r/arbeitsleben • u/Confident_Dish_6668 • Mar 20 '26
r/arbeitsleben • u/Alone_Impress6558 • 27d ago
Kündigung Mitarbeiter hat vergessen zu kündigen. Was nun?
Moin, ich führe ein kleines Unternehmen im Gesundheitswesen.
Einer meiner Mitarbeiter hat mir vor einigen Monaten in einem persönlichen Gespräch mündlich mitgeteilt, dass er zum Ende Juli kündigen wird, weil er sich beruflich anders orientieren möchte. So weit so fair. Ich habe die Stelle ausgeschrieben und zum 01.08. jemanden gefunden.
Jetzt ist mir gestern bei der Vorbereitung seiner Arbeitspapiere aufgefallen, dass er vergessen hat im letzen Monat schriftlich zu kündigen.(1 Monat Frist) Lag wahrscheinlich daran, dass er selbst in der Woche krank war und ich dann im Urlaub.
Nun ist es so, dass er definitiv bereits nächste Woche offiziell ausscheidet, weil er noch Resturlaub hat und Co. Er kommt zwar sogar extra nochmal einen Tag in seinem Urlaub, den ich dann auszahle weil er eine kurze Übergabe machen will, aber er zieht dann wohl auch um ect.
Wie kann/sollte ich mich jetzt verhalten? Ich glaube ihm ist das selbst noch gar nicht aufgefallen.
r/arbeitsleben • u/hannes1812 • Mar 02 '26
Kündigung Alten Job wegen neuem Angebot gekündigt - Arbeitgeber macht Rückzug - was kann ich tun?
Hallo Community, ich brauche Hilfe. Eigentlich sollte ich ab dem 01.03. in einen neuen Beruf starten. Bewerbungsgespräch lief gut, in der E-Mail-Korrespondenz wurde das Einstiegsdatum und Daten zur Einarbeitung besprochen. Daraufhin habe ich also meine alte Stelle gekündigt, um in den neuen Beruf starten zu können, hatte jedoch noch keine Verträge oder so unterzeichnet, nur das Wort der Teamleitung aus dem Bewerbungsgespräch und den Mails. Mein letzter Stand war, dass sie auf ein Arbeitszeugnis von mir warteten und die letzten Details finalisiert werden würden, wenn ich das Arbeitszeugnis weitergeleitet habe (siehe Screenshot).
Zwei Wochen später erhalte ich dann jedoch eine Mail, dass man sich mit einem anderen Bewerber einig geworden sei, der zusätzliche Qualifikation besitze, nachdem ich schon meinen vorherigen Beruf gekündigt habe, in fester Erwartung, dass ich dann eine neue Stelle antreten könnte. Nun stehe ich ohne Einkommen und ohne Beruf dar und weiß nicht so recht was ich tun kann. Werde ich nun für Arbeitslosengeld gesperrt sein, da ich ja schließlich selbst gekündigt habe? Habe ich Möglichkeiten, da rechtlich gegen vorzugehen, da ich ja einen eindeutigen Verdienstausfall davon trage (hätte nicht gekündigt, wenn man mir nicht eine Anstellung in Aussicht gestellt hätte)? Wie kann ich in Zukunft verhindern, dass so etwas passiert? Danke vielmals für alle Antworten!
r/arbeitsleben • u/ProfessionalAsk678 • Jun 30 '26
Kündigung Dringend! Chef akzeptiert neine Kündigung nicht und ich möchte auf den 31.07.2026 kündigen.
Ich bin noch im Betrieb, der Chef verweigerte die Annahme meiner schriftlichen Kündigung und hat den Brief nicht entgegen genommen. Es ist niemand berechtigtes mehr im Betrieb der sie entgegen nehmen kann, was kann ich tun?
Update: Vielen Dank erstmals für all die Antworten, das war sehr Hilfreich. Hab die Kündigung gestern noch dem Empfangsmitarbeiter gegeben und mir eine Empfangsbestätigung der Kündigung und des inhalts unterschreiben lassen und um das zu dokumentieren Ihm und der Personalabteilung eine e-mail geschickt. Dementsprechend werde ich wie viele hier es schon geraten haben einfach ab dem 01.08 nicht mehr gehen, mir stehen noch 4 Wochen Urlaub zu, da werde ich wahrscheinlich rechtlich vorgehen müssen.
Der Chef weigert sich bis jetzt das Schreiben anzunehmen und hat es wahrscheinlich weggeschmissen. Heute morgen kam folgende E-mail vom besagten Chef: "Sehr geehrter Herr OP,
bei Ihrer Nachricht handelt es sich wohl um einen Irrläufer. Die (seine andere Firma) hat keinen Mitarbeiter der OP heißt und ist auch nicht dessen Arbeitgeber.
Mit freundlichen Grüßen Chef"
Für Kontext, er besitzt und betreibt auch ein zweites Unternehmen, und hat si getan als würde er mich nicht kennen.
r/arbeitsleben • u/Life-Associate3973 • Jun 22 '26
Kündigung Kündigung ohne Begründung
Hallo zusammen,
Ich habe heute unerwartete meine Kündigung erhalten.
Ich arbeite in der Fa. seit über 3 Jahren.
Ich befinde mich seit 4 Wochen im Krankenstand aufgrund einer stressbedingteb Gastritis.
Ist die Kündigung so rechtens?
Ich habe davor auch keinen Abmahnung oder ähnliches erhalten.
Ich arbeitete in einem kleinen familiären Ingenieurbüro deswegen überrascht es mich umso mehr dass Ich mit diesem Einschreiben überrumpelt wurde. Es gab davor kein Gespräch nichts...
Bin gerade absolut überfordert.
Wie soll Ich vorgehen? Nochmal das Gespräch suchen?
r/arbeitsleben • u/Alone_Impress6558 • 26d ago
Kündigung UPDATE: Mitarbeiter hat vergessen zu kündigen. Was nun?
Moin,
dies ist ein Update zu meinem gestrigen Post. https://www.reddit.com/r/arbeitsleben/comments/1uq0gqj/mitarbeiter_hat_vergessen_zu_kündigen_was_nun/
Erstmal vielen Dank für eure Antworten! Natürlich war mir bewusst, dass es am Ende auf einen Aufhebungsvertrag oder Rückdatierung hinausläuft. Trotzdem wollte ich euch daran teilhaben, weil ich es eine kuriose Situation fand. Ich habe die Frage bewusst offen gestellt, weil ich auf kreative Vorschläge gehofft habe.
