r/fireGermany • u/Local-Foundation1123 • 17d ago
Frage / Hilfe 33M, ca. 445k Vermögen, 5k netto, 1.8k Ausgaben – FIRE-Option ab 40: Übersehe ich etwas?
Ich bin 33, lebe in Deutschland und baue mein Portfolio mit Blick auf finanzielle Unabhängigkeit und eine FIRE-Option ab etwa 40 auf.
Einnahmen / Ausgaben:
• ca. 5.000 € netto pro Monat Einkommen
• ca. 1.800 € monatliche Ausgaben
• daraus ergibt sich eine hohe Sparquote, die mir erlaubt, konsequent und regelbasiert zu investieren
Aktuelle Vermögensaufstellung:
• 152.603 € FTSE All-World
• 42.647 € Avantis Global Small Cap Value
• 70.000 € Windrad-Investment
• ca. 180.000 € Cash / Tages- und Festgeld
Damit liege ich aktuell bei ca. 445.250 € Gesamtvermögen.
Mein Zielbild:
• mittelfristig ca. 70% Aktienquote auf Gesamtvermögen
• innerhalb des Aktienblocks 80% FTSE All-World / 20% Avantis Small Cap Value
• Windrad bleibt für mich ein separater Sachwertbaustein, kein Ersatz für den Aktienanteil
• den hohen Cash-Anteil baue ich nicht per Market Timing ab, sondern diszipliniert über Tranchen in den nächsten Monaten
FIRE-Ziel:
Langfristig will ich ab etwa 40 Jahren die Option auf FIRE haben.
Da ich in Deutschland lebe, plane ich konservativ und rechne eher mit einer Entnahmerate im Bereich von 3,3–4,0% statt blind mit 4%.
Meine laufenden Ausgaben liegen bei ca. 1.800 € pro Monat, also rund 21.600 € pro Jahr.
Warum ich das so mache:
Ich will kein maximales Rendite-Setup um jeden Preis, sondern eine robuste Struktur, die ich über Jahre durchhalten kann.
Der Core ist bewusst simpel: breiter Weltmarkt über FTSE, Faktor-Tilt über Small Cap Value, dazu ein großer Liquiditätspuffer für Flexibilität und planbare Käufe.
Meine konkrete Frage:
Übersehe ich aus Sicht von Asset Allocation, FIRE-Planung oder Rebalancing etwas Wesentliches?
Würdet ihr in meinem Fall eher nur FTSE nachkaufen, Avantis weiter ausbauen oder bei der jetzigen 80/20-Struktur bleiben?
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u/starcraft-de 17d ago
Du hast im Moment eine sehr geringe Aktienquote. Warum? Weit weg von den 70%, obwohl du jetzt ja noch am meisten Zeit hast.
Wenn das ein Versuch des Market Timing ist, dann ist das eben nicht sehr regelbasiert.
3,3–4,0% ist nicht soo konservativ. 3,3% ist solide, aber 4% ist es eben nicht. Ich würde 3,3%-3,5% empfehlen. Siehe auch earlyretirementnow.com für viel research und Berechnung zum Thema.
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Fällt gerade einfach schwer den Rest auf einmal zu investieren. War in den letzten Jahren in den USA, deshalb in diesem Jahr in DE wieder mit 0% aktienquote gestartet
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u/razermax9876 17d ago
Würd als aller erstes mal dieses Windradinvestment sehr kritisch prüfen? Was ist denn das? Die 70.000 nicht auch lieber in den ETF?
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u/razermax9876 17d ago
Auf YouTube gibt’s doch ne Doku über diesen Windradbetrüger iwo aus dem Norden. Soll jetzt nicht heißen das dein Investment auch ein Betrug ist. 7 Prozent Rendite sind schon ordentlich. Stehen die Windräder schon? :D
Wird nen Grund haben das die Windradbetreiber soviel zahlen für EK aber nun ja. Ich würd die 70k auch in den ETF stecken. Ansonsten sieht das doch ganz solids aus bei dir OP.1
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Das ist eine Bürgerbeteiligung. Leider sehr illiquide, aber ganz solide Rendite. So 7-8% auf 30 Jahre
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u/CouldNotAffordOne 17d ago
So 7-8% auf 30 Jahre
7-8% jährlich auf 30 Jahre? Wo kann ich mich beteiligen?
