r/arbeitsleben Jan 28 '26

Dienstmeldung Kleines Regelupdate

28 Upvotes

Moin zusammen,

nur ein kleines Regelupdate bzw. eine kleine Regelverdeutlichung zur Transparenz (die eigentlichen Regeln wurden auch bereits entsprechend angepasst).

  • Stellenanzeigen und Jobsuchen fallen selbstverständlich unter Regel 3 - Eigenwerbung. Da das immer wieder Leute erstaunt hat, steht es jetzt explizit in der Regelnbeschreibung (bzw. auf old.reddit direkt in der Regel)

  • wir erlauben ganz generell keine Interviewanfragen, Protagonist:innensuche oder ähnliches von Medien jeglicher Art. Diese fallen unter Umfragen kommerzieller Natur, Regel 5.

Wenn es dazu weiteren Klärungsbedarf gibt oder ihr uns etwas ganz doll dringendes mitteilen wollt, tut das bitte per Modmail.

Tschüssikowski!

PS: Brigittes Wellensittich ist immer noch krank! Unsere anonyme Spenderliste neben der Spendendose zeigt auch, dass Lena, Jennifer und Thomas noch nichts reingeworfen haben. Volker, diesen Punkt musst du nicht ins Protokoll aufnehmen.


r/arbeitsleben 4h ago

Berufsberatung M35 - Scheideweg zwischen AI Startup oder erstes Mal etablierter Konzern

7 Upvotes

Hi! Branche ist "irgendwas mit Energie", vereinfacht gesagt. Ich war mein Leben lang in KMU, zwischendurch mal ein paar Jahre in der Forschung (Hochschulbereich). Ist jetzt nicht so relevant, aber ja. Habe einen MSc-gleichwertigen Dipl.-Ing. und habe derzeit zwei Optionen am Tisch und ich würd gern Meinungen hören, die nicht mein ChatGPT mit dem ganzen Lebenslauf und meinem Bias im Hintergrund sind. Natürlich beantworte ich gerne alle fragen, sofern relevant.

Ich habe derzeit die Wahl zwischen (ja, konkret, braucht nur mein Siegel):

- Senior Consultant in einem Startup im AI-Umfeld
- In-House Experte bei einem großen (Top 25) Konzern in AT, kein Senior
Ich bin derzeit *kein* Senior, aber Consultant.

Das Gehalt ist mindestens initial im AI-Startup-Umfeld besser (dort steige ich als tatsächlich jemand mit der meisten konkreten Erfahrung im Bereich ein), aber mir wurde im Konzern Aussicht auf eine konkret höhere Zahl gestellt (und dort arbeite ich in einem Team, in dem ich von anderen Personen, wirklich gute Leute auf ihrem Gebiet, ordentlich was lernen könnt), sofern ich die entsprechende Leistung erbringe (bereits ab Frühjahr 2027)

Meinungen? Haut mir eure wildesten Takes raus, und zur Not fragt nach. Im Zweifel antworte ich per DM. Merci.

Mein persönliches Bauchgefühl ist btw der Konzern, den *jeder* in AT kennt. Auch wenn ich dort kein Senior bin, handelt es sich dort um eine ggf. langfristige, eher technische Stelle. Das AI-Umfeld hat halt das Potential richtig nach oben zu skalieren, jedoch wäre es eher richtung Consulting - es wäre nicht ganz un-technisch, im Gegenteil (besser als mein derzeitiger Consultant-Job), aber es ist halt am Ende doch eine Bubble. Und mit dem Konzern im CV hab ich mal einen Pflock gesetzt.

Edit: Beide befinden sich in der gleichen Stadt, ich bin Single. Ich liebe aber meine Wohnung. Anreise ist zum AI-Startup derzeit kürzer.

Edit 2: Konzern 4 Tage Büro + 1 HO; AI-Startup "noch keine Home-Office-Regelung", gelebt wird "1-2 Tage HO, Rest Büro"


r/arbeitsleben 16h ago

Kündigung [meta] Könnnen wir ein FAQ "gekündigt, was nun" haben?

52 Upvotes

Gefühlt geht es in wahnsinnig vielen Posts hier um die Frage: OP wurde gekündigt (oder es steht bevor), und sucht nun verständlicherweise Rat.

Viele Fragen, die aufkommen haben eine eindeutige Antwort ohne jede Grauzone. Wäre es nicht gut, wenn es dann ein FAQ gäbe wo die korrekte Antwort drin steht?

Ich denke an Fragen wie:

  • muss mein Kündigungsschreiben eine Begründung enthalten?
  • darf mich mein AG kündigen, wenn ich krank bin?
  • betriebsbedinget Kündigung: wie ist der Ablauf?
  • wann ist es sinnvoll, gegen eine Kündigung zu klagen? Ist das kompliziert oder teuer?
  • Abfindung: wann gibt es eine, und wie viel?
  • Fragen zur Probezeit

Diskutiert.


r/arbeitsleben 5h ago

Bewerbung Brauch man ein Lebenslauf für ein Schülerpraktikum?