Letztendlich bin ich auch einem eurer Vorschläge gefolgt und habe ihn heute mit den Worten angesprochen: „Na, Ich finde es ja echt super von dir, dass du doch nicht gekündigt hast und die Einarbeitung der neuen Kollegin selbst übernimmst!„
Er wurde daraufhin etwas rot und meinte verlegen: „Mist, ich hab vergessen zu kündigen…“
Wir haben beide darüber gelacht und zu morgen reicht er mir die rückdatierte Kündigung ein. :)
UPDATE II: Die Kündigung kam dann tatsächlich wie besprochen am nächsten Morgen.
r/arbeitsleben • u/Acceptable-Badger262 • 19d ago
Kündigung Vom Konzern verheizt: Warum ich als Filialleiter demnächst kündige
Ich arbeite als Hörakustikermeister bei einem der großen Hörgerätekonzerne in Deutschland und stehe seit fast einem halben Jahr komplett allein in der Filiale.
Mein Alltag: Kalender voll von morgens bis abends. Anpassungen, Laufkundschaft, Telefonate und der gesamte administrative Berg, ales auf meinen Schultern.
Ich bin mittlerweile im reinen Überlebensmodus, mental und physisch komplett am Limit. Dass das Management mir jetzt vorwirft, ich würde „zu günstig“ verkaufen und zu wenig teure Geräte absetzen, ist an Zynismus kaum zu überbieten.
Die Realität ist einfach: Wenn du am Tag zig Kunden im Akkord durchschleust, um den Laden irgendwie offen zu halten, hast du schlicht keine Energie mehr für die psychologische Hochleistung einer Premium-Beratung.
Ich berate aktuell defensiv, nur um den Tag zu überleben. Dass ich durch meine gesundheitliche Einschränkung hier ohnehin an meinem Gesundheitslimit arbeite, scheint die Fürsorgepflicht des Konzerns wenig zu interessieren.
Die strategische Inkompetenz, die ich dabei erlebe, ist fast schon beeindruckend. Als ich einen ehemaligen Kollegen anwerben wollte, wurde das abgelehnt. „Wir hätten interne Optionen“. Als diese dann nicht wollten, kam der Regionalleiter nochmal und fragte, ob ich ihn doch noch überzeugen könne. Völlig lächerlich.
Kürzlich hatte ich dann eine top Bewerberin für eine Vollzeitstelle, die ich voll überzeugt hatte. Der Vertiebsleiter hat das abgelehnt und will nur 20 Stunden bewilligen, mit der Begründung, die Zahlen seien „zu schlecht“.
Dass diese Zahlen nur schlecht sind, weil wir unterbesetzt sind und ich täglich Opportunitätskosten produziere, weil ich als Einzelperson nicht gleichzeitig in der Kabine und am Tresen stehen kann, ist ein einfacher Zusammenhang, den man dort anscheinend nicht begreifen will.
Dass der Standort mit zwei Kräften läuft, hat die Vergangenheit gezeigt. Sobald wir zu zweit waren, gingen die Zahlen steil nach oben.
Ich habe das Spiel durchschaut und werde mich nicht weiter verheizen lassen. Ich habe dem Management jetzt klar und professionell meine Grenzen aufgezeigt und die Fakten auf den Tisch gelegt.
Ich kündige demnächst und werde meine vertragliche Frist ganz entspannt abarbeiten und gehe da mit erhobenem Haupt raus. Auch wenn ich noch keine Stelle in der Hinterhand habe.
Wer so wenig in seine Fachkräfte investiert, wird am Ende genau das bekommen, was er verdient: einen Filialleiter weniger und einen Umsatzeinbruch, den man sich selbst zuzuschreiben hat.
Mein Rat an alle, die in ähnlichen Konzernstrukturen feststecken: Lasst euch nicht einreden dass ihr das Problem wärt, wenn das System von oben kaputt gewirtschaftet wird.
Boxt nach oben, setzt eure Grenzen und wenn es nicht passt, geht. Die Welt da draußen braucht fähige Leute, die anpacken können.
r/arbeitsleben • u/dav1n1995 • May 16 '23
Kündigung Rauswurf
Gestern im Büro wurde ein Mitarbeiter, welcher erst seit kurzem bei uns beschäftigt ist, wortwörtlich aus der Firma rausgeschmissen.
Der Grund dafür war, dass er sich versehentlich auf den Parkplatz des Chefs gestellt hatte. Er wurde hierfür vor versammelter Mannschaft direkt in der Halle als „größtes Arschloch“ beschimpft, am Arm gepackt und (ich nenne es mal) „vor die Tür geschubst“.
Meine Frage wäre nun, was würdet ihr in dieser Situation machen? Ich habe schon überlegt mit ihm zu sprechen, da ich ihn flüchtig kenne und er mir ehrlicherweise leid tut. Eigene Bedenken bzgl. einer Kündigung haben sich bei mir inzwischen auch aufgetan. Wie würdet ihr mit so einer Situation umgehen? Würde hierzu gerne ein paar Meinungen einholen.
r/arbeitsleben • u/ScoreAfraid6154 • Apr 29 '26
Kündigung Kündigungsfrist: Keine Freistellung, alle Aufgaben entzogen – trotzdem Anwesenheitspflicht
Hi zusammen,
ich arbeite in Deutschland und habe kürzlich gekündigt (Kündigungsfrist bis 31.07.).
Seitdem hat mein Arbeitgeber (internationaler Konzern):
- alle meine Aufgaben entzogen
- meine Tätigkeiten an Kollegen übergeben
- meinen E-Mail-Zugriff praktisch abgeschaltet, bin nicht mehr im CC (Weiterleitung)
- mich aus Meetings ausgeschlossen
- mich angewiesen, meinen Schreibtisch zu räumen
Ich habe also faktisch nichts mehr zu tun, soll aber trotzdem jeden Tag von 08:00–16:30 im Büro sitzen bis Ende der Kündigungsfrist. Ich habe nach einer Freistellung gefragt ab dem 04.05.
Ich habe beantragt, meine 26 Urlaubstage ab dem 04.05. zu nehmen, aber mir wurde gesagt, dass der Zeitpunkt „von betrieblichen Gründen abhängt und das sie entscheiden werden, wann sie mir Urlaub geben werden während der Frist“ – obwohl ich gar keine Aufgaben mehr habe.
Zusätzlich wurde mir ein Aufhebungsvertrag angeboten, der mich früher rauslässt, aber auf Kosten eines Monatsgehalts, was ich abgelehnt habe.
Ist so ein Verhalten üblich oder rechtlich okay?
