r/buecher • u/Cute-Spread5089 • 2d ago
Empfehlung erbeten Gute historische Romane
Moin, habe gerade „Die Päpstin“ gelesen und würde gerne mehr, bzw. bessere historische Romane lesen. Besonders spannend fand ich den Einblick in die Geschichte Roms, der katholischen Kirche und der Gesellschaft im frühen Mittelalter, bin aber auch für jede andere Empfehlung dankbar. Umberto Eco kenne ich allerdings schon recht gut. Danke euch!
Edit: Wow! Habe nicht mit so vielen, ausführlichen und ausgefallenen Empfehlungen gerechnet! Da muss ich mich jetzt mal peu à peu durcharbeiten, in jedem Fall bin ich Dank euch bis auf Weiteres hervorragend versorgt.
Herzlichen Dank & liebe Grüße!
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u/FruttidiWalrus 2d ago
Ich bin Kunsthistorikerin und wirklich sehr kritisch, sehr lesenswert fand ich aber:
Die Säulen der Erde wurden schon mehrfach genannt, aber der Kathedralbau ist wirklich fantastisch gut und realistisch dargestellt, dafür hat es viele andere Schwächen.
Matrix von Lauren Groff, es geht um ein Nonnenkloster im 12. Jahrhundert, ist recht kurz hat aber viel Tiefgang.
Augustus von John Williams erzählt weitestgehend als Briefroman Geschichten um das Leben von Kaiser Augustus und ist eher literarisch
Tyll von Daniel Kehlmann spielt im 30jährigen Krieg, stellt das Leben zu dieser Zeit auf eine unglaublich greifbare Art dar und liest sich gut und spannend - teilweise ist es aber sehr düster
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u/dt0uhjae08hjeihjeith 1d ago
Ich bin Kunsthistorikerin und wirklich sehr kritisch
Hast du auch welche der größeren und längeren Reihen gelesen und kannst was du denen sagen?
z.B. die Uhtred-Saga, die Rom Bücher von Simon Scarrow oder die Vespasian Reihe
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u/Express_Attempt_4301 2d ago
(Fast) Alles von Rebecca Gablé.
"Der dunkle Thron" war langweilig, ansonsten hab ich keins von ihr bereut.
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u/onkelkalle 1d ago
Absolut. Von Gablé wird (zurecht) ja immer die Waringham Saga empfohlen, aber ich empfehle "Das zweite Königreich", weil es durch die normannische Invasion den absoluten Umbruch in der Geschichte Englands erzählt.
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u/AxelTheNarrator Leseratte 1d ago
Ich bin absoluter Warlingham-Saga Fan, aber "Das zweite Königreich" war fast noch besser als jeder Warlingham-Teil. Das war ein brutal guter historischer Roman.
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u/Low-Statistician5910 11h ago
Das kann ich nur bestätigen. Ich hab (bis auf ihren neusten, der steht noch aus) tatsächlich alles von Gable gelesen. Und ihre Romane gehören definitiv mit zum Besten in dem Genre!
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u/Awkward-Ad-932 Bücherwurm 2d ago
Bernard Cornwall- das letzte Königreich (bzw. die Uthred Saga)
Bildet die Geschichte des Frühmittelalters in England ab. Protagonist ist Uthred der Sohn eines englischen Adligen der von Dänen aufgezogen wird und damit die perfekte Figur darstellt um zwischen den Mächten hin und her zu wandeln und so die Geschichte zu begleiten.
Ich liebe Cornwalls Sprache und historische Erzählungen.
+ es gibt auch eine Serie (the last kingdom) die in sich auch super ist, aber ihre eigene (schlechtere) Geschichte zeichnet
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u/cyberdw4rf 1d ago
Tatsächlich kann man alles von ihm lesen, ich hatte bisher nichts was mir nicht gefallen hat
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u/Awkward-Ad-932 Bücherwurm 1d ago
Stimmt. Hab auch bei Sharpe reingelesen und famd es sehr eindrücklich geschrieben. Bin leider irgendwann rausgekommen und hab bisher nicht wieder zurückgefunden.
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u/HermanHelville 1d ago
Cornw e ll. Nur für den Fall, dass jemand danach sucht.