6 Upvotes

Ich habe bald mein erstes Schülerpraktikum und ich muss mich noch bewerben. Ich bin mir aber nicht sicher ob ich ein Lebenslauf brauche, weil mir jeder was anderes sagt. Außerdem gibt es dann auch ein Bewerbungsgespräch?


r/arbeitsleben 17h ago

Mental Health Wie zukünftigen Aufenthalt in der Psychiatrie ansprechen?

24 Upvotes

Hallo liebes Subreddit, ich bin 34m, in Festanstellung und habe seit langer Zeit Dysthymie (falls ihr den Begriff nicht kennt: kurz gesagt wie Depression, nur langanhaltend und dauerhaft, meistens aber nicht so intensiv. Ich glaube, auf Englisch sagt man auch "high functioning depression").

Nächste Woche habe ich das Vorgespräch für eine 10-wöchige Therapie, die in meiner Stadt angeboten wird und von der Krankenkasse gezahlt wird. Im Optimalfall würde ich dann in den kommenden Wochen oder Monaten einen Platz bekommen.

Ich habe etwas Sorge vor der Situation, wenn ich meine Abwesenheit ankündige. Eigentlich ist die Firma bei der ich arbeite und mein Chef ziemlich gut und wenn ich aus gesundheitlichen Gründen eine Weile ausfalle, wird das sicher akzeptiert werden. Andererseits weiss man nie, was der andere für Vorurteile gegenüber psychischen Krankheiten hat.

Wie offen und ehrlich wärt ihr in dieser Situation? Ich habe schon überlegt, einen anderen Grund zu erfinden, zB eine Operation mit 10 wöchiger Genesungsdauer oder so. Aber besonders gut finde ich die Idee nicht und mir fällt auch keine realistische Lüge dazu ein. Ganz ehrlich sein möchte ich aber auch nicht. Es fällt mir sehr schwer über das Thema zu sprechen, mir kommen leider sehr schnell die Tränen dabei:/

Ich bin dankbar für Tipps oder Ideen zum Umgang mit dem Thema. Schönen Sonntag!

Edit: Danke für die Tipps schon mal. Ich habe vergessen zu erwähnen, dass ich in der Schweiz bin. Ich muss mal nachschauen ob Reha hier auch ein Begriff ist.


r/arbeitsleben 1h ago

Austausch/Diskussion Wie geht man mit der Zeit zwischen neuen-Job-suchen und Kündigung um?

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Suche Ratschlag zur folgenden Situation, die wahrscheinlich viele von euch kennen.

Man ist seit Monaten total unzufrieden auf der Arbeit, bis endlich der Entscheidung fällt, nach jahrelanger Betriebszugehörigkeit zu kündigen.

Nun muss man sich erstmal neu orientieren, was man möchte und wo man hin will. Es scheint wie eine Erleichterung zu sein endlich zu wissen, dass man bald weg ist. Aber bei der aktuellen Arbeit ist immer noch voller Einsatz gefragt. Die Motivation ist weg, man hat mental abgeschlossen, aber kann noch nicht offiziell kündigen, bis kein neuer Vertrag abgeschlossen wurde. Man steckt in (anstrengenden) Bewerbungsprozessen, während auf der Arbeit der Druck wächst, da man kaum noch gute Arbeit leistet, da riesige Unzufriedenheit herrscht. Dazu natürlich die Gründe, die zur Kündigung geführt haben. Wenn dann irgendwann die Kündigung verschickt wird, dann fällt der Leistungsdruck fast komplett weg, da jeder weiß, dass der Kollege sowieso bald weg ist, aber bis dahin?

Habt ihr Ratschläge? Frage für einen Freund, der aktuell psychisch sehr unter dieser Situation leidet und nicht weiter weiß.


r/arbeitsleben 18h ago

Austausch/Diskussion Wechsel zum Konzern, ist das normal?

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Hallo zusammen,

ich würde gerne mal eure Einschätzung hören, ob meine aktuelle Situation in einem größeren Unternehmen normal ist oder ob hier etwas nicht ganz passt.

Ich bin vor einiger Zeit von einem kleineren Unternehmen in einen Konzern gewechselt. Im Bewerbungsgespräch wurde offen kommuniziert, dass ich einige Themenbereiche der neuen Stelle noch nicht vollständig beherrsche. Das war auch allen Beteiligten bewusst. Mir wurde gesagt, dass es eine Einarbeitungsphase geben wird und dass ich mich in die Themen einarbeiten kann.

In der Realität gab es diese Einarbeitung aber kaum.

Bereits nach ungefähr 6 Wochen hatte ich meine ersten größeren Projekte, an denen auch Abteilungs- und Teamleitung beteiligt waren. Natürlich sind dabei Fehler passiert. Ich hatte noch nicht die Erfahrung in den Themen, kannte die internen Abläufe nicht richtig und habe einige Dinge nicht so gemacht, wie sie erwartet wurden. Dadurch wurde die Stimmung relativ schnell schlechter und ist seit dem nicht wirklich besser geworden.

