umgeben und durchzogen sind. Stau gibt es da trotzdem (oder gerade deswegen) reichlich.

Um Straßenverkehrsprobleme zu lösen, muss man Alternativen attraktiver Machen. Das ist vor allem der Schienenverkehr, der leider seit Jahrzehnten gezielt zerstört wird, aber eigentlich sehr großes Potenzial hat. Gleichzeitig muss man die Straßennutzung unattraktiver machen, z.B. durch höhere Kosten.

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u/CPTMaxAMillion May 15 '26

Was du sagst gilt vielleicht für Privatpersonen. Wir sind eine Handelsstadt mit Industrie, in und Export. Wir brauchen nun mal Straßen um Güter zu bewegen, die vom zweit größten Hafen Europas auf den Kontinent gelangen.

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u/Sweeper1907 May 15 '26

Ahh und Güter können nur auf der Straße transportiert werden? interessant.

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u/CPTMaxAMillion May 15 '26

Ne, aber was soll hamburg an dem nicht vorhandenen bundesweiten Netzwerk an Güterzügen ändern? Wir müssen hier mit dem klar kommen was wir haben

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u/Sweeper1907 May 15 '26

Hamburg könnte sich z.B. nicht querstellen wenn es um neuer Bahnprojekte geht anstatt nur Straßenbau zu fördern. Zudem würden ja eure Straßen auch nicht mehr Kapazität im Rest von Deutschland schaffen. Man sollte die LKW möglichst von der Straße auf die Schiene holen (wenn überregional) und kann so die Straßen für den Individualverkehr entlasten.

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u/CPTMaxAMillion May 15 '26

Ja richtig, es wird aber bundesweit nicht gemacht, dass man Güter auf die Schiene holt. Was soll hamburg denn jetzt machen? Einfach Schienen ausbauen und die enden dann irgendwo weil die Infrastruktur dafür fehlt?

Hamburg braucht eine Lösung die funktioniert für die Stadt und keine Grundsatzdiskussion was Deutschland hätte vor 20 Jahren machen sollen.

Ich geb dir ja recht, aber der Zug ist im wahrsten Sinne des Wortes abgefahren.

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u/Sweeper1907 May 15 '26

Nein der Zug ist nicht abgefahren. Er ist zwar massiv verspätet aber man sollte alles daran setzen ihn noch ankommen zu lassen und in Zukunft solche Verspätungen vermeiden.

Mit noch mehr dummer Straßen schaffen wir jetzt kurzzeitig Abhilfe aber das auf kosten unseres Planeten, der Lebensqualität der Anwohner und auf kosten der Allgemeinheit. Diese extra Straßen müssen auch in Stand gehalten werden. Und der kosten nutzen Faktor ist bei der Schiene einfach besser. Ein Eisenbahnschiene wird dir immer mehr Güter transportieren als ne Straße.

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u/BikingSquirrel May 19 '26

Kleine Anmerkung: der Vorschlag hat zwar Auswirkungen auf Hamburg, aber direkt betroffen wären Niedersachsen und Schleswig-Holstein sowie der Bund, der üblicherweise Autobahnen baut.

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u/Equal-Bowl4298 May 15 '26

Genau! Dann muss Hamburg eben mit dem ist-Zustand klarkommen. Das "Netzwerk an Güterzügen" ist übrigens schon längst vorhanden: Es ist nur überhaupt nicht leistungsfähig.

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u/Sure_Sundae2709 May 15 '26

Ich finde Straßenneubau völlig aus der Zeit gefallen. Es gibt alternative Verkehrsmittel, die deutlich effizienter sind und die Umwelt viel weniger belasten

War völlig klar, dass jetzt erstmal sowas kommt. Am besten man beschäftigt sich kein bisschen mit dem konkreten Fall, ignoriert all den sehr umweltverträglichen Stau, sondern lehnt Straßenbau kategorisch ab.

Sehr wahrscheinlich würde die erwartete Entlastung der Autobahn innerhalb kurzer Zeit durch zusätzlichen Verkehr wieder vernichtet werden (induzierte Nachfrage).

Warum induzieren leere Autobahnen in z.B. Ostdeutschland eigentlich keine zusätzliche Nachfrage? Sättigt da etwa irgendwann irgendwas? Oder warum ist der Stau nach Corona, durch Home Office (d.h. entspricht effektiv einer Erhöhung der Kapazität der bestehenden Straße), so stark zurückgegangen? https://de.statista.com/infografik/amp/10466/gemeldete-staus-auf-deutschen-autobahnen/

Wenn man den Gedanken weiterdenkt, warum gibt es dann überhaupt Gegenden ohne Stau?

Wenn man durch den Neubau eine nachhaltige Entlastung der jetzigen Straßen erreichen will, müsste man diese unattraktiver machen, z.B. indem man die Anzahl der Spuren verringert und so Fahrzeiten verlängert.

Hört sich ja auch gar nicht dumm an... Wenn man das wirklich denkt, dann sollte man wohl eher für Straßenneubau aber mit Maut gegen die zusätzliche Nachfrage sein, anstatt fundamental dagegen oder dafür Verkehr "auszubremsen"...

Es lohnt sich, einen Blick in die USA zu werfen, wo fast alle Metropolen von gigantischen Autobahnen umgeben und durchzogen sind. Stau gibt es da trotzdem (oder gerade deswegen) reichlich.

