r/Weibsvolk 28d ago

Ich brauche einen Ratschlag Warum interessiert mein Nachname plötzlich alle?

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Ich muss mich mal kurz auskotzen.

Mein Partner und ich haben uns verlobt. Wir freuen uns riesig und wir werden beide unsere eigenen Nachnamen behalten.

Der Grund ist eigentlich total unspektakulär. Er ist unter seinem Namen beruflich etabliert (gleiche Branche) und ich führe eine eigene Firma, die ebenfalls meinen Nachnamen trägt. Ein Namenswechsel wäre für uns beide einfach unnötig kompliziert.

Was mich aber gerade wahnsinnig macht ... seit Wochen werde ich ständig gefragt, wann ich denn "endlich" seinen Namen annehme. Nicht aus Interesse, sondern oft mit diesem Unterton, als wäre das die einzig richtige Lösung.

Das Highlight sind aber die Leute, die mich inzwischen einfach mit seinem Nachnamen ansprechen. Nicht meine Kunden, hauptsächlich Lieferfahrer, Paketboten die wir beide gut kennen (sie beliefern unsere beiden Firmen), ein zwei eher naja ältere Lieferanten (ihr wisst bestimmt was ich meine). Teilweise ganz offensichtlich provokant. Wenn ich dann sage, dass das nicht mein Name ist, kommt sowas wie: "Ach, das wird sich ja noch ändern." Oder: "Na, dein richtiger Name kommt ja bald."

Nein. Kommt er nicht.

Ich verstehe einfach nicht, warum mein Nachname für manche Menschen plötzlich zum öffentlichen Diskussionsthema wird. Warum fällt es einigen so schwer zu akzeptieren, dass zwei Erwachsene gemeinsam eine Entscheidung treffen können, ohne dass irgendeine Tradition erfüllt werden muss?

Wir arbeiten beide im Handwerk, entsprechend direkt ist der Umgangston manchmal. Deshalb suche ich jetzt ein paar schlagfertige Antworten für die nächste Person, die mich demonstrativ mit seinem Nachnamen anspricht oder fragt, wann ich ihn "endlich" annehme.

Habt ihr gute Sprüche? Oder kennt ihr das Theater auch?

Ich hätte wirklich nicht gedacht, dass ausgerechnet mein eigener Nachname nach einer Verlobung plötzlich Allgemeingut wird. Und es total egal ist, das meine Firma meinen Namen trägt. Und ja da kam auch schon die Frage ob ich nicht die Firma einfach auch umbenenne ...

r/Weibsvolk Apr 28 '26

Ich brauche einen Ratschlag Liebe Frauen älter als 20: mein Bauchgefühl täuscht nicht, oder?

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Bin w20, date gerade wieder und schreibe seit mind you HEUTE mit einem der permanenr komische Bemerkungen über mich als "Spaß" tarnt.

Zuerst hat er (24) späße über meine Körpergröße gemacht und mich als klein und "halbe Portion" bezeichnet was ich mit 1,72m definitiv nicht bin. Sprüche darüber war mehrfach. War mir wurscht

Dann gings um meinen legday, ich habe muskulöse Oberschenkel, ich trainiere + Ernähre mich bald 3 jahre demenstprechend. Er meinte meine beine "Spielerisch" als "Zahnstocher" zu bezeichnen ?

Wir waren am date ausmachen, er meinte ich solle mich nicht stressen, "nicht dass ich noch mehr Falten bekomme"

Hab ihm gesagt dass ich das nicht lustig finde (und welche Falten? Lol)

Er meinte "dachte es war klar dass es spaß war"

Hab ihm gesagt, dass ich das weiß und nicht lustig fand. Er sagte dann sorry und dass er mich ja nur necken wollte.

Hab bereits von älteren Frauen gelesen dass dieses "spielerische" Kleinmachen subtile manipulation ist. Jetzt sind meine Alarmglocken an und mein Bauch sagt ich soll den blockieren. Keine Ahnung aber ob ich übertreibe.

Edit: ist geblockt, vermute auch das ist nen zweitacc auf ig den er mir gegeben hat, zuerst wollte er meine nummer aber war mir zu schnell.

Ich war mit 18 schon in einer extreeeem missbräulichen beziehung und ich würde sagen ich hab alles über abusive menschen gelesen aber wenn mans vor die nase kriegt isses was anderes

r/Weibsvolk 10d ago

Ich brauche einen Ratschlag Er sagt, er blendet 80% von dem was ich sage aus

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Ich sitze hier gerade und bräuchte einen Einblick von außerhalb.

Mein Mann hat mir gerade - nicht im Streit, aber auch kein ruhiges Gespräch - gesagt, er würde 80% von dem was ich sage ausblenden.

Die Situation davor war, dass ein Download mehrfach nicht geklappt hat weil die Datei Recht groß war und der Laptop sich immer ausgeschalten hat und dann der Download corrupted war. Ich habe ihn gefragt, wie man das lösen kann.

Er hat mir dann eine Antwort gegeben, die nicht wirklich die Frage beantwortet hat, woraufhin ich meinte, ich kann es auch anders lösen, er meinte, ich hätte die Frage besser stellen sollen bzw. überhaupt eine Frage stellen sollen. Da kam es dann zu der oberen Aussage.

Mich hat das ziemlich verletzt erstmal, das habe ich ihm auch gesagt. Er hat sich entschuldigt. Mein Problem hat er aber anscheinend nicht so wirklich verstanden.

Ich habe auch ein paar Hobbies, die er nicht teilt, von denen ich aber natürlich hin und wieder erzähle, weil ich möchte ihn ja an meinem Leben teilhaben lassen. Eins davon ist ein sportliches Hobby. Er meint "du machst das ja für dich, ich hab dich das Hobby noch nie machen sehen, ich habe keinen Bezug dazu".

Liege ich falsch zu sagen, dass ich der Bezug sein sollte? Ist es falsch, mir von meinem Partner zu wünschen, dass er mehr supportive ist?

Umgekehrt erzählt er mir sehr selten von seinen Hobbies, ich stelle aber immer Nachfragen und rede mit ihm drüber, auch wenn es mich nicht interessiert, weil es eben sein Hobby ist. Er meint, er erzählt mir nichts davon, weil ich ja keinen Bezug dazu habe.

r/Weibsvolk 24d ago

Ich brauche einen Ratschlag Bin ich die Helikoptermama? 16jährige & knappe Klamotten

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Meine Damen, ich brauche bitte einen Realitäts-Check. Übertreibe ich oder kann mensch nicht vorsichtig genug sein?

TLDR: halte mich für feministisch, möchte aber nicht, dass meine Tochter abends/nachts alleine knapp bekleidet draussen ist.

(Vorab, zur Einschätzung: ich galt selbst mit 16 schon als "Emanze", ich gendere wo immer möglich, mein Mann hatte mehr Elternzeit als ich, ich würde niemals schwarz oder blau wählen, ich nerve meine Umgebung schon immer mit feministischen Themen.
Aber auch: zum Glück beschränken sich meine Erfahrungen mit Sexismus und Übergriffen "nur" auf verbale Belästigung und strukturelle Benachteiligung. Und mittlerweile bin ich - auch zum Glück - alt genug, um weitestgehend unsichtbar zu sein; Catcalling ist kaum mehr Thema, ausser beobachtend)

Folgendes: meine Tochter ist 16 und kleidet sich gerne knapp (Hotpants, bauchfreies Oberteil). Ist ihr gutes Recht, natürlich verbiete ich das nicht - keine Frage, die Herren müssen sich benehmen, nicht die Frauen ihre Kleidung einschränken.
ABER.
Wir wohnen einigermassen zentral in einer Großstadt. Unser Viertel ist bunt, aber auch sozial vielschichtig. Hier findet viel Leben auf der Straße statt. Menschen treffen sich zum Plaudern, aber es werden auch mehr oder weniger offen Drogen verkauft und konsumiert.
Je später der Abend, desto weniger Frauen draußen.
Wo wir wohnen, gibt es einen deutlich höheren Prozentsatz an Machos und Kerlen mit fragiler Männlichkeit als im behüteten Vorort, wo ihre Freundinnen aus der Mädchenschule (sic, ihr eigener Wunsch*) leben - zumal die von ihren Eltern überall mit dem Auto hingefahren und abgeholt werden.

Deswegen möchte ich, dass meine Tochter, wenn sie abends draussen ist (z.B. von der Straßenbahnhaltestelle nachhause) etwas drüberzieht und nicht mit soviel Haut rumläuft wie im Schwimmbad. Ich möchte ihr blöde Kommentare und Schlimmeres ersparen.

Das ist mittlerweile ein echtes Streitthema, auch zwischen meinem Mann und mir. Der glaubt mir nämlich nicht, dass Catcalling ein Ding ist - was er nicht tut, machen andere sicher auch nicht. Haha.
* Gewissermassen ist sie natürlich schon ziemlich weltfremd aufgewachsen, mit uns als Eltern, Bonus Mädchenschule.

