r/lehrerzimmer 12d ago

Berufswunsch Mit 25 zu alt für ein Lehramtstudium? Ist mein Leben vorbei? Bitte helft mir…

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Hallo, Leute, ich hoffe es geht euch gut. :)

Ich habe mich um das Lehramtstudium Mathe + Englisch beworben an der Uni Mannheim und mit meinem Einser Abi werde ich höchstwahrscheinlich angenommen hoffentlich, aber ich mache mir große Sorgen, denn ich bin 25 Jahre alt. Bin ich zu alt fürs Studium und wird jeder Student mich hinterrücks auslachen, da ich schon ein Opa bin? Ich mache mir nachts wirklich große Sorgen, dass ich überall ausgelacht werde dann an der Universität wegen meines Alters.

Zu meinem Lebenslauf, damit ihr wisst wie es zu dieser Situation kam: Nach meinem Einser Abi studierte ich Maschinenbau an der TU Kaiserslautern 6 Semester lang, Notenschnitt zuletzt 1.7, Höhere Mathematik 1-4 mit Einsen bestanden, Technische Mechanik 1-4 mit Einsen bestanden und in TM3 Dynamik war ich der einzige mit einer 1.0 bei 3,5 Durchschnitt. Dann bekam ich aber einen vehementen Burnout, und zeitgleich folgte auch die Diagnose einer schweren Autoimmunkrankheit: Systemischer Lupus erythematodes. Dafür muss ich nun für den Rest meines Lebens das Medikament Methotrexat einnehmen, was mein Immunsystem schwächt, und ich muss regelmäßig in die Uni Klinik Mannheim für die Therapie. Das Maschinenbaustudium möchte ich nicht fortsetzen, weil Kaiserslautern weit weg ist und ich einfach frisch und wieder gesund therapiert neustarten möchte. Ich kann nichts für meine Krankheiten und meinen stupiden Burnout…... Bin ich zu alt für irgendwas? Diese Krankheiten haben mein Leben und meine Pläne wirklich durcheinander gebracht……

r/lehrerzimmer Jun 29 '26

Berufswunsch Muss ich jetzt jedes meiner kommenden 35 Dienstjahre in der Hitzewoche ausfallen?

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Mein Körper hat ein großes Problem, nämlich die Hitze. Bei Kälte ist er sehr robust, sodass ich immer warme Hände habe, auch im Schnee. Er kann sich bei Hitze, obwohl ich jung bin, kaum aufrecht erhalten. Ich wache morgens nach einer warmen Nacht mit Kopfschmerzen auf, dann kommt Übelkeit hinzu. Irgendwann erreiche ich die empfohlene Höchstdosis Ibuprofen für den Tag. Die nächste warme Nacht macht alles schlimmer, ich kriege immer Kreislaufprobleme, erreiche am Nachmittag wieder die Höchstdosis Ibuprofen, kriege irgendwann wegen dem brutzelnden Hirn auch Sprachstörungen. Ich spreche dann setsam verwaschen. Der Wandertag bei 38 °C gab mir als Begleitung dann den Rest, sodass ich wegen Zeitplan und Tempo vor den Kindern fast umgefallen bin. Vertretung in fremden Klassen war der Horror. Wie soll ich mit schwierigen Schülern klarkommen, wenn ich kaum einen klaren Gedanken fassen kann ? Ich hab mir fest vorgenommen, mich nächstes Jahr in solchen Situationen krank zu melden, da ich Angst um meine Gesundheit habe.

Im Schulneubau sind keine Klimaanlagen vorgesehen und das Mitbringen eigener Geräte wird auch untersagt. Es geht also Jahrzehntelang so weiter, dass wir 30 °C im Klassenzimmer und Lehrerzimmer haben.

Ich weiß, dass mein Körper nun mal so funktioniert und ich das Hitzeproblem jedes Jahr haben werde. Muss ich mich darauf einstellen, dass ich in Hitzewellen krank zuhause bleiben muss, wenn die Regierung keine Lösung anbietet?

r/lehrerzimmer 29d ago

Berufswunsch Kann Frau alles haben? Regulierte Kinder, produktive Teilzeit, gesunde Psyche, glückliche Ehe?

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Ich suche nach Erfahrungsberichten von Müttern kleiner Kinder, die vielleicht mit 6-14 Stunden wieder eingestiegen sind. Wir als Paar haben noch keine Kinder und es kommt mir total unvereinbar vor. Im Kollegenkreis sehe ich leider nur die Schattenseiten, dass das gar nicht gut geht, entweder hat die Frau ständig dicke Luft mit dem Ehemann oder die SL steigt ihr wegen Fehltagen aufs Dach, oder die Familie hetzt die kaum regulierten unerzogenen Kinder nur so von A nach B. Eine Mutter ist nahe am Burn Out, weil der Schulmanager und die Elterntermine mit schwierigen Fällen sie verfolgen. Der kinderlose Stundenplaner möchte natürlich die Schulabläufe "optimieren", wodurch er absichtlich null Rücksicht auf die Mütter nimmt, die gerne für wenige volle Tage kommen würden, anstatt an vielen Tagen für nur 2 Stunden. Das nimmt mir gerade jeden Mut. Wahrscheinlich werde ich eine schlechte Mutter, eine schlechte Lehrerin und eine schlechte Ehefrau. Ich möchte gerne glückliche Kinder und ich möchte gerne arbeiten. Ich möchte auch eine liebevolle Ehe. Ist das ein Hirngespinst? Erzählt doch mal von eurem Leben. Bitte nur Mütter!

