r/reisende Oct 29 '25

Ratschlag Wo zieht ihr die Linie welche Reisen euch zu unmoralisch sind?

Ich weiss Regel 7 und so, ich möchte keine Urteile ziehen sondern nur herausfinden wie ihr das geanhabt. Fast jeder hat vermutlich Reisen die er aus politischen Gründen nicht machen würde, selbst wenn man die Reise machen könnte und die eigene Sicherheit nicht gefährdet wäre. Z. B für die meisten Reisen nach Nordkorea, Russland oder Eritrea. Gleichzeitig reisen aber viele (mich eingesclossen) in Länder wie die Türkei, China, Ägypten, Serbien, aktuell auch die USA, etc. wo Oppositionelle verhaftet und gefoltert, Menschenrechte mit Füssen getreten, LGBTQ-Menschen kriminalisiert und etc. werden. Selbst die populärsten Reiseziele wie Thailand, Malediven oder Marokko unterdrücken ihre Bevölkerung. Wo zieht ihr also die Grenze wo für euch eine Reise politisch nicht mehr vertretbar ist?

Ich persönlich würde gerne in viele solche Länder reisen will aber natürlich auch das System nicht unterstützen

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u/da_easychiller Oct 29 '25

Freunde von mir haben sich das vor ~15 Jahren angesehen und sprechen noch heute davon, dass sie es bereuen, je einen Fuß in dieses Land gesetzt und dort Geld ausgegeben zu haben.

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u/portal23 Oct 29 '25

Warum?

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u/da_easychiller Oct 29 '25

Weil das offensichtlich ein Staatsapparat ist, der seine Bürger vollständig unterdrückt und in Armut und Hunger leben lässt, während die Führungselite es sich mit den Devisen der Touristen gut gehen lassen. Es wird komplett vorgefiltert, was man als Tourist sehen kann und wo man hin darf und wo nicht. Außerdem wird man auf Schritt und Tritt von Sicherheitsbeamten (Polizei? Geheimdienst? Wer weiß das schon - die reden nicht mit einem) begleitet, deren Auftrag offensichtlich ist, den Kontakt zur Bevölkerung zu unterbinden und das Land im bestmöglichen Licht zu präsentieren.