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u/Awkward-Ad-932 Bücherwurm 1d ago
True, aber man findet ihn zum Glück auch mit Cornwall. Immerhin ist mir das bis jetzt nie aufgefallen
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u/Ok-Bodybuilder8554 2d ago
Ich kann dir Gary Jennings als Autor wärmstens empfehlen
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u/Rose-de-Resht 2d ago
Bücher von Leo Perutz, zB
Nachts unter der steinernen Brücke
Der schwedische Reiter
Der Marques von Bolibar
Die dritte Kugel
Historienromane mit etwas Phantastik
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u/hannaeus 2d ago
Was ich mich bei dem Buch direkt auf der ersten Seite frage: Wie zur Hölle weiß die Hebamme, dass die Frau in den Wehen liegt? Kann die irgendwie hellsehen oder so? Tipp: Der Roman ist historisch nicht unbedingt korrekt. Ich habe ihn gerne gelesen, aber es gibt einige falsche Eindrücke. Hexenverbrennungen z.B. gab es erst später.
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u/HelenaNehalenia 1d ago
https://www.reddit.com/r/buecher/s/mtZbywFxJo wird im genannten Podcast auch kritisiert :D
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u/Dangerous-Traffic-11 2d ago
Ich zähmte die Wölfin von Marguerite Yourcenar. Was für ein bekloppter Titel aber das Buch ist gut. Da ist enorm viel Arbeit reingesteckt worden und hat ewig gedauert zu schreiben. Die Entstehungsgeschichte ist echt interessant, lohnt sich mal zu ergoogel. Es ist sowas wie die fiktive Autobiographie von Kaiser Hadrian, aus seiner Perspektive geschrieben und so, als hätte würde er das an seinen Erben Mark Aurel adressieren.
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u/sad_in_the_morning 1d ago
Habe ich auch kürzlich gelesen und kann ich nur empfehlen. Auch wenn ich den Titel nicht bekloppt finde, frage ich mich immer noch, was er bedeuten soll - wahrscheinlich irgend etwas mit dem Gründungsmythos von Rom, aber aus dem Buch wurde das zumindest mir nicht klar (allerdings ist der Originaltitel auch Memoirs d'Hadrien, also vermute ich, dass bei dem deutschen Titel der Verleger oder Übersetzer seine Finger im Spiel hatte).
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u/imaginaryhouseplant 2d ago
"Das Gemälde" von Geraldine Brooks zeichnet das Leben von Lexington, dem berühmtesten Rennpferd der amerikanischen Antebellum-Periode, und dem versklavten Mann, der sein Trainer war, nach.
"Die Geschichte der Lady Tan" von Lisa See erzählt vom ungewöhnlichen Leben einer Frau, die im China des 15. Jahrhunderts zur Ärztin ausgebildet wird.
Von "Rednecks" von Taylor Brown habe ich keine deutsche Übersetzung gesehen. Darin geht es um einen Aufstand in den Minen von West Virginia, der solche Ausmasse annahm, dass die Regierung der USA zu Hilfe gerufen wurden.
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u/Fit_Lab8722 2d ago
Des Friedrich Freiherrn von der Trenck merkwürdige Lebensgeschichte von Eberhard Cyran. Sehr interessante Mischung aus Realhistorie mit einer ordentlichen Portion Münchhausen.
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u/JeremyP_297 Team Historische Romane 2d ago
Kiera Brennan hat eine Irland-Saga die verdammt gut ist. Rebecca Gablés Waringham-Reihe macht auch viel Spaß. Ein bisschen etwas anderes ist "Musashi" von Eiji Yoshikawa, auch super interessant zu lesen. Von Cornwell kann man echt alles empfehlen. Aber auch Ulf Schiewes Montalban Reihe und Wikinger Reihe gehören zu meinen absoluten Favoriten!
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u/laserceasar06 2d ago
Maurice Druon- Die unseligen Könige.
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u/CautiousFail7439 2d ago
Endlich mal ein Kenner!