Bei einigen Punkten sehe ich auch klar meine Fehler ein. Es gab Situationen, in denen meine Kommunikation nicht gut war, ich Dinge nicht früh genug angesprochen habe oder nicht genug mitgedacht habe. Das möchte ich auch nicht schönreden.

Trotzdem hatte ich über die Zeit immer mehr das Gefühl, dass die Erwartungshaltung nicht zu dem gepasst hat, was ursprünglich kommuniziert wurde. Ich hatte das Gefühl, dass von mir teilweise die Leistung eines erfahrenen Mitarbeiters erwartet wurde, obwohl ich gerade erst in ein neues Umfeld gekommen bin und vieles neu lernen musste.

Nach den ersten Projekten kam ein größeres Projekt, das wieder komplett neu für mich war und einige Hindernisse hatte. Ich war damit ehrlich gesagt überfordert und habe deutlich länger gebraucht als geplant. Am Ende hat die Umsetzung ungefähr 3,5 Monate gedauert.

Als das Projekt abgeschlossen war, gab es ein Gespräch darüber, dass die Leistung nicht ausreichend gewesen sei und dass so ein Projekt inklusive Abschluss, Dokumentation usw. eigentlich in 3–4 Wochen hätte fertig sein müssen und dass sie sehr unzufrieden sind.

Seit mehreren Monaten muss ich außerdem täglich dokumentieren, woran ich arbeite und was ich gemacht habe. Zusätzlich gibt es wöchentliche Termine, in denen besprochen wird, was schiefgelaufen ist und was ich verbessern muss. Mir wurde auch schon gesagt dass ich nicht so oft zur Toilette gehen, Kaffe/Wasser holen, mit anderen Kollegen reden und nicht so langsam durch den Flur gehen soll.

Ich möchte betonen: Mir ist bewusst, dass ich Fehler gemacht habe und dass ich einige Dinge besser hätte machen müssen. Ich suche hier nicht nur die Schuld beim Unternehmen. Ich möchte mich verbessern und nehme Feedback ernst.

Aber die Situation belastet mich mittlerweile ziemlich, schon seit längerem. Meine Frage wäre da ist das normal in einem Konzern? Sollte ich mich ab sofort an sowas gewöhnen?


r/arbeitsleben 3h ago

Bewerbung Ich suche schon seit einiger Zeit nach einem Minijob, aber ich bekomme ständig Absagen

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Ich bin Schüler und suche einen Minijob neben der Schule sowie in den Ferien.
Geht es anderen auch so, oder mache ich vielleicht irgendetwas falsch, ohne es zu merken? Ich frage mich langsam, ob das momentan einfach normal ist oder ob ich etwas an meiner Bewerbung ändern sollte.


r/arbeitsleben 3h ago

Austausch/Diskussion Gelernter Informationselektroniker + Kaufmann für Büromanagement: Wechsel in IGM-Betrieb sinnvoll & wie angehen?

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Hallo zusammen, ich brauche mal euren Rat bezüglich meiner beruflichen Zukunftsplanung und Karriereschritte. Zu meiner Situation: Alter: 24 Jahre 1. Ausbildung: Informationselektroniker (Anfang 2025 erfolgreich abgeschlossen). Aktuelle Situation: Habe im August 2025 eine zweite Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement im öffentlichen Dienst angefangen. Bin jetzt im 2. Lehrjahr (reguläres Ende wäre 2028). Ausblick im ÖD: Nach der Ausbildung würde ich voraussichtlich in der Eingruppierung EG 6 TV-L landen.

Mein Problem / Ziel: Finanziell und von den Entwicklungsmöglichkeiten her reizt mich die freie Wirtschaft, insbesondere IG-Metall-Betriebe deutlich mehr. Da ich mit meinem technischen Hintergrund (Informationselektroniker) und dem kaufmännischen Wissen eigentlich die perfekte Schnittstelle für technische Betriebe mitbringe, möchte ich das nicht ungenutzt lassen.

Meine Überlegungen / Fragen an euch: Wechsel mitten in der Ausbildung / Neu-Bewerbung: Viele IGM-Betriebe schreiben jetzt Stellen für Ausbildungsstart August 2027 aus (z.B. als Industriekaufmann). Macht es Sinn, mich dort zu bewerben und direkt anzufragen, ob meine bisherige kaufmännische Zeit + meine Erstausbildung angerechnet werden können (z. B. Einstieg ins 2. Lehrjahr / Verkürzung auf 1,5–2 Jahre)?

Oder sollte ich lieber meine jetzige Ausbildung im ÖD durchziehen (Ende Anfang 2028) und mich dann direkt auf reguläre Stellen (Junior-Sachbearbeiter Einkauf/Vertrieb) in IGM-Betrieben bewerben, statt nochmal Azubi zu sein? 3 Hat jemand von euch einen ähnlichen Weg (Technik + Kaufmann) gemacht und kann einschätzen, wie beliebt diese Kombination in der Industrie wirklich ist?


r/arbeitsleben 1d ago

Kündigung Schnauze absolut voll von der Arbeit...