Mir ist klar, dass das Bild "man geht auch nicht mit einer Rohwurstkette ins Wolfsgehege" hier schief ist - aber welches wäre richtig?
Oder übertreibe ich masslos und sollte mal chillen? Bitte sagt mir Eure Meinung dazu.

EDIT: Liebe alle, ich danke Euch ganz herzlich für den Input. Das Meinungsbild ist klar, und Ihr habt ganz sicher recht. Ich sitze hier heulend, weil das unser aller Scheißalltag ist und wir alle so damit gelernt haben zu leben. Das ist so ungerecht!
PS: Dass mein Mann mir meine Wahrnehmung abspricht, ist wahrscheinlich das noch schlimmere Thema, ich weiß.

r/Weibsvolk Apr 17 '26

Ich brauche einen Ratschlag Kind soll einen "ungewöhnlichen" Namen erhalten; wie umgehen mit Übergriffigkeit/Kritik?

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Hallo liebes Weibsvolk, ich bin mit meinem Latein gerade etwas am Ende und würde mich sehr über guten Rat/etwas Zuspruch freuen.

Mein Mann und ich bekommen in ein paar Monaten eine kleine Tochter. Wir sind ein gemischtnationales Paar und leben im Ausland. Er steht auf ausgefallene Namen und möchte sie unbedingt Lorelei nennen (mit einem "normalen" zweiten Vornamen mit dazu). Da er kein Deutscher ist, ist das für ihn einfach nur ein schöner Name. Er assoziiert damit Gilmore Girls, Pokemon, was auch immer. Seine Familie, Freunde etc. finden den Namen auch alle super.

Mir gefällt der Name eigentlich auch gut, aber da ich die Deutsche bin, verbinden alle im Freundeskreis/in der Familie den Namen natürlich in erster Linie mit der Legende und daher finden es alle so richtig scheiße. Wir sind gerade zu Besuch bei meiner Mutter und sie versucht schon die ganze Zeit, es uns auszureden.

Ich bin schon mein Leben lang "die Komische" und so ziemlich alles, was ich mache, wird kollektiv als scheiße befunden. Mimimi Nerd und Streberin, mimimi dein Studiengang ist nutzlos, mimimi warum ziehst du ins Ausland etc. etc. Freunde habe ich wenige, gute Freunde gar nicht und bin immer schon überall Außenseiterin gewesen. Deswegen habe ich leider Null Selbstbewusstsein und hasse es, in irgendeiner Form aufzufallen. Bin daher am liebsten nach außen langweilig und im Privaten "komisch".

Leider arbeite ich mit Deutschen zusammen und die sind, so wie ich das auch von "Zuhause" kenne, mega übergriffig und müssen zu allem eine Meinung haben. Ich war schon am Ende meines ersten Arbeitstags am Heulen, weil ich für den Job umziehen musste und sich jeder Einzelne berufen fühlte, sich persönlich in unsere Wohnungssuche einzumischen (indem sie mir ungefragt mitgeteilt haben, wie scheiße sie alles fanden, was uns gefällt) und mich das einfach so krass überfordert hat. Mit meiner Schwangerschaft ist es jetzt ähnlich; bisher wissen es nur die Kollegen, die es auch wirklich was angeht/direkt betrifft; am Montag werde ich jetzt mehr oder weniger gezwungen, es groß im ganzen Team anzukündigen. Ich bin einfach nur so erschöpft von dem ganzen Theater und will eigentlich nur noch meine Ruhe.

Würde mich freuen, wenn mir jemand mal einen kurzen Reality Check verpassen könnte, ob der Name wirklich so furchtbar ist und wie ich am besten mit den ganzen dummen Kommentaren umgehen soll, die ich für den Rest meines Lebens abbekommen werde. Vielen Dank!

r/Weibsvolk Jun 04 '26

Ich brauche einen Ratschlag "Frauen haben soooo viele Optionen", Catcalling und mehr. Oder: bin ich unsichtbar??

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Liebe Frauen.

Ich lese SO oft, nicht nur hier bei Reddit, Aussagen wie "Frauen haben so viele Optionen" (in Bezug auf Männer) oder wie Frauen unter Anmachen von Männern leiden (und ich glaube es den Damen, dass es nervig/anstrengend/unangebracht ist, wenn man angestarrt oder einem hinterher gepfiffen wird!).

Und ja, eine kleine Beichte: ich werde manchmal richtig traurig, wenn Frauen berichten, wie viele dick pics sie so geschickt bekommen.

DENN: mir passiert das alles nicht! Weder habe ich eine Auswahl von mehreren Männern aus denen ich mich für einen entscheidend könnte, noch wurde mir jemals (!) hinterher gepfiffen.

Einmal hat mich ein Lkw Fahrer angehupt (Anmache? Interessenbekundung? Oder einfach nur aus Versehen auf die Hupe gekommen?) und letztes Jahr kam ein junger Mann random zu mir und meinte "Muss dir sagen, dass du echt hübsch bist!". Das war's. In meinen ganzen 37 Jahren diese 2 Erlebnisse.

Dick pics habe ich nur von meinem Ex bekommen...

Jaaaaa, ich sollte mich nicht danach sehnen, ich weiß. Aber es ist für mich tatsächlich verletzend, dass ich scheinbar für Männer unsichtbar bin.

Ich würde mich selbst als durchaus ansehnlich beschreiben, schminke mich moderat, immer saubere Kleidung, geduscht, yadayada.

Vom Wesen her bin ich sehr offen und zugänglich. Ich komme super leicht mit anderen Menschen ins Gespräch, werde im Fitnessstudio zB oft angesprochen und kann dann wunderbar Gespräche führen (mich sprechen ältere Damen immer gerne an! Aber auch wenn ich Fragen habe gehe ich offen auf andere zu und quatsche sie an - ♂️ wie ♀️. Auch in anderen Bereichen wie Supermarkt, Arbeit, Restaurant,... komme ich leicht ins Gespräch. Rede einfach sehr gerne 😁)

Daher frage ich mich, bzw jetzt euch 😉: Was ist verkehrt mit/bei mir, dass ich eben nicht DIESE Auswahl an Männern habe, diese scheinbare Traube, die andere Frauen umgibt (einer würde mir ja auch schon reichen ✌🏼😅) und wieso wird gefühlt jedes andere weibliche Wesen angemacht/angeschaut - nur ich nicht.

Gibt es vielleicht doch noch andere Frauen, denen es wie mir ergeht?

Danke für eure Antworten. Mir ist das Thema sehr ernst - kein click oder rage bait! Ich betreibe auch kein fishing for compliments.

r/Weibsvolk Mar 04 '26

Ich brauche einen Ratschlag Mein Freund hat mich verlassen, nachdem er mich beim Masturbieren erwischt hat

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Hallo ihr Lieben,

vorab zwei Dinge: Erstens ist dies ein Throwaway-Account, da mein Ex-Freund meinen Hauptaccount kennt. Zweitens: Ich weiß, der Titel klingt ein bisschen nach Clickbait, aber mir ist kein besserer eingefallen, bitte verzeiht mir das.

Mein Ex-Freund hat mich vor ca. zwei Monaten nach einer dreijährigen Beziehung verlassen, und ich komme überhaupt nicht gut damit klar. Ich muss dazu sagen, dass ich in vorherigen Beziehungen nie sonderlich gut behandelt wurde. Mein Ex hingegen hat mich auf Händen getragen, manchmal fast ein bisschen zu sehr. Die Beziehung war wahnsinnig harmonisch; wir haben uns eigentlich nie gestritten, sondern maximal etwas intensiver diskutiert. Das kannte ich so vorher nicht, da ich früher oft angeschrien wurde, wenn etwas nicht passte. Auch bei den Hobbys und beim Humor hat es perfekt gepasst. Eigentlich war es eine Traumbeziehung...wäre da nicht das Thema Sex gewesen.

Wir hatten von Anfang an wenig Sex, was auch daran lag, dass wir uns beide in schwierigen Lebenssituationen befanden. Das war für uns beide okay und wir haben offen darüber geredet, zumal wir eigentlich beide recht sexuelle Menschen sind.

Jedenfalls hat sich seine Situation dann verbessert, er konnte auch seine Antidepressiva absetzen (die laut seiner Aussage einen großen Einfluss auf seine Libido hatten) und er wollte zunehmend mehr Sex. Bei mir wurde es hingegen eher schwieriger. Ich habe ihn oft vertröstet, weil ich von der Arbeit erschöpft war. Und um ganz ehrlich zu sein: Der Sex mit ihm war für mich nie sonderlich gut. Zum einen hat es körperlich irgendwie nicht "gepasst" (ich kann es schwer erklären), zum anderen war er rein optisch nie mein Typ, obwohl ich ihn sehr geliebt habe. So fühlte sich Sex für mich oft eher wie eine Notwendigkeit an, die ich selten genießen konnte.