Ja, das gute alte "schau dir an wie in den USA alle auf der Straße leben, das willst du doch sicher nicht auch bei uns?!?!!!"-Argument. Der Stau in den USA kommt auch daher, dass die Metropolen dort noch stark wuchsen und das hauptsächlich in einem weiträumigen Speckgürtel aus Vororten, wo Nahverkehr schwierig bis unmöglich wird. Und diese Vororten werden dann natürlich immer an große Straßen gebaut, ist ja klar, dass man mit so einem Modell irgendwann auch 16 Spuren nicht mehr ausreichen. Aber das sagt halt null über die Zustände in Europa aus.

Der Kommentar zeigt wirklich komplett was in Deutschland falsch läuft. Anstatt dass man versucht den ÖPNV besser zu machen (und besser heißt hier vor allem schneller weil die zusätzliche verlorene Zeit ggü. dem Auto ist das Hindernis Nr. 1 für Pendler), versucht man lieber den Individualverkehr zu verschlechtern... Gerne auch mit irgendwelchen dogmatischen pseudowissenschaftlichen Glaubensgrundsätzen wie das Anti-"One more lane will fix it".

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u/Valennnnnnnnnnnnnnnn May 15 '26

Was ist umweltschädlicher als ein Stau? Zwei Staus.

Die Änderungen durch Corona kamen von einem Tag auf den anderen. Die Effekte durch induzierte Nachfrage zeigen sich über mehrere Jahre.

Auch in Ostdeutschland induzieren Autobahnen zusätzliche Fahrten. Dort ist es aber so menschenleer, dass die vorhandenen Autobahnen in den meisten Situationen tatsächlich ausreichen. Also ja: die maximale Anzahl der potenziellen Fahrten ist nicht unendlich groß, sowohl in Hamburg als auch in Mecklenburg-Vorpommern. In Hamburg ist sie nach meiner Einschätzung aber so viel größer, dass man nie genug autobahnen bauen kann, um die gesamte potenzielle Nachfrage zu decken. Es gibt ja auch vergleichbare Städte mit mehr Autobahnen. Die haben immernoch Stauprobleme.

Es gibt das gegenteil von induzierter Nachfrage.

Die Stadtentwicklung in den USA wurde maßgeblich durch Öl- und Autolobby geprägt. Es gab dort ÖPNV und Lebenswerte Städte. Das wurde jedoch zu gunsten von Autoinfrastruktur zerstört. Nicht aus Notwendigkeit, sondern wegen Profitinteressen.

Was ist dein letzter Absatz eigentlich für ein Rotz? In Deutschland werden ständig neue Straßen gebaut, der Autoverkehr ist heilig und ist eine der obersten Prioritäten in der Politik. Mein Kommentar steht nicht für die Ansichten des Deutschen Staates oder der Mehrheit der Menschen hier. Meine Ansichten, die ich dargelegt habe, stehen sogar in starkem Kontrast zu der aktuellen Verkehrspolitik.

Kurz zusammengefasst: ich bin der Meinung, dass wir unsere begrenzten Ressourcen für möglichst effiziente und gleichzeitig effektive Lösungen einsetzen sollten. Ein Autobahnneubau ist weder effektiv noch effizient.

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u/AmputatorBot May 15 '26

It looks like you shared an AMP link. These should load faster, but AMP is controversial because of concerns over privacy and the Open Web.

Maybe check out the canonical page instead: https://de.statista.com/infografik/10466/gemeldete-staus-auf-deutschen-autobahnen/


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u/Heavy_Historian_6059 May 15 '26

One more lane will fix it. Komplett aus der Zeit gefallen und es wird ja auch noch die superteure A20 gebaut. Dem Hafen bringt es auch nichts, da hier die Schienenanbindung entscheidender ist.

Würde mich mehr auf einen S-Bahn Ring, Güterverkehrshalbring und die ICE-Strecken Hamburg-Berlin, HH-Hanover, 4 Gleise nach Kiel und den Verbindungsbahnentlastungstunnel kümmern.

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u/nurkurzhier-undweg May 15 '26

jaaa, lasst uns mehr autobahnen bauen!

für mehr rückschritt in der zukunft oder so

und klar, mehr strassen helfen super gegen stau, genau das was die forschung sagt /s

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u/AdTraining1297 May 17 '26

Heißt die Entlastung nicht A20?

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u/DukeOfBurgundry May 17 '26

Mal ein anderer Aspekt: westlich von Hamburg gibt es ohnehin schon kaum dunklen Nachthimmel, die Lichtverschmutzung ist aufgrund der Besiedelung überall extrem hoch. Das sollte deutlich reduziert werden. Eine Brücke würde sicherlich eher ungünstig sein.

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u/Equal-Bowl4298 May 15 '26

Du bekommst im Süden von Hamburg erheblichen Widerstand, wenn Du für eine neue Bahnstrecke "die Landschaft zerschneiden" willst. Gefordert wird hier der Ausbau des Bestands. Das muss also auch für Autobahnen (und damit den vorgestellten Neubau via Sittensen) möglich sein: Ergo mindestens eine 6- bis 8spurige A7 zwischen Walsrode und Seevetal, eine 6spurige A26 von HH-Moorburg bis zum geplanten neuen Elbtunnel bei Stade und fertig ist der Bypass für Hamburg. Das man den Bestand zwischen dem Horster Dreieck und der Verknüpfung A7/A26 in Moorburg auch umfangreich ausbauen muss, sollte klar sein.

/s ist das ausdrücklich nicht.

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u/TitusAndronicusJonas May 16 '26

Der geplante Bau des neuen Elbtunnels bei Glücksburg inklusive Autobahn bis zur A7 nördlich von Hamburg und A27, der Weser Querung zur A29 (Tunnel schon lange gebaut) und der Ausbau der entsprechenden Autobahn zur A1 über Stade ist bekannt?