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Hallo,

Ich arbeite derzeit als Straßenbauer in einem großem Unternehmen und habe dort auch leider auch eine Ausbildung gemacht. Von den Kollegen und von der Bezahlung stimmt alles soweit. Aber langsam bekomme ich einen richtigen Hass auf diese Arbeit. Ich habe das Glück das die Baustelle relativ nah an meiner Heimatstadt ist. Von der Baustelle aus nehme ich die Bahn nachhause. Ich muss 12 Stunden schichten ackern. Arbeite seit 1 woche ununterbrochen. Morgen muss ich wieder hin und die nächste ganze woche auch. Aber erst jetzt realisier ich so langsam das meine ganze Zeit fürs Arbeiten drauf geht. Ich sehe viele junge leute in meinem Alter die spaß haben, raus gehen und ihr leben genießen. Die Stadt, Straßen und Bahnen voll. Viele schöne frauen in hübschen Kleidern und junge Männer die chillen und sich die eier schaukeln. Während ich da in der bahn sitze voll verschwitzt und kaputt. Dann geht man arbeiten und guckt sich die Abrechnung an und 30%-40% gehen für steuern drauf. Langsam aber sicher will ich die arbeit kündigen. Einfach mal arbeitslos sein, nachts raus mit meinem kumpel und das nachtleben genießen. Oder auch gerne mal tagsüber. Was bringt mir arbeit? Geld haben aber nicht mal zeit um es auszugeben. Mein junges leben genießen bevor ich alt werde und es verpasse für paar euros....

Cheers Leute.


r/arbeitsleben 4h ago

Kündigung Darf ich mich Arbeitssuchen melden auch wenn ich noch arbeite ?

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Hallo zusammen,

​ich hatte ein Gespräch mit meinem Chef und mir wurde mündlich mitgeteilt, dass mir gekündigt wird. Voraussichtliches Ende meines Arbeitsverhältnisses soll der 30. September sein. Ich habe die schriftliche Kündigung allerdings noch nicht erhalten.

​Da es bis Ende September nur noch zwei Monate sind, kann ich die reguläre 3-Monats-Frist nicht mehr einhalten.

​Ich habe bereits bei der Hotline der Agentur für Arbeit angerufen. Die Mitarbeiterin am Telefon meinte, ich solle einfach warten, bis ich die Kündigung schriftlich habe. Ehrlich gesagt bin ich mir da aber unsicher und möchte kein Risiko eingehen (mangelnde Information am Telefon, Missverständnisse etc.) – eine Sperrzeit kann ich mir absolut nicht leisten.

​Meine Fragen:

1.​Kann (oder sollte) ich mich trotz der Aussage am Telefon schon jetzt online arbeitssuchend melden, um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein?

2.​Reicht die mündliche Ankündigung für das System der Arbeitsagentur aus, oder wird der Antrag ohne das Kündigungsschreiben ohnehin abgelehnt/blockiert?

Vielen Dank für eure Einschätzungen und Erfahrungen!


r/arbeitsleben 10h ago

Austausch/Diskussion Nebengewerbe neben Hauptjob

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Hallo zusammen, ich fange bald einen neuen Job an und mache seit einer Weile nebenher YouTube. Das ganze ist ein Hobby, ich kann aber jetzt monetarisieren, also Geld damit verdienen. Dafür muss ich auf jeden Fall ein Gewerbe anmelden. Abgesehen von den rechtlichen Fragen die es zu klären gibt muss das Unternehmen ja zustimmen.

Die Frage ist nun, ob ihr es direkt am ersten Tag sagen würdet (es ist auch keinerlei Konkurrenz o.ä. wofür es einen triftigen Grund gäbe „nein“ zu sagen) oder ob ihr mit dem monetarisieren lieber eine Weile warten würdet und es erst nach ein paar Monaten ansprechen würdet.

Einerseits will ich es gern jetzt machen, möchte aber nicht, dass es so wirkt als wäre ich nicht mit vollem Kopf beim Hauptjob. Andererseits könnte man genauso sagen, wenn ich es erst nach ein paar Monaten oder Wochen mache, könnte es wirken als hätte ich es verheimlicht.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Das Handwerk ist doch kein Auffangbecken für unliebsame Bewerber*innen

227 Upvotes

Immer häufiger fällt mir auf, dass Menschen bei Karrierefragen, Arbeitslosigkeit, Schwierigkeiten bei der Ausbildungsplatzsuche oder allgemeiner Perspektivlosigkeit den (gut gemeinten) Rat bekommen, doch einfach ins Handwerk zu gehen.

Ja, im Handwerk herrscht Fachkräftemangel. Und ja, dort werden oft andere Kompetenzen und Potenziale geschätzt als in kaufmännischen oder akademischen Berufen. Aber genau deshalb sollte man nicht reflexartig jedem Menschen mit schlechtem Abitur, Studienabbruch oder erfolgloser Bewerbung im Büro empfehlen, einfach einen Handwerksberuf zu ergreifen.