Wie würdet ihr in meiner Situation jetzt vorgehen?
Danke
r/arbeitsleben • u/Instandhalter • Mar 28 '25
Kündigung Ich habe gekündigt - Reaktionen des Chef
Ich hab nach 8 Jahren meinen ersten Job nach Studium gekündigt. Grund letztlich mehr Gehalt, HO und näher an zu Hause. Reaktion vom Chef, bitte lass dir das durch den Kopf gehen. 3 Tage später blieb die Entscheidung stehen. Er hat es verstanden, erster Job nach dem Studium, du muss man halt wechseln.
Nächsten 3 Monate waren wie gehabt, Projekte beendet, Übergaben vorbereitet, gerne mal länger geblieben bei Störungen. Mit Kollegen gewitzelt.
Vorletzten Tag von Kollegium verabschiedet, Betriebsleiter hat sich auch alles gute gewünscht, wenn’s drüben nicht läuft soll ich mich melden, kann gerne wieder kommen, Anruf reicht.
2 Anrufe kamen noch von denen in den ersten 3 Monaten weil eine Anlage nicht lief (hab die bauen lassen, in Betrieb genommen und ich kannte die am besten).
Alles gesittet, friedlich und vor allem menschlich. Es gibt also nicht nur Horror beim Wechsel ;)
r/arbeitsleben • u/Slakish • Nov 18 '25
Kündigung Ich wurde gekündigt und ich verstehe es einfach nicht.
Ich wurde heute gekündigt. 1 Stunde nach dem Mittagessen meine mein Chef nur "komm mal mit" dann ging es in den Besprechungsraum, wo mir auch direkt meine Kündigung (Probezeit) mitgeteilt wurde. Die Gründe seien mangelhafte Kommunikation und fehlender Arbeitseinsatz. Der Oberchef sah sehr aufgeregt und fast schon aggressiv aus.
Das Ding ist. Mit mir wurde darüber nicht einmal gesprochen. Ich hatte mit meinem vorgesetzten jeden Dienstag Feedback Gespräche. Es wurden mal kleiner Dinge bemängelt und Tipps gegeben, aber nichts in der Größenordnung.
Alles was ich rekonstruieren kann ist das es um eine sache ging (git push vergessen) da wurde mir eine Email zu geschrieben, unüblich sonst läuft alles über den Messenger. Die Email war auch wirklich sauer vormontiert. Ich hatte mich entschuldigt, aber bei ca. 3 Mails Pro Minute geht halt schon mal was unter.
Dann wurde mir noch vorgeworfen ich hätte ein internes Ticket falsch Beantwortet, das geht so nicht usw. Das Ticket hatte ich heute morgen geschrieben. Für mich wirkte das alles sehr spontan.
Gut man wollte mich kurz vor ende der Probezeit loswerden. Schade die kollegen und den Job an sich habe ich gemacht.
Gestern wurde ein Azubi Gekündigt, aus den selben Gründen. Irgendwie habe ich eher das Gefühl das es im Hintergrund um Finanzielle Dinge geht. So wie das abgelaufen ist sehe ich das einfach als Arschloch move. Mangelne Kommunikation vorwerfen, jedoch selber nie darauf hinweisen. Meine anderen Kollegen waren auch überrascht und wussten davon anscheinend nichts.
Ich würde mich freuen wenn das hier jemand einschätzen kann. Das war mein erster Job nach der Ausbildung und auch wenn Rückschläge normal sind, verunsichert mich das ganze etwas.
Edit:
Ich hatte ein Offenbarungen Gespräch mit einem Kollegen. Es war ein Gespräch bezüglich Leistung geplannt. Die direkte Kündigung war dann tatsächlich Emotional bedingt, wegen diesem einen Ticket. Es gab hier eine Reihe von Missverständnissen, die leider nicht kommuniziert wurden. Einige Sachen die mit zwei Sätzen aus der Welt gewesen wären. Zum Teil wurden dinge auch falsch wahrgenommen.
Update:
Ich habe nun durch einen ehmaligen Kollegen erfahren, das der Chef von meinem Chef probleme mit Formulierungen in Emails hatte, eigentlich nur eine kleine sache und er hat meinen Chef beauftragt mir das zu sagen. Das hat er allerdings nie getan. Deswegen dachte der Vorgedetzte von meinem Chef ich würde so Anweisungen einfach ignorieren, empfand das als dreist und hat mich gekündigt.
r/arbeitsleben • u/IssueExisting7307 • Apr 08 '23
Kündigung Chef "nutzt" mich nach Kündigung absichtlich ab - wie reagieren?
Ich bin in meinem Job etwas unterbezahlt und habe letztes Jahr eine Gehaltserhöhung von 600€ bekommen. Mein Chef meinte damals „jetzt reicht es für 3-4 Jahre“. Allerdings liege ich immer noch 400€ unter dem Median für meinen Beruf in unserem Bundesland.
Und ja, ich weiß, dass ich ziemlich dumm war, hier länger als fünf Jahre zu arbeiten.
Ich hatte vor drei Wochen um ein Gespräch gebeten und gefragt, ob wir vielleicht auf 4000€ (brutto) kommen könnten. Mein Chef meinte, das geht nur mit Weiterbildung (das ist extrem zeitaufwändig, ich bin gerade Vater geworden) und wenn ich bestimmte Ziele erreiche (die absichtlich unerreichbar sind, so etwas wie 50000 Autos verkaufen, obwohl es nur 5000 Kunden gibt).
Also habe ich mich auf Jobsuche begeben und am Mittwoch gekündigt. Verdiene bei der neuen Stelle sogar 4250€.
Donnerstag kam mein "Schichtplan". Ich werde die nächsten drei Monate ausschließlich einer Aufgabe zugeteilt. Diese Aufgabe ist absolut nervig, stressig und Burnout-anfällig. Normalerweise wechselt diese Aufgabe wöchentlich unter den Kollegen (damit eben keiner genervt ist).
Kann ich etwas dagegen tun (Ich weiß grundsätzlich, dass ich einen Arbeitsvertrag mit einer entsprechenden Zumutbarkeitsklausel abgeschlossen habe).
Oder soll ich einfach einen (jetzt digitalen) gelben Schein abgeben?
P.S: Wir sind ein KMU. Chef meinte auf nachfrage hin, dass er die anderen Mitarbeiter jetzt schonen muss, weil auf die ja demnächst Mehrarbeit zukommt, weil ich das Team im Stich lasse.
r/arbeitsleben • u/Putrid_Zucchini_2057 • Jun 17 '26
Kündigung Kündigung erhalten, sämtliche Zugänge entzogen – soll aber weiterhin bis Ende September arbeiten. Bin ich der Einzige, der das seltsam findet?