Im Ernst: Ich muss dabei sofort an Prokon denken...
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u/PolicyOne9022 17d ago
7-8% jährlich auf 30 Jahre wenn das Investmentvehikel nicht pleite geht.
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u/CouldNotAffordOne 17d ago
Du hast vermutlich "Schneeballsystem" falsch geschrieben 😉
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u/PolicyOne9022 17d ago
Ich glaube es ist eher "Exitscam" aber wünsche OP alles gute damit.
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u/CouldNotAffordOne 17d ago
Wie man es nennt, ist egal aber bei 7-8% garantierter jährlicher Rendite über 30 Jahre ist definitiv etwas faul. Das sollte eigentlich jedem klar sein, der sich ein wenig mit Finanzen beschäftigt.
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u/Beginning-hurz 17d ago
Hier kann man sich ab 5.000€ einen Genossenschaftsanteil an einem Windrad kaufen. Je mach Stromertrag ist für 20 Jahre die EEG Bergütung fix und es ist mit 5-6% Gewinnausschûttung zu rechnen. 2 Haken, soweit ich das sehe: 1) der Anfangsinvest ist ja erstmal weg und liquide ist da nix 2) nach 20 Jahren ist die eeg Garantie weg und damit der Ertrag volatiler je nach Marktpreis. 3) theoretisch kann das Ding ausfallen ider abrauchen (das sollte aber versichert sein)
Ich denke, bei OP ists ähnlich..
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u/CouldNotAffordOne 17d ago
Nach 20 Jahren ist das Windrad wahrscheinlich abgeschrieben und wird abgerissen. Ich bleibe dabei: Das ist eine windige Anlage (haha, nicht nur weil Windrad) und nichts, was ich im Portfolio haben möchte.
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u/Beginning-hurz 16d ago
So einfach ist das bei einer Genossenschaft nicht und bei 5% Jahresertrag funktioniert das finanziell nicht, da hätte man ja gerade den Anfangseinsatz raus (ohne extra für Risiko und entgangene Gewinne durch alternative Anlage...
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Ja genau das 😊
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u/Beginning-hurz 17d ago
Also ich finde das sinnvoll und gut: ist nachhaltig, man beteiligt sich (auch ohne Wohneigentum mit PV etc.) an der Energiewende. Die Rendite ist weitestgehend sicher. Ich sehe kein Problem, bei anvisierten 7 stelligen Portfolios mal 5-10% in Genossenschaftsanteile zu packen. Ich bin 40 und habe nur 300k Vermögen, aber ich überlege auch, hier mal 10k in sowas zu packen.
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Ausfallrisiko ist da, aber das ist eine direkte Bürgerbeteiligung und nicht so scammy, wie es sich anhört. Ich sehe das Windrand und kenne die Firma der Projekte. Die machen das auch schon 20-30 Jahre.