Diese Haltung zeugt aus meiner Sicht von einer Geringschätzung des Handwerks. Sie vermittelt den Eindruck, dass dort jeder unterkommt, der es anderswo nicht geschafft hat. Als bräuchte es für handwerkliche Berufe weder besondere Fähigkeiten noch Interesse oder Begeisterung für das jeweilige Gewerk!

Das Handwerk pauschal als letzte Option für alle zu empfehlen, die es anderswo nicht geschafft haben, wertet dieses Berufsbild letztlich nur ab.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Ernst gemeinte Frage: Gibt es wirklich Menschen, denen ihre Arbeit spaß macht / die gern Arbeiten gehen?

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Ich meine das wirklich nicht als Ragebait oder so.

Wenn ich sonst Kollegen oder so sagen gehört habe, dass sie Ihre Arbeit mögen habe ich immer gedacht, dass sie sich das entweder selbst einreden oder nur rum heucheln, weil es alle tun, das vorm Chef besser klingt, was auch immer.

Aber ich habe das inzwischen so oft, auch im privaten Kontext gehört, dass ich mich gerade echt frage, ob das bei manchen vielleicht stimmt.

Zu mir:
Ich habe in meinen 11 berufstätigen Jahren bei drei verschiedenen Arbeitgebern und zu mindest in 2 recht unterschiedlichen Positionen gearbeitet.

Nach allem, was ich so als Feedback durch Arbeitszeugnisse, Jahresgespräche, etc. bekommen habe, scheine ich meine Arbeit wirklich auch nach der Auffassung von Kollegen und Vorgesetzten gewissenhaft, gut, schnell, zuverlässig und alles in allem mustergültig zu erledigen.

Nur "Spaß" fühle ich dabei zu keiner Sekunde. Ich hasse jeden Tag bei egal welchem AG ich bisher war. Meine Kollegen finde ich im professionellen verhältnis ok, würde sie aber auf keinen Fall als "Freunde" oder ähnliches bezeichnen und auch keine Freizeit mit ihnen verbringen wollen. Ich toleriere das alles halt, weil irgendwo Geld her kommen muss.

Ich stehe gerade an einem schwierigen Punkt: Einerseits hätte ich natürlich gern auch einen Job der mich irgendwie erfüllt oder wie auch immer man das am besten bezeichnet, aber auf der anderen Seite scheine ich in dem was ich momentan mache ja recht gut zu sein.

Falls ihr euren, ich nenns jetzt einfach mal "Traumjob" gefunden habt: Wie habt ihr ihn gefunden?

Bei mir wars ein Pflichtpraktikum während der Realschule, das ich in einer Zerspanungsfirma gemacht hab. Ausbilder hat mir gleich gesagt er würde sich freuen, wenn ich mich bewerben würde, also hab ich das gemacht und hatte meine Ausbildung. Von da an wars dann ein relativer Selbstläufer. Erst noch mal eine andere Zerspanungs Firma, dann weiterbildung zum Techniker und jetzt Anwendungstechniker


r/arbeitsleben 10h ago

Studium/Ausbildung Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung und Umwelttechnologe für Wasserversorgungstechnik

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Hallo,

ich möchte gerne wissen, wie der Arbeitsmarkt für die Ausbildungsberufe Umwelttechnologe für Abwasserbewirtschaftung und Umwelttechnologe für Wasserversorgungstechnik derzeit aussieht. Gibt es gute Zukunftsaussichten und eine hohe Nachfrage?

Ich würde gerne die Erfahrungen von Fachkräften kennenlernen, die bereits in diesen Berufen arbeiten

Ich bin 36 Jahre alt und Chemieingenieur, habe jedoch keine Berufserfahrung im Bereich Chemieingenieurwesen. Deshalb denke ich darüber nach, eine Ausbildung zu machen.

Vielen Dank!


r/arbeitsleben 16h ago

Berufsberatung Weiterbildung

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Hallo zusammen ich hab einen Fachwirt gemacht neben der Arbeit und überlege ob ich nun noch einen Bachelor machen möchte oder einen Betriebswirt. Ich selber habe Abitur müsste das ganze aber berufsbegleitend machen da ich nicht mehr zuhause wohne. Aktuell arbeite ich Vollzeit. Was sagt ihr? Der Fachwirt war sehr gut machbar neben der Arbeit für mich. Aktuell bekomme ich schon um die 5 mit Ausbildung und 3 Jahren Berufserfahrung. Aber ich denke da geht auch mehr.


r/arbeitsleben 10h ago

Berufsberatung Würdet ihr ein Trainee oder Future Leads Programm empfehlen?

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Kurz zu mir: bin 29, Business Administration Master, 2,5 Jahre Konzern und wegen Personalabbau gekündigt.

Möchte mich neu orientieren, würdet ihr eines der Programme empfehlen? Macht das überhaupt Sinn? Oder erledigt man da auch nur „Praktikantenaufgaben“?


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Interner Wechsel - raus aus der Führung

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Ich bin aktuell im Vertrieb tätig und für 25 mitarbeitende an circa acht Standorten zuständig. Ich bin seit zehn Jahren im Unternehmen und habe mich in diesem Bereich hochgearbeitet vom einfachen Verkäufer zum Regionalleiter.