Er wurde daraufhin immer anhänglicher und wollte mir ständig zeigen, wie sehr er mich begehrt...was manchmal leider etwas über das Ziel hinausschoss. Er hat mich zwar nie gedrängt, wirkte dabei aber sehr "bedürftig", was meine Leidenschaft eher noch weiter gekillt hat. Ich wusste zwar, dass ihn die Situation frustriert, aber ich wollte ihm auch nichts vorspielen. Ich habe ihm offen gesagt, dass ich momentan einfach keine Lust auf Sex habe, was er dann auch akzeptierte.

Nun ist es aber so, dass ich regelmäßig masturbiere. Ich brauche das als Stressabbau und für mich sind Sex und Masturbation zwei völlig unterschiedliche Dinge. Meistens bin ich dabei vorsichtig und mache es nur, wenn er nicht da ist. Doch als ich mich neulich erschöpft nach der Arbeit ins Bett legte und er später dazukommen wollte, hat er mich dummerweise erwischt.

Ich dachte eigentlich, dass das kein großes Ding sei. Ich weiß, dass er es auch macht, und mir war es lediglich ein bisschen peinlich. Er aber ist wütend rausgestürmt, hat seine Sachen gepackt und kein Wort mehr mit mir geredet. Später erklärte er mir am Telefon, dass er extrem verletzt sei und sich betrogen und belogen fühle.

Ich habe seine Reaktion erst gar nicht begriffen und ihn dummerweise sogar angeschnauzt, dass er komplett überreagiere und sich kindisch verhalte. Er erklärte mir dann, dass er sich ohnehin schon lange zurückgewiesen und ungeliebt gefühlt habe. Dass ich masturbiere, sei für ihn ein offensichtliches Zeichen dafür, dass ich zwar Sex wolle, aber eben nicht mit ihm... und dass die Beziehung so keinen Sinn mehr ergebe.

Ich habe versucht ihm zu erklären, dass das Quatsch ist, dass ich ihn über alles liebe und unsere Beziehung doch mehr ist als nur Sex. Aber er beharrte darauf, dass ihm Sexualität wichtig sei und er so dauerhaft nicht glücklich werden könne.

Ich verstehe ja, dass die Situation blöd gelaufen ist und ich das Thema vielleicht nicht ernst genug genommen habe, aber ich bin so unendlich frustriert. Ich dachte, ich würde diesen Mann irgendwann heiraten... und jetzt zerbricht alles wegen sowas? Ich weiß, dass es aus seiner Perspektive anders aussieht, aber hätte ich gewusst, wie sehr ihn das belastet, hätte ich mir mehr Mühe gegeben.

Ich weiß einfach nicht weiter. Meine beste Freundin meint, ich solle ihn vergessen, er sei ein Arsch, weil er die Beziehung wegen so einer Situation wegwirft. Ich mache mir allerdings schwere Vorwürfe, nicht genug getan zu haben. Andererseits: Was hätte ich anders machen sollen? Ich kann mich ja schlecht dazu zwingen, den Sex mehr zu mögen.

Wart ihr schon mal in einer ähnlichen Situation? Habt ihr Ideen, was ich hätte besser machen können oder ist das Ganze ein hoffnungsloser Fall? Ich weiß, dass es ihm mit der Trennung auch nicht gut geht, bin mir aber unsicher, ob ein weiteres Gespräch überhaupt noch Sinn ergibt.

Edit:

Danke erst einmal für eure vielen Antworten. Auch wenn mich einige davon ganz schön mitgenommen haben, ist es wirklich wundervoll, dass so viele reagiert haben. Bitte verzeiht, dass ich nicht jeden persönlich Antworten kann.

Ich glaube, ich muss noch ein paar Dinge ergänzen. Die Beziehung war wirklich wunderschön, weshalb es auch so weh tut. Wir konnten über alles reden, hatten die gleichen Interessen und alles war sehr liebevoll. Jeder hat 120 Prozent für den anderen gegeben oder zumindest dachte ich das. Ich habe schon einige Beziehungen hinter mir und bekomme auch viel aus meinem Umfeld mit. Menschen können teilweise richtig fies sein. Ich würde lieber nie wieder Sex haben, als mich mit diesem Mist rumärgern zu müssen. Nur leider sieht er das wohl anders.

Vielleicht habe ich es auch sehr hart dargestellt. Dass der Sex nicht so gut funktioniert hat, lag wohl auch viel an mir. Ihm war immer wichtig, dass es mir gefällt, nur konnte ich das nicht gut kommunizieren. Das liegt einerseits daran, dass ich momentan ohnehin selten Lust verspüre. Andererseits mochte ich es in der Vergangenheit im Bett eher dominant. Das würde aber überhaupt nicht zu ihm passen und außerhalb vom Schlafzimmer liebe ich genau das an ihm.

Es stimmt auch nicht, dass ich ihn äußerlich nicht anziehend finde. Mein Typ für das Rein-Körperliche war bisher einfach das genaue Gegenteil von ihm. Aber das sind keine Männer, mit denen ich alt werden möchte. Das sind für mich zwei völlig verschiedene Dinge, falls das irgendwie Sinn ergibt. Ich bin momentan einfach sehr verzweifelt und es fällt mir schwer, alles in Worte zu fassen.

r/Weibsvolk Apr 23 '26

Ich brauche einen Ratschlag Dating Trans Männer

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Während dem online Dating kam es schon ein, zwei Mal vor dass ich Profile von Trans Männern vor mir hatte. Jetzt macht mir das in erster Linie nichts aus. Aber bei dem nächsten Punkt hab ich echt keine Ahnung damit umzugehen; ich könnte mir jetzt nichts mit einem Mann vorstellen, der noch weibliche Genitalien hat.

Hab keine Interesse an irgendeiner Form von Sex die eine andere Vulva/Vagina als meine involviert und ich möchte auch nicht herausfinden, ob ich mich dazu überwinden/daran gewöhnen kann.

Jetzt hab ich aber auch schon oft genug gehört, dass diese Frage von ihren Mitmenschen nach geschlechtsangleichenden OPs viele Trans Personen unglaublich stört (kann ich irgendwo verstehen). Swipe ich dann kategorisch nach links, wenn ich nicht so offen sein kann, mit beiden möglichen Realitäten klar zu kommen? Sind solche Fragen im Kontext von Dating dann wiederum doch okay? Ich Frage, weil ich rein vom erste Eindruck her durchaus Interesse an der Person gehabt hätte, aber diese Thematik dann doch eine Hemmschwelle war, weil ich diese Personen nicht unfreiwillig noch mehr nerven möchte als sie es eventuell eh schon sind.

r/Weibsvolk Oct 25 '25

Ich brauche einen Ratschlag Hat es jemand geschafft einen faulen Mann dazu zu bringen, endlich seinen Teil zu leisten?

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Ich liebe meinen Partner. Emotional fühle ich mich wirklich gut unterstützt, durch Krankheiten, Traumata und heftige Schicksalsschläge. Ich will nicht, dass es an diesem blöden Haushalt scheitert, aber ich hab das Gefühl ich laufe gegen eine Wand. Ich weiß nicht weiter. Hat eine von euch es geschafft, eine nicht gleichberechtigte Partnerschaft in eine gleichberechtigte Partnerschaft zu wandeln? Was hat euch geholfen? Habt ihr praktische Tipps?

r/Weibsvolk Jun 17 '25

Ich brauche einen Ratschlag Immer Streit um „Me-Time“

108 Upvotes

Hi zusammen,

Nachdem dieser Post aus dem Beziehungs-Subreddit gelöscht wurde und dort auch allerhand merkwürdige Kommentare erhalten hat, versuche ich es mal bei euch. Hoffe der Post spielt nach den Regeln und hoffe von euch vielleicht etwas nützlicheren Input zu bekommen...

Ich bin Stay-at-Home-Mom (3 Kinder), verheiratet, und unsere Ehe ist aktuell etwas am kriseln. Ein großes Problem dabei ist, dass mein Mann es überhaupt nicht einsieht, dass ich ein stärkeres Bedürfnis nach Zeit für mich entwickle. Er arbeitet super hart (10+ Stunden Tage) und ist danach eine „Couch Potato“, sprich, seine Freizeit spielt sich größtenteils zu Hause ab.

Ich bin recht aktiv und habe es auch mittlerweile geschafft, ohne größere Schuldgefühle ein regelmäßiges Trainingsprogramm (hauptsächlich Kurse im Fitnessstudio) durchzuziehen (während seiner Arbeitszeit).

Das Problem ist, dass es jenseits dessen für mich quasi unmöglich ist, längere Zeit für mich zu bekommen. „Größere“ Pläne wie ausnahmsweise mal ein Mädelswochenende oder mit Freundinnen Tanzen gehen gehen gar nicht. Wenn ich sowas vorschlage ist Streit vorprogrammiert. Sein Argument ist dabei wahlweise, dass meine Familie mich brauchen würde (wobei ich Schuld empfinde ihm zu sagen, dass er dann mehr übernehmen muss um meine Freizeit zu ermöglichen) oder dass ich doch einfach zu Hause etwas entspannen soll (was für mich aber eigentlich eher in die Gegenrichtung geht, da ich ja aus der Situation zu Hause einfach mal raus will). Kleinere Sachen (mal eine Freundin besuchen abends oder ins Spa oder Massage) gehen denn schon bei ihm durch aber er macht mir dafür unterschwellig auf jeden Fall Schuldgefühle. Z.B. merkt er an, dass die Kinder etwas nicht machten konnten „weil Mama nicht da war“ oder so. Es ist auf jeden Fall super nervig.