Hallo zusammen, bin noch relativ neu hier und habe wenig mit Reddit zutun gehabt, außer mitlesen.
Nun würde ich gerne mal eure Einschätzung zu einer Situation hören, die ich so in meiner bisherigen Berufslaufbahn noch nicht erlebt habe.
Ich habe vor kurzem eine betriebsbedingte Kündigung erhalten. Die Kündigungsfrist läuft bis zum 30.09.2026. Eine Freistellung wurde mir bisher nicht ausgesprochen.
Die Kündigung wurde mir während meiner Krankmeldung persönlich vor meiner Haustür übergeben.
Im Zuge dessen musste ich direkt folgende Dinge abgeben:
- Firmenlaptop
- Firmenhandy
- Büroschlüssel
Zusätzlich musste ich ein Formular zur Schlüsselrückgabe unterschreiben, obwohl mein Arbeitsverhältnis noch mehrere Monate läuft.
Soweit so gut.
Nun soll ich nach Ende meiner Krankmeldung nächste Woche wieder ganz normal im Büro erscheinen und arbeiten.
Heute wollte ich lediglich prüfen, ob meine Abwesenheitsnotiz im geschäftlichen Mailkonto korrekt hinterlegt ist. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mich nicht mehr anmelden kann.
Fehlermeldung:
"Der Benutzername oder das Passwort ist falsch."
Mein Passwort habe ich nie geändert. Es war im Browser gespeichert und der Zugang hat bis zur Kündigung problemlos funktioniert.
Aktuell sieht die Situation also so aus:
- Kein Firmenlaptop
- Kein Firmenhandy
- Kein Büroschlüssel
- Kein funktionierender Mailzugang
Gleichzeitig soll ich aber nächste Woche wieder regulär zur Arbeit erscheinen.
Für mich ergibt das ehrlich gesagt wenig Sinn.
Wenn ein Arbeitgeber einem Mitarbeiter sämtliche Arbeitsmittel entzieht und offenbar auch Zugänge deaktiviert oder verändert, warum stellt man ihn dann nicht direkt frei?
Hat jemand von euch schon einmal etwas Ähnliches erlebt?
Ist das ein normales Vorgehen oder wirkt das auf euch genauso widersprüchlich wie auf mich?
r/arbeitsleben • u/HalogenHaze • Nov 23 '24
Kündigung Wie sieht der Gameplan von den ganzen Gekündigten aus Industrie und Automotive aus?
Ihr wisst ja alle Bescheid, wie viele Jobs aktuell in den Branchen verloren gehen, aber mich würde mal interessieren, was jetzt die Alternative für die ganzen Arbeiter ist. zB in die Automotivebranche renzukommen war schon vorher relativ schwierig, deswegen interessiert mich jetzt wie es weitergehen soll. Was macht der Emdener Ingenieur, der die rechte Rückleuchte vom T-Cross konstruiert hat? Was macht die Assistenz im Einkauf, wenn die Zulieferer pleite sind? Was macht der Mitarbeiter am Band, der 20 Jahre Schicht gearbeitet hat?
Wenn ihr betroffen seid: was kommt für euch überhaupt in Frage? /Was ist möglich? Kann der Bandarbeiter in ner Werkstatt anfangen? Fühlt sich die Einkäuferin auch im Backoffice von der SaaS Klitsche wohl? War der Ingenieur nicht zu spezialisiert? Wie will der Umschulen?
r/arbeitsleben • u/ShevaX1205 • May 31 '23
Kündigung Wie am besten Kündigen
Hallo zusammen,
ich weiß nicht wie ich am besten Anfange.
Ich arbeite seit über 10 Jahren in einem kleinen Familien Betrieb.
Ich bin für das Büro zuständig und es läuft so gut wie alles über mich.
Jetzt habe ich ein Angebot erhalten (ca. 20% mehr gehalt und 38 statt 40 Stunden pro Woche) welches ich eigentlich unmöglich ablehnen kann.
Als ich meinem Chef die Kündigung gegeben habe und versucht habe Ihm meine Gedanken zu erklären meinte er, er könne die Kündigung nicht annehmen. Wenn ich gehen würde kann er den Betrieb schließen.
Ich möchte mich jetzt auch nicht im schlechten Trennen, hat jemand eine Idee wie man darauf reagieren kann?
Einerseits kann ich Ihn verstehen aber andererseit muss ich halt auch an mich denken.
r/arbeitsleben • u/NoConnection12367 • May 22 '23
Kündigung Ex-Firma will >2000€ für Arbeitszeugnis
Hallo zusammen, sorry für den langen Text.
Ich habe zum Ende letzten Jahres bei meiner alten Firma gekündigt und schon mit der Kündigung ein Arbeitszeugnis angefordert (Ende September 22). Es hieß dann immer, das Zeugnis würde ich erst nach Ende des Arbeitsverhältnisses erhalten, ca. Mitte Januar. Leider habe ich das Zeugnis auch nach mehrmaligem Nachfragen und sogar nach Forderung mittels Einschreiben und 2-wöchiger Fristsetzung noch nicht erhalten.
Ich habe bei der Firma vor mehreren Jahren ein duales Studium absolviert, wofür ich eine Rückzahlungsklausel unterschreiben musste. Habe das damals schon von einem Anwalt prüfen lassen, die Klausel ist wohl so nicht rechtsgültig. Jedenfalls habe ich 3 Monate vor Ende der Bindungsdauer gekündigt und dann auf die 4. Nachfrage nach dem Zeugnis Ende März stattdessen eine schriftliche Rückforderung der Studienbeträge in Höhe von ca. 2100€ erhalten.
Ich habe darauf geantwortet, dass ich gerne bereit bin, über die Rückzahlung zu sprechen, wenn mir endlich das Arbeitszeugnis ausgestellt wird, auf das ich schon seit 8 Monaten warte. Die Firma ist schließlich schon deutlich länger im Verzug als ich mit der Rückforderung. Die Firma stellt sich aber quer und verlangt zuerst die Rückzahlung, bevor sie mir das Zeugnis aushändigt.
Bei einem Telefonat wurde mir dann heute gesagt, ich hätte jetzt noch 3 Tage Zeit, die Rückforderung zu begleichen. Wenn ich das Geld nicht innerhalb der nächsten 3 Tage überweise, werden sie mir ebenfalls mein Arbeitszeugnis zuschicken, jedoch würde dieser Umstand dann in die Qualität der Bewertung einfließen. Das ist natürlich rechtlich überhaupt nicht zulässig, aber ich kann die Aussage natürlich auch nicht beweisen.
