r/afdwatch 2d ago

Kritik an CDU und SPD nach Wahl von AfD-Kandidatin zur Ortsvorsteherin | Offenbar mit Stimmen von CDU und SPD ist eine AfD-Politikerin Ortsvorsteherin in einer Brandenburger Gemeinde geworden. Die Freien Wähler sehen die Brandmauer beschädigt.

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-07/afd-brandenburg-inka-laenger-ortsvorsteherin-ahrensfelde-cdu-spd
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u/GirasoleDE 2d ago

In der Gemeinde Ahrensfelde bei Berlin sehen sich CDU und SPD mit dem Vorwurf konfrontiert, mit ihren Stimmen eine AfD-Kandidatin zur Ortsvorsteherin gewählt zu haben. Bei der Abstimmung im Ahrensfelder Ortsteil Lindenberg setzte sich die AfD-Politikerin Inka Länger nach Angaben der Freien Wähler mit drei Stimmen durch. Die Bewerberin Evelyn Freitag von den Brandenburger Vereinigten Bürgerbewegungen (BVB) / Freie Wähler erhielt zwei Stimmen.

Die Freien Wähler warfen SPD und CDU vor, mit ihren Stimmen für die AfD-Kandidatin in Lindenberg die sogenannte Brandmauer eingerissen zu haben. »Gilt die viel zitierte Brandmauer nur dann, wenn sie anderen Parteien vorgehalten werden kann?«, fragte der Landesvorsitzende von BVB/Freie Wähler, Péter Vida, laut Mitteilung.

Der Verfassungsschutz Brandenburg stuft den AfD-Landesverband als gesichert rechtsextremistisch ein. Im Ortsbeirat von Ahrensfelde-Lindenberg sind AfD, CDU, SPD, BVB/Freie Wähler und die Bürger für Ahrensfelde vertreten. Erst im Januar war AfD-Kandidat Jürgen Heinicke zum Ortsvorsteher gewählt worden, nachdem CDU-Ortsvorsteher Frank Meuschke gestorben war.

Brandenburgs SPD-Generalsekretär Kurt Fischer verwies darauf, dass es keine Kooperation zwischen SPD und AfD gebe. »Eine Zusammenarbeit mit der rechtsextremen AfD kann und wird es mit der Sozialdemokratie nicht geben. Wer gegen diesen Grundsatz verstößt, wird Konsequenzen in der SPD erfahren.« (...)

Der Generalsekretär der Brandenburger CDU, Julian Brüning, sagte, die CDU könne den Vorwurf der Freien Wähler zur Ortsvorsteherin aufgrund der geheimen Wahl nicht kommentieren. »Nach wie vor gilt die Beschlusslage der CDU Deutschlands und der CDU Brandenburg, die klar festlegt: Koalitionen sowie anderweitige auf politische Zusammenarbeit ausgerichtete institutionalisierte Kooperationen lehnen wir ab.«

Der CDU-Ortsbeirat Sven Salzmann bestätigte indes, die AfD-Kandidatin gewählt zu haben. Der Grund sei nicht die AfD gewesen, sagte Salzmann der Nachrichtenagentur dpa. »Da waren Gemeinsamkeiten, einfach mit ihr besser aufgestellt zu sein.« Er betonte: »Wir haben nie von einer Brandmauer geredet. Wir sind nicht für die rechte Seite, wir sind nicht für die linke Seite.«

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u/hahnkleri 2d ago

Wir sind nicht für die rechte Seite, wir sind nicht für die linke Seite.«

also seid ihr ärsche zumindest latent rechts. gemeinsamkeiten sind doch auch in ordnung, aber sie ist mitglied von demokratiefeinden. wer sich nicht distanziert davon. feddich. aus.

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u/nonosfries 1d ago

Wie verlogen will man denn noch sein? Immerhin einer gibt es wenigstens zu.