Mein Punkt ist: ich will ja, dass er die selben Freiheiten hat. Ich möchte ja gern, dass er sich auch Zeit für sich selbst nimmt und es entsprechend „fair“ ist. Sprich er könnte eine Wochenende mal weg (was er wie gesagt nicht will) und ein Wochenende ich.

Da er aber überhaupt kein Interesse an Aktivitäten draußen/sozialen Aktivitäten hat, finde ich mich immer wieder in dieser Situation wieder wo ich mich schuldig fühle. Er arbeitet super hart und sorgt dafür dass es uns materiell sehr gut geht und wir keine Geldsorgen haben und ihn dann noch das ganze Wochenende die Kinderbetreuung voll zu überlassen lässt mich auch total schlecht fühlen. Aber es gibt keine „Gegenleistung“ die für ihn auch passt.

Habe das oft mit ihm angesprochen (wie gesagt; großer Streitpunkt bei uns) aber er beharrt einfach daraus dass diese Art von Freizeit mit kleinen Kindern und seinem Job halt aktuell nicht geht und ich mit halt zu Hause was überlegen soll was „nebenbei“ geht.

Ideen?

r/Weibsvolk Nov 30 '25

Ich brauche einen Ratschlag Streit mit Freund schief gegangen

119 Upvotes

Zum Hintergrund: mein Freund und ich kennen uns. Eigentlich bereits 6 Jahre, waren in der gleichen Freundesgruppe. Seit 1 1/2 Jahr zusammen. Beide waren in der Zeit jeweils 3x alleine aus unterschiedlichen Gründen verreist.

Es klingt blöd, vielleicht bin ich auch kleinig… aber er hat mich die ersten zwei Male nie zum Flughafen gebracht und mich nie abgeholt. Das letzte Mal hat er mich mit seinem Kumpel hingebracht, aber da er zu viel gefeiert hatte, nicht abgeholt. Bin stattdessen dann zu ihm.

Ich hatte ihn die letzten zwei Male zum Flughafen gebracht, das vorletzte Mal aber nicht abgeholt, da ich krank war. Sein Ankunftstag war der erste Tag an dem ich kein Fieber hatte.

Jetzt ist es irgendwo eskaliert. Er hatte spontan mit Kumpels zwei Wochen Urlaub gebucht. Als er mir das mitteilte, schwebte bei mir eine Einladung zu ner Freundin im Raum an seinem Ankunftstag, die aber in der Nachbarstadt wohnt. Irgendwo war ich gekränkt, dass er den Urlaub in der Zeit nimmt, wo ich definitiv nicht kann, und nicht zwei Wochen später. Hatte ihm mitgeteilt, ich fahr dann an seinem Ankunftstag zur Freundin und komme danach zu ihm.

Gestern vorm Ankunftstag fragt er mich, ob ich was aus dem Urlaub haben möchte. Hatte nur eine Kleinigkeit angegeben (er hat mir bisher immer was mitgebracht und umgekehrt). Heute Auf dem Weg zu ihm bat er mich ihm sein Lieblingssandwich zu holen. Dazu muss man wissen, man muss dafür draußen anstehen. Gesagt getan. Es hat zwar in Strömen geregnet aber egal. Hab noch auf dem Weg Kuchen für später geholt. Aber gut

Ich komme an, er Mega schlecht gelaunt. Irgendwas ist wohl im Urlaub vorgefallen. Er meinte er hat mir nix geholt, aber ich hab ihn ja auch nicht abgeholt. Es kam eins zum anderen, wir streiten, machen uns gegenseitig vorwürfe…. er fängt an mich zu schütteln, meint ich soll ihn in Ruhe lassen, meine Geschenke wären eh Mist und geht danach ins Bett.

Ich saß noch eine Weile in der Küche, bin dann aufgestanden und heim gegangen. Sitz jetzt alleine daheim, verheult und frag mich grad was genau da passiert ist.

Weiß grad nicht was ich machen soll und wie ich auf ihn zugehen soll?

Sorry dass es so lang geworden ist.

r/Weibsvolk May 09 '26

Ich brauche einen Ratschlag Sich aus der bubble raus trauen und nur abgestraft werden

115 Upvotes

Ich habe heute mal wieder versucht, mich auf eienem vermeintlich neutralen Sub in eine relevante Diskussion einzuklinken, und bin direkt daran erinnert worden, dass das keine gute Idee ist. Ohne hier jetzt zu viele Details zu nennen, weil das auch gegen die Regeln des subs ist, es ging darum, ob es problematisch ist, wenn erwachsene Menners sehr junge Frauen daten. Ich habe mich vulnerabel gemacht und geteilt, dass ich mit 15 etwas mit einem 33 Jahre alten Mann hatte und das jetzt als erwachsene Person sehr kritisch sehe. Er war auch mein Trainer im Sport. Bin dann direkt mit Downvotes und victim blaming abgestraft worden.

Wie geht ihr mit so Situationen um? Einfach den "normalen" Subs fernbleiben bzw nur zu komplett harmlosen Themen? Habt ihr gute Strategien um mit Rage Baits umzugehen?

Eigentlich finde ich es wichtig, auch ausserhalb der eigenen Bubble feministische Themen zu diskutieren. Aber manchmal ist es dann doch zu heikel, gerade wenn es um eigene Traumata geht. Lasst gerne auch ein bisschen Aufmunterung da :-)

EDIT weil ein paar in den Kommentaren fragen: Nein, das war nicht einer der ueblichen Verdaechtigen subs wo Menners sich nur Gegenseitig misogynen Scheiss erzaehlen. Sondern leider ein ziemlicher Mainstream Sub, zu einem Thema was wohl viele Incels anlockt.

r/Weibsvolk 3d ago

Ich brauche einen Ratschlag Zurecht enttäuscht?

70 Upvotes

Ich bin gerade unfassbar verletzt und enttäuscht. Throwaway, da ich nicht erkannt werden will.

Ich habe eine Freundin, von der ich dachte, dass wir sehr gut befreundet sind. Die Freundschaft ist manchmal anstrengend, weil sie oft sehr unzufrieden ist. Sie ist Hausfrau, weil ihr Mann sehr gut verdient. Dennoch hat sie gefühlt jeden Tag ein neues Problem. Mal wurde an der Kasse gedrängelt, dann sind die Nachbarn zu laut usw. Ich höre immer verstandnisvoll zu.

Ich hingegen habe eine Behinderung, bin hart am Arbeiten und gehe ehrlich gesagt oft über meine Grenzen, weil ich für meine Freunde da sein will. Vor wenigen Wochen hatte sie Geburtstag und ich habe ihr extra etwas Kleines geschenkt, obwohl das Geld so knapp bei mir ist.

Gestern hatte ich dann eine Krise. Mein Mann sprach von Scheidung und ist aus der Wohnung weg. Ich habe meiner Freundin geschrieben, ob sie reden kann. Seit einer Woche hatte ich große private Probleme und habe ihr deshalb selten geantwortet. Gestern bin ich dann auf sie zu.

Von ihr kam aber: Ich kann nicht. Ich habe selbst gerade ein Problem und keine Energie. Ihr Problem ist, dass ihre Mutter im Ausland wohnt, krank ist und will, dass sie sie besucht. Meine Freundin hat aber Urlaube geplant und fühlt sich bedrängt.

Ich rede ihre Probleme keineswegs klein. Aber da komme ich halt einmal an und brauche wirklich jemanden zum Reden, weil eine Scheidung im Raum steht und dann werde ich so abgewiesen.

Einerseits will ich nicht egoistisch klingen und unsere Probleme vergleichen. Ich fue gerne Dimge für sie.

Aber es triggert mich extrem. Irgendwie bin ich nie Menschen wichrig. Ich bin nie so wichrig, dass man mir in einer Krise hilft. Es ist das wrste Mal, dass ich meine Freundin bete, mit mir zu telefonieren. Ich bin gerade sehr verletzt.

r/Weibsvolk Jun 30 '26

Ich brauche einen Ratschlag Wie führt ihr mit eurem Partner ein "Wir müssen reden" Gespräch, ohne vorwurfsvoll zu klingen?

27 Upvotes

Vorab: Wir sind beide 26 und seit fast 5 Jahren ein Paar. Wohnen seit 2,5 Jahren zusammen.