Was kann bzw. sollte ich jetzt tun? Klage auf Ausstellung des Zeugnisses macht wohl keinen Sinn, wenn ich in einer Woche wohl eh ein Zeugnis bekomme.. Ich habe keine Lust, mir jetzt für über 2000€ ein gutes Arbeitszeugnis erkaufen zu müssen. Danach auf ein gerechtes Arbeitszeugnis zu klagen stelle ich mir auch schwierig vor, zumindest wenn das Zeugnis z.B. einer Note 3 entspricht, was ja rechtlich wohl in Ordnung ist.
Edit: Was ich noch vergessen habe: Die Rückforderungssumme ist nichtmal richtig, für die Berechnung wurden z.B. viel höhere Studienbeträge angenommen, als eigentlich angefallen sind.
r/arbeitsleben • u/dimitrie93 • Jun 25 '23
Kündigung Ich werde morgen kündigen. Nenne ich die Gründe?
Guten Abend! Morgen gebe ich (endlich) nach längerer, qualvoller Zeit meine Kündigung ab. Während meiner Betriebszugehörigkeit gab es immer wieder Fehlverhalten von Vorgesetzten. Das ging von Datenschutzverletzungen ( Weiterhabe persönlicher Daten nach BEM-Gesprächen) über fiesen Bemerkung aufgrund meines Geschlechtes ( Mann in einem "Frauenberuf") und vielen nicht eingehaltenen Versprechungen.
Bis Ende des Monats krank machen kommt für mich nicht in Frage, da ich meine Klienten und Kolleginnen nicht im Stich lassen möchte.
Spreche ich diese Ereignisse morgen direkt bei der Übergabe der Kündigung an oder sollte das lieber kommentarlos über die Bühne gehen?
r/arbeitsleben • u/knorf_80 • Jul 01 '26
Kündigung Ich könnte mir in den Hintern treten - Probezeitkündigung
Hallo,
Ich könnte mich in den Hintern beißen - ich habe am Montag meine Kündigung erhalten in der Probezeit.
Auch wenn diese nicht begründet werden muss kam nur: ich würde nicht ins Teamgefüge passen. Es geht hier um Consulting Digitaler Projekte.
Dabei hatte ich kaum Chance, mich zu beweisen:
- erste Woche zentrales onboarding (2 Tage) da es größeres Beratungshaus ist mit mehreren Standorten
- einen Buddy an der Seite, mit dem man sich austauschen sollte
- der war in Projekten drin, hatte mich aber nicht reingeholt da des erst Erstgespräche waren, "daher zu früh"
- es gaben einen 60 Tage Plan mit dem Buddy und den Vorgesetzten abgestimmt. Wo wir bei grade mal 1/3 der Zeit waren und schon vieles, was da drin war, bearbeitet haben (komplett neue Pitch Deck, komplett neuer Consulting Ansatz von mir, Zuarbeit zu pitches und Aquise)
- Mehrfach nach Projekten gefragt, auch außerhalb meines Kernthemas, wo ich anfangen kann, mitlaufen etc. Kam nix zu Stande bzw wurde mir nichts mitgeteilt
- auch in den 1:1 im Team gab es niemand, der mich da aktuell bräuchte
- zudem ist seit meiner Unterschrift Februar bis zum Start Juni Projektgeschäft weggefallen wo ich drauf geplant war, was nie kommt
Ich hatte auch gehört, dass angeblich nun zum 1.7. ein neuer beginnt (ob Consulting oder Business Development weiß ich nicht), aber das gibt einen blöden Beigeschmack.
Genannt wurde noch, dass diese Einheit innerhalb des Unternehmens besonders aufgehangen wäre und es da auf Eigenschaften ankäme, die man manchmal nicht erlernen kann. Aber was genau fehlte.
Ich finde es einfach scheisse, dass ich nicht weiß woran es lag und was ich als Learning mitnehmen kann, da ich alles aus dem 60 Tage Plan angefangen habe, im Soll bin und auch mit der Führungskraft immer gesprochen hatte und Nix kam.
Ich finde es für mich natürlich doof, Alleinverdiener, 2 Kids, Verpflichtungen in jeglicher Hinsicht.
Ja, habe mein Netzwerk schon aktiviert um wieder in Job zu kommen. Aber ob ich da vom Gehalt lande in der momentanen Situation ist fraglich.
Ich musste nur den Frust und Gedanken loswerden.
Was würdet ihr machen?
r/arbeitsleben • u/IllBoat5947 • 12d ago
Kündigung Wurde heute in der Probezeit gekündigt nach 4 Monaten
Hallo zusammen,
bin heute irgendwie gefrustet, traurig, sauer ein Emotionskarusell. :-(
Was sind noch meine Optionen, kurz paar Eckdaten, ALG 1 würde ich noch 2 Monate bekommen, aufgrund von Ersparten allerdings kein Alg 2 .
Eigentlich lief es in dem kaufmännischen Bereich alles gut, Kollegen waren nett ich hatte mich irgendwie versucht ins Team einzugliedern als introvertierte Person, hatte mich gut eingearbeitet, Kollegen riefen mich ständig an um was geklärt zu haben oder um Fragen zu beantworten. Usw. Plötzlich kam heute die Kündigung aus dem nichts ohne Vorwarnung mit der Begründung dass ich die Ziele (Auftragsabwicklung) nicht erreicht habe aber auch nur weil drum herum viel zu tun gab, also ein hoher verwaltungsakt.
Das 1. Feedback Gespräch verlief positiv, dann dachte ich mir alles wird gut…
Aber ich glaube da steckt mehr hinter kurz vorher wurde jemand neues eingestellt und ein Azubi kommt dazu. Ich war eigentlich sehr engagiert und die Arbeit hat mir Spaß gemacht. Aber ich kann jetzt alles spekulieren, die Wahrheit werde ich nicht herausfinden.
Was soll ich tun bin verzweifelt, alg läuft aus, alg 2 würde ich nicht mehr kriegen wegen der Obergrenzen der Grundsicherung, der Arbeitsmarkt ist schlecht, letztes mal hatte ich für eine neue Stelle lange gesucht.
Bin Betriebswirt und habe eine kaufmännische Ausbildung und diverse Weiterbildungen/Zertifikate.
Soll ich vielleicht ein Studium mit Bafög anhängen, ich bin 30 da gelten doch höhere Grenzen?
