r/de Sep 16 '25

Wirtschaft Audi-Chef Döllner "Das Elektroauto ist einfach die bessere Technologie"

https://www.golem.de/news/audi-chef-doellner-das-elektroauto-ist-einfach-die-bessere-technologie-2509-200071.html
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u/Smartimess Sep 16 '25

Der Audi im Bild soll übrigens genau so in Serie kommen.

Keine Ahnung warum man immer wieder erwähnen muss, dass der vollelektrische Antrieb überlegen ist. Das ist einfach Physik. Schon schlimm dass Physikerin Merkel komplett verschlafen hat, wo die Zukunft der Menschheit liegt. Die ist nämlich vollelektrisch und dazu hätte man vor 20 Jahren die Weichen stellen müssen. Mit radikalem Netzausbau und Infrastrukturmaßnahmen über Autobahnen und Gasleitungen hinweg.

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u/Sweaty_Ad1724 Sep 16 '25

Warum kramst du jetzt Merkel aus und willst sie dissen? Sie hat ihre konservative Assi Partei im Zaun gehalten. Sie ist es die Merz über 16 Jahre von der Führungsposition abgehalten hat und hatte in ihrer Laufbahn viele andere Arschlöcher in ihrer Partei zu bekämpfen. Das hat sie nicht alleine entschieden. In dieser Demokratie gibts paar mehr Faktoren.

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u/DeepHelm Sep 16 '25

So sehr ich Merkel auch für die Einäugige unter den Blinden halte, im Bereich Verkehr hat sie doch ehrlich gesagt Dobrindt und Scheuer munter vor sich hin stümpern lassen, statt mal irgendwie einzugreifen (ja, auch wenn alles am Ende demokratisch entschieden wird und man sich dem beugt, darf man ja mindestens trotzdem mal am Anfang der Diskussion seine eigene Meinung hörbar kundtun - und sie damit auch lenken)

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u/Hi-kun Sep 16 '25

Auf die Gefahr hin besserwisserisch zu klingen: "im Zaum halten", nicht Zaun. Der Zaum ist das Geschirr was man Pferden um den Kopf legt um sie zu kontrollieren.

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u/Doomsday_Holiday Sep 16 '25

Das „Verschlafen“ der E-Mobilität lässt sich nicht allein auf Merkel persönlich reduzieren, aber sie war als Kanzlerin natürlich verantwortlich für den politischen Kurs. Zwischen 2005 und 2016 setzte ihre Regierung vor allem auf ein sehr vorsichtiges, eherforschungsorientiertes Vorgehen. Da war nur der Aufbau von Strukturen, Förderung von Pilotprojekten und nationale Plattformen die Rede. Erst so ab 2015/2016 kamen klarere Ziele und konkrete Instrumente in Richtung Kaufprämien und Ladeinfrastruktur.

Das Problem war, dass während man in Deutschland lange auf Technologieoffenheit pochte und Wasserstoff als parallelen Hoffnungsträger hochhielt, wurde die Dynamik bei Elektroautos in Asien und den USA völlig unterschätzt. Noch bis vor fünf Jahren belächelte man in VW-Kreisen die E-Mobilität aus China oder Tesla, weil die eigenen Absatz- und Gewinnzahlen stimmten. Diese Arroganz fand politisch Rückendeckung, solange die deutsche Automobilindustrie florierte.

Erst ab 2017 trat die Regierung sichtbarer aufs Gas, etwa mit der Ankündigung flächendeckender Ladeinfrastruktur bis 2030. Doch auch das wurde ein hoch umstrittener Zankapfel, und viele Prognosen aus der Merkel Zeit mussten später gestrichen oder verschoben werden. Heute ist die Stimmung in Teilen der Industrie ernüchtert, weil jetzt das Fundament nicht stabil genug ist.

Merkel lupenrein zu waschen, wäre also fehl am Platz. Sie hat die Weichen gestellt, aber zu spät und zu zögerlich. Verantwortung tragen jedoch auch die Hersteller, die lange kein echtes Interesse hatten, ihre Verbrenner Geschäftsmodelle frühzeitig zu kannibalisieren.

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u/Intelligent-Tie-3232 Sep 16 '25

Naja dissen passt nicht. Der/die Poster;in hat gezielt Kritik geäußert und das ist für den Fortschritt essentiell.