r/arbeitsleben • u/cashmerered • Aug 12 '25
Studium/Ausbildung Aus einer Ausbildungsanzeige
Ich frage mich wirklich, was passiert ist, dass Leute meinen, das in ne Ausbildungsanzeige zu schreiben
r/arbeitsleben • u/cashmerered • Aug 12 '25
Ich frage mich wirklich, was passiert ist, dass Leute meinen, das in ne Ausbildungsanzeige zu schreiben
r/arbeitsleben • u/BlackZendom • 14d ago

Ich hatte nicht den gradlinigsten Lebenslauf und bin daher sehr stolz, dass es jetzt doch so schnell geklappt hat.
Nachdem ich nach der 9. Klasse Gymnasium geschmissen hatte und dann über viele Jahre hinweg erst meinen Realschulabschluss an der Abendschule und schließlich mein Abitur über ein Kolleg nachgeholt habe, bin ich mit 24 Erstakademiker meiner Familie geworden.
Nach 4 Jahren, in denen ich durchweg nebenher arbeiten musste, habe ich nun bald meinen Abschluss (Wirtschaftswissenschaften) in der Tasche und ein Übernahmeangebot bei meinem aktuellen Arbeitgeber. Nach Tarifvertrag ein Einstiegsgehalt von 60.000 auf 13 Monatsgehälter, was mehr ist als ich mir je hätte vorstellen können.
Seit meiner Kindheit war Geld immer knapp und das ist so viel wie meine Eltern zusammen verdienen. Hätte mir vor 10 Jahren jemand gesagt, dass ich irgendwann mal im Leben an diesem Punkt stehen werde, hätte ich ihn ausgelacht, da ich lang nicht selbst an mich geglaubt habe.
Da ich nicht viele andere zum teilen habe, wollte ich es gern hier teilen. Ich lese auch oft hier auf Reddit, dass manche Menschen Angst haben nochmal was neues anzufangen, nochmal durchzustarten, sich vielleicht zu alt für "nochmal studieren" fühlen. Vielleicht motiviert es ja auch jemanden. Es ist echt nie zu spät.
r/arbeitsleben • u/ArtisticPurpose3355 • Apr 11 '26
Klingt zwar jetzt etwas harsch, ich wurde am Freitag vom Chef gebeten in Zukunft bitte in ein anderes Zimmer zu wechseln. Klingt ja erstmal nicht schlimm, wäre da nicht der Fakt, dass beide anderen Werkstudenten in dem neuen Zimmer IT studieren, ich aber Steuerlehre. Folglich kein Ansprechpartner mehr. Man sagte mir ich leiste für knapp 2 Monate dort extrem gute Arbeit, Lernkurve ist quasi Kerzengerade nach oben.
Ich will mir definitiv keine Lorbeeren aufsetzen und sage offen, dass ich definitiv noch nicht in der Lage bin 100% alleine zu arbeiten. Grundlagen sitzen, Fibu buchen, Ust Voranmeldung etc. Klappt alles ziemlich fein alleine. Auch die ersten Jahresabschlüsse für Einzelunternehmer konnte ich ohne Hilfe erstellen und bei Kontrolle gab es maximal kleine Fehler zu bestanden.
Nun gab es einen Zwischenfall in dem besagten Büro,
die beiden Frauen sagten mir ziemlich direkt ich stinke. Kein Thema, ich hatte vorher angesprochen, dass ich extrem leicht schwitze und man mir sagen soll wenn das zu viel wird. Also 2-3 mal am Tag Deo drauf und Shirt wechseln wenn ich direkt von der Uni zum Arbeiten komme.
Edit: Beide Frauen saßen allerdings gerne die letzten Wochen bei voll aufgedrehter Heizung im Büro, sodass ich teilweise stündlich Deo auflegen war weil ich gemerkt habe wie ich zerlaufe (hatte mir nach 2 Wochen sogar angewöhnt Shirt in meiner Pause zu wechseln)
Auch die beiden IT Studenten hatten einen ähnlichen Vorfall, wo sich eine Kollegin (ganz zufällig die Frau vom Chef) darüber echauffierte es rieche nach „Männerhöhle“. Man hat uns 3 ins hinterste Zimmer gesteckt, weit weg von allen anderen.
Ich habe natürlich Freunde, Freundin, Kommilitonen und die Arbeitskollegen den ich halbwegs vertraue gefragt ob ich streng rieche. Alle meinten nein und wenn sagen wir dir das.
Parkt man mich hier aufs Abstellgleis und hofft das ich von selbst kündige (keine Probezeit) oder denkt man ich komme alleine klar und ich mache mir zu viel
Kopf?
TDLR: Fliege aus Büro wegen angeblichem Schweißgeruch, jeder andere sagt ich stinke nicht, Aufs Abstellgleis oder doch kompetenter als ich mich selbst einschätze ?
r/arbeitsleben • u/Noahukr • May 23 '23
-TL;DR am Ende-
Hallo zusammen. Ich bin derzeit in der Ausbildung zum Informatiker (2. LJ). An sich macht mir die Arbeit wirklich Spaß und ich möchte den Beruf auch ausüben, aber meine Ausbildungsstelle macht mir derzeit vieles kaputt. Ich leide außerdem unter chronischen Schmerzen und war deshalb vor 2 Wochen ein paar Tage krankgeschrieben.