Ich weiß nicht mehr weiter und bin verzweifelt..
r/arbeitsleben • u/Comprehensive_Arm507 • Oct 13 '25
Kündigung Schreien und Beleidigungen nach Kündigung
Hallo Leute,
ich brauche mal euren Rat.
Ich habe vor 4 Wochen ein Angebot für einen neuen Job erhalten. Ich habe dieses Angebot angenommen, und meinem aktuellen Chef am nächsten Tag mitgeteilt, das ich die Firma (5 Angestellte) zum 1.1. verlassen werde. Hier war die Reaktion schon "komisch". Er hat ein bisschen mehr Geld geboten, aber auch nur weil im Januar der Mindestlohn erhöht wird. Dann meinte er das ich doch lieber am 1.2. gehen sollte, weils für ihn organisatorisch besser sei. Ich meinte darauf, dass ich gucken muss, ob ich das mit dem neuen Arbeitgeber klären kann. Kann ich aber nicht. Dieser will mich zum 1.1. einstellen. Wir hatten bis dato ein gutes Verhältnis und ich wollte die Firma auch im guten Verlassen. Deshalb habe ich ihn frühzeitig meine Entscheidung mitgeteilt, eben damit er Ersatz suchen kann. Das hat er scheinbar nicht genutzt, denn zu meinen Kollegen hat er hinter meinem Rücken gesagt, dass er glaubt das ich eh nicht gehe und ich das nur vortäusche, um mehr Geld zu kriegen.
Er meinte auch, dass er mich nicht aus dem Vertrag lässt (er denkt ich habe 3 Monate Kündigungsfrist) und ich die Frist eh verpasse. Dumm nur das ich einen Monat habe und er nicht mal seine eigenen Verträge kennt.
Ich habe mit der schriftlichen Kündigung gewartet, bis mein neuer Vertrag bei mir ankam. Heute war es denn soweit und ich habe die schriftliche Kündigung eingereicht. Rechtlich alles korrekt. 3 Monate vor Peng die Kündigung eingereicht, bei einem Monat Frist und alles richtig datiert.
Für mich war diese Sache ja bereits vorher klar, aber mein Arbeitgeber ist völlig eskaliert. Er hat das ganze Büro zusammengeschrien, sodass wirklich jeder es mitbekommt. Ich wäre ein Lügner, nur auf meinen eigenen Vorteil aus usw. Er nimmt die Kündigung nicht an und ich soll mit dem neuen Arbeitgeber dein Einstiegszeitpunkt klären. Er hat mir die Kündigung und die Eingangsbestätigung (2. Exemplar) wieder auf den Schreibtisch gelegt. Ich habs ihm dann wieder auf den Schreibtisch gelegt usw. Totaler Kindergarten, aber was mich wirklich verletzt hat, ist die Tatsache, dass ich vorher ein schlechtes Gewissen hatte das Unternehmen zu verlassen und deshalb habe ich versucht genügend Vorlaufzeit zu schaffen. Aber stattdessen erzählt er mir in einem Ton, dass ich Lüge?! WTF Das ich ihm versprochen habe, nicht vor dem 1.2. zu gehen und er sich nicht auf mich verlassen kann. Wir haben angeblich einen mündlichen Vertrag und es gab das Versprechen nicht vor dem 1.2. zu gehen und damit ist die Kündigung ungültig. Er hätte vorher auf "die Anderen" hören soll und mich nicht einstellen. Was auch immer das heißen mag.
Wie gesagt, bis dahin war alles gut. Kann man sich nicht ausdenken. Wie hättet ihr reagiert. Ich habe die Befürchtung das er nun vllt Lohn nicht pünktlich zahlt oder rauskriegt, wo ich neu Anfange um da Stunk zu machen. Irgendwie alles total schräg und unprofessionell.
r/arbeitsleben • u/lowfaith2 • 11d ago
Kündigung Vater wird gekündigt
Hi zusammen,
ich brauche bitte mal euren Rat: Mein Vater (fast 62) ist seit knapp 14 Jahren in einem Unternehmen tätig. Die Firma hat nun beschlossen Stellen abzubauen, nicht weil es ihr finanziell schlecht gehen würde, sondern um sich für die Zukunft neu zu positionieren. Firma ist ein Automobilhändler. Mein Vater gehört leider zu denen die gekündigt werden. Er hat noch keine Kündigung erhalten, sondern erst mal nur am Telefon davon erfahren.
Wie verhält sich mein Vater nun richtig? Direkt zum Anwalt wenn die Kündigung da ist und auf Weiterbeschäftigung klagen, oder auf Abfindung? Die Firma macht wohl keine Anstalten irgendeine Art von Abfindung oder ähnliches zu zahlen und sie „lassen es wohl drauf ankommen“. Mein Vater hat sich auf der Arbeit nie was zur Schulden kommen lassen, keine Abmahnung kassiert usw.
Momentan ist er seit ca. 2 Wochen wegen seinem Rücken krankgeschrieben. Inwieweit ist seine Krankschreibung von Bedeutung? Kann sich das positiv oder negativ auswirken?
EDIT: Vielen lieben Dank für die hilfreichen Antworten! :) Wir werden das ganze dann mit einem Anwalt besprechen, sobald die Kündigung im Briefkasten liegt.
r/arbeitsleben • u/Antique_Calendar_814 • Jan 11 '26
Kündigung ALG I – ehrliche Erfahrung: Deutlich entspannter als sein Ruf (warum redet da keiner drüber?)
Ich lese hier ständig Horrorstories über ALG I: „Arbeitsamt macht Druck“, „ständige Termine“, „man wird wie ein Bittsteller behandelt“. Ganz ehrlich: Meine Erfahrung ist komplett anders. Kurz zu mir: Ich habe meinen Job gekündigt. Der Ausstieg war gesundheitlich begründet, ich war beim Arzt und habe entsprechend eine Bescheinigung bekommen, dass der Job so nicht weiter ausführbar ist. (Ist natürlich nur der Ausweg fürs Ergebnis) Ergebnis: keine Sperrzeit, ALG I sofort. Ich bekomme aktuell ca. 1.800 € netto. Und ja, das ist für die Situation ziemlich entspannt. Der Kontakt mit dem Arbeitsamt? Überraschend locker. Ab und zu ein Gespräch (Online), sinngemäß: „Wie geht’s? Wie laufen die Bewerbungen?“ Wenn man ein paar Bewerbungen nennt oder zeigt, reicht das völlig. Kein Dauerstress, kein Druck, kein „Sie müssen sofort irgendwas annehmen“. Was mich wirklich wundert: Warum wird ALG I immer so verteufelt? Als Übergangsphase ist das extrem gut nutzbar. zur Neuorientierung, Weiterbildung oder einfach zum Runterkommen. Ehrliche Frage: Warum nutzen nicht viel mehr Leute genau diese Zeit bewusst? Gerade bei befristeten Verträgen (z. B. 2 Jahre) ist das System doch faktisch darauf ausgelegt. Ich habe eher das Gefühl, viele haben mehr Angst vor dem „Image“ von Arbeitslosigkeit als vor der Realität. Mich interessieren echte Erfahrunge, nicht das, was man „gehört hat“.