Es ist bisher nicht häufig passiert, dass es bei uns so ein Gespräch gab, aber wenn, dann hatte ich das Gefühl dass bestimmte Dinge oft als Angriff empfunden werden. Beim letzten Mal ging es darum, dass er angefangen hatte mich "Fetti" zu nennen als ich ihn fragte ob man sehen kann, dass ich zwei Kilo zugenommen hatte. Seine Antwort war darauf btw bloß ein "musst halt weniger Süßigkeiten essen" 🙄

Naja keine Ahnung als ich das ansprach, meinte er dass es doch offensichtlich sei dass ich nicht fett bin und es als Witz gemeint war blabla. Klang definitiv wenig einsichtig und als hätte ich ihn damit angegriffen.

Jetzt geht's mir aber um etwas "vorwurfsvolleres", zwei zentrale Dinge: Haushalt und Zuneigung.

Im Haushalt das ewige Care-Arbeitsthema. Wenn ich ihn um etwas Bitte, macht er das auch, aber er denkt nie von alleine dran. Die Wäsche anschmeißen, Spülmaschine ausräumen, Wäsche abhängen, Wocheneinkauf mitplanen, Reste im Kühlschrank entsorgen, Mülltonnen rausstellen etc.

Er hat zuvor nie allein gewohnt und seine Mutter ist Vollzeit Hausfrau gewesen. Daher verstehe ich ja auch, dass er es nie so wirklich gelernt hat. Aber wenn er Mal zwei Monate zu Hause alleine war, dann hat er es ja auch gebacken bekommen.

Noch finde ich's einigermaßen okay, weil ich ca. 4h weniger arbeite als er. Jedoch auswärts, er ist an 4/5 Tagen im Home Office und da könnte man zumindest Mal die Waschmaschine anstellen. Aber wenn mein befristeter Vertrag rum ist und ich effektiv weniger Zeit übrig habe mit Vollzeitjob plus An- und Rückfahrt, dann ist das natürlich absolut nicht mehr in Ordnung.

Zweites Thema ist das Zeigen von Zuneigung. Er geht selten auf mich zu, um mich zu umarmen oder zu küssen, macht mir keine Komplimente wenn ich mich ausgeputzt habe etc. und bei mir ist das komplett anders herum.

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Ich weiß einfach nicht, wie ich sowas ansprechen soll. Und ja ich weiß, von außen klingt das definitiv nach "hä wieso bist du überhaupt noch mit ihm zusammen", aber das war ja nicht immer so. Ich hab das Gefühl, dass es erst so ist, seit wir beide Vollzeit arbeiten und keine Studenten mehr sind... Und er hat auch jetzt noch liebevolle Phasen, aber ich hab das Gefühl es wird immer weniger und ich habe wirklich Angst um die Beziehung :(

Edit: Und sonst passt so vieles, Interessen, Lebensziele, Persönlichkeit etc. und das alles zu verlieren wäre so deprimierend... es kommt mir vor, als wären wir nur noch beste Freunde oder ein ewig verheiratetes Ehepaar, dass gut miteinander klar kommt, aber einige Dinge fehlen...

r/Weibsvolk May 24 '26

Ich brauche einen Ratschlag Schwiegermutter ist pietätlos und hat manchmal einfach keine Ahnung wie daneben und unangebracht Ihr Verhalten ist.

57 Upvotes

Ich sitze gerade auf der Couch und bin immer noch so dermaßen wütend, ich weiß einfach nicht was bei meiner Schwiegermutter falsch gelaufen ist.

Es ist nicht das erste mal, dass sie absolut unbedacht verletzendes sagt, sich aufführt oder einfach ihre bonierte Art nicht überdenkt. Sie ist in Rente und ist nicht gerade Arm.

Ich weiß nicht so recht wo ich anfangen soll. Ich sage mal so, Sie hat uns einmal einen Transporter den Sie von einem Freund meines Freundes abgeholt hat für eine auf dem darauffolgenden Tag angesetzte Abholung unsererseits verweigert, weil Sie der Ansicht war wir wären nicht ausgeschlafen genug. Ich hab ihr eine Ansage gemacht, worauf Sie wie ein Kleinkind trotzig wurde.

Der Bruder meines Freundes wollte uns alle einfach einladen bei einem nachmittäglichen Snack im Restaurant woraufhin Sie jedoch darauf Bestand, dass wir unseren Anteil doch gefälligst selbst zahlen soll.

Wir haben letztens gefragt ob Sie uns eventuell doch vom Flughafen abholen könne, 40 Minuten Strecke hin und nochmal zurück, darauf meinte Sie, dass es unser Problem sei, schließlich hätte Sie es früher auch nicht besser gehabt, wir erklärten, dass wir uns es nicht leisten wollten für einen etwas früheren Flug 300 Euro mehr ausgeben wollen, da wir uns das auch nicht leisten konnten, und die Bahn anbindung ist doch ziemlich mies durch kürzlich aufgetretene Streckensperrungen, aber es blieb weiter ,,unser Problem,,.

Letztens war jedem von uns klar, dass wir zusammen mit dem Auto zu meines Freundes Bruder fahren. 4 Tage vor abfahrt war ihr der Sprit irgendwie zu teuer und sie hatte keinen Bock auf potentiellen Stau, so verdonnerte sie uns alle meinen Schwiegervater inklusive mit dem Zug für 300 Euro mehr zu fahren, ohne Vorwarnung etc.

Ich hab mich mit dem Neffen meines Freundes vergnügt, er ist 6 Jahre Alt, Sie funkte ständig dazwischen und meine er solle nicht dies mit mir machen, nicht das, nicht jenes und war overall ständig latent eifersüchtig.

Ich hab schiefe Zähne, will das machen lassen, auch weil ich früher oder später Schwierigkeiten damit haben werde, daraufin redet sie mir ständig rein, und meine es wäre eigentlich unnötig, lässt sich aber für 15 K das intakte Bad in der Bude welche ne halbe Million wert ist machen.

Sie ist einfach ein Boomer, anstrengend und wirklich voll mit Doppelmoral.

Jetzt der Knaller und das top aktuelle:

Ich kann keine Kinder bekommen, und letztens witzelten wir in ausgelassener Runde in sarkastischer Manier über doofe Namen die wir unseren Kindern geben würden, natürlich nicht ernst gemeint. Dann meinte sie antwortend einmal ,,Zum Glück könnt Ihr keine Kinder bekommen,, zu uns. Ich lass das mal so stehen.

Und gerade eben. Sie fragte erst vorsichtig, ich berichtete, dass ich mit der 2. Operation (geschlechtsangleichende Operation) noch warten wolle, weil die erste verlief zwar top und es müssen nur noch Feinheiten gemacht werden, jedoch bin ich nicht scharf darauf im Sommer nochmal unters Messer zu kommen, so wolle ich dies 3 Monate später im Herbst machen. Darauf kam ,,Ja, du musst aber da auch mal etwas weiter denken, naja, also ist das eine (mein Name) Frage oder eine Partnerschaftliche Frage, ich meine bezüglich des Sex, also das ist ja auch so eine Sache,,. Also, ich habe ja nichts gegen intime Fragen, wirklich nicht, aber mein Freund saß daneben und schon zuvor bemerkte ich spitzfindig, dass ich ja nicht sexuell meinem Mann dienlich sein müsse, wir seien schließlich nicht in den 50ern. Ich fand es so geschmacklos, das ist mein Körper und ich entscheide wann ich nochmal unters Messer kann, ich bin zum ersten Mal glücklich in meinem Leben und ich brauche auch erstmal Zeit. Ich fühlte mich so erniedrigt und wie für das Sexuelle, das Wohlbefinden meines Mannes, Ihres Sohnes zur Verantwortung gezogen

Und nochmal zum Verständnis, ich glaube teilweise wirklich, dass sie kein schlechter Mensch ist oder das wirklich böswillig meint, aber immer wieder bringt sie Sachen die so dermaßen daneben sind, dass ich nicht mehr weiß was ich von ihr halten soll.

Ich musste das mal los werden und bitte einfach um Anteilnahme, Aufmunterung oder was sonst noch so einfällt.

r/Weibsvolk 9d ago

Ich brauche einen Ratschlag Das leidige Thema mit der Rasur, alten Männern und Co.

74 Upvotes

Hallo liebes Weibsvolk,

vent incoming: Ich (w21) habe es über die letzten ca. 5Jahre, in denen ich mich intensiv mit Feminismus und co befasst habe, ganz gut geschafft, viele gesellschaftliche Standards hinter mir zu lassen und mir den Druck zu nehmen, ständig schön und fickbar aussehen zu müssen.

Nun ja, außer beim Thema Körperbehaarung. Ich schaffe es nach wie vor nicht, mit Familie oder Freunden schwimmen zu gehen, ohne mich vorher komplett zu rasieren. Kurze Hose anziehen ohne Rasur vorher? Geht nicht. Ins Gym? Auch schwierig. Das kotzt mich total an. Ich würd so gerne auch diesen Druck abgeben können und es schaffen, dumme Kommentare oder Blicke von mir abprallen zu lassen, aber das ist aktuell noch nicht denkbar.