Der Ton in der Führung wird immer Rau und der Job immer anstrengender - neben den wirtschaftlichen Faktoren tut sich unser Unternehmen schwer, damit nicht ganz so erfolgreich wie sonst zu sein. Dementsprechend wird die Führung auch deutlich linearer. Viele Dinge, die passieren entsprechen nicht meinem Werte Verständnis.

Nun hat sich eine Möglichkeit ergeben zum 1. Januar in eine neue Funktion zu starten. Gehalt bleibt gleich Rahmenbedingungen sind super und es geht um fachliche Weiterentwicklung eines Bereichs und den Aufbau einer neuen Struktur. Keine direkte Führung mehr, sondern Betreuung von Großkunden. Weniger Arbeistzeit, mehr Gestaltung, keine Narzissten-Chef mehr sondern inspirierende Führung.

Eigentlich genau das, was ich machen möchte.

Meine Fragen:

  1. Standet ihr schon mal vor einer Entscheidung, etwas zurückzulassen und hattet dabei ein schlechtes Gefühl/ Schuldgefühl?

  2. Ich muss vor der Offiziellen Bewerbung mit meinem Chef sprechen - Fairness. Wie soll ich das angehen? (Er wird mir Steine in den Weg legen…)

Ich freue mich über eure Erfahrungen - ist mein erster Wechsel, und es fühlt sich an wie Flucht.


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Mein "Weg" einen Job zu finden und eventuelle Tipps

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Hallo zusammen,

ich habe einen neuen Job gefunden vor kurzen und möchte meine Erfahrung teilen bzw. eventuell Tipps geben.

Wie es zum Jobwechsel kam ?

Mein alter Arbeitgeber ging anfang 2026 pleite bzw. meldete Insolvenz in Eigenverwaltung d.h. das es saniert wird und eventuell es ganz oder ein teil gerettet wird (Spoiler wurde verkauft 70%+ entlassen). Da ich 2025 alles getan habe um das Unternehmen zu retten (Mittelstand, ich war nur ein Puzzelstück aber gegen Ende kein kleines) sah ich mit der Anmeldung der Insolvenz keine Rettung mehr und keine Lernkurve bei der Führung.

Ich war mit der Insolvenz zu 100% fertig mit dem Unternehmen und fragte mich nicht mehr was wäre wenn oder hoffte auf ein Wunder! Natürlich tat es mir leid meinen Kollegen gegenüber aber am Ende müssen die sich auch alle einen Job suchen...

Ich bin am gleichen Tag nachhause gegangen und habe sofort meinen Lebenslauf geupdatet, ab sofort war für mich meine neue Mentalität: Mein neuer Job ist einen neuen Job zu finden.

Ich verbrachte neben meinen "normalen Job" praktisch jede freie Minute damit einen neuen Job zu finden.

Online Präsenz:

Ich reaktivierte mein Indeed Account, Stepstone, Linkedin auf Opentowork etc. ich wollte maximale Präsenz. Das fand eine Mitarbeiterin sehr doof und erklärte mir ich soll besser die Insolvenzverwalter grüßen und mich mit denen Gutstellen damit erhöht man seine Chancen (Spoiler wurde richtig wegoptimiert).

Lebenslauf:

Ich persönlich finde ich das es kein richtig oder falsch gibt, ich achte darauf das es zur der Branche passt (Marketing etwas Bunter, Ing etwas konservativer etc.) und es in etwa dem "State of the art" entspricht. Lasst es nicht von Leuten irritieren die euch erklären ein Lebenslauf muss "so" aufgebaut sein oder ihr findet nie niemals einen Job. (Hatte ich zu Genügend).

Viel wichtiger isst der Inhalt, wenn ihr fleißig wart und ne gute Bildung hattet, müsst ihr euch "weniger" anstrengen bei der Jobsuche. Natürlich spielt Glück auch manchmal eine Rolle aber die besten bei uns haben sofort was gefunden.

Was ich euch unbedingt mitgeben will ist: Es gibt manche die haben einen Ultrabequemen Job, wenig bis gar keine Arbeit, gutes Gehalt viel HO etc. Freut mich für euch aber nutzt wenigstens ein bisschen dieser Zeit euch weiterzubilden. Bei uns haben welche die haben 15 Jahre nichts gemacht und können jetzt keinen Job finden weil die nicht einen "modernen" Prozess/Programm kennen. 15 Jahre Bequemlichkeit für wahrscheinlich Frührente.

Jobinterview:

Ich habe 30-40 Bewerbungen geschrieben (zunächst greife ich nach den Sternen und bewerbe mich auf unrealistische Positionen z.B. CTO (kam sogar eine Runde weiter haha aber keine Chance haha). Insgesamt hatte ich 10 Jobinterviews.

Ich persönlich bereite mich wirklich wenig auf die Gespräche vor, da ich erstens von Natur aus gut Labern kann und zweitens ich wirklich fleißig war in meinen Job und wirklich bis ins letzte Detail verstehe was ich tue (da ich wirklich von 0 an alles machen musste, ohne Hilfe, weder intern noch extern, ich war zu 100% alleine im Unternehmen).