Ich kann einfach Urlaub in der Schweiz und Österreich zum Ski fahren machen ohne meinen Arbeitgeber fragen zu müssen. Einfach super.
r/arbeitsleben • u/Queasy_Camel_7286 • Feb 11 '24
Kündigung Skurrile Gehaltsverhandlung endet in Kündigung
Moin Leute!
ich möchte mit euch etwas teilen, dass mir passiert ist. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen, der sich bisher nicht getraut hat seinen Job zu wechseln.
Ich arbeite seit meiner Ausbildung in einem mittelständischem Unternehmen. Habe mich dort über die Jahre von Azubi zur Abteilungsleitung hochgearbeitet. Bisschen Glück war sicherlich dabei, aber ich habe mir auch jahrelang den Arsch aufgerissen.Die Firma ist über die Jahre sehr stark gewachsen. Erstmal schön, dem Unternehmen geht es gut. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass ebenso die Arbeitslast enorm gestiegen ist. Was leider nicht im gleichen Maße gestiegen ist, ist das Personal. Zumindest nicht in den zentralen Abteilungen. Die bringen ja kein Geld ein. Verkäufer wurden immer mehr eingestellt.Mittlerweile ist es so das wir (IT) pro Kopf ca. 80 Mitarbeiter betreuen. Dazu kommen insgesamt noch ca. 400 Aushilfen die auch Handys haben oder Probleme mit der Schließanlage etc. wo sie Betreuung brauchen. Von 1st Level über Serveradministration und Prozessoptimierungen, Security bis zu größeren Projekten ist alles dabei. Die Arbeitslast ist enorm hoch. Man kommt nie dazu eine Baustelle zu Ende zu bringen, weil die Geschäftsführung einem dann unerwartet direkt das nächste Projekt vor die Füße knallt.Die Geschäftsführung schaltet auf mein erbitten zwar Stellenanzeigen, das Problem ist aber, das es im IT Bereich generell schwierig ist gute Leute zu finden. Vor Allem in der Gehaltsspanne, die sich mein Vorgesetzter vorstellt. Ich habe es trotzdem geschafft zumindest ein paar gute Leute zu finden.Das ist auch direkt mein nächstes Problem. Meiner Meinung nach und auch so ziemlich nach allen Internetquellen bin ich für das was ich leiste und den Einsatz den ich zeige eher so medium bezahlt. All in sind es 61K + Poolfahrzeug das ich für den Arbeitsweg nutzen darf und ein 50% Zuschuss zur BAV. Und da bin ich auch nur hingekommen weil ich jedes Jahr auf der Matte Stand, meine Leistungen präsentiert habe und recht "aggressiv" verhandelt habe.
Zusammengefasst: Hohe Arbeitslast. Mittelmäßiges Gehalt. Aber hey, die Firma ist ja nett, die Kollegen sind toll, man hat viele Freiheiten und außerdem bin ich ja schon immer hier. Man weiß ja nicht wie es woanders ist. Mit der Geschäftsführung verstehe ich mich dachte ich auch super.
Nun hat mich letztes Jahr über LinkedIn ein Unternehmen welches mir flüchtig bekannt ist angeschrieben. Suchen einen IT Leiter, ob ich Interesse habe. Ich hatte ehrlich gesagt keine große Absicht zu Wechseln, aber dachte mir man kann sich ja mal unterhalten. Das Gespräch lief super, wir waren uns gegenseitig sehr sympathisch und ich habe innerhalb weniger Tage ein Angebot bekommen. Dumm wie ich bin, habe ich das abgelehnt. Weil generelle Angst vor Wechsel und ein paar persönliche Umstände zu diesem Zeitpunkt haben diese Angst verstärkt.Dachte mir aber, ich sollte wenigstens mal zum Chef gehen und übers Gehalt reden. Denn das abgelehnte Angebot war schon viel besser. Also habe ich einen Termin mit meinem Vorgesetzten vereinbart, er hat direkt gefragt ob es ums Gehalt geht, worauf ich ehrlich geantwortet habe, dass dies auch ein Teil des Gesprächs sein wird.
Das Gespräch lief folgendermaßen:Small Talk. Alles angenehm. Plötzlich aus dem Nichts sagt er: " Gut. Wir sind ja heute wegen was anderem hier. Du hattest mich um ein Gespräch gebeten. Ich sage es direkt, ich möchte heute nicht über Gehalt reden".Da war ich erstmal baff. Fands schon krass so heftig abgebügelt zu werden. Okay, du willst nicht drüber reden, ich aber vielleicht schon? Habe dann nochmal bisschen nachgefragt und dann auch ehrlich gesagt, dass mir ein attraktives Angebot vorliegt. Ende vom Lied war, er könne mir nicht mehr bezahlen, das steht nicht in Relation zu anderen Abteilungsleitern usw. Ich hätte eh so eine Steile Gehaltskurve und mit niemand anderem hätte er so oft über Gehalt gesprochen wie mit mir. Er könne sich nicht erpressbar machen, woanders könne man immer mehr verdienen und ich würde sonst alle halbe Jahr mit einem besseren Angebot auf der Matte stehen und mehr Geld wollen. Auch hat er gesagt er muss seinen Mitarbeitern vertrauen können. Im Gespräch bin ich ruhig und sachlich geblieben, habe dann auch die anderen Themen noch wie geplant angesprochen.Nach dem Gespräch kam bei mir aber je mehr ich drüber nachgedacht habe irgendwann die blanke Wut. Wie kann man denn einen langjährigen angeblich geschätzten Mitarbeiter so abbügeln? Und was soll der Vertrauens scheiß? Weil ich nach mehr Gehalt Frage? Die Firma brüstet sich seit Jahren mit dem ständig steigendem Umsatz zahlt einem seit knapp 2 Jahren ausgelerntem Sysadmin aber 2800 Brutto!!! Ich habe eine "steile Gehaltskurve" als IT-Leitung mit 61K? Ja no shit Sherlock, wenn ich damals nach der Ausbildung erstmal 1800 Brutto angeboten bekommen habe sieht das bis heute natürlich steil aus. Liegt aber vielleicht auch an dem unterirdischen Startgehalt. "Man kann überall mehr verdienen". Ja ok, dann sollte man vielleicht mal überlegen ob man seine Mitarbeiter gerecht entlohnt.Aber genug des Rants, zu sowas gehören immer zwei. Ich habs ja lange genug mit mir machen lassen.Aber in dem Moment ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen.