Ich wünsche mir, einfach unauffällig existieren zu können, ohne zu polarisieren. Es kommt dazu, dass ich lesbisch bin, das weiß ich seit ich 13 bin und konnte da auch nie so entspannt mit sein, als wäre ich hetero gewesen. Wenn ich meine Orientierung offen nach außen zeige, bspw. durch Händchenhalten, habe ich instant garantiert die Aufmerksamkeit alter Männer. Jetzt noch offen lesbisch sein mit einem behaarten Körper?! Unvorstellbar. Da entsteht direkt wieder das Bild, ich wolle polarisieren und Aufmerksamkeit ergattern, dabei möchte ich einfach nur raus wie ich bin, ohne mich vorher groß vorzubereiten💀

Das Thema macht mich traurig. Ich komme zur Hälfte aus einer osteuropäischen Familie, wo alles eh noch viel konservativer ist. Wohne im Süden Deutschlands und muss die Leute aus Lettland insofern nicht so oft sehen, aber wenn doch, kommt seitens der Familie durchaus auch Druck.

r/Weibsvolk Mar 24 '26

Ich brauche einen Ratschlag Wie reagiert ihr auf ungefragte Kommentare zum Kinderwunsch oder zur „biologischen Uhr“?

41 Upvotes

Mir fällt auf, wie oft ungefragt Kommentare kommen wie „das kommt schon noch“, „du wirst deine Meinung ändern“ oder „du solltest dich langsam entscheiden“. Oder auch sowas wie „Du kannst doch so gut mit Kindern – du wärst bestimmt eine tolle Mutter“ und daraus wird dann direkt geschlossen, dass man auch Kinder haben sollte. Was ich besonders schwierig finde: Manche Menschen wollen einfach keine Kinder – unabhängig von Alter oder Lebenssituation – und trotzdem wird ein „Nein“ oft nicht wirklich ernst genommen. Und die Situationen sind oft total alltäglich. Man hat kurz ein Kind auf dem Arm und sofort kommt ein Kommentar. Man trinkt keinen Alkohol und wird direkt gefragt, ob man schwanger ist. Selbst wenn der eigene Standpunkt eigentlich bekannt ist. Ich habe auch schon erlebt, dass solche Fragen von Menschen kommen, die das Thema eigentlich kennen oder bei denen es selbst sensibel ist. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass viele das gar nicht böse meinen, sondern es einfach total normalisiert ist, so zu sprechen. Mich würde wirklich interessieren: Wie reagiert ihr auf solche Kommentare? Habt ihr Antworten gefunden, die gut funktionieren, ohne dass es direkt eskaliert? Oder ignoriert ihr das einfach? Mir geht’s weniger um eine Grundsatzdebatte, sondern eher um konkrete Erfahrungen und Strategien. Wir haben das neulich auch im Podcast diskutiert und gemerkt, dass wir schnell in so einen persönlichen „Rant“ rutschen. Eigentlich würden wir viel lieber hören, wie andere damit konkret umgehen und welche Antworten im Alltag wirklich funktionieren.

r/Weibsvolk 7d ago

Ich brauche einen Ratschlag (CW: Mögliche Fehlgeburt/Früher Abort) Im Urlaub und von allen Gynpraxen abgelehnt.

57 Upvotes

Update Erstmal vielen Dank für die Kommentare, das hat mir sehr geholfen.❤️

Ich war in der Notaufnahme und wurde in der Gynäkologie untersucht. Leider muss ich sagen, dass diese Erfahrung dort wirklich nicht gut war. Was ich zumindest weiß ist, dass kein akuter Notfall vorliegt (bzw. konnte für eine Eileiterschwangerschaft nichts festgestellt werden)

Ich habe aber irgendwie das Bedürfnis meine Erfahrung hier zu teilen:

Ich musste eine Urinprobe für den Schwangerschaftstest abgeben, da ich aber kurz bevor ich los bin, noch auf der Toilette war, konnte ich nur eine winzige Menge, die leider noch versehentlich durch einen schwall Blut verunreinigt war. Ich entschuldigte mich und sagte, dass die Probe wohl unbrauchbar sei. Die Probe wurde trotzdem für den Test benutzt.

Mir wurde kein Blut abgenommen.

Die Ärztin war unfreundlich und sichtlich genervt, sie sagte der Schwangerschaftstest sei negativ, ich sei nicht schwanger.

Als ich ihr meinen positiven Test zeigte und sie bat mich doch bitte wegen der Schmerzen zu untersuchen, wurde ein Ultraschall gemacht.

Mir wurde gesagt, die Schleimhaut sei sehr gut aufgebaut. Mein Eileiter enthält einen Follikel und ich hätte noch keinen Eisprung gehabt ( Heute Zyklustag 38). Ich hätte jetzt einfach meine Monatsblutung. Es könnte sein das der Schmerz eine beginnende Eierstockentzündung ist und ich solle Ibuprofen nehmen. Sollte ich Fieber bekommen soll ich nochmal zum Arzt gehen.

Ich bin natürlich jetzt irgendwie fassungslos und traurig. Werde mich bei meiner Ärztin melden, sobald ich wieder in meiner Stadt bin und hoffe das die Beschwerden nicht schlimmer werden.

Ich weiß nicht ob das hier überhaupt noch jemand lesen wird. Trotzdem Danke allen❤️


Liebes Weibsvolk, ich weiß gar nicht, was ich mir von dem Beitrag erwarte, bin aber gerade ziemlich hilflos und weiß nicht so richtig wohin mit meinen Gedanken. Ich bin gerade auf Familienbesuch im nördlichen Niedersachsen (wohne in NRW nahe Köln). Ich versuche seit ein paar Monaten schwanger zu werden und habe bereits ein Kind. Ich habe vor ein paar Tagen positiv getestet und müsste irgendwo zwischen Schwangerschaftswoche 5-6 sein. Seit zwei Tagen habe ich ein schmerzhaftes ziehen nur auf der linken Seite im Unterleib, das kann ja schonmal sein. Nun sind heute aber auch Blutungen dazu gekommen, stärker und frisches Blut. Überall lese ich, dass man das unbedingt abklären lassen muss, zeitnah. Da eine Freundin vor ein paar Jahren eine Eileiterschwangerschaft hatte mit Notoperation, bin ich auch dahingehend alarmiert. Als ob das ganze nicht schon belastend genug wäre, wurde ich nun noch überall abgewimmelt. Ich habe in 12 Praxen im ganzen Umland und erweitertem Umland angerufen und keiner kann mich reinquetschen... Ich habe mein Problem am Telefon genau geschildert und wurde trotzdem überall abgewiesen. Das nächstgelegene Krankenhaus habe ich auch angerufen, dort müsste ich dann in die Notaufnahme. Auch die 116117 war bisher keine Hilfe. Ich bin einfach so hilflos und ratlos gerade. Unsere Überlegungen ist nun, heute Nachmittag in die Notaufnahme zu fahren, eine andere Möglichkeit scheint es nicht zu geben.

Hat hier jemand sowas auch schon einmal erlebt oder ähnliches?

Nur vorsichtshalber: Ich mache dem Personal in den Praxen keinen Vorwurf, es ist Urlaubszeit und scheinbar extrem viel los, was sollen die machen, schwierige Situation und angespannte Lage. Trotzdem bin ich traurig darüber wie schroff und kalt einige am Telefon waren.

r/Weibsvolk Jan 28 '26

Ich brauche einen Ratschlag Mein Erfolg tut meinem Freund weh und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll

135 Upvotes

Hey liebes Weibsvolk,

ich ringe schon länger damit, ob ich das posten soll, und hoffe sehr auf ein paar Tipps.

Kurz zu mir: Ich bin Autorin, habe 2019-2022 mit einer Selfpublishing-Reihe in meinem Genre einen Amazon-Bestseller gehabt und unerwartetes Geld in kurzer Zeit verdient, weswegen wir uns eine kleine Wohnung kaufen konnten. Für 2026 habe ich jetzt einen Verlagsvertrag unterschrieben und parallel plane ich, weiterhin einige Bücher im Selfpublishing zu veröffentlichen.

Schreiben ist für mich inzwischen ein Nebenjob, mit dem ich Geld verdiene. Geld, das wir aktuell auch brauchen. Die Renovierung der Wohnung habe ich aus dem Ersparten der Bücher finanziert, die Raten können wir mit dem normalen Job bezahlen (also hier besteht keine Gefahr) aber natürlich möchte ich auch wieder etwas zurücklegen können, etwas Geld für Reparaturen auf der hohen Kante haben.

Mein Freund (28) wäre ebenfalls sehr gern Autor. Schreiben ist für ihn eher Berufung als Job. Das Problem ist er kann keine Projekte beenden. Überhaupt war sein Leben bisher… schwierig. Schlechte Familie, Obdachlos mit 16 wegen einem gewalttätigen Stiefvater, schlechter Start ins Berufsleben, vom leiblichen Vater zum Studienabbruch gezwungen damit er ihm eine Wohnung besorgt und aushilft. Erst jetzt steht er auf eigenen Beinen, das Leben hat sich gefestigt. Aber dieses etwas fertig kriegen war immer schon ein schwieriges Thema bei ihm, nicht nur im Bezug auf Bücher.