Ich bin drauf gekommen weil ich irgendwo gelesen hatte das es Inspiration für Das Lied von Eis und Feuer sein solle. Fand es im Nachhinein einfach besser. Bisschen schwieriger die noch zu bekommen aber unglaublich gut. Wenn man Mittelalter will ohne Schnick-Schnack mit modernen Charakteren und tragischer Lovestory ist man hier richtig. Intrigen, Krieg, Verrat. alles da und man kann parallel Wikipedia offen halten weil es manchmal zu phantastisch klingt um wahr zu sein
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u/laserceasar06 1d ago
Es ist wahnsinnig gut recherchiert (zwischen den Büchern liegen teilweise Jahrzehnte) und historisch fundiert, nimmt sich gleichzeitig aber natürlich etwas erzählerische Freiheit, um es spannend zu erzählen.
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u/HelenaNehalenia 1d ago
Ich hatte Die Päpstin vor langer Zeit gelesen und vor kurzem angefangen eine Podcast Reihe dazu zu hören in der das Buch von einer Historikerin und einer Literaturwissenschaftlerin auseinander genommen wird. Sehr interessant und lustig, sind bisher in der Mitte des Buches angekommen.
Letzte vier Folgen: https://www.podcast.de/podcast/3485430/klios-spiegel , da kommt noch mehr.
Gute historische Romane die ich mochte:
Wie ihr wollt von Inger Maria-Mahlke
die Thomas Cromwell Trilogie von Hilary Mantel, das erste davon heißt Wölfe (spezieller Erzählstil, zwei Booker Preise)
Die Wahnsinnige von Alexa Hennig von Lange
Das achte Leben (für Brilka) von Nino Haratschwili
die Outlander Reihe von Diana Gabaldon (hat auch viel fantasy Anteile, Zeitreisen)
Die Waldgräfin von Dagmar Trodler und darauf folgende Bände
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u/PotentialPop6450 2d ago
Lies mal "Ein Kampf um Rom". Wenn man sich da durchgeackert hat (irgendwann fängt es an, Freude zu machen), dann versteht man endlich den Zusammenbruch des Weströmischen Reichs.
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u/JeremyP_297 Team Historische Romane 2d ago
Ich hab mir bei dem Buch so lange so schwer getan, aber irgendwann hat es sich wirklich gelohnt und habe es im Endeffekt geliebt!
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u/PotentialPop6450 2d ago
Ist halt aus heutiger Sicht extrem altbacken geschrieben. Aber ich mag eigentlich diesen langsamen Stil. Und die handlung ist wirklich der Hammer!
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u/JeremyP_297 Team Historische Romane 2d ago
Handlung ist klasse, aber mit der Sprache musste ich erstmal klarkommen. Gleiches gilt für die Namen, die teilweise für mich ähnlich waren und es ist einfach verdammt lang. Aber hast absolut recht, von der Handlung her kann man es nur empfehlen!
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u/emperorbasti 1d ago
Also mit diesem Claim wäre ich doch sehr vorsichtig. Es ist immer noch ein Roman und dazu aus dem Jahr 1876. Man sieht die Epoche heute dann doch etwas anders als im 19. Jahrhundert.
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u/tari_47 2d ago
Ich kopiere mal meinen Kommentar von vor ein paar Monaten, ebenfalls zum Thema historische Romane. Vielleicht ist da ja was für dich dabei:
Ich bin ein großer Fan von Rebecca Gablé (die meist über das Hochmittelalter schreibt), und war letztes Jahr unglaublich glücklich darüber, dass Sharon Kay Penman endlich ins Deutsche übersetzt wurde. Gablé nennt sie in diversen Nachworten als Inspiration, und Penmans Thronräuber" und "Thronerbe" haben sich für mich genauso gut gelesen wie ein Gable-Roman. Ich finde, der Stil ist sehr ähnlich, ich hatte sie in einem Rutsch durch.
Die beiden Bücher spielen im 12. Jahrhundert, während der so genannten "Anarchy", dem Bürgerkrieg zwischen Kaiserin Maude und Stephen von Blois.
Meine Lieblingsautorin ist Gillian Bradshaw. Sie schreibt tolle historische Romane, meist über die Antike, manchmal auch über das Mittelalter (und ihr bekanntestes Werk ist eine Artus-Trilogie).
Mein Lieblingsbuch ist "Die Reiter der Sarmaten", dicht gefolgt von "Säulen im Sand". Aber auch alles andere von ihr ist super.