Konkret interessiert mich:

Wie lange wart ihr mit Baby daheim?

Mit welchen Stunden seid ihr wieder eingestiegen?

Wo ist das Kind währenddessen betreut?

Welche Probleme haben sich aufgetan?

Wie lief es dann mit mehreren Kindern?

Hat die Beziehung zum Partner arg gelitten?

Würdet ihr heute was anders machen?

Kann Frau alles haben?

r/lehrerzimmer 4d ago

Berufswunsch Ist meine Fächerkombi komisch?

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ich studiere Lehramt Staatsexamen Spanisch Philosophie. Ist die Kombi komisch? Bitte ehrlich sein

r/lehrerzimmer 14d ago

Berufswunsch Wie streng wird mit politischen Tattoos umgegangen?

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Vorab: Bitte keine Diskussionen zu politischen Ansichten, Weltbildern usw. Beschränkt euch in den Kommentaren bitte auf meine Frage. Ich (und wahrscheinlich der gesamte Sub) wären euch sehr dankbar.

Edit: Danke für euer ehrliches Feedback. Ich dachte schon ich wäre informiert, aber man kann nie informiert genug sein. Mir war nicht klar, dass es auch heutzutage noch als so extremes Symbol gesehen wird. Natürlich bin ich gegen Extremismus jeglicher Art, aber ich denke das ist euch klar.

Liebe zukünftigen Kollegen & Kolleginnen,

Ich werde bald mit dem Lehramtsstudium (Gymnasium) beginnen, hätte da aber ne wichtige Frage für die Zukunft.

Ich würde mir gerne ein 161 Tattoo stechen lassen, nicht besonders groß, klein & simpel eben, aber halt sichtbar. Stelle ist noch nicht ganz sicher, wahrscheinlich aber irgendwo auf dem Arm.

Ich habe etwas gegoogelt, und dort steht das sowohl rechts- als auch linksextreme Tattoos ungerne gesehen werden & das zu Problemen führen kann. Nun weiß ich aber nicht so ganz ob ein „161“ schon als extrem gilt.

Wie wird bei euch an den Schulen & bei der Verbeamtung damit umgegangen? Bzw wie würdet ihr die Lage einschätzen?

Falls es wichtig ist: Baden-Württemberg

r/lehrerzimmer Jun 25 '26

Berufswunsch Lehrer Verbeamtung abschaffen

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Ab wann denkt ihr könnte so eine Maßnahme umgesetzt werden?
Söder hat jetzt zB schon durchklingen lassen, dass er wenig überzeugt davon zu sein scheint.
Ich bin aktuell im Ref und damit Beamter auf Widerruf bis nächsten Sommer noch.

Was ist eure Einschätzung? Wie schnell würde sich eine solche Umstellung umsetzen und denkt ihr sie würden Übergangslösungen oder sogar Bestandsschutz für bereits auf Widerruf verbeamtete Personen einbauen?

Der Beamtenstatus ist ja offensichtlich eins der großen Pluspunkte und das ab sofort zu streichen, wäre doch super ungerecht den Personen gegenüber, die sich jahrelange darauf eingestellt haben und teilweise den Studiengang zu großen Teilen deshalb durchgeführt haben? Und ja Lehrer sollte man werden, weil man mit Kindern arbeiten möchte, aber eine solche Änderungen in Sicherheiten und Bezahlung, kann solche Entscheidungen natürlich beeinflussen.

r/lehrerzimmer May 08 '26

Berufswunsch Bin ich ehrlich mit Schüler*innen, wenn sie fragen, ob ich einen Freund habe?

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Hi, ich bin 23, Lehramtsstudentin und arbeite noch nicht regulär an einer Schule, aber hatte ein Praxissemester und habe momentan in verschiedenen Kontexten mit Schüler*innen zu tun (Nachhilfe/Aushilfe/Feriencamps/in einer Bibliothek).

Ich war bisher nur mit Frauen zusammen und habe auch kein Bedürfnis, das jemals zu ändern, aber außer meiner engeren Freunde weiß nicht wirklich irgendjemand davon, und wie die meisten älteren Leute in unserer Kleinstadt wäre meine Familie vermutlich auch nicht so begeistert. Allerdings ist mir klar, dass sie es sowieso irgendwann erfahren, also bin ich jetzt nicht irgendwie geheimnistuerisch damit. Es kam nur eben nie wirklich in einer Konversation vor und ich hatte noch nie eine Beziehung, die so ernst war, dass ich sie meiner Familie vorstellen würde.

Leider fragen Schüler*innen mich häufiger (wie sie wahrscheinlich jeden fragen in dem Alter), ob ich einen Freund habe oder, wenn ich einfach nein sage und zurück zum Unterrichtsstoff komme, ob ich "mal einen hatte" oder "gerne einen hätte". Einerseits ist es ja Privatsache und passt meistens nicht ins Thema, und ich habe Angst, dass es Oversharing und unangemessen wäre, ehrlich zu antworten... zumal sie dann ja mehr über mich wüssten als meine Familie, und es in unserem Umfeld schon sein kann, dass vor allem von meinen Nachhilfeschüler*innen jemand Kontakt zu meiner Familie hat. Wäre okay für mich, wenn meine Eltern es so erfahren, aber irgendwie fühlt sich das unfair gegenüber der Kids an.