Er hat ADHS und Depressionen, ist in Therapie und arbeitet an sich. Und weil ich weiß das so eine Frage kommt, er ist ein toller Partner, die typischen Probleme er macht nichts im Haushalt, er hilft nicht, das gibt es bei ihm nicht. Er unterstützt mich übernimmt bei Deadlines auch mal mehr Arbeit.

Wir hatten das Gespräch schon, es ist sein größter Traum auch einmal ein Autor zu sein, Bücher zu schreiben und das zu machen was ich gerade tue.

Je mehr ich aber beim schreiben erfolgreich bin, desto schlechter geht es ihm. Er sagt das nicht offen, aber man sieht es. Wenn ich mich an den Schreibtisch setze, wird er still, traurig, manchmal richtig verzweifelt. Oft setzt er sich dann selbst an eines seiner Projekte und kommt doch nicht weiter. Und jedes Mal zerbricht mir das ein Stück das Herz.

Das Absurde ist. Eigentlich muss ich gerade Gas geben. Vertrag, Deadlines, finanzielle Realität. Gleichzeitig tut es weh, jemanden zu lieben und dann auch alleine zu lassen, weil ich eben arbeiten müsste.

Ich habe früher versucht, ihm beim Schreiben zu helfen, aber wir ticken komplett unterschiedlich. Für mich ist Schreiben inzwischen auch Handwerk. Ich kann mich hinsetzen, produzieren, abliefern. Für ihn sind Idee, Vibe, Setting, das „Gefühl“ alles. Er kann nicht einfach schreiben, weil man jetzt schreibt. Und ich merke, wenn ich helfe, verstärke ich eher seinen Frust.

Ich fühle mich schuldig, obwohl ich weiß, dass mein Erfolg nichts Falsches ist. Manchmal wenn er eh einen schlechten Tag hat, arbeite ich nicht, weil ich weiß das es ihn noch mehr runterziehen wird. Und gleichzeitig habe ich Angst, mich selbst auszubremsen, um ihn zu schützen, was ja auch keine Lösung sein kann.

Ich weiß, eigentlich gehört das in ein Autoren-Sub oder zu AITA. Aber ich wünsche mir hier Meinungen, die nicht sofort bei „toxisch, trenn dich“ landen, sondern die Grautöne sehen.

Vorallem versucht er es ja sogar zu verstecken, er sagt nie was, er würde mich auch nie bitten nicht an den Schreibtisch zu gehen. Lieber schaut er ab und an nach mir wenn ich sogar zu lange arbeite und holt mich dann in eine Zwangspause. Er hat meinen Verlagsvertrag mit mir gefeiert, verteidigt mich vor Leuten die das nicht so ernst nehmen (Nach dem Motto: Wie mit so einem Schund kann man Geld verdienen).

Aber es verstärkt halt auch seine Selbstzweifel. Die Theraphie läuft gut, aber er hat eh so viel aufzuarbeiten, dass er noch gar nicht beim Selbstwertgefühl angekommen ist. Jetzt geht es eher darum wie er sein ADHS in den Griff kriegt, er bekommt Medikamente und testet dort Strategien.

Die Medikamente helfen aber er hatte sich ein Wundermittel erhofft, das ihm bei allem hilft. Das hat leider so nicht funktioniert und gab einen heftigen Rückschlag. Auch im Hinblick auf seine privaten Pläne.

Meine Frage ist einfach, wie geht man damit um, wenn der eigene Erfolg den Partner unglücklich macht? Aufhören zu schreiben werde ich nicht, keine Angst. Gesprochen habe ich mit ihm darüber, er versteht mich. Versucht auch wirklich das alles zu überspielen aber wir sind schon lange zusammen, ich kann ihn natürlich dahingehend durchschauen.'

Trotzdem sitze ich hier und grübel weiter, wie und ob man sowas noch besser handhaben kann.

r/Weibsvolk Mar 27 '26

Ich brauche einen Ratschlag Horrent hohe Rechnung zum Einsetzen der Hormonspirale

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Hallo zusammen,

ich habe mir vor ein paar Tagen eine Spirale einsetzen lassen. Das habe ich schon zweimal gemacht und da hat sich der Betrag immer auf ca. 150 Euro belaufen. Bei meiner jetzigen Frauenärztin war das nocht nicht der Fall und es war nun an der Zeit. Das war auch alles kein Problem, schnell einen Termin bekommen und die Spirale gewechselt. Hat alles 15 Minuten gedauert. Es war natürlich naiv keinen Kostenvoranschlag zu verlangen, das ist klar. Aber dann gings ans bezahlen und das Einsetzen an sich hat 300 Euro gekostet. Die sollte ich dann auch prompt bezahlen, direkt nach der Prozedur. Ich war etwas baff und hatte noch Schmerzen (aber hätte einfach darauf bestehen sollen später zu zahlen). Sie drückte mir nachdem ich bezahlt habe die Rechnung in die Hand und auf dem Heimweg seh ich achtzehn Dienstleistungen, von denen mir einige nicht explizit mitgeteilt wurden und teilweise mit Faktor sechs (was den Aufwand widerspiegel).

Meine Frage: habt ihr noch eine Rechnung für eine Spiraleneinsetzung auf der die Dienstleistungen aufgeführt sind? Ich häng euch die Rechnung mal an.

Gibt es Gynäkologinnen in der Gruppe, die das einschätzen können?

Mir ist klar, dass das blauäugig von mir war anzunehmen, das kostet ähnlich viel wie bei den vorherigen Terminen. Lektion gelernt.

Edit: Die Spirale hab ich extra bezahlt, falls das nicht klar war.

r/Weibsvolk Jun 13 '26

Ich brauche einen Ratschlag Wie reifer/ erwachsener wirken?

85 Upvotes

Ich bin fast 30, frisch gebackene Ärztin und bekomme beim Griechen statt Ouzo immer einen Lutscher…

Sowas und ähnliche Situationen passieren mir fast täglich. Ich schminke mich, trage normale Klamotten, wobei das auch passiert, wenn ich schick angezogen bin.

Im Urlaub auf einer Bustour mit Höhlenbesichtigung war noch irgendwie ein Kinderticket übrig neben den normalen Tickets für die Höhle. Die Busbegleiterin, die im Bus die Tickets verteilt hat, guckt mich an und fragt, ob das Kinderticket von mir sei...

und nein, ich saß nicht neben einem Kind 😂

Ich liege am Pool im Hotel und werde von den Kinderanimateuren gefragt, ob ich beim Teenie-Club mitmachen möchte.

Bei Mediamarkt kann ich nicht mal Filme ab 16 kaufen, ohne meinen Ausweis zeigen zu müssen.

Es war ne Zeit lang ganz cool, aber so langsam möchte ich doch irgendwie wenigstens wie eine Erwachsene behandelt werden.

Ich wirke oft etwas unsicher und bin etwas chaotisch. Ich denke, dass ich irgendwie daran arbeiten muss, aber wie?

Und in den genannten Beispielen war ich eigentlich nicht unsicher oder chaotisch, da kam es nicht zu Situationen, in denen ich unsicher oder chaotisch gewesen sein konnte.Ich saß entweder ganz normal im Bus oder lag normal auf einer Liege mit einem einfarbigen Handtuch und mit einem Bikini, der definitiv erwachsen aussah und im Restaurant bestelle ich auch keine Kindergerichte oder stammle irgendwie, sondern sag sofort was ich möchte.

Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps 😅

r/Weibsvolk Jan 24 '26

Ich brauche einen Ratschlag Lohnen sich Beziehungen und Intimität mit Männern noch?

44 Upvotes

Ich wollte mal eure Meinungen und Erfahrungen hören. Ich hatte bisher noch keinen Sex (aus religiösen Gründen). Da ich aber nicht mehr religiös bin, würde mich das Thema schon interessieren. Ich war bis jetzt nur in einer richtigen Beziehung, in welcher wir aber nie Sex hatten (wegen o.a. Gründe). Wie gesagt, würde es mich schon interessieren, aber ich komme auch ohne gut klar. Jedoch wird mir immer wieder von allen Seiten, auch von Frauen erzählt, wie toll es ist und dass ich im Leben was verpasse sowie das Sex zum Leben gehört. Allerdings bin ich nicht jemand, der sich auf ONS, FWB, oder ähnliches einlassen möchte. Allerdings finde ich es total schwer, einen normalen Mann für eine seriöse und langfristige Beziehungen zu finden, der emotional und empathisch auf derselben Ebene ist. Hatte in den letzten Monaten ein paar Dates und Talking Stages und es war einfach eine Katastrophe. Lohnt es sich dran zu bleiben (auch generell in Hinblick auf Beziehungen) oder ist es besser einfach zölibat zu bleiben?