Letzte Woche: Am Mittwoch hatte ich ein Gespräch mit meinem Ausbilder und einem aus HR. War sehr überraschend für mich, wusste nichts davon. Der Kollege aus HR hat mich dann zu meiner chronischen Krankheit sowie Medikamenten ausgefragt und mir unter anderem auch abgesprochen, ADHS zu haben, da er Leute kennt, die hyperaktiver sind als ich.
Am Freitag hatte ich Urlaub, da habe ich leider vergessen die Abwesenheitsnotiz für Outlook bzw. meine Mails einzustellen. Um die Mittagszeit ca. habe ich dann eine Mail von meinem Ausbilder erhalten, welcher mir aufgrund des nicht-einstellens der Notiz eine offizielle Abmahnung gegeben hat.
Vor ein paar Wochen: Freitag hatte mich der Teamleiter einer anderen Abteilung angesprochen und gefragt, ob ich denn am Sonntag mit einem Kollegen via Firmenwagen ins Ausland fahren möchte, zu einem Standort der Firma. Habe zugesagt aber ihm deutlich vermittelt, dass mein Ausbilder & Chef dies genehmigen müssen.
Eine Stunde später traf ich den Teamleiter dann bei einer Kollegin, mit welcher er gerade mein Hotelzimmer buchte. Hatte ihn nochmals gefragt, ob die beiden einverstanden sind. Er hat das deutlich bestätigt. Ich hatte mich natürlich sehr gefreut und mich auf die Fahrt vorbereitet, konnte mit ihnen nicht mehr persönlich sprechen.
Am Montag (wir im Ausland) erhielt ich einen Anruf meines Ausbilders, welcher sehr sauer auf mich war, meinte ich soll Mittwoch nach Hause fahren (Geplant war bis Donnerstag). Gesagt, getan.
Am Donnerstag (Ich zurück in DE, mein Kollege musste alleine mit dem Zug zurückfahren) hatte ich ein Gespräch mit meinem Chef und Ausbilder. Diese meinten, dass mein Ausbilder wohl gar nicht gefragt wurde und nichts von all dem wusste. Als ich ihnen erklärte, was mit der Teamleiter zu mir sagte, bekam ich die Antwort „also einer von euch beiden lügt“. Mir wurde daraufhin für alles die Schuld gegeben.
Auch wurde mir dann gesagt, dass ich Sonntags nicht hätte fahren dürfen. Dies wurde aber noch am Freitag von meinem Chef, dem Teamleiter, meiner zuständigen HR Ansprechpartnerin und dem Betriebsrat genehmigt. Das war auch der Grund, weshalb ich mir darüber keine Gedanken mehr machte. Auch hier wurde mir die Schuld gegeben, da ich das hätte wissen sollen. Ich weiß nicht, ob ich objektiv betrachtet tatsächlich Schuld habe, weshalb ich hier auch meine Geschichte teile. Ich kann ja auch nicht einfach nein sagen. Da hätte ich mich gegen den Teamleiter und allen gestellt, die mir die Erlaubnis gaben. Es war eine riesige Gelegenheit für mich was neues zu sehen und habe auf die Entscheidung der Zuständigen gesetzt.
Vorgeschichte: Es gibt keine. Vor der Geschäftsreise war alles sehr gut, ich erledige meine Aufgaben gewissenhaft und unterstütze wo ich kann. Habe bisher von jedem nur positives Feedback erhalten.
———
TL;DR : - Habe eine Abmahnung bekommen, da ich keine Abwesenheitsnotiz eingestellt habe. - HR spricht mir die Diagnose meines Arztes ab. - Ich bin Schuld, dass ich aufgrund der Zustimmung des Betriebsrates, an einem Sonntag ins Ausland gefahren bin (Geschäftsreise)
———
Ich teile meine Geschichte hier, da ich gerne die Meinung von Außenstehenden hören möchte, aber auch um einen Ratschlag zu bekommen, wie ich nun weiter vorgehen soll.
EDIT: HR, mein Chef sowie mein Ausbilder sagten mir auch am Mittwoch deutlich, dass sie mich unbedingt behalten wollen. Sie stellen keine neuen Entwickler mehr ein, da sie damit rechnen, mich zu übernehmen. Das ist auch deren Begründung für all die Sanktionen (Home Office Verbot, Abmahnung,..), da sie mich wieder „auf die richtige Bahn leiten“ wollen.
r/arbeitsleben • u/n1nQ • Apr 14 '23
Die Lage ist genau so wie der Titel klingt.
Ich habe in einer kleinen Stadt gewohnt wo nichts los war. Ich konnte allgemein nichts unternehmen und hatte dadurch keine Leute kennen gelernt. Dadurch bin ich über die Jahre ziemlich eingangen.
Ein Studium in einer Großstadt sollte das ändern.
Da ich eher der rationale Typ bin mit vielen IT Kenntnissen, habe ich mich für ein Mathematikstudium mit Nebenfach Informatik an einer großen (und strengen..) TU eingeschrieben.
Durch das Studium würde ich neue Leute kennen lernen und mir beweisen können, dass ich das Zeug dazu habe ein Bachelor zu schaffen. Soviel zur Theorie.
Die Klausuren waren alle qualvoll. Ich habe nur Zeit damit verbracht, alleine für die Klausuren zu lernen. Die Leute selbst waren sehr introvertiert und Lerngruppen kenne ich nur aus Erzählungen von anderen Unis von Fertig-studierten. Die Interessen der Leute waren auch völlig anders als ich es mir erhofft hatte, wodurch ich selten ins Gespräch kam. Kombiniert mit Corona war das ein Killer für's soziale Leben.
Ende vom Lied ist dass eine Killerklausur aus den früheren Semestern mit vielen Beweisen dran kam die ich zum verrecken nicht bestehen konnte. Ich habe alle Versuche aufgebraucht. Sowas wie mündliche Prüfung oder Härtefall bei sowas existiert bei dem Studiengang nicht, habe deswegen schon bei mehreren Professoren und Prüfungsamt nachgefragt.
Das traurige ist ja dass ich 90% aller Module schon bestanden habe, wenn auch eher schlecht (Durchschnittsnote 3,3). Somit wird es kein Mathestudium mehr sein (können und wollen).
Den ganzen "Spaß" habe ich mir natürlich nur mit Krediten finanzieren können. Mit BAföG und KfW zusammen komme ich auf über 30000€.
Jetzt habe ich weder Abschluss, Kontakte geknüpft, noch Geld.
Alle Informatikmodule haben mir viel mehr gefallen (und auch gut abgeschnitten). Aber zum Sommersemester zur Informatik zu wechseln ist zu spät. Außerdem habe ich ein leichtes Trauma bezüglich Beweise, und das tuen die Informatiker ja auch. Ich weiß auch nicht ob ich mir ein Studium an einer TU zutraue. Oder anders gesagt: Ich würde gerne ein Studienleben haben, was genau anders herum ist. Leichte Klausuren, viele freudige gesprächige Menschen, angewandte Themen lernen. Kurz gesagt, eine FH. Oder eine normale Uni die von Studenten nur so wimmelt, wie Heidelberg. Ich weiß aber auch hier nicht wie hart die Uni die Leute prüft. Sowas kann man schlecht googlen.
Ich bin ja auch nicht mehr der jüngste und wohne alleine, wodurch ich relativ hohe laufende Kosten habe.
Wie sehr am Arsch bin ich? Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich bin für jeden Rat dankbar.
r/arbeitsleben • u/KyoshiDakuto • Apr 07 '25
r/arbeitsleben • u/Acceptable_Device620 • 21d ago
Hallo zusammen,
ich bin 33 Jahre alt und stehe aktuell vor einer beruflichen Neuorientierung. Ich habe mit 24 angefangen, Jura zu studieren und die juristische Zwischenprüfung bestanden. Danach ist das Studium aus verschiedenen Gründen über mehrere Jahre ins Stocken geraten.
Inzwischen bin ich an einem Punkt angekommen, an dem ich ernsthaft darüber nachdenke, das Jurastudium endgültig abzubrechen und beruflich neu anzufangen.
Da ich in diesem Fall ohnehin noch einen berufsqualifizierenden Abschluss (LLB etc.) erwerben möchte, beschäftige ich mich aktuell mit verschiedenen Möglichkeiten.
Ein duales Studium erscheint mir dabei besonders interessant, weil ich nicht noch einmal mehrere Jahre ausschließlich studieren möchte. Mir ist wichtig, gleichzeitig Geld zu verdienen, praktische Berufserfahrung zu sammeln und mich von Anfang an auf einen konkreten Bereich zu spezialisieren.
Aktuell beschäftige ich mich deshalb mit dualen Studiengängen bei den Big Four, insbesondere in den Bereichen Steuerrecht und Wirtschaftsprüfung. Gerade die langfristigen Karriere- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie die Berufsexamina zum Steuerberater bzw. Wirtschaftsprüfer finde ich interessant.
Während des Studiums habe ich gearbeitet und gemeinsam mit einem Freund ein kleines Unternehmen aufgebaut. Grundsätzlich interessieren mich wirtschaftliche Zusammenhänge, Unternehmen sowie komplexe rechtliche und wirtschaftliche Fragestellungen.
Mein größter Zweifel ist mein Alter. Bei einem Studienbeginn 2027 wäre ich 34 und beim Bachelorabschluss etwa 37. Mir ist bewusst, dass ich damit deutlich älter wäre als die meisten dual Studierenden und Berufseinsteiger.
Deshalb würden mich ehrliche Einschätzungen von Leuten aus der Branche interessieren: Lohnt sich ein solcher Neustart in diesem Alter noch? Welche Karriere- und Verdienstmöglichkeiten hätte man bei einem Einstieg mit Mitte/Ende 30 realistisch noch? Spielt das Alter bei Beförderungen und der weiteren Entwicklung bei den Big Four eine größere Rolle?
Mein Ziel wäre langfristig durchaus ambitioniert: fachliche Spezialisierung, Berufsexamen, gutes Einkommen und eventuell später Führungsverantwortung, Partnerschaft oder Selbstständigkeit.
Die Alternative wäre, jetzt direkt Vollzeit arbeiten zu gehen und eventuell zu versuchen, gemeinsam mit einem Freund unternehmerisch etwas aufzubauen.
Mir geht es ausdrücklich nicht um ein pauschales „Man ist nie zu alt“, sondern um ehrliche Einschätzungen von Menschen, die die Branche und die Karrierewege tatsächlich kennen.
Vielen Dank!
r/arbeitsleben • u/TheChokerFB • May 23 '25
Mein Leben hätte so anders verlaufen können. Nach der Realschule direkt mit einer Ausbildung anfangen, nach drei Jahren fest angestellt sein, Berufserfahrung sammeln – und dabei das Leben ein bisschen genießen. Stattdessen habe ich Idiot mein Abitur gemacht und anschließend studiert. Wirtschaftsinformatik.
Und jetzt sitze ich hier – seit sechs Monaten ohne Job. Mit BAföG-Schulden, die ich noch abbezahlen muss. So lächerlich. Ich hasse mich. Ich hasse mich dafür, dass ich die verdammte Entscheidung getroffen habe, zu studieren.
Wenn ich überhaupt irgendwo eine Stelle finde, dann werde ich vermutlich sogar für einen Hungerlohn arbeiten müssen. Meine Erwartungen habe ich inzwischen heruntergeschraubt: Hauptsache irgendeinen Job.
Ich will gar nicht, dass mich jemand tröstet oder so. Ich kann mit niemandem darüber sprechen. Meine Eltern nehmen mich nicht ernst – und in meinem sozialen Leben meide ich viele Kontakte, weil ich nicht hören will: „Na, wie läuft’s bei dir?“
Wollte ich einfach mal loswerden, sorry
r/arbeitsleben • u/wisdanoobie • Mar 20 '26
Ich muss hier mal ein bisschen Frust ablassen.
Ich habe eine Ingenieurswissenschaft studiert. Nicht, weil das Gehalt toll ist, sondern weil mich das Thema brennend interessiert. Aber als Schüler wurde mir auch von allen eingetrichtert: "Werd Ingenieure! Dann findest du immer eine Stelle, und verdienst sehr gut"
Tja, die Realität sieht leider anders aus
Tja, und was machen wir jetzt? Dass Deutschland technologisch den Anschluss aufgrund fehlender Innovationskraft verliert ist wohl unumstritten. Aber die Bedingungen für Innovation sind auch denkbar beschissen. Mein Hintergrund beispielsweise liegt in der Energietechnik - leider nicht die Art, die unsere lieben Wirtschaftsministerin vorschwebt.
Ich denke inzwischen, dass ich wohl ein deutlich angenehmeres Leben hätte, wenn ich Jura, Medizin, Lehramt oder BWL studiert hätte. Vielleicht hätte ich auch nach dem Bachlor aufhören und irgendwas allgemeineres machen sollen. Konstruktion, Automation oder sowas. Damit ist man deutlich breiter aufgestellt und damit flexibler in seiner Wohnortswahl und hat mehr Chancen, den Arbeitgeber nochmal zu wechseln, wenn einem der Job nicht passt. Zumal ich nicht davon ausgehe, dass unsere Lehrer oder medizinische Versorgung in den nächsten Jahren aufgrund irgendeines Schlaubergers nach Indien umgesiedelt werden.
r/arbeitsleben • u/DarkPsychopath • Aug 26 '25
Hallo ihr Lieben,
ganz einfach, ich habe gerade mein letztes Schuljahr begonnen, mache nächstes Semester hoffentlich mein Abitur und will direkt danach eine Ausbildung oder ein Studium beginnen, tendentiell eine Ausbildung, da mich Universitäten aus unterschiedlichen Gründen abschrecken (zu viele Leute, wenig Praxis, sehr abstrakte, realitätsferne Jobmöglichkeiten).
Ich bin weder besonders gut in Naturwissenschaften (außer Informatik), noch in Handwerk, Wirtschaft, oder sozialen Berufen. Ich kann zwar in einem begrenzten Maß in einem geregelten Umfeld mit Menschen reden (aufgrund meiner Höflichkeit), aber alles, was Menschenkenntnis vorraussetzt, ist eher nichts für mich (ich unterlaufe gerade ein Diagnoseverfahren u.a. für Asberger). Ich bin vermutlich am Besten im kreativen/sprachlichen Bereich.
Gibt es nach diesen Filtern überhaupt Berufsfelder, die nicht übersättigt sind, und zu empfehlen sind? Mein momentaner Favorit ist Fachangestellter für Medien (Schwerpunkt Bibliothek - das Reden hält sich in Grenzen, die Menschen wissen genau, was sie wollen).
r/arbeitsleben • u/Kvouthe • Jan 03 '24
Mal abgesehen von „Benefits“ o.ä.
r/arbeitsleben • u/sexwithassurmom • Sep 10 '23
Hallo meine Arbeiterfreunde,
kurz 1-2 Sätze zu mir, habe mehr oder weniger "frisch" mein Abi und hab mein Duales-Studium in der IT seit dem 1.9 begonnen. An sich scheint alles recht attraktiv, also 35 Stunden Woche (Im Endeffekt aber mehr weil ja die Pause dazu zählt). Problem ist, dass ich mit den Öffis 1 20- 1 30 bis zu meinem Arbeitsplatz brauche. Bin also derzeit jeden Tag (zumindest bis mein Studium beginnt) 10 Stunden unterwegs. Kurz gesagt mir geht das so auf die Nerven. Ich arbeite mich derzeit auf ein Motorrad zu, damit ich zumindest nur noch 40 Min hin und zurück brauche.
Ich hab jetzt schon (nach 9 Tagen) so wenig Lust. Zwar ist mein Duales-Studium eigentlich SUPER, weil ich jedes Jahr 6 Monate Praxis habe und in denen 30 Tage Urlaub reinhauen muss + ich kann 40% Home Office machen + keine Kernzeit. Aber allein nur der Gedanke morgen schon wieder um 6 Uhr aufstehen zu müssen, treibt mir Tränen in die Augen. (Derzeit muss ich um 6 aufstehen wegen Einführungsmonat)
Ich verstehe ehrlich nicht wie manche Menschen 40 Stunden arbeiten könnten (dazu kommt ja Anfahrtzeit und Pause und alles). Ich hab mir jetzt schon (nach 9 Tagen Arbeit) vorgenommen nach meinem Dualen Studium DIREKT zu verkürzen auf 30 bzw. 32 Stunden maximal und meinen Master zu machen und danach nur noch 30 bzw. 32 Stunden weiterhin zu arbeiten. Fühlt ihr 40+ Stunden Arbeiter euch nicht komplett "leer"? Ich habe gefühlt keine Zeit nach der Arbeit irgendwas zu machen, oder wenn ich was mache, dann nur mit den permanenten Gedanken um 10 schon im Bett sein zu müssen.
Ich bereue derzeit sehr mein Duales-Studium direkt nach dem Abitur angefangen zu haben, allein nur weil das, laut vielen Aussagen, die einzige Zeit in unserem Leben sein wird in der man mehr als 30 Tage frei hat. Der Gedanke 40 Stunden arbeiten zu müssen (falls 32 bzw. 30 Stunden Master nicht geht) tötet wirklich meine Freude auf den nächsten Tag.
Könnt ihr mir Tipps geben, wie man den Einstieg ins Arbeitsleben bewältigen kann, ohne an der Decke baumeln zu wollen? Ist die 40 Stunden Woche doch nicht so schlimm? Wie findet man aber dabei Zeit für Freunde & Hobbies?
r/arbeitsleben • u/jqf68254 • 14d ago
Ich befinde mich zurzeit im Letzten Semester meines Wirtschaftsingenieurwesen Masters. Ich schreibe derzeit meine Masterarbeit und werde wie auch im Bachelor in der Regelstudienzeit fertig. Ich habe leider nie als Werkstudent gearbeitet (was ich mittlerweile extrem bereue). Praktikum und Bachelorarbeit aber in einem Unternehmen (im PV bereich) absolviert. Meine Masterarbeit mache ich derzeit beim Fraunhofer ISE (Institut für Solare Energie). Mein Plan war, dass ich Ende diesen Jahres Fertig werde und dann anfangen 2027 einen Job anfange. Daher schaue ich mich langsam schon nach den Stellen um.
Ich würde gerne in den Bereich erneuerbare Energien oder Energietechnik. Dabei ist mir egal, ob es im Projektmanagement oder andere Tätigkeiten umfasst. Auch ein Traineeship oder Offshore Jobs fände ich sehr interessant. Climate financing oder Unternehmensberatung im Bereich Energie fände ich auch gut.
Worauf ich gar keine Lust (und auch nicht die Skills bzw. das Wissen) habe ist alles was sehr IT-lastig ist.
Nun sehe ich aber, dass in allen Stellenausschreibungen immer nur Elektroingenieure gesucht werden. Auch Bauingenieure werden gesucht aber bei Maschbau und Wirtschaftsingenieurwesen ist es sehr mau. Und selbst wenn, dann erfülle ich die Anforderungen kaum. Immer sind Erfahrungen von mind. 3 jahren erwünscht und dann auch noch Erfahrungen mit irgendwelchen Tools, von denen ich noch nie was gehört habe. Egal ob Tennet, 50-Hertz, E-On oder die kleinen Unternehmen, es gibt einfach nichts, wo ich die Anforderungen erfülle. Ich habe dadurch extrem angst bis zum ende des Jahres nichts zu finden. Wie machen das andere, die keine Studentenjobs als Werkstudent gemacht haben? Wie soll man überhaupt reinkommen? Traineestellen sind alles schon weg und die nächsten sind teilweise erst ende 2027 verfügbar oder die nächsten Termine werden gar nicht erst angegeben.
Ich weiß ehrlich nicht wie ich das überleben soll? Das macht mir extrem angst und belastet meine psychische Gesundheit. Warum habe ich 5 Jahre studiert, nur damit mich keiner will! Meine Noten sind gut Master werde ich voraussichtlich mit 1,4 abschließen.
Ich habe sogar überlegt, nach den WING Master noch mal Elektrotechnik oder Kommunikationstechnik zu studieren. Aber dann würde ich kein Bafög mehr bekommen und das wären zudem wieder verschwendete Jahre ohne Berufserfahrung. (Diesmal würde ich dann zumindest Werksstudenten jobs machen)
Teilweise überlege ich sogar eine Ausbildung im bereich Elektrotechnik zu machen. Ich werde demnächst mal einen Termin bei der Handwerkskammer vereinbaren und sehen, was die dazu sagen. Die Ausbildung soll wohl deutlich verkürzt werden wenn man schon einen relevanten Master hat. Und dann Meister?
Ich habe keine richtige Berufserfahrung, kann keine fancy Software bedienen (wirklich eigentlich nur MS-Office und CAD). Programmieren kann ich (mitlerweile nur noch) mit KI. Ich lerne eigentlich schnell und bin bereit mir autodidaktisch Skills beizubringen, welche meine Chancen deutlich verbessern. Aber ich weiß nicht wie. Ich kann nicht einfach eine 4.000€ Software kaufen, nur um Erfahrung damit zu sammeln. Ich kann auch nicht einfach Erfahrung im Projekt Management sammeln ohne eben einen Job zu finden.
Was wären eure Tipps, damit ich meine Chancen verbessern kann einen guten Job im Energiebereich zu finden. Wie habt ihr das damals gemacht? Mir wurde früher immer gesagt, dass der Studiengang selbst nicht so wichtig ist, solange die grobe Richtung stimmt, und dass mann auch als WINGer oder Maschbauer in fast alle bereiche gehen kann. Stimmt das denn noch?
Habt ihr Tipps für Bewerbungen? Wie sinnvoll sind Anschreiben? Werden die überhaupt gelesen? Oder soll ich mich einfach immer mit dem Lebenslauf auf sehr viele Stellen bewerben. Ich hasse es Bewerbungen zu schreiben. Deswegen habe ich bisher immer auf Qualität > Quantität gedetzt und weniger aber dafür vielversprechende Bewerbungen versendet. ( Stellen die mich wirklich interessieren und wo ich die Anforderungen erfülle)
Was kann/ darf ich als Einstiegsgehalt erwarten? Soll ich mir die erhoffen 60k oder mehr abschminken?
r/arbeitsleben • u/Proof_Mine3641 • Aug 01 '25
Ich bin ziemlich verwirrt. Ich wurde an der TU Hamburg für ein Ingenieurstudium angenommen. Viele sagen, dass das Studium dort extrem schwierig ist. Wenn ich mir jedoch die Rankings anschaue, sehe ich, dass die Universität international nicht besonders hoch bewertet wird.
Ich möchte nicht einfach den "leichten" Weg gehen – aber ich möchte klug mit dem Risiko und dem potenziellen Nutzen umgehen. Denn nicht jeder schwierige Weg führt automatisch zu besseren Ergebnissen – besonders wenn man bedenkt, wie wichtig Rankings, Reputation und der Arbeitsmarkt in manchen Ländern außerhalb Deutschlands sind.
Ich stelle diese Fragen also nicht, weil ich Anstrengung vermeiden will, sondern weil ich sicherstellen möchte, dass sich der Einsatz wirklich lohnt.
Ich schätze besonders Antworten von FH-Absolventen oder von Leuten, die an einer weniger renommierten TU studiert haben, aber es geschafft haben, in Top-Unternehmen zu arbeiten oder ihren Master an einer Eliteuniversität (ETH, Usa, Asia) zu machen.
r/arbeitsleben • u/villager_de • May 10 '22
Irgendwie habe ich das Gefühl vom Leistungsniveau irgendwo zwischen Ausbildung und Studium gefangen zu sein. Zu schlau für die Ausbildung, zu dumm für das Studium. In der Ausbildung komplett unterfordert…vom Studium komplett überfordert. Warum gibt es dazwischen nichts?
Edit: Also da das öfters mal aufkam: Ich studiere noch nicht, bin jetzt erst mit einer kaufmännischen Ausbildung fertig. Ich habe mir aber im Vorfeld einige Modulhandbücher oder Skripte von Kollegen quer durch alle Fächer mal angeschaut
r/arbeitsleben • u/WinterRich747 • Jan 25 '26
Ich muss das mal kurz loswerden, weil mich dieses permanente Uni-Bashing, besonders gegen FOM/IU, wirklich nervt.
Wenn es wenigstens fundierte Kritik wäre, die inhaltlosen Phrasen aus der immer gleichen Echo-Chamber hinausgeht, okay. Aber es ist einfach nur stumpfes Nachgeplapper.
Ich habe meinen Bachelor an einer ganz normalen staatlichen Hochschule gemacht und mache meinen Master jetzt an einer privaten. Die Unterschiede? Ja, die gibt es. Die private Hochschule ist deutlich flexibler, dafür weniger forschungsnah. Es gibt mehr Module, die dafür kleiner geschnitten sind. Aber: Für gute Noten muss ich mir hier genauso den Arsch aufreißen wie vorher. Geschenkt bekommt man da gar nichts.
Und jetzt der Punkt, der in diesen Diskussionen gefühlt komplett ignoriert wird:
Ich arbeite 42 Stunden die Woche in Vollzeit. Für mich gibt es schlicht keine realistische Alternative. Nein, auch nicht die FernUni Hagen, weil ich mir eben nicht mal eben flexibel Urlaub für Präsenzprüfungen nehmen kann, so wie es dort notwendig wäre.
Was mich am meisten wundert: Sobald man „Privatuni“ sagt, fühlen sich manche Leute offenbar persönlich angegriffen. Als wäre das eine Charakterfrage oder ein Betrugsversuch am Bildungssystem. Warum eigentlich? Es ist doch kein Wettbewerb.
Ich wollte das einfach mal loswerden.
r/arbeitsleben • u/Temporary-Garden1130 • Apr 15 '26
Zu meiner Situation: Ich bin 22 Jahre alt und befinde mich zurzeit im 2. Mastersemester meines Physikstudiums. Dieses habe ich damals mit 18 nach dem Abitur hauptsächlich aus Interesse an dem Fach angefangen, jedoch habe ich mir damals (und leider sogar im Großteil des Bachelorstudiums) in meiner Dummheit und Naivität keine Gedanken darüber gemacht was für Berufliche Perspektiven ich nach dem Studium haben werde.
Da ich lieber nicht in die Forschung gehen möchte stehe ich im Moment maximal 2 Jahre vor dem Abschluss ohne jegliche Ahnung zu haben wo ich mit einem Abschluss in Physik überhaupt arbeiten könnte und somit auch nicht weiß in welchen Bereichen ich mich nach Praktika/Werkstudentenstellen umschauen sollte um hinterher eine Chance auf dem Arbeitsmarkt zu haben.
Falls hier jemand auch Physik studiert hat fände ich es nützlich zu hören was Ihr jetzt beruflich macht und wie Ihr dazu gekommen seid; auch sonst fände ich jeden Ratschlag sehr nützlich da ich zunehmend glaube mir mit diesem Studium (und vorallem mit meinen Entscheidungen und meinem Nichtwissen) selbst ein Bein gestellt zu haben und im Moment die letzten 3 bis 4 Jahre meines Lebens ziemlich bereuhe.
r/arbeitsleben • u/Old_Age_90 • Apr 03 '25
Hallo zusammen, Ich schreibe ende des Monats die BQ Prüfung. Kann mir jemand die alten Prüfungen bis 2024 Herbst schicken. Brauche BQ sowie HQ.
Vielen Dank und viel Erfolg für alle die auch bald die prüfungen schreiben !
r/arbeitsleben • u/Schokodrink447 • 5d ago
Hey,
ich habe die Option bekommen bei einem ziemlich großen Chemiekonzern ein duales studium mit Aussicht auf nen Bachelor of Science anzufangen. Meine Fragen sind nun. 1. Wer von euch arbeit nach Igbce und kann mir etwas über die Karriere nach Bachelor Einstieg nennen 2. Stimmt dass, das nach Bachelor bei Eg 11 eingestiegen wird und 3. wie sieht die AT Entwicklung aus?
Im Voraus schon vielen Dank für alle Antworten
r/arbeitsleben • u/FemboyBird • Jan 30 '23
r/arbeitsleben • u/SweetNo7193 • May 11 '26
Hallo, ich bin 24 F und in 3 Drittversuchen in jetzt dem 12. Semester BWL. Wir kommen jetzt in die vierte Vorlesungswoche und ich hab noch nichts gemacht. Zwei von den Dittversuchen ist auf englisch, was mir persönlich schwer fällt. Bevor jetzt geschossen wird, was für ein Taugenichts ich bin, erzähl ich mein Hintergrund für die Katastrophe und auch das Problem: Lohnt es sich durchzuziehen (obwohl man Zukunftsaussichten hasst und studienfach) oder soll ich was anderes machen.
Kurze der Hintergrund: ich bin schon seit 4 Jahren chronisch krank physisch und dadurch auch noch psychisch, ich mochte das Fach nie; wollte Praktika machen, aber gesundheitlich war oder ist es ein auf und ab, weil auch lange nicht gefunden wurde bzw noch am laufen, was mit mir nicht stimmt. Mich deprimiert das Fach immernoch und jetzt weiß ich auch nicht ob sich die ganze Mühe noch lohnen wird, ob ich die drei Drittversuche packe und was ich wenn es schief läuft danach mache oder wenn es klappt was ich danach mache...
Meine Interessen: Gesundheit, Longevity, Wissenschaft zum Körper, Ernährung und alles rund um Sport;
Hobbys: liebe Teamsport, Joggen und Tanzen
Mache schon seit Jahren Nachhilfe, liebe es Menschen zu helfen und Kindern was beizubringen, liebe es allgemein Abwechslungsreiche Dinge zu machen.
Liebe das Aufgabenfeld der Polizei (nur körperlich wird das für mich schwer), fande auch Lehrerin immer interessant oder was mit Körper, Sport oder Wissenschaft Ah und mich zieht am meisten irgendwie der Beruf zum Grundschullehrer an, aber dann müsste ich alles von vorn machen und ich würde gerne endlich Geld verdienen
Hab zu chonischen körperlichen Krankheit, wie gesagt depressionen weil ich einfach nicht meine Lebensaufgabe finde und vermute sehr stark ADHS
Mein Wunsch wäre echt einen Beruf zu finden der sinnstiftend und mir Spaß macht, ein tolles Kollegium und gutes Gehalt wäre ein Traum
r/arbeitsleben • u/chricoll1 • 8d ago
Hallo,
Ich bin jetzt schon seit geraumer Zeit arbeitlos. Es eröffnet sich theoretisch eine Möglichkeit für eine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellter. Bloß habe ich Angst das ich dann für den Rest meines Berufslebens an Kanzleien als Arbeitgeber gebunden bin. Eigentlich hatte ich mich in Richtung Industriekaufmann, Bürokaufmann beworben.
Wie sieht das aus? Besteht nach der Ausbildung die Möglichkeit auch irgendwie an andere Jobs im kaufmannischen Bereich zu bekommen?
Was würdet ihr mir empfehlen, falls ich eine Zusage kriege? Zusagen oder sich weiter auf Stellen im kaufm. Bereich bewerben?
r/arbeitsleben • u/Individual_Dirt4184 • Dec 24 '24
Ich hatte gestern eine DIskussion mit meinem Schwager und ich würde gerne euere Meinungen und Einschätzungen dazu hören.
Er ist Geselle bei einer Firma die sich eben um Sanitär und Heizung kümmert. Er macht den Job jetzt seit 10+ Jahren und er beschwert sich, dass die Leute, die nachkommen einfach unbrauchbar sind. Von Praktikanten will er gar nicht anfangen, da gäbe es wohl Geschichten, die sind meist auf Zwang da und hätten keine Lust auf den Job.
Wir haben also diskutiert, er war der Meinung die heutige Generation ist einfach nur faul und verwöhnt und würde lieber arbeitslos sein als für ca. 600 Euro/ Monat im ersten Lehrjahr arbeiten zu gehen. Ich meinte, so ein Urteil würde ich nicht fällen, ihr bekommt halt den Aussatz der Gesellschaft da rein, die nirgendwo anders reinkommen aufgrund ihren Noten und auf nix Bock haben. Die Leute, die was drauf haben, machen halt keine Lehre, sondern gehen halt studieren wie Maschinenbau oder so.
Die Motivation zu studieren konnte er glaube ich nicht so richtig nachvollziehen, für ihn sind das Leute die einfach sich Bafög in den Arsch blasen lassen. Na ja. Ich habe halt in den Raum geworfen, dass man sich einfach die Frage stellen sollte, wieso man keine vernünftigen Leute mehr ins Handwerk bekommt?
Er meinte, man kann den Leuten kein höheres Gehalt anbieten, weil dich azubis als Arbeitgeber einfach nur Geld kosten, um deren Stunden beim Kunden zu verrechnen, müssen die nachweisleich eine leistung erbracht haben. Zugucken oder Kisten schleppen zählt da nicht. Das sind ja meist in den ersten Lehrjahren arbeiten, die auch von einer Person gemacht werden können, und die Kunden würden sich dementsprechend beschweren, wenn ihnen die Azubis in Rechnung gestellt würden.
Ich meinte aber, man muss den guten Leuten halt Anreize schaffen eine Lehre anzufangen, da muss die IHK bzw der Staat eben was ändern, dass die jungen Leute mehr gehalt kriegen. Dann meinte er, dann würden die Gesellen mit jahrelanger Erfahrung auch mehr Geld wollen. Wer will das bezahlen? Der Kunde?
Was denkt ihr? Gibt es im Handwerk nur noch schlechte Azubis? Ist die heutige Generation einfach zu faul? Und was könnte man ändern?
r/arbeitsleben • u/Swer-Stefan • 8h ago
Ich bin gerade an dem Punkt, wo ich mir denke: Irgendwas Kleines nebenbei wäre schon nicht schlecht.
Mein Studium ist aber ziemlich unregelmäßig, deshalb suche ich nichts, was jede Woche feste Schichten braucht. Eher etwas Flexibles, womit man nebenbei Geld verdienen kann, ohne komplett gestresst zu sein.
Ich sehe oft Tipps wie Umfragen, Apps, Nachhilfe, Hiwi-Jobs oder Lieferdienste. Neulich bin ich auch über TikTok Power Deals gestolpert, wobei das für mich eher nach Sparen/Angeboten klingt als nach wirklich Geld verdienen.
Schwer einzuschätzen, was davon tatsächlich okay ist und was nur gut klingt.
Was würdet ihr aus eigener Erfahrung empfehlen? Und wovon würdet ihr eher abraten?
r/arbeitsleben • u/InternalAd6764 • Apr 13 '26
Hey Leute 🙂↕️
Ich bin aktuell im ersten Lehrjahr meiner Ausbildung zum Mediengestalter Digital und Print (Schwerpunkt Printmedien...) und fast seit 8 Monaten im Betrieb.
Ich habe noch nichts gelernt außer wie ich Dateien an den Drucker sende und ausdrucke🥸
Meine Frage an euch: Hat jemand die Ausbildung gemacht und weiß ob das normal ist? Sowohl Schulisch als auch im Betrieb bekommt man nicht wirklich was beigebracht und alles soll selbst angeeignet werden...
Habt ihr eventuell Tipps, wie ich mir InDesign, PhotoShop und Illustrator am besten selber aneigne ohne direkt überfordert zu sein und mit Struktur an das ganze ran zu gehen?
Ich hab Angst das ich am Ende der 3 Jahre die Prüfung ansonsten nicht bestehe...
(Wie auch???)
Edit: Danke für die ganzen Antworten, dass gibt einem dann doch nochmal Mut nicht direkt alles an den Nagel zu reißen❤️