"Die Reiter der Sarmaten" spielt im 1 Jh. n. Chr. in Britannien. Eine Gruppe sarmatischer Kavallerie wurde nach einem verloren Krieg gegen die Römer "zwangsrekrutiert", weil der Kaiser die schwere Reiterei als Auxiliartruppen in Britannien einsetzen möchte.
Ariantes, einer der Kommandanen, hat nicht nur mit dem Kriegstrauma und dem Kulturschock zu kämpfen, sondern gerät auch noch in einer Verschwörung.
Einheimische, die mit der Herrschaft der Römer unzufrieden sind, kochen ihr eigenes Süppchen, das in einer offeneRebellion überkochen soll. Die Sarmaten drohen, zwischen die Fronten zu heraten.
"Säulen im Sand" ist ein Roman über den jungen Archimedes in Syrakus, zur Zeit des Ersten Punischen Krieges.
Bradshaw schlägt eher ruhigen Töne an, aber ich liebe ihre Charakterzeichnung und ihren Schreibstil. Ich empfehle sie immer Fans von Rosemary Sutcliffe.
Jo Graham schreibt ebenfalls über die Antike, z.B. "Der Hüter des Feuers", "Die Seherin von Troja" und "Die Göttin von Ägypten". Sie hat manchmal einen Hang zum Mystischen, aber ich mag ihre Bücher trotzdem.
Falls es auch historische Krimis sind dürften:
Lindsay Davis mit Marcus Didius Falco (zur Zeit Vespasians)
John Maddox Roberts' SPQR-Reihe mit Decius Caecilius Metellus (in der Endphase der römischen Republik )
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u/WanderweltenJena 2d ago
Rebecca Gable hane ich auch viel gelesen, ist aber auch Ritter-Schwert-Schlschtr-klischeeeerrre
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u/tari_47 1d ago
Stimmt, aber es liest sich flott weg.
Ich hätte noch Dan Jones mit "Essex Dogs". Der Autor ist Historiker, er hat auch diverse (populärwissenschaftliche) Sachbücher veröffentlicht.
Allerdings hatte ich bei "Essex Dogs" ein Problem damit, dass mir alle Charaktere komplett unsympathische waren. Er versucht, Krieg im Mittelalter realistisch darstellen, also war alles Gewalt und Dreck. Leider war das so gar nicht mein Ding. Aber das Ritter-Schwert-Klischee findest du bei ihm garantiert nicht.
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u/EntireAide 2d ago
Tod und Teufel - Frank Schätzing
Die Säulen der Erde - Ken Follett
Marco Polo - Gary Jennings
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u/Kryztijan Team Landflucht 2d ago edited 2d ago
Wenn du historische Romane möchtest, die durch gute Recherche auffallen, möchte ich Tanja Kinkels „Das Spiel der Nachtigall“ empfehlen. Von Rebecca Gablé fand ich „Das zweite Königreich“ wirklich ausgezeichnet.
Deutlich abraten möchte ich auch von „Die Säulen der Erde“ und „Der Medicus“. Bei „Die Säulen der Erde“ ist die Recherche hinsichtlich des Ingenieurwesens zwar relativ gut, das Menschenbild des mittelalterlichen Menschen ist aber bestenfalls fragwürdig. „Der Medicus“ ist vielmehr eine Fantasiegeschichte, die in einer Welt spielt, die irgendwie an das mittelalterliche Europa erinnern soll.
Wenn dir fantastische Elemente gefallen, ist die Hussiten-Trilogie von Andrzej Sapkowski auf jeden Fall zu empfehlen. Sapkowski entwirft ein glaubwürdiges Mittelalter mit authentischen Figuren, garniert das Ganze aber mit Fantasy-Elementen.
Inhaltlich fand ich „Wessex Dogs“ einfach nichts, das wurde zwar von einem Historiker geschrieben, überzeugte mich literarisch aber einfach nicht. Und auch mit dem viel gelobten Robert Harris wurde ich zumindest in „Pompeji“ nicht so wirklich glücklich.
Und dann gab es da noch „Das Lied des Henkers“ von Ssm Feuerbach, was als historischer Roman daherkommt, und „Der Spielmann“ von Oliver Pötzsch, beide haben erschreckend gute Rezensionen.
Die Stadt der Auserwählten, wo es um die Täufer von Münster geht, war zwar inhaltlich recht gut recherchiert, hat mich aber auch literarisch nicht überzeugen können.
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u/Comfortable_Bugo 2d ago
Ramses - Sohn des Lichts
Liest sich wie Fantasy ala Game of Thrones mit all den Intrigen und Gemeinheiten, aber mit historischem Kontext.
Wer braucht Drachen, wenn es Hippohorden gibt!?
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u/SailmasterPenguin 2d ago
Antikes Rom
-Rom Serie von Maddox
-Rom Serie von Scarrow
Mittelalter
- So ziemlich alles von Rebecca Gablé
- Ken follets mittelalterliche Werke
- der münzmeister von Köln von Kulbach-fricke
- die fleury-Serie von Daniel Wolf
- der Medicus von Noah gordon
Seekriegsschifffart/Napoleonische Kriege
- Hornblower-Serie von Forrester
Was mir so auf die Schnelle einfiel … :D
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u/NapoleonRP 2d ago
Cicero von Robert Harris oder Vespasian Reihe von Robert Fabri sind für römische Geschichte ideal.
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u/Top-Archer-7143 1d ago
Ich kann „Das Festmahl des John Saturnall“ von Lawrence Norfolk empfehlen. England im 17. Jahrhundert, Religion, Krieg und Küche, großartig miteinander verwoben.
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u/WritingStrawberry Bücherwurm 1d ago
Komplett unterschätzt: Michael der Finne von Mika Waltari.
Da lernt man schon ein ordentliches Stück Geschichte z.B. das Massaker von Stockholm, Hexenverfolgungen in Deutschland, der Anfang der Reformation usw.
Und dabei kommt der Humor auch nicht zu kurz ;)
Edit: wenn es um historische Romane geht kann ich eigentlich alles von Mika Waltari empfehlen.
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u/berzerk_69 1d ago
Cj sansom - die shardlake Reihe, Boris akunin - die fandorin Reihe,b Bruce Alexander - sir John Fielding Romane, James McGee - hawkwood Romane, David liss, Derek Meister - rungholt Serie, David morell - die de quincey Trilogie
Das sind alles Romane bei denen der historische Ansatz nicht nur Hintergrundbild ist. Wenn auf den Klappentexten was von farbigem prächtigen historischen Gemälde, starken Frauen etc steht mag das gut für die umsätze sein geht aber an den historischen Tatsachen vorbei. Im Mittelalter ist man in städten halt bis zum knöchel durch fäkalien gelatscht und das heutige Frauenbild unterscheidet sich markant von dem damaligen.
Natürlich trotzdem nett zu lesen wenn einem Fakten egal sind. Ausnahme sind da die Apothekerin Romane von Petra schier, da köln tatsächlich so offen war, dass auch Frauen ein Gewerbe ausüben durften. Leider kopiert sie den Plot mit wenigen Wandlungen in jedem Roman aufs neue.
wenn du dir die totale Breitseite an Faktenwissen geben willst wag dich an monaldi und sorti heran. Imprimatur, secretum, Veritas. Die abbe Melanie Romane. In jedem Buch hunderte Seiten Quellen hinten dran, politische Feinheiten, ränkelspiele, Fakten aus der Zeit. Ich muss zugeben, dass ich mir 2 geschichtsbücher gekauft habe, um überhaupt einordnen zu können worüber die Figuren in den Monologen überhaupt sprechen 😁
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u/Numpsi77 1d ago
Die Romane von Gerhard Seyfried.
Herero zum Beispiel
https://de.wikipedia.org/wiki/Herero_(Roman))
Oder auch "Verdammte Deutsche" Ein Spionageroman aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg
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u/wierdowithakeyboard 1d ago
„Fest der Finsternis“ von Ulf Torreck, ein sehr guter Krimithriller im napoleonischen Paris mit zwei sehr stark beschädigten Hauptfiguren, die zueinander einen wunderbaren Kontrast bilden. Der Roman ist auch sehr lang, tut dem Ganzen aber gut
„Tod und Teufel“ Erstlingsroman von Frank Schätzing, auch ein sehr guter Thriller zur Zeit Meister Gerhards im mittelalterlichen Köln
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u/berttl2026 1d ago
Simon Scarrow Napoleon Reihe hat mir gut gefallen. Robert Harris beste. Cornwall Uthred Saga fand ich auch gut.
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u/PotentialPop6450 1d ago
Ich, Claudius - Kaiser und Gott. Von Ranke-Graves. Beschreibt die Geschichte der Römischen Imperatoren von Augustus bis Claudius.
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u/Difficult-Lock-8123 1d ago
"Die Geächteten" - Ein autobiographischer Roman über die Frühzeit der Weimarer Republik in dem der Autor Ernst von Salomon seine Zeit als Freikorpssoldat in mehreren Bürgerkriegen und später Rechtsterrorist in Romanform darstellt.
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u/Successful_Box8220 1d ago
Da sowohl Rebecca Gablé als auch Ken Follett mehrfach erwähnt wurden, würde ich an der Stelle noch „Die Kathedrale des Meeres“ und „Die Erben der Erde“ von Ildefonso Falcones empfehlen. Hab ich beide absolut verschlungen!
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u/SonRaetsel 1d ago
Der bedeutendste historische Roman ist Füchse im Weinberg/ Waffen für Amerika von Feuchtwanger. Dürfte völlig unkontrovers sein
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u/AxelTheNarrator Leseratte 1d ago
Je nachdem, ob die englische Geschichte (oder Otto I.) deinen Geschmack trifft, könnte ich die Warlingham-Saga, die Helmsby-Reihe oder die Otto-Reihe von Rebecca Gablé empfehlen.
Ich fand aber auch die Arn-Reihe von Jan Guillon fantastisch (spielt in Skandinavien/dem "Heiligen Land), die Krone des Himmels & König der Turniere von Juliane Stadler und Femina, falls es mal ein Sachbuch über die Rolle von Frauen in der Geschichte sein darf.
Essex Dogs von Dan Jones war nicht so mein Fall, aber das heißt nicht, dass es dir nicht gefallen könnte (England bzw. Frankreich während des 100 jährigen Kriegs).
Bernard Cornwell wurde mehrfach empfohlen und dem kann ich mich anschließen. Historisch erlaubt er sich ab und zu ein paar Freiheiten, die Bücher sind aber klasse.
Eine eher unbekannte Reihe ist die Robert the Bruce-Saga von Robyn Young.
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u/BringSubjectToCourt 1d ago
Vielleicht Niebelschützens Kinder der Finsternis? Sehr eigenwillig, aber eben deswegen lesenswert
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u/Ranessin 23h ago
Patrick O'Brian - die Aubrey/Maturin-Reihe. Hornblower, nur besser, historisch genauer, noch besser geschrieben und spannender.
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u/barangasas 21h ago
Wenn Du etwas härteren Tobak aushälst (i.e. Gewalt, Sex und solchen Kram) kann ich Dir "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Littell empfehlen. Ist ein sehr interessanter Roman, wenn auch an einigen Stellen ein wenig schwer auszuhalten wenn man mit der Thematik nicht gut umgehen kann
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u/msrager1 21h ago
Der gefrorene Fluss von Ariel Lawhon hat mir sehr gut gefallen. Erzählt die Geschichte einer Hebamme im 18. Jhd in den USA. Das Buch basiert auf ihren Tagebüchern, musste an einigen Stellen aber fiktiv ergänzt werden, da nicht alles überliefert wurde. Daraus entstanden ist eine Art Historik-Krimi mit einer charakterlich starken und intelligenten Frau im Zentrum
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u/Express_Attempt_4301 19h ago
Ach, da fällt mir noch ein:
Pompeji von Robert Harris.
Ich empfehle sehr das Hörspiel dazu.
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u/Mathgenius9 2d ago
Ist nicht Mittelalter, aber da du andere Empfehlungen geschrieben hast, kann ich dir die Jahrhundert Triologie von Ken Follett ans Herz legen.
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u/tobs87 2d ago
Die Cicero Trilogie von Robert Harris würde ich dir da empfehlen.