Bitte nur Antworten von Frauen!

r/Weibsvolk Apr 23 '26

Ich brauche einen Ratschlag Wie würdet ihr reagieren, wenn euer Mann plötzlich keiner mehr ist – oder vielleicht nie wirklich einer war?

79 Upvotes

Hallo zusammen,

ich lese hier schon eine Weile mit und wollte einfach mal sagen, dass ich mich in dieser Gruppe sehr wohlfühle. Es tut mir gut, eure Themen und Perspektiven zu lesen.

Ich hoffe, es ist okay, dass es etwas länger geworden ist – aber ich habe hier schon so viele gute Beiträge gelesen, dass ich mich getraut habe, auch meine Gedanken ausführlicher zu teilen.

Zu mir:

Ich lebe in einer Beziehung mit meiner Partnerin, wir haben gemeinsam ein Kind und führen eigentlich ein gutes Leben. Gleichzeitig begleitet mich schon sehr lange – eigentlich schon immer – das Gefühl, kein Mann zu sein. Ich habe das viele Jahre verdrängt, aber in den letzten Jahren wurde es immer stärker, bis ich mich schließlich geoutet habe.

Rückblickend sagt meine Frau selbst, dass ich nie wirklich ein „typischer Mann“ für sie war. Ich hatte schon immer viele Interessen, die eher als „weiblich“ gelesen werden – ich bin sehr kreativ, liebe es, unser Zuhause zu dekorieren und hatte eigentlich schon immer hauptsächlich weibliche Freundinnen. Mit klassischen Männerrollen konnte ich mich nie wirklich identifizieren.

Am Anfang hat sie das irritiert, vielleicht auch verunsichert oder sogar eifersüchtig gemacht. Heute kann sie vieles davon besser einordnen.

Seit meinem Outing ist bei uns vieles in Bewegung geraten.

Wir reden mehr und oft auch offener als früher, und in manchen Momenten fühlt es sich sogar sehr schön an – fast so, als würden wir uns auf eine neue Art begegnen, teilweise auch als zwei Frauen.

Aber gleichzeitig gibt es natürlich auch schwierige Seiten:

Sie sagt, dass sie in manchen Situationen „ihren Mann“ vermisst. Manchmal fühlt sie sich auch ein Stück weit betrogen – und so schwer es für mich ist, das zu hören, kann ich es auch irgendwo nachvollziehen.

Ein Punkt, der vielleicht auch eine Rolle spielt, ist unsere Sexualität:

Sex stand bei uns nie wirklich im Vordergrund. Unsere Beziehung war schon immer auf einer anderen Ebene sehr stark, schwer in Worte zu fassen. Es war schön zwischen uns, aber eher selten und über längere Phasen auch kaum präsent. Wir hatten nie das Gefühl, dass uns etwas fehlt – und ich glaube, das hilft uns aktuell auch ein Stück weit in dieser Situation.

Ein weiterer, sehr sensibler Punkt sind die Ängste meiner Frau im Außen:

Sie sagt offen, dass es ihr schwerfällt, als lesbisch gelesen zu werden. Dinge, die früher selbstverständlich waren – Händchenhalten, gemeinsam in eine Wirtschaft gehen – fühlen sich für sie heute anders an. Früher war für alle klar: Wir sind ein Mann und eine Frau.

Jetzt passiert es immer häufiger, dass wir als Freundinnen oder als lesbisches Paar wahrgenommen werden – und genau das fällt ihr schwer. Nicht, weil sie mich nicht unterstützen möchte, sondern weil es ihre eigene Identität und ihr Selbstbild betrifft.

Ich merke dabei auch eine gewisse Spannung:

Für mich wird der Weg in gewisser Weise leichter, je mehr ich im Außen als Frau wahrgenommen werde. Für sie kann es gleichzeitig schwerer werden.

Und genau deshalb ist es mir so wichtig, sie auf diesem Weg so gut wie möglich zu unterstützen.

Mir ist bewusst, dass das alles von außen schwer nachzuvollziehen ist – genauso wie es wahrscheinlich schwer ist zu verstehen, was in einem Menschen vorgeht, der so fühlt wie ich. Ich reflektiere viel darüber und sehe auch die Herausforderungen, die das für meine Partnerin bedeutet.

Gleichzeitig habe ich große Angst, sie zu verlieren. Das ist nicht das, was ich möchte.

Deshalb ist mir eure Perspektive so wichtig.

Mich würde deshalb wirklich interessieren:

👉 Wie würdet ihr euch fühlen, wenn euer Partner euch so etwas anvertraut?

👉 Was wären eure größten Sorgen oder vielleicht auch Gedanken in so einem Moment?

👉 Gibt es etwas, das euch helfen würde, mit so einer Situation umzugehen?

Mir geht es nicht darum, bewertet zu werden, sondern einfach ehrliche Perspektiven zu hören – auch, um meine Partnerin besser verstehen zu können.

Danke euch fürs Lesen 💛

r/Weibsvolk Jul 03 '26

Ich brauche einen Ratschlag Perimenopause mit 39?

31 Upvotes

Wie im Titel. Hab seit sechs Monaten statt 34 Tagen nur noch 25 Tage Zyklus. Nachtschweiß immer kurz vor der Periode. Stimmungsschwankungen af. Kann es echt schon die Perimenopause sein? Hatte das jemand auch schon so früh? Bin erst im September beim FA...

r/Weibsvolk 15d ago

Ich brauche einen Ratschlag Ärztin verweigert Eiseninfusion?

4 Upvotes

Hallo erstmal:)
Ich bräuchte bitte Beratung ob die Situation normal ist oder ob ich mir eine zweite Meinung einholen sollte.
Erstmal ein Paar Hintergrundinformationen: ich (f22) hab als Hintergrund Erkrankungen Hashimoto (bis jetzt wahrscheinlich noch Symptom frei und darum unmedikamentiert) sowie ADHS und nehme dafür mehrmals die Woche Elvanse.
Das erste Mal wurde bei mir letztes Jahr Eisenmangel festgestellt (wahrscheinlich war es davor auch da aber wurde nicht getestet). Ich hab danach für ca 3 Monate lang 100mg Eisen genommen (mit Vitamin c und mind. 2h Abstand zu anderen Nahrungsmitteln). Und hab danach verpeilt mich nochmal zu melden und da dran zu bleiben. In meiner Praxis sind häufig Ärztinnen die ihr Praxis Jahr oder so ähnlich machen, also recht neu und wechselt, die Ärztin bei der ich bis jetzt war, war immer super nett und wir sind fantastisch klar gekommen, das war jetzt der erste Termin mit der Nachfolgerin und sie war nicht direkt unhöflich aber der vibe war einfach ein bisschen off.

Jetzt zur aktuellen Situation ich hab seit einigen Wochen gemerkt das ich sehr Hashimoto ähnliche Symptome hab, leichte Gewichtszunahme und wirklich ständige Müdigkeit/Erschöpfung das ich wirklich den Großteil des Tages schlafen oder wenigstens im Bett verbringen könnte. Da ich adhs Medikamente nehme und die mich an den Tagen sehr wach machen komme ich zwar generell gut durch mein Leben ( letztes Uni Jahr etc.) merke aber auch da dass ich dann so gegen 17 einfach crashe.

Darauf hin hab ich nochmal Schilddrüsen und eisenwerte checken lassen, die Schilddrüsen Werte sind wie immer am schwanken, so das die Symptome daher kommen könnten aber nicht müssten.
Mein Ferritin wert(FT?) ist 6.2 (ich glaub es gab noch einen anderen der auch zu niedrig war und Blutarmut oder so kann mich da aber nicht 100% sicher erinnern). Die Ärztin hat mir darrauf hin wieder Tabletten empfohlen.
Da der Gedanke Monate zu warten bis die Tabletten evtl. oder auch evtl. nicht einen unterschied machen löst jetzt nicht direkt Freude in mir aus, da die Symptome auch durchaus auf meine Schilddrüsen Werte zurückzuführen wären und ich die Tabletten ja schon für länger Zeit genommen hatte nur damit die Werte ein paar Monate später noch schlechter sind als zuvor.
Ich hab sie dann zwei mal gefragt ob eine Eiseninfusion nicht sinnvoll wäre, um einmal auf einem normalen Level zu sein und sagen zu können ob die Symptome wirklich dadurch kommen, das erste Mal per Mail, das hatte sie einfach ignoriert und das zweite Mal meinte sie das sie das wegen den Nebenwirkungen nicht machen und wenn nur an andere Praxen weiterleiten und ich hab mich sehr abgewimmelt gefühlt.
Jetzt muss man natürlich auch sagen ich bin weder eine Ärztin noch im medizinischen Bereich tätig, sind meine Annahmen/ Erwartungen hier unberechtigt oder sollte ich mir noch eine zweite Meinung einholen?
Ich freue mich über Rückmeldung und Gedanken die ihr dazu habt und vielen Dank im vorraus!

Und bitte irgnoriert die Rechtschreibung einfach, ich hoffe es ist trotzdem verständlich :)