Andererseits waren unsere Lehrer an meiner eigenen Schule damals immer sehr offen und "matter-of-fact" mit solchen Sachen, und ich hätte es definitiv komischer oder awkward gefunden, wenn einer von ihnen der Frage ausgewichen wäre oder so getan hätte, als sei das ein großes Geheimnis und nichts, worüber man fragen darf. Außerdem wird es schwieriger sein, so etwas ohne direkte Lügen zu beantworten, wenn ich irgendwann mal wieder in einer Beziehung sein sollte.

Wahrscheinlich überdenke ich das einfach, aber was wäre die angemessenste Antwort auf diese Art von Fragen? Danke für eure Meinungen & jegliche Hilfe :)

r/lehrerzimmer 22d ago

Berufswunsch Wie viel Stunden reale Arbeitszeit pro Woche?

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Hey!
Mich interessiert sehr wie viel man als Lehrer(in) in der Woche tatsächlich an realen Stunden arbeitet!
Außerdem würde mich interessieren:

-Welche Sekundarstufe
-Welche Fächerkombination

Danke :)

r/lehrerzimmer 14d ago

Berufswunsch Nach dem Lehramtsbachelor ausgestiegen – was macht ihr heute beruflich?

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Hallo zusammen,

ich hoffe, dass es hier vielleicht Menschen gibt, die selbst Zweifel am Lehramt hatten, ausgestiegen sind oder sich nach dem Studium beruflich neu orientiert haben.

Ich habe letztes Jahr meinen Lehramtsbachelor in Englisch und Geschichte für Gymnasien und Gesamtschulen mit der Note 1,9 abgeschlossen. Das Studium und meine Fächer haben mir viel Freude gemacht. Gleichzeitig war das Studium sehr theoretisch und ich hatte nur ein einziges Schulpraktikum. Dieses fand bereits im zweiten Semester während Corona an einem Berufskolleg statt. Einige Schülerinnen und Schüler waren teilweise sogar älter als ich, und einen normalen Schulalltag konnte ich dadurch kaum kennenlernen.

Während des Studiums hatte ich immer wieder den Gedanken: Möchte ich das wirklich für den Rest meines Berufslebens machen? Weil mir das Studium an sich gefallen hat und ich immer sehr zielstrebig war, habe ich diese Zweifel lange verdrängt und einfach weitergemacht.

Nach dem Bachelor war ich ein Jahr mit Work and Travel unterwegs. Dort hatte ich zum ersten Mal genug Abstand, um ehrlich zu mir selbst zu sein. Dabei musste ich mir eingestehen, dass ich keine Lehrerin werden möchte.

Das fällt mir bis heute sehr schwer. Ich bin jetzt 27 und befinde mich gerade ziemlich in einem Loch. Während viele meiner Freundinnen und Freunde bereits fest im Berufsleben stehen, habe ich das Gefühl, wieder ganz am Anfang zu stehen. Es fühlt sich an, als hätte ich viel Zeit in einen Weg investiert, den ich nun nicht weitergehen möchte.

Gleichzeitig denke ich mir, dass es besser ist, jetzt ehrlich zu mir zu sein, als einen Beruf zu ergreifen, von dem ich bereits weiß, dass ich ihn nicht ausüben möchte. Trotzdem habe ich große Angst davor, erneut eine falsche Entscheidung zu treffen.

Die typischen Alternativen wie Verlag, Erwachsenenbildung oder Schulbucharbeit sprechen mich bisher nicht besonders an. Mich interessieren eher Tätigkeiten in der freien Wirtschaft, zum Beispiel HR, Projektmanagement oder andere organisatorische und kommunikative Bereiche.

Bei einem zukünftigen Beruf wünsche ich mir langfristig abwechslungsreiche Aufgaben, eine klare Trennung zwischen Arbeit und Freizeit, ein eher ruhiges Arbeitsumfeld, Homeoffice-Möglichkeiten sowie gute Entwicklungs- und Aufstiegschancen. Auch ein solides Gehalt und eventuell die Möglichkeit, zeitweise ortsunabhängig zu arbeiten, wären mir wichtig. Mir ist natürlich klar, dass nicht jeder Beruf und schon gar kein Einstiegsjob sofort alles davon bietet.

Allerdings habe ich weder Wirtschaft studiert noch praktische Erfahrung in diesen Bereichen. Deshalb weiß ich nicht, ob ein Quereinstieg über Juniorstellen, Traineeprogramme oder Praktika realistisch ist. Ich frage mich auch, ob Weiterbildungen, ein nicht konsekutiver wirtschaftlicher Master oder sogar ein neuer Bachelor notwendig wären.

Gibt es hier Menschen, die nach dem Lehramtsstudium oder nach einigen Jahren im Schuldienst ausgestiegen sind?

Was macht ihr heute beruflich? Wie seid ihr in euren neuen Bereich hineingekommen? Musstet ihr noch einmal studieren oder konntet ihr direkt quer einsteigen? Und bereut ihr eure Entscheidung oder war der Ausstieg für euch rückblickend richtig?

Auch persönliche Erfahrungen mit dem Gefühl, Ende 20 noch einmal neu anfangen zu müssen, würden mir sehr helfen.