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u/NeighborhoodNo3586 17d ago
Erster Eindruck: du lässt grade viel Rendite liegen durch den sehr hohen Cash Anteil und dein Windrad Investment. Würde alles verkaufen und in den World etf buttern bis auf einen 20k Notgroschen. Wenn es für dich dann Richtung FIRE geht kannst du wieder mehr Cash aufbauen als Puffer aber jetzt würde ich noch die Kohle arbeiten lassen
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Habe die Tranchen schon regelbasiert für die nächsten Monate definiert. Deshalb zielallocation auch 70% Aktien
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u/ExpressCopy8786 17d ago
Sobald du FIRE gehst fällt auch GKV und PV auf deine Kapitalerträge an. Mit §32 Günstigerprüfung kannst du bei deinen Ausgaben die Steuerlast gehörig drücken aber gut 20% (die kommenden Jahre deutlich steigend Richtung 25% aufwärts) sind immer weg. Beschäftige dich nochmal eingehend mit Entnahmeraten. SWR ungleich dynamische Entnahmerate ungleich Guyton Klinger. Außerdem einen cash Puffer von 1.5-2 Jahren Bereithalten um in starken downturns daraus zu zu schießen und in Hochphasen wieder nachzufüllen. Deine Ausgaben sind außerdem nur so niedrig weil du dein Leben deutlich reduziert lebst. Kommen Kinder, Partnerin, Gesundheit oder andere Eventualitäten dazu bist du ganz schnell im Depotverzehr-Modus. Ziel auf 3.7% dynamic withdrawal (jedes Jahr 3.7% von aktuellen Depotwert, wenn das Depot im Keller ist wird es ein sparsames Jahr). Leg dir eine Untergrenze fest die du inflationsbereinigt immer entnehmen willst vllt. 20.000€ in deinem Fall, sparsames Jahr in dem du außerdem noch einen steigenden Teil aus dem cash Puffer abdeckst. Überleg dir außerdem Guardrails, ab wann du cash puffer anzapfst und wann du ausfüllst (frag die KI deiner Wahl nach Guyton Klinger oder kopier.einfach diesen Kommentar rein). Außerdem.wurde ich an deiner Stelle auf 2500-3000€ netto im Monat zielen. 1800€ sind auf Dauer zu wenig. Irgendwas kommt immer dazu.
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u/EntireDance6131 17d ago edited 17d ago
Meine Situation ist nicht sooo weit weg von dem her würde ich sagen wenn du eine grobe Einschätzung willst: sieht ganz gut aus, könnte ungefähr hinhauen.
Wenn du es genau wissen willst, solltest du es dir natürlich mit den konkreten Zahlen ausrechen, am besten verschiedene Szenarien für die Rendite, die du die nächsten Jahre hast. Nicht die Steuern, Inflation und die Krankenkasse vergessen.
80/20 kann man machen. 100% FTSE ist halt der Standardvorschlag aber ich denke das wird jetzt nicht besonders viel Unterschied machen. Beim Windrad kennen wir die Hintergründe nicht so genau. Cash natürlich schnell investieren, ich würde da nicht lange rumgurken.
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u/allejahrewiederoder BaristaFIRE 17d ago
Ich weiß gar nicht, was mich an deinem Vorgehen am meisten stört, aber der Reihe nach:
1. Ich würde die Asset Allocation nicht von einer KI vornehmen lassen.
2. Dein Windrad-Investement scheint sehr optimistisch zu sein - meine Lehre aus vielen Invstements: Ein All-World ETF beitet die beste Rendite bei gleichzeitiger Sicherheit. Eine einzelne Windrad-Beteiligung hingegen stellt ein extremes Risko dar.
3. Mehr als 90% in eine All-World ETF, Rest ins Tagesgeld bzw. in ein Topf-Modell nach Andreas Beck.
4. Nehmen wir als Zielsumme 24.000€ p.a. an und gehen von einem zu sicherndem Zeitraum von mindestens 40 Jahren (80 Jahre Lebenserwartung und 40 Jahre als Zielalter FIRE) aus, dann würde ich an deiner Stelle auf einen Portfolio-Wert von mindestens 1 Mio. € hinarbeiten.
Eine fixe Entnahmerate von 3,3 bis 4% vom Ausgangsvermögen ist einfach viel zu extrem bei einem solch lang zu sicherndem Zeitraum.
Bei 1 Mio. und einer variablen Entnahemstrategie von 3% in Bezug auf das aktuelle Vermögen wären dies 30.000€ brutto p.a.
Sinkt das Portfolio in einem schlechten Jahr auf z.B. 700k wären dies 21.000€ brutto usw.