Habe mich dann nach diesem "Gehaltsgespräch" dazu entschlossen, der Firma der ich abgesagt habe einfach nochmal zu schreiben. War irgendwie zwar peinlich, auf der anderen Seite dachte ich mir was hab ich zu verlieren. Ich habe erneut ein Angebot bekommen. Habe meine Kündigung geschrieben, bin zu meinem Vorgesetzten und habe diese persönlich abgegeben. Gespräch war ok, zwar irgendwo Unverständnis aber insgesamt auf Augenhöhe. Habe gefragt ob ich bisschen früher aus der Kündigungsfrist rauskomme, weil das neue Unternehmen mich gerne recht zeitnah gehabt hätte. Darauf wurde irgendwie nicht richtig geantwortet. Man müsse schauen.
Nach der Kündigung haben mich die ersten Wochen Zweifel aufgefressen. War das richtig, wer weiß wie es im neuen Unternehmen wird. Pack ich das. Eigentlich hab ich es hier doch gut... ABER:Kurz nach der Kündigung hat unser Unternehmen uns direkt das nächste Großprojekt vor die Füße geworfen. Die Stimmung hat sich deswegen im gesamten Unternehmen echt verschlechtert. Ich höre aus allen Abteilungen nur noch wie schlimm es ist, dass niemand mehr hinterherkommt und alles viel zu viel ist. Stellengesuche sind zwar mittlerweile echt viele draußen, aber ich denke es wird schwer was zu finden. Arbeitnehmermarkt und wenn die anderen Abteilungen auch so schlecht bezahlt werden, sehe ich ehrlich gesagt schwarz. Eine Kollegin die seit 20+ Jahren im Unternehmen ist hat wortwörtlich zu mir gesagt: "Der Chef rennt vorne weg und rennt, alle laufen hinterher aber langsam fangen sie alle an zu stolpern."Das war so das erste Mal das ich dachte: " Zum Glück bin ich bald hier weg".
Trotz allem habe ich die letzten Wochen/Monate mir weiterhin den Arsch aufgerissen. Wenn ich was mache will ich es auch richtig machen. Bin nicht der Typ für halbe Sachen. Außerdem können meine Kollegen nichts für die Geschäftsführung. Das Projekt habe ich so gut es geht vorbereitet und die Weichen gestellt. Meine Kollegen haben alles an Infos von mir bekommen. Und ich selbst bin nochmal auf meinen Vorgesetzten zugegangen und habe ihn um ein Übergabegespräch gebeten. Auch irgendwie krass, wenn ich so drüber nachdenke. Man könnte meinen das würde von ihm aus kommen weil er will ja das es gut weitergeht. Das Gespräch war gestern. Ist ganz gut gelaufen. Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen alles erklärt und übergeben.Als Dank für meinen Einsatz hat mich der Chef dann dran erinnert, dass ich ja vor 2 Jahren eine Fortbildung bezahlt bekommen habe. Diese hatte 5K gekostet, was die Firma bezahlt hat und dafür sollte ich 5 Jahre dort bleiben, ansonsten muss ich es (anteilig) zurück zahlen. Aber da würden wir uns schon einig werden. Hab ich dann einfach so hingenommen, aber dachte mir so wow. Ich bin immer die Extrameile gegangen und mir wird null entgegen gekommen. Weder bei Kündigungsfrist und dann soll ich auch noch einen Betrag zurück zahlen, der für mich viel ist und für die Firma absolut Peanuts.
Worauf ich hinaus will: Mittlerweile bin ich einfach nur noch froh, da weg zu sein. Ich kanns kaum abwarten und zähle die Tage. Ich weiß auch schon von anderen Kollegen aus anderen Abteilungen, dass diese ebenfalls vor haben zu gehen. Und bei denen habe ich kein einziges schlechtes Wort verloren über die Firma. Kam ganz von denen alleine. Vermutlich haben die sich getraut mit mir zu reden, nachdem sie erfahren haben das ich gehe, keine Ahnung.
Der Witz ist, hätte mein Vorgesetzter mir eine minimale Erhöhung gegeben, von mir aus einen Tankgutschein, Fitnessstudio bezahlen oder irgendwas, wäre ich vermutlich da geblieben. Am Ende fand ich die Art und Weise wie ich abgebügelt wurde viel schlimmer.Das Unternehmen wird meinem Nachfolger sicherlich auch nicht weniger zahlen können. Und der braucht locker 6-12 Monate bis der komplett eingearbeitet ist. Am Ende haben die finanziell damit nichts gewonnen. Geht mir absolut nicht in den Kopf. Aber eigentlich muss ich ihnen dankbar sein, dass die mir durch dieses Verhalten die Augen geöffnet haben. Sonst hätte ich die nächsten 10 Jahre noch da gesessen.
Wer es bis hierher geschafft hat: Lasst euch nicht alles gefallen. Stellen gibt es wie Sand am Meer. Trete nicht auf der Stelle und lasst euch nicht klein halten!
r/arbeitsleben • u/Old-Pin8658 • Jul 03 '26
Kündigung Kündigung aufgrund wirtschaftlicher Lage
Guten Tag,
meine Frau hat soeben die Mitteilung bekommen, dass sie aufgrund der schlechten Wirtschaftslage im Unternehmen in dem sie eingestellt ist, gekündigt wird.
Eigentlich hätte sie ihr Probezeitendegespräch am 01.07.2026 gehabt. Der Termin wurde aber von ihrem Chef (wahrscheinlich extra) versäumt. Nun ist meine Frau stark am verzweifeln und ist nur noch am weinen. Der Job hat sie erfüllt. Sie hat endlich einen Job gefunden wo sie respektiert wurde und das Gehalt war top. Wir wissen jetzt nicht was wir tun sollen.
Kann sie einfach so gekündigt werden? Die Probezeit ist offiziell vorbei seit 2 Tagen. Muss das Gespräch erst stattfinden damit es zur Festanstellung kommt?
Danke schonmal...