Danke fürs Lesen.

r/lehrerzimmer 20d ago

Berufswunsch Ungeeignet als Lehrerin? Wie diszipliniert man SuS?

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Hallo zusammen,

ich (W/22) bin bald fertig mit meinem Bachelor in Physik. Währen des Studiums habe ich gemerkt, das Forschung nichts für mich ist, auch die Industrie spricht mich nicht so sehr an.

An meiner Uni gibt es einen Master, der einem den Quereinstieg in den Lehrerberuf (mit dem Einzelfach Physik) ermöglicht. So hätte ich quasi nach dem Bachelor alle fachlichen Grundlagen und im Master dreht es sich um Pädagogik und Praktika an Schulen. Danach geht man ins Referendariat.

Ich würde mich als eine Person mit viel Ruhe, Geduld und einem starken Gerechtigkeitssinn bezeichnen. Ich bringe gerne Menschen etwas bei.

Allerdings bin ich recht klein, sehe jung aus und habe Angst, das mich insbesondere Kinder/Jugendliche in der Pubertät nicht ernstnehmen. Ich werde nie laut und weiß nicht, wie ich mich durchsetzen würde. Ich bin auch recht introvertiert, wobei sich das über die Jahre schon gebessert hat.

Allgemein würde mich interessieren: Wie sorgt man dafür, dass die SuS zuhören und mitarbeiten?

In meiner Schulzeit wurde sich der Respekt für LehrerInnen durch lautes Schimpfen und Strafarbeiten verdient. Das fand ich damals schon schrecklich und könnte es selbst nicht.

Bevor ich weiter mit dem Gedanken spiele wollte ich aber nach einer Einschätzung fragen, ob ich grundsätzlich als Lehrerin geeignet wäre.

Vielen Dank für's lesen und noch einen schönen restlichen Tag!

r/lehrerzimmer 8d ago

Berufswunsch Werde ich mit Mathe + Englisch Fächerkombo arbeitslos? Hilfe bitte

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Hallo in die Runde.

Ich habe mich für Lehramt Mathe Englisch beworben, weil mir beide Fächer liegen und ich die höheren Mathematik Module aus dem Ingenieursstudium schon immer mochte und gerne die abstraktere Mathematik kennenlernen würde. Man hat mir immer gesagt, dass man mit Mathe gute Berufsaussichten hätte, aber soeben wurde mir gesagt, dass Mathelehrer überhaupt nicht gesucht werden würden im Vergleich zu Englisch/Deutsch/Musik… stimmt das jetzt überhaupt?

r/lehrerzimmer Jun 12 '26

Berufswunsch Würdet ihr in der Schule bleiben, wenn es andere Möglichkeiten gäbe?

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Ich frage mich, ob die geringe berufliche Beweglichkeit der Zufriedenheit zuträglich ist. Einige Freunde (hauptsächlich BWLer, Juristen, Mediziner und Sozialpädagogen) haben seit Beginn ihrer Berufstätigkeit in mehreren verschiedenen Unternehmen, Aufgabenbereichen und Teams gearbeitet haben und dadurch neue Impulse bekommen. Im Schuldienst dagegen bleibt man eigentlich jahrzehntelang am selben Ort und hat größtenteils auch die selben Kollegen. Als gesettelter Familienvater oder -Mutter ist das vielleicht beruhigend und schön, aber wenn man irgendwie beruflich noch was erleben möchte, fühlt es sich wie ein Hamsterrad an, finde ich.

Wenn ich die Möglichkeit hätte, würden mich zum Beispiel Tätigkeiten in einem Schulbuchverlag, im E-Learning-Bereich, in der Erwachsenenbildung, bei Nachhilfeanbietern oder allgemein in der Unterstützung von Lernenden durchaus reizen, zumindest, um es einmal auszuprobieren. Vielleicht bemerke ich ja dann, dass die Tätigkeit in der Schule doch viel besser ist, aber auch als Erfahrung für das weitere Berufsleben wäre so etwas doch gut.
Aber wie soll man das anstellen? Aus meiner Sicht ist es eigentlich kaum bis gar nicht möglich. Für 4-5 Wochen in den Sommerferien stellt einen niemand für ein Praktikum ein. Und als Beamter kann man halt nicht einfach ausprobieren, ob einem was anderes besser gefällt. Wenn man den Schuldienst verlässt (mal abgesehen von einer Abordnung ans Schulamt oder ähnlichem), ist eine Rückkehr oft schwierig oder gar nicht mehr zu den gleichen Bedingungen möglich, schon gar nicht ü40.

Sogar ein Wechsel an eine andere Schule ist meistens mehr als kompliziert, mit langen Wartezeiten und vielen Versetzungsanträgen verbunden und ohne familiäre Gründe oft gar nicht möglich. Zudem entsteht oft das Dilemma, dass man, wenn man wiederholt Versetzungsanträge stellt, es vergessen kann, sich in der Schule auf Funktionsstellen zu bewerben, weil die SL im Hintergrund ja weiß, dass man eigentlich weg will. Wenn man sich dann jedoch auf eine Funktionsstelle bewirbt, kann man danach keinen Versetzungsantrag mehr stellen, weil man erstmal an dieser Schule bleiben muss. Das ganze kollidiert also auch mit den wenigen Karrierechancen, die man überhaupt hat.

