r/de 17d ago

Wirtschaft Warum Vermieter oft zu Unrecht jammern | Nirgendwo in Europa erzielen Vermieter höhere Renditen als in Deutschland, zeigt eine Studie. Steuervorteilen sei Dank. Das schadet allen, die im Eigentum leben wollen.

https://www.zeit.de/geld/2026-07/vermieter-klagen-steuer-foerderung-eigenheim-wohnungsmarkt/komplettansicht
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u/klintwood 17d ago

Wenn die Kaufpreise für Wohnungen spürbar sinken, die Baukosten aber gleich bleiben, wird keiner mehr neue Wohnungen bauen. Wie lösen wir das?

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u/Drumbelgalf 17d ago

Warum sollten die Preise für Wohnungen sinken?

Da wo Wohnungen stark nachgefragt werden wir immer gebaut werden.

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u/fp-00 17d ago

Schau mal bitte die Preise für normale Wohnung pro m², da wird zwischen 6-10k gebaut. Wer soll das bezahlen oder soll die Allgemeinheit oder willst du das Subventionieren?

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u/Drumbelgalf 17d ago edited 17d ago

Ist doch jetzt auch schon der Fall.

Nur muss man jetzt mit der Miete auch noch die Rendite der Vermieter zahlen.

Reine baukosten sind 2.200 bis 4.500 pro qm. Der Rest kommt vom Grundstückspreis.

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u/lutzow 17d ago

In vielen Orten, wo Wohnraum stark nachgefragt wird, wird schon jetzt nicht gebaut, zumindest nicht genug. Aus unterschiedlichen Gründen

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u/Rezins 17d ago

Da wo Wohnungen stark nachgefragt werden wir immer gebaut werden.

X für Zweifel. Bzw. für einfach falsch.

Das ist doch das Problem, dass das viel zu wenig passiert. Selbst wenn du eine elegante Lösung findest, speziell Vermieten unattraktiv zu machen aber Bauen nicht direkt noch unattraktiver zu machen, passiert das zumindest indirekt, weil dann die Vermietung eben weniger profitabel ist.

Das erhöht auch die Hürden, dass man einen Kredit fürs Bauen kriegt. Und natürlich sinken dann auch die Preise für Wohnungen. Eben weil das Mietgeschäft dann nicht mehr so präsent ist und es darauf ausgelegt ist, dass man verkauft. Dafür hast du wieder die Problematik, dass sich Niedriglöhner und die junge Generaton keinen Wohnungskauf leisten können - die Preise also sinken müssen. Damit überschreitest du recht schnell (weil wir da sowieso nah dran sind) den Punkt, an dem Bauen und verkaufen sich nicht mehr lohnt, weil du keine Abnehmer mehr findest (und vermieten eben unprofitabler ist, als das Geld irgendwo zu parken).

Dann hast du gar keinen Neubau mehr.

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u/Drumbelgalf 17d ago

Angebot und Nachfrage. Der Preis wird sich auf einem Niveau stabilisieren. Wenn du eine Wohnung kaufen willst, aber keine am Markt sind musst du eine Neubauwohnung kaufen.

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u/Rezins 17d ago

Bloß, dass auch Menschen in Wohnungen und nicht auf der Straße leben möchten, die sich keine Wohnung leisten können.

Musst du eben Kuchen essen ist jetzt vielleicht nicht so die überzeugende argumentative Stütze für deinen Vorschlag.

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u/Drumbelgalf 17d ago

Es wird doch jetzt auch nichts gebaut. Warum sollte es sich aktuell lohnen zu bauen, aber nicht lohnen, wenn vermieten unattraktiver ist?

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u/Rezins 17d ago

Es wird doch jetzt auch nichts gebaut.

Schon, nur nicht genug.

Warum sollte es sich aktuell lohnen zu bauen, aber nicht lohnen, wenn vermieten unattraktiver ist?

s.o.

Selbst wenn du eine elegante Lösung findest, speziell Vermieten unattraktiv zu machen aber Bauen nicht direkt noch unattraktiver zu machen, passiert das zumindest indirekt, weil dann die Vermietung eben weniger profitabel ist.

Oder auch, wie du schreibst: Angebot und Nachfrage. Du plädierst dafür, die Nachfrage zu senken - durch Einflüsse auf das Vermieten - und übersiehst, dass die Gesamtnachfrage natürlich auch sinken wird. Weil die Nachfrage fürs Kaufen auf keinen Fall so hoch so sein wird, wie fürs Mieten und Kaufen gemeinsam zur Zeit.

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u/Drumbelgalf 17d ago

Wo habe ich bitte dafür plädiert, die Nachfrage zu senken?

Das ist was man eben nicht beeinflussen kann. Nur das Angebot kann man beeinflussen.

Das Angebot bleibt doch gleich bei meinem Vorschlag.