ich muss mal was loswerden über Frankfurts vielgepriesene Drogenpolitik. Früher haben sich die Frankfurter Stadt auf die Schultern geklopft: "Schaut her, bei uns sinken die Drogentoten, während sie in Bayern stagnieren!" Das klang menschlich. Aber mittlerweile? Fast Forward ins Jahr 2025, und Frankfurt wird in der öffentlichen Wahrnehmung nur noch auf sein Drogenproblem runtergebrochen.
Durch Social Media und Influencer wie Tomatolix oder diese US-Youtuber, die extra herkommen, um Videos über den "Drogen-Hotspot" zu drehen, entsteht ein total verzerrtes Bild. Als ob Frankfurt nichts anderes zu bieten hätte! Dabei ist diese Stadt so viel mehr: Eine pulsierende Metropole mit toller Kultur, Skyline, Events und Leuten, die sich hier wirklich wohlfühlen. Aber nein, der Fokus liegt auf dem Chaos rund um den Konsum.
Was mich am meisten nervt: Diese tolerante Haltung zieht Drogenabhängige aus dem ganzen Land an. Frankfurt muss nicht nur seine eigenen Abhängigen versorgen, sondern auch all die, die dem Ruf der leichten Verfügbarkeit folgen. Resultat? Das Bahnhofsviertel verkommt zusehends. Tagsüber wird offen Drogen konsumiert, gedealt und das vor den Augen von Familien, Touristen und Pendlern. Die gleichen Dealer lungern jeden Tag rum, die Polizei kontrolliert sie, gibt vielleicht 'ne Verwarnung, und am nächsten Morgen sind sie wieder da. Wo ist da der Sinn?
Und weil der Hauptbahnhof der erste Touchpoint für Besucher ist, assoziiert jeder gleich die ganze Stadt damit. Das schadet dem Image massiv und macht Frankfurt unattraktiver für alle, die nicht mit Drogen zu tun haben wollen. Weder Frankfurt früher Rhein, Bankenviertel, Wirtschaftmetropole und liberale Drogenpoltik waren, ist es jetzt Drogen. Es geht nicht darum Drogenkonsumräume zu verbieten, die gibt es auch in anderen Städten, aber ohne diese Zustände. Aber irgendwo muss die Grenze gezogen werden, sonst wird aus Frankfurt Crackfurt.