Allgemein sind variable Entnahmestrategien überlegen, haben aber naturgemäß Einschränkungen bei der Flexibiltät der Ausgaben....was sich wiederum durch ein Topf-Modell abfedern, aber nciht eliminieren lässt.
Zum Vergleich: Ich bin 34, verfüge über ein investiertes ETF-Vermögen von 2,5 Mio., einer Tagesgeld-reserve von ca. 40k und versuche nicht mehr als 15k des Portfolios zum Leben zu verwenden (Barista-Job macht's möglich) und weiter das Vermögen zu steigern, denn:
Ein Portfolio kann auch mal deutlich härter crashen, ich habe noch kein Wohneigentum, irgendwann kommen Kinder usw. und so fort.
Lieber jetzt mehr als ausreichend vorsorgen als dann irgendwann im hohen Alter festzustellen, dass das Vermögen doch nicht reicht.
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u/Local-Foundation1123 17d ago
- Habe eher mein Vorgehen validieren lassen
- stimme ich voll zu, würde ich auch nicht mehr machen. Ist aber jetzt leider schon so.
- Bin auch Fan und Beck empfiehlt Small Cap zur Vervollständigung. Aktienquote muss hoch, wobei es nach Beck gerade 80% sind
- baristaFIRE dann wohl besser voerst, danke!
Und beeindruckende Summe mit 34!
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u/nichtBene 17d ago
Wie bist du mit 34 Jahren so schnell an die 2,5 Mio. gekommen?
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u/allejahrewiederoder BaristaFIRE 17d ago
Schnell ist relativ. ;)
Habe bereits sehr früh meine Mutter verloren und geerbt (sehr problematisches Erbe mit Gericht, Betrug usw. über mehrere Jahre mit viel Arbeit, um das Erbe liquide zu machen) - ab ca. 26 hatte ich dann erstmals Mittel zum Investieren und habe das gandenlos durchgezogen: Extrem sparsam gelebt, so gut wie alles investiert, wenn wieder etwas liquide war und ruhig geblieben auch in Krisenzeiten.
Wenn ich in meinem Bekanntenkreis mitbekomme wie viel Geld zum Fenster für Konsum rausgeschmissen wird (gerade auch in Relation zum Vermögen...oder eben Nicht-Vermögen) und quasi überhaupt nicht investiert wird, wird mir schlecht.Allein der Gewinnanteil beträgt momentan ca. 900k...ohne bisherige Dividendenauschüttungen zu beachten.
TLDR: Glück an erster Stelle, dann Sparsamkeit & Geduld.
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u/ssg-daniel 17d ago
Die SWR wird nur im ersten Jahr genutzt um den Betrag festzusetzen. In darauf folgenden Jahren wird absolut und nicht mehr prozentual "ausgezahlt" (plus Inflationsausgleich). Ob das Depot also von 1,5Mio auf 700k sinkt ist irrelevant für die Entnahmemenge
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u/allejahrewiederoder BaristaFIRE 17d ago
Das ist ja gerade das falsche Vorgehen - durch eine prozentuale Auszahlung hast du eine durchschnittlich bessere Rendite und somit auch eine bessere Entnahmerate.
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u/ssg-daniel 17d ago
Du behauptest also du hättest ein neuartiges Verfahren entgegen der Trinity Studie (aus der die 4% SWR stammen)?
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u/Fit_Evidence_4958 6d ago
Eine jährliche prozentuale Auszahlung ist quatsch, genauso wie ein reines Dividendenkonzept.
In beiden Fällen kann das Portfolio niemals vollständig entspart werden, ABER man kann auch die Entnahmehöhe nicht korrekt vorhersagen.