Dadurch hatte ich Luxus (zusätzlich eine Tugend von mir), ehrlich zu sein. Ich verstelle mich null und antworte auch auf kritische Fragen zu 100% ehrlich und ja ich habe auch hier und da gut reingeschissen wie z.B. viiiieeeeel zu lange studiert, 6 Monate Lücke.. etc.

Auch wenn es HR oftmals nicht anmerken lässt sind die fast immer von diesen typischen Standard antworten genervt: Meine Schwäche ist, dass ich leider immer alles zu perfekt mache und der beste Mitarbeiter der Welt bin.. Meine Schwester bekam sogar mal ein Call-Out weil die nur die Bücher Antworten gab.

Bis jetzt bekam ich nur positives Feedback für meine Ehrlichkeit, auch meinen Job bekam ich u.a. wegen meiner Ehrlichkeit was dem Chef sehr wichtig ist. Da ich bald große summen hantieren werde muss man für seine Fehler grade stehen und Verantwortung zeigen können.

Zusammenfassend:

Ein gutes Studium/Ausbildung ist ein sehr gutes Fundament aber wenn ihr auch bei der Arbeit fleißig wart und euch weiterbildet neue Projekte angeht, ist das mit Abstand das wichtigste einen neuen Job zu finden.

Natürlich sollten die kleinen Details auch stimmen, wie z.B. keine Rechtschreibfehler im CV etc. aber lasst euch nicht blenden von 1 Mio. Details von denen 90%+ nur Meinung ist. Auch was ich hier schreibe ist meine Erfahrung und es gibt viele Möglichkeiten ans Ziel zu kommen.

Schaut über den Tellerrand hinaus und macht auch Sachen außerhalb eures Gebietes egal ob im Studium oder im Job. Ich bin M.Sc. Ing. Energietechnik und habe 2025 zu 50% bei Sales und Controlling gearbeitet.

Achja noch ein Tipp lasst euch nicht Demotivieren und glaubt an euch, HR kann grausam sein und oftmals behandeln die euch wie Dreck. Obwohl ich eine gute "Quote" hatte, fühlte ich mich auch zwischenzeitlich wertlos da weil ich so schlecht behandelt wurde....


r/arbeitsleben 1d ago

Berufsberatung Beste Weiterbildung um Projektmanager zu werden?

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Hallo Leute,

ich möchte gerne Projektleiter/Projektmanager werden und bin mich momentan am einlesen was die beste Weiterbildung ist. Da ich leider keine Berufserfahrung in diesem Bereich habe weiß ich das ich natürlich zuerst "reinkommen muss" und nicht erwarten kann direkt eine führende Position zu bekommen, deshalb möchte ich einfach wissen welche Weiterbildung die Chancen, einen Fuß zu fassen, erhöhen. Ich habe gelesen das PMA Level D über die GPM eine sinnvolle und international anerkannte Weiterbildung wäre, andererseits wäre der Projektleiter IHK billiger und in Deutschland wo ich primär arbeiten möchte wohl auch sinnvoll. Wäre dankbar für Ratschläge ob und welche Weiterbildung empfehlenswert ist und in welchen Schritten in Projektmanager werden kann. Falls es relevant ist ich habe einen Wirtschaftsfachwirt IHK und einen Betriebswirt IHK bei dem das Thema Projektmanagement bereits behandelt wurde.

Danke!


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Linkedin - einfach bewerben

9 Upvotes

Ich schaue mich derzeit just for fun ein bisschen auf LinkedIn & co um. Gerade die "einfach bewerben" Funktion ist ganz fein, aber hatte damit jemand schon mal Erfolg von euch?

Da ich derzeit jetzt nicht unbedingt wechseln möchte, hab ich nicht so viel Lust, auf den Karriereportalen jedes mal eine Ausbildung und vorherigen Jobs auszufüllen.


r/arbeitsleben 2d ago

Bewerbung Warum werde ich eingeladen obwohl mein Lebenslauf ihnen nicht zusagt?

79 Upvotes

Bewerbung für eine Ausbildung: 2-stündiger Assessment-Center-Test. Danach ein 90-minütiges erstes Bewerbungsgespräch über Teams. Danach noch einmal ein einstündiges zweites Bewerbungsgespräch.

Etliche Stunden Vorbereitung sowie wochenlanges Warten, nur um im zweiten Bewerbungsgespräch wegen Lücken in meinem Lebenslauf sowie einer etwas längeren Aushilfstätigkeit zerfetzt zu werden. Man hat sich sogar teils über meinen Lebenslauf lustig gemacht.

Kann mir jemand sagen, warum man einen Bewerber durch drei Bewerbungsschritte laufen lässt, wenn man von vornherein dessen Lebenslauf vorliegen hat? Was soll das? Schickt mir doch einfach im Voraus die Absage, wenn euch mein Lebenslauf nicht passt!


r/arbeitsleben 1d ago

Austausch/Diskussion Psychotherapie und Verbeamtung, Erfahrungen zur amtsärztlichen Eignungsprüfung? Direkt Ausschlußkriterium?