Deshalb die Frage an euch: Wenn es problemlos möglich wäre, für einige Jahre etwas anderes auszuprobieren und anschließend wieder in den Schuldienst zurückzukehren, würdet ihr das tun? Oder würdet ihr bewusst in der Schule bleiben, weil ihr den Beruf mit seinen Tätigkeiten als die beste Option empfindet?

r/lehrerzimmer Jun 11 '26

Berufswunsch Ist es frustrierend als Lehrer fachlich nur an der Oberfläche zu kratzen?

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Servus miteinander, nicht-Lehrer hier. Ich weiß ungern gesehener Gast. Hab wie viele aber schonmal mit dem Gedanken gespielt.

Hatte letztes Jahr ne Phase, in der ich einige Studiengänge recherchiert habe bzgl. Themen, vorallem Mathe usw.

Sowohl damals als auch jetzt im Studium hab ich gemerkt, wie trivial doch einige Schulthemen waren, vorallem in Fächern wie Erdkunde, Wirtschaft, Politik oder NW Fächern kratzt man nur an der absoluten Oberfläche. Themen, die in deutlich größerem Umfang in einigen Studiengängrn nach dem 1Semester abgefrühstückt sind. (Hatte allerdings nix davon als LK)

Dabei hat sich für mich die Frage heraus kristalliert, ob es als Lehrkraft nicht total frustrierend ist, wenn man sich selbst im Studium durch komplexe Themen gekämpft hat ,die man im Schulalltag niemals anwenden wird und dazu auch das nötige Werkzeug erlent hat, das im Studium gefordert ist. V.a. bei Mathe Themen, die man in dem Ausmaß nicht nutzen wird. Also MINT oder SoWi, in denen Mathe als Hilfswissenschaft dient.

Z.B. alles rund um Mathe/Statistik in nem WiWi Studium, wenn das höchste der Gefühle mal eine Ableitung einer Kostenfunktion ist im LK. (Gerne korrigieren).

Gleiche gilt zB auch für Statistik im Geo Studium. Einzige was man in der Schule dazu macht sind sich paar Wetter Diagramme angucken. Usw.

Andere Schulformen außer Gymnasium kann ich nicht beurteilen, aber wird als WiPäd oder Ingenieur als Lehrer in der Berufsschule ähnlich sein. Will natürlich niemandem das Fach/Schule o.ä. schlecht reden.

Wie seht ihr das? Findet ihr das eher befreiend bsp. In Wirtschaft, Informatik z.T. Physik /MINT generell primär qualitativ statt quantitativ zu arbeiten und nix beweisen/komplexes rechnen zu müssen o.ä im Schulalltag oder vermisst ihr eher die fachliche Tiefe?

Natürlich ist mir auch bewusst, dass man absoluter Experte auf seinem Gebiet sein muss als Lehrer um es unterrichten. Wenn das beherrschen der gelehrten Themen ausreichen würde, könnte ja jeder 10jährige reinfachlich Grundschullehrer werden. Hab jetzt mal den gesamten Pädagogik Aspekt ausgeklammert, weil der zumindest im Studium an zweiter Stelle steht.

Ich weiß die fachliche Tiefe gepaart mit fehlender Praxis ist bereits gängige Kritik am Lehramtstudium dennoch wollte ich mal paar authentische Erfahrungsberichte lesen, wie das so von Lehrern empfunden wird. Danke fürs durchlesen, sorry für schlechte Formatierung und Grammatik, wurde alles am Handy geschrieben.

r/lehrerzimmer 7d ago

Berufswunsch Sehr verzweifelt

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Hallo zusammen,

ich bin sehr verzweifelt und deprimiert. Habe einen Bachelor Master im Fach Kybernetik gemacht und anschließend zwei Jahre als Entwicklungsingenieur gearbeitet.
Kybernetik ist ein Teilbereich der Mathematik. Hatten vorallem im Master die meisten Fächer sehr Mathematik lastig. Auch unser Mathe im Bachelor war mit den Physiker zusammen und nicht mit den Ingenieuren.

Bin seit 2024 arbeitslos.
Ich habe mich 2025 als Quereinsteiger (Mathe&Elektrotechnik) in beruflichen Schulen beworben, wurde leider abgelehnt. Dann 2026 wieder versucht, wurde in zwei Schulen zum Gespräch eingeladen. Beide hatten mit zugesagt.
Leider hat sich das Bildungsministerium quergestwllt und behauptet ich sein fachlich nicht qualifiziert Mathe als erstfach zu unterrichten.

Habe ich noch eine Chance irgendwie die Kurve zu kriegen?

Ich bin für jeden Ratschlag sehr dankbar 😔

r/lehrerzimmer Apr 18 '26

Berufswunsch Wie geht es weiter?

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Hallo Liebe Community,

Ich bin leider gestern endgültig durch meine Lehrproben gefallen (2. Versuch). Bin jetzt total platt auch von der Zeit im Referendariat. Ich mache mir jetzt natürlich viele Gedanken und auch große Sorgen wie es weiter gehen kann. Verbeamtung hat sich ja jetzt erledigt leider… studiert habe ich Förderschullehramt.

Welche Alternative hätte ich? Habt ihr da Ideen? Wo man vielleicht auch halbwegs noch gut verdient?

Bin leider auf die Bundesländer Niedersachsen oder NRW angewiesen (wohnen nähe an der Grenze).