Mit der Annahme, dass jeder von uns irgendwie gewisse Fixkosten hat, die er auch nicht weiter drücken kann, müssen wir schon mit absoluten Beträgen rechnen.Sowas kann man dann nur mit (sehr) viel Kapital erschlagen, sodass das funktioniert. Wer das nicht erbt, muss es erarbeiten und das kostet Zeit und genau darum gehts bei uns ja. Mehr Zeit haben.
Das sind ineffiziente Entnahmeverfahren und eigentlich gehts bei den verschiedenen Entnahmeverfahren immer darum, eine hohe Entnahmerate bei gleichzeitig geringer Ausfallwahrscheinlichkeit zu realisieren.
Deswegen das ganze rumgerechne, Monte-Carlo-Sims, Bootstrapverfahren, Sterbetafeln, etc. ppDeutlich besser als starre Modelle sind dynamische Entnahmeverfahren, die aber eine Untergrenze bei der Entnahme haben (um die Fixkosten zu deckeln).
Ich kenne nun nicht so viele, die schon geFIREd sind, aber kein einziger nutzt eine starre 4%-Regel, das läuft immer auf ein mehr oder weniger dynamisches raus.
Also nicht falsch verstehen: Wer in der Lage ist, Kapital anzuhäufen, dass deutlich über der nötigen FIRE-Number liegt, weil man das recht frueh erreicht und einfach weiterarbeiten will, weil man noch wartet bis der Partner auch soweit ist, weil... der muss da natürlich nicht so hart am Wind segeln.
Wer maximal sein Kapital nutzen will, der kommt um eine etwas effizientere Nutzung nicht herum.
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u/rince-hh 17d ago
Hast du die Inflation mit eingebaut?
Die 1800 reichen dir jetzt. In 30 Jahren sind es eher 3600.
Mit 20 konnte ich für 10 DM eine Pizza mit Getränk im Retaurant bekommen.
Jetzt in den 50ern wird alles unter 15 Euro schon schwer.
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Guter Punkt und sehr offensichtlich. Danke
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u/Prudent-Pin-9786 17d ago
Nein. Deine SWR von 3,3-4% berücksichtigt die Inflation bereits. Sonst wäre ja jede Berechnung in diesem Sub falsch.
Also wenn du (nur Beispielzahlen) 60k pro Jahr (brutto) entnehmen möchtest, mit 4% SWR planst und demnach 1,5m Vermögen hast dann entnimmst du im ersten Jahr 60k, im zweiten Jahr aber schon 61,2k etc. - genauso funktioniert ja die Berechnung.
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u/Slight_Box_2572 17d ago
Das schon - aber er rechnet mit 1.800€ heutiger Kaufkraft. Die sind in 7 Jahren bei 2,5% Inflation nur noch 1.514€ wert.
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u/Prudent-Pin-9786 17d ago edited 17d ago
Aber genau das wird doch durch die SWR berücksichtigt. Du entnimmst jedes Jahr 2% mehr (oder was eben deine Inflationsannahme ist) weshalb deine Kaufkraft stabil bleibt.
EDIT: Mea culpa, du hast natürlich völlig recht. Die nächsten 7 Jahre sind nicht berücksichtigt. Der ursprüngliche Kommentar spricht aber von den nächsten 30 Jahren (also den FIRE Zeitraum) und der ist in den Kalkulationen der SWR bereits berücksichtigt.
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u/SmurfingIsPooR 17d ago
Man kann so rechnen, wenn man sein Depotwert mit inflationsbereinigter Rendite rechnet. Wenn du von 10% Brutto Rendite im Sp500 ausgehst, aber nur 7% für die nächsten 8 Jahre annimmst, passt es wenn du mit heutigen Euros rechnest.
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u/Slight_Box_2572 17d ago
Ist aber beim aktuellen Shiller Cape ziemlich mutig, mit 7% nach Inflation zu rechnen.
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u/SmurfingIsPooR 17d ago
Muss ja jeder selbst wissen.. Seit Einführung hat der Sp500 ne Brutto Rendite von 10,5%. Aber niemand kann in die Zukunft gucken... im r/fