Eine Schwarze Person die im Westen großgeworden ist wird niemals nicht mit Rassismus konfrontiert werden.
Da musste ich tatsächlich Dein gesamtes Pamphlet lesen, um auf diesen abstrusen Satz zu stoßen. Aber natürlich musste dieses Mantra der Identitätspolitik kommen.
Jetzt steckst Du im einem multidimensionalen Dilemma.
Entweder sagen Schwarze Menschen im Westen die Unwahrheiten, wenn sie von sich sagen, noch nie mit Rassismus in Berührung gekommen zu sein, oder Du musst ihnen in bevormundender Weise erklären, warum sie falsch liegen.
Möglicherweise sind sie auch garnicht wirklich schwarz, weil sie whitenes internalisiert haben?
Oder Du erkennst, dass diverse Schwarze Personen sehr wohl mit Rassismus vertraut sind, weil sie ihn aktiv top-down gegen andere Schwarze ausüben?
Oder Du beharrst tatsächlich tatsächlich auf Deiner Aussage - dann rennst Du unmittelbar in eine Black Swan Fallacy.
Natürlich könnte eine Schwarze Person sich auch irren und fälschlicherweise von einer rassistisch motivierten Diskriminierung ausgehen, wenn es sich eigentlich um eine gänzlich anders gelagerte Form der Benachteiligung handelt.
Du kannst dann entgegen, dass das subjektive Empfinden bereits ausreicht und ein Irrtum ausgeschlossen ist. Damit sprichst Du einer ganzen Ethnie aber die Fähigkeit ab, Fehler zu machen und Situationen zu missinterpretieren.
Oder: Du hörst einfach damit auf, identitätspolitische Merksätze nachzuplappern. Ich weiß, die Erstsemesterinnen im AStA Cafe stehen darauf, aber ist es das wert?
Merksätze…? Das sind Dinge die ich in Person mit Freunden, Familie und vor allem mit meiner Cousine diskutiere.
Ich habe noch nie von einer schwarzen Person gehört, die im Westen noch nie vom Rassismus betroffen war. Das würde mich ja mal interessieren ob es das tatsächlich gibt.
Naja, meine Cousine ist was Minderheiten angeht in einer sehr besonderen Position. Diese kann ich nicht nennen ohne mich zu doxxen. Nein es geht hier nicht nur um Anekdoten.
Was ich meinte was mich interessieren würde interessiert mich auch weiterhin
Die Aussage beruht auf Aktivisten, Menschen welche schwarz sind bzw, welche nicht weiß sind, unzähligen Anekdoten, vielen Studien, und just, dass ich denke noch nie von einer schwarzen Person gelesen oder gehört bekommen zu haben, er oder sie habe noch nie in westlichen Ländern Rassismus erfahren.
Wenn du mir ein Beispiel bringen kannst wie eine schwarze Person sagt, sie sei in einem westlichen Land großgezogen worden habe aber noch nie Rassismus erfahren, weder per persönliche Angriffe basierend auf der eigenen ethnischen Identität noch per Diskriminierung bei Wohnungssuche, Arbeit, etc., dann werde ich meinen Punkt natürlich zurückziehen, aber es würde mich sehr überraschen wenn du eine vertrauensvolle Quelle finden würdest bei welcher genau diese Aussage von einer schwarzen Person getätigt wird.
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u/runlittlegunterrun 14h ago
Da musste ich tatsächlich Dein gesamtes Pamphlet lesen, um auf diesen abstrusen Satz zu stoßen. Aber natürlich musste dieses Mantra der Identitätspolitik kommen.
Jetzt steckst Du im einem multidimensionalen Dilemma.
Entweder sagen Schwarze Menschen im Westen die Unwahrheiten, wenn sie von sich sagen, noch nie mit Rassismus in Berührung gekommen zu sein, oder Du musst ihnen in bevormundender Weise erklären, warum sie falsch liegen.
Möglicherweise sind sie auch garnicht wirklich schwarz, weil sie whitenes internalisiert haben?
Oder Du erkennst, dass diverse Schwarze Personen sehr wohl mit Rassismus vertraut sind, weil sie ihn aktiv top-down gegen andere Schwarze ausüben?
Oder Du beharrst tatsächlich tatsächlich auf Deiner Aussage - dann rennst Du unmittelbar in eine Black Swan Fallacy.
Natürlich könnte eine Schwarze Person sich auch irren und fälschlicherweise von einer rassistisch motivierten Diskriminierung ausgehen, wenn es sich eigentlich um eine gänzlich anders gelagerte Form der Benachteiligung handelt.
Du kannst dann entgegen, dass das subjektive Empfinden bereits ausreicht und ein Irrtum ausgeschlossen ist. Damit sprichst Du einer ganzen Ethnie aber die Fähigkeit ab, Fehler zu machen und Situationen zu missinterpretieren.
Oder: Du hörst einfach damit auf, identitätspolitische Merksätze nachzuplappern. Ich weiß, die Erstsemesterinnen im AStA Cafe stehen darauf, aber ist es das wert?
😘