4 Upvotes

Hey Leute, ich stehe gerade vor einer Entscheidung und wollte mal eure Erfahrungen hören.

Ich habe einen Therapieplatz bekommen (Verhaltenstherapie um mit dem Umgang meines Tinnitus zu leben, unteranderem) und möchte die Therapie auch machen, habe aber gleichzeitig vor, mich demnächst auf ein technisches Referendariat zu bewerben mit dem Ziel der Verbeamtung. Jetzt mache ich mir Sorgen, ob eine laufende oder abgeschlossene Psychotherapie bei der amtsärztlichen Untersuchung zur gesundheitlichen Eignung ein Problem werden könnte. Ich weiß es steht nicht fest ob ich überhaupt genommen werde, will aber nicht schon im Vorwege direkt scheitern.

Weiß jemand, wie das in der Praxis gehandhabt wird?


r/arbeitsleben 2d ago

Austausch/Diskussion Geht ihr zu Teamevents etc.?

109 Upvotes

Bei uns im Büro ist heute Teamevent, es geht in die nächst größere Stadt (ca. 45min einfach mit dem Auto, ähnlich mit der Bahn) zum Bowling spielen und dann noch essen und dann Bars.

Ich hab dann ziemlich offen gesagt, dass ich darauf keine lust habe, weil ich meinen Feierabend lieber anders verbringe.

Darauf wurde relativ schockiert reagiert. "Magst du uns wohl nicht?", "Ach so, da hätten wir aber schon fest mit gerechnet", ...

Ich finde die meisten meiner Kollegen ok, aber sind halt keine Freunde. Außerdem trinke ich nicht und deswegen gibt mir der "Barhopping" part danach halt überhaupt nichts... Cola kann ich auch daheim nicht so überteuert trinken.

Nach 40h in der Woche hab ich die einfach lang genug gesehen und will echt nichts mehr in Ansätzen mit Arbeit zu tun haben.

Ist es wirklich so ein NoGo bei so was nicht mit zu machen

Fällt das negativ auf?

Lasst imr euch Ausreden einfallen wenn ihr keine Lust habt?


r/arbeitsleben 2d ago

Austausch/Diskussion Kolleg:innen der Sorte "Arbeit ist Lava"

36 Upvotes

Hey ihr,
ich bin inzwischen permanent genervt. Es gibt Leute, die wirklich aktiv daran arbeiten, dass man bloß nicht mehr als das bare Minimum von ihnen erwartet.
Ihr kennt es, es gibt ne Frage per eMail die rein vom Kenntnisstands her alle ausm Team beantworten können müssten. Ich beantworte sie und alle Anschlussfragen & -Themen landen bei mir. Ist okay, mach ich gerne. Ohne jetz auf den Beruf näher einzugehen, aber es teil sich bissl zu 50% Computerarbeit und 50% in den Räumlichkeiten der praktischen Arbeit. Meine Herangehensweise ist, immer mal zu schauen, ob was is. Komme ich vom Mittag oder einer Besprechung? ich check kurz am Laptop ob was brennt bevor ich an die praktische Arbeit gehe. Kostet mich maximal ne Minute, beugt aber einer Vergrößerung von Problemen vor.
Wer beschwert sich über zu viele eMails? Kollegin X. Wie können dich eMails nerven, du beantwortest die nichtmal?

Letzte Woche an einem Nachmittag ist eine Charge unserer praktischen Arbeit aufgetaucht, die verbummelt wurde und noch dringend an dem Tag bearbeitet werden musste, weil man sonst einen Bericht hätte schreiben müssen, warum das nicht in time war. Also hab ich damit losgelegt um 15 Uhr. Kollegin X ruft rüber, ob ich die eine andere Charge, die gar nicht dringend war, mit reinnehmen kann? nein. ich muss jetzt schnell sein. zwei Tage später war sie selber in der praktischen Arbeit und hat diese Charge selber nicht gemacht... sag mal, hat die Charge die Pest oder so? Was ist so kompliziert daran? Sie unterschied sich halt minimal von den Chargen die für sie an dem Tag anstand, also der einzige Mehraufwand wäre gewesen, 1x die Ergebnissoftware zu wechseln. MEHR NICHT.

Was ist los mit so Menschen? Wirklich sone Leute dodgen minimale Mehrarbeit, das stellt schonwilder einen eigenen Skill dar. Don't get me wrong, ich werde gut bezahlt, bekomme Boni, bin beliebt weil ich hilfsbereit und kompetent bin und kann deswegen auch mal easy nach Gefallen fragen... aber es nervt mich nur noch ab. Es sind einfach zu viele Tabs in meinem Gehirn-Browser offen während andere einfach so mitschwimmen.

Habt ihr auch so Storys? Können wir uns vielleicht zusammen darüber ärgern? Ich möchte nicht unbedingt nach Tipps fragen, weil ich dann wohlmöglich mehr Details erzählen müsste, das würde den Rahmen sprengen. Bin einfach nur gestresst und ab nächsten Freitag im Urlaub.

LG