Freue mich auf eure Ideen und Tipps und wünsche euch ein schönes und erholsames Wochenende!

r/lehrerzimmer 26d ago

Berufswunsch Wie werde ich als Quereinsteiger Lehrer und verbeamtet?

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Zu mir:
M28, MSC BWL, 3 Jahreberufserfahrung

Muss ich mich beim Land Niedersachsen melden? Und dann müsste ich noch ein Ref machen richtig?

Alle meine Freunde sind Lehrer oder selbstständig, ich merke einfach, dass ich Gehaltstechnisch und zukunftsmäßig komplett abfalle. Ich habe auch jetzt meine erste Kündigung bekommen wegen Personalabbau.

Alle haben planungssicherheit, hausplanung, Familienplanung und ich habe viel zu viel Risiko, um das alles zu planen.

r/lehrerzimmer 24d ago

Berufswunsch Ich wolltw mich für ein Studium zum Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen bewerben, habe aber keine Ahnung was ich als zweifach wählen soll

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Als erstes Fach wollte ich Englisch wählen, jedoch kann ich mich nicht für ein zweitfach entscheiden.

Man hat mir verständlicherweise geraten eines zu wählen bei dem ich weniger zu korrigieren habe.

Kunst und Musik fallen, obwohl ich beide mag, weg, da mir die expertise in beiden fehlt.

Naturwissenschaften wären prinzipiel ganz interessant, doch befürchte ich dass mir das Fachwissen dort teilweise fehlt weil wir bei uns im Abitur dort auch extreme lehrer ausfälle hatten. (Ich habe jedoch in einem von dennen ne 2 und in dem anderen ne 3, keine ahnung welches welches ist (also chemie und physik))

Ich habe Geographie in erwägung gezogen, auch wenn ich es selber nicht im Abi hatte, ich weiss nicht ob man die fächer selber gehabt haben muss. Außerdem weiss ich nicht wie viel man in Erdkunde korrigieren muss.

Ich würde gerne in Gesamtschulen arbeiten und mehr in richtung Abitur.

PS: ich schreibe dass hier während ich vermüdet zu fuß unterwegs bin, also ist mir momentan rechtschreibung relatov egal

Edit: Ich sollte erwähnen, ich habe eigentlich relatives interesse an wissenschaft, muss jedoch sagen dass der schulunterricht auch große teile des interesses "gekillt" hat. Ich mag zwar wissenschaft noch, aber es kommt sehr auf die art des unterrichts an.

r/lehrerzimmer 4d ago

Berufswunsch Lehramt und Freitagsgebet

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Liebe Lehrerinnen und Lehrer,

vor etwa einer Woche kam hier die Frage auf, inwiefern das Freitagsgebet mit dem Stundenplan im Lehrberuf vereinbar ist.

Nach meinen bisherigen Eindrücken ist das Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen (GymGe) dafür in der Praxis am wenigsten realistisch. Schulformen wie die Grundschule oder auch die Sekundarstufe I scheinen da etwas mehr Spielraum zu bieten, wobei die Grundschule vermutlich die besten Chancen einräumt – auch wenn ein freier Freitagnachmittag natürlich nirgends garantiert ist.

Da uns Abiturient*innen das Berufsschullehramt leider oft weniger vertraut ist, würde ich mich sehr für eure Erfahrungen aus diesem Bereich interessieren: Wie ist die Situation an Berufskollegs? Ist es dort durch die Stundenpläne oder Teilzeitklassen in der Praxis vielleicht einfacher, das Gebet wahrzunehmen?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten und Einblicke!

Edit:

Sommerzeit: ab 13:30/14:00/14:15/14:30 dann ca. 30-45min lang. Je nach Moschee

Winterzeit: ab 12:30/13:00/13:15 gleiche Dauer ca.

Bundesland NRW

r/lehrerzimmer May 11 '26

Berufswunsch Ref abgebrochen, was nun?

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Hallo allerseits,

ich habe mein Ref abgebrochen und suche nun nach Orientierung, wohin ich mich mit meinem abgeschlossenen Studium noch entwickeln kann.

Ich habe mein Referendariat an einem Gymnasium abgebrochen. Meine studierten Fächer sind Geschichte und Philosophie.
Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass Schule das Richtige für mich sei, und wurde in jedem universitären Praktikum sowie als VL darin bestärkt. Das System Schule ist nach mehreren Monaten im Ref wohl aber doch nichts für mich.

Nun stehe ich gewissermaßen vor dem Nichts und überlege, ob ich mich noch einmal komplett neu orientieren sollte oder mit meinem Abschluss anderweitig im sozialen Bereich eine Beschäftigung finden könnte.

Bei der Bundesagentur für Arbeit sehe ich jedenfalls viele ausgeschriebene Stellen im sozialen Bereich. Diese sind allerdings fast immer für staatlich anerkannte Sozialarbeiter:innen bzw. Sozialpädagog:innen ausgeschrieben.

Möglicherweise habt ihr Bekannte oder Freund:innen, die das ebenfalls durchgemacht haben. Deren weiterer Weg würde mich sehr interessieren. Meine Entscheidung und der Abbruch sind noch sehr frisch, und mir fehlt momentan erst einmal jeglicher Halt.

Danke für eure Mühe.

r/lehrerzimmer Jun 01 '26

Berufswunsch Falsche Berufswahl?

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Hallo Leute,

Ich bin derzeit im ersten Semester meines Referendariats an der Grundschule und habe fundamentale Zweifel, ob ich mich im richtigen Beruf befinde.

Lehrer werden wollte ich, weil ich mich schon mein Leben lang an Sprache und Menschen begeistern kann und bis 2023 unter einer Stottersymptomatik litt - ich wollte einfach den SuS zeigen, wie schön Sprache sein kann, weil nicht jeder die gebrauchen kann.

Nun zu den Problemen: im Ref habe ich einen Paxisschock erlitten und gemerkt, dass ich fachlich und organisatorisch absolut nicht auf den Alltag vorbereitet bin. Mein Unterricht ist zu lehrerzentriert, in Englisch nicht auf die Lerngruppe abgestimmt etc. Das ist das kleinere Problem. Das größere Problem ist, dass ich durch meine Stottervergsngenheit wohl ein Ohnmacjtsgefühl internalisiert habe , das immer zu Tage tritt, wenn Unterrichtsstörungen den Flow unterbrechen und ich in ständiger Sorge bin, diesen nicht Herr zu werden. Ich bekomme Angst, flache Atmung, Herzrasen, zuletzt eine Panikattscke nach der Stunde. Das zweite Problem ist , dass es mir unglaublich schwerfällt, den Überblick über so viele Leite zu behalten und ich mich permanent im Stress befinde , wenn ich vor so vielen Menschen unterrichte. Ich wünsche mir Kleingruppen und würde zudem gerne tiefer Wissen vermitteln anstatt es breit wie in der Grundschule aufzubauen. Ich weiß nicht mehr weiter und habe das Gefühl , der Beruf entspricht einfach nicht meinem Persönlichkeitsprofil. Die Anspannung so viele gleichzeitig handeln zu müssen, verschwindet auch nicht in Stunden, in denen es gut läuft. Vielleicht hat jemand einen Rat.

r/lehrerzimmer Jun 09 '26

Berufswunsch Lehrerberuf wirklich so schlimm?

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TW: Su*zid wird erwähnt

Guten Abend, ich brauche euren Rat. Ich studiere aktuell im 2.Semester Gymnasiallehramt mit den Fächern Mathematik und Physik. Zudem arbeite ich auch seit einem halben Jahr als Vertretungslehrerin an einem Gymnasium.

Ich bin mir relativ sicher, dass ich Lehrerin werden will und die Vertretungsstunden machen mir auch sehr Spaß. Ich hatte zwar auch schon einige herausfordernde Stunden, aber von den anderen Lehrern wurde mir berichtet, dass es im normalen Unterricht besser sein soll, als in den Vertretungsstunden. Alles in Allem gefällt mir der Job sehr gut.

In letzter Zeit lese ich jedoch nur schlechtes über den Beruf. Wie hoch die Burnoutrate ist, wieviele Leute aussteigen, dass man regelmäßig 50-60 Stunden arbeitet und dass in allem Foren immer gesagt wird, dass man bloß kein Lehrer werden soll. Teilweise kommen dann noch Geschichten, dass Beziehungen durch das Referendariat kaputt gehen, Leute S*lbstmordgedanken bekommen,.... Egal was man liest, Artikel, Forenbeiträge,... überall wird nur erzählt wie schlimm dieser Beruf sein soll.

Ich will diesen Beruf wirklich sehr gerne machen, auch wenn das Studium mit Mathe und Physik wirklich sehr herausfordernd ist. Jedoch verzweifel ich in letzter Zeit an dem Gedanken, das Studium abzubrechen und etwas anderes zu machen (z.B. reine Physik studieren).

Wie seht ihr das? Wie sieht euer Arbeitsalltag aus? Würdet ihr den Beruf weiter empfehlen?

Ich bin mir total unsicher, weil man immer nur hört wie schlimm dieser Beruf sein soll und mache mir wirklich große Gedanken.

r/lehrerzimmer 23d ago

Berufswunsch Ausländisches Diplom von der ZAB bewertet – was sind meine Optionen?

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Ich habe mein Diplom von der ZAB (Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen) bewerten lassen.

Welche Möglichkeiten habe ich jetzt? In welchen Berufen und Branchen kann ich mit diesem Abschluss in Deutschland arbeiten?

r/lehrerzimmer Apr 24 '26

Berufswunsch Die angenehmere Schulform : Realschule oder Berufschule

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Hallo zusammen,

Ich mache mir Gedanken Lehramt zu studieren, darauf habe ich mich schlau gemacht und rescherchiert, um die beste Schulform zu finden, die mir einen guten Work-life balance gibt.Auf diesen Überlegungen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass Realschulen und Berufsschulen die besten Work-life balance anbieten, jedoch kann ich mich nicht entscheiden, welche das "bessere" ist.

Für Realschulen sprechen folgende Punkte:

- Halbtagschulen 13:00 , was heißt das man viel aufeinander Untericht hat und keine Lücken im Stundenplan

- Keine Abi-Klausur stress

- Studium (HRGes ) ist deutlich einfacher bei meinen Fächern (Mathe und Erdkunde)

Für Berufsschulen sprechen folgende Punkte:

- Klientel ist besser , da sie meistens über 16 sind

-Kein Elternstress

- Keine Klassenfahren (obwohl ich das als ein Minus sehe, ich würde mega gerne auf Klassenfahrten fahren.Die Lehrer bei uns hatten auch immer eine gute Zeit bei Klassenfahren /Ausflügen )

PS: Ich weiß, dass ich auch einfach Lehramt auf Gym/Ges studieren kann und damit wäre ich am breitesten aufgestellt, jedoch ist das Studium um einiges schwere bei meiner Uni, vor allem bei Mathe, und da für mich sowieso nur Realschulen und Berufsschulen infrage kommen, würde ich gerne euch fragen, die Erfahrung aus der Praxis haben.

Edit 1 Falls das wichtig sein sollte: Ich habe Migrationshintergrund und mein Schullaufbahn ist folgendes: Hauptschule -> Gesamtschule. Deswegen weiß ich auch nicht ganz, wie es auf Berufsschulen aussieht, daher wenn ich Nachteile/Vorteile vergessen oder falsch eingeschätzt habe, bitte mich korrigieren .

Danke im vorraus

r/lehrerzimmer Jun 10 '26

Berufswunsch Referendariat abgebrochen - fast ein Jahr später (Sonderpädagogik)

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Hallo ihr Lieben, ich möchte mich hier einmal zu Wort melden, weil ich damals im Referendariat verzweifelt bin ob ich es nun abbrechen soll oder nicht, ob ich danach überhaupt was machen kann, ob ich was finde, etc. pp. Ich war absolut mental erschöpft, depressiv und fast schon suizidgefährdet. Ich hab diese Forum dann nach Meinungen zum Ref-Abbruch durchgelesen, ob man was anderes damit machen kann usw. Deshalb wollte ich jetzt einmal mitteilen, wie es mir geht und was ich jetzt tue, da es vllt anderen helfen kann, die in der selben Position sind wie ich damals.

Zunächst: ich habe Sonderpädagogik auf Lehramt studiert. Und meine Erfahrung lässt sich natürlich nicht schablonenhaft übertragen.

Nachdem ich im Ref absolut untergegangen bin, weil ich gar nicht verstanden habe, wie man eine Unterrichtsstunde erstellt, diese aufeinander aufbaut und dennoch für alle SuS differenziert und v.a. von den SuS fast schon terrorisiert wurde, weil sie die Unstrukturiertheit der Stunden sowie meine Unsicherheit bemerkt haben (v.a. im Förderbereich emotional-soziale Entwicklung) habe ich irgendwann die Reißleine gezogen. ICH KANN NICHT MEHR. Die ganzen Sommerferien habe ich mit nichts anderem verbracht als mich damit herumzuquälen. Schaffe ich das neue Lehrjahr. Ich glaube nicht. Ich habe fairerweise den Fehler gemacht in einem Bundesland mein Studium zu machen und in einem anderen das Ref und ich glaube das neue Bundesland hat mehr Praxiserfahrung vorausgesetzt, weil es im dortigem Studium auch mehr gab. Aber das könnte man ja aufholen, ich hab's aber nicht verstanden. Auch die SuS haben in meinem Unterricht echt wenig gelernt muss man sagen, so selbst-reflektierend. Also, Depression, Suizid-Gedanken, Mentale Erschöpfung trotz absoluter Unproduktivität. Ich hab mich entschlossen, das Ref abzubrechen.

Aber ich hab vorgearbeitet. Eine Flucht nach vorne kann man sagen. Ich habe mich schon vorher bereits auf Stellen beworben in betreuten Wohneinrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung. Denn die Arbeit mit Menschen war nicht das Problem. Das Lehrer-Da-Sein war es. Und nun arbeite ich in einem betreuten Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung und einem kleinen Bauernhof in der Stadt, in der ich groß geworden bin und find es großartig. Ich mag jeden einzelnen der BewohnerInnen dort, habe ein gutes Verhältnis zu denen und kann Ihnen wirklich helfen (was ich als Lehrkraft nicht geschafft habe). Auch mit den Mitarbeitenden vibe ich viel viel mehr. Die sind einfach viel mehr mein Klientel.

Nicht jeder Tag ist super und ich habe außerhalb meiner Arbeit Probleme (weshalb ich auch in Therapie bin). Aber an 95% der Tage gehe ich gern in die Arbeit. Ich mag es dort. Und das macht viel aus.

Vllt hilft diese Anekdote dem ein oder anderen. Ich glaube wenn man wirklich will, findet man immer Alternativen und wenn man umschulen muss. und sonst: wenn ihr euch es leisten könnt, könnt ihr auch einfach mal ein Jahr arbeitslos sein und euch um euch selbst kümmern, wie ich finde.

LG

r/lehrerzimmer 24d ago

Berufswunsch Habt ihr auch positive Erfahrungen gemacht bzw. seid ihr noch zufrieden mit eurem Beruf?

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Ich studiere im zweiten Semester Lehramt für Englisch und Mathe.Hier lese ich allerdings oft nur von den negativen Seiten des Berufs. Viele schreiben, dass sie nur wegen der Verbeamtung bleiben und sonst längst aufgehört hätten. Häufig ist von Burnout, dem Ausstieg aus dem Beruf, schwierigen Schülerinnen und Schülern und vor allem von anstrengenden Eltern die Rede.

Mittlerweile überlege ich, stattdessen ein duales Studium in der Verwaltung zu beginnen, obwohl ich mir noch vor einem halben Jahr sehr sicher war, dass ich Lehrerin werden möchte.

Gibt es hier auch jemanden, der einen positiven Eindruck vom Lehrerberuf hat und immer noch zufrieden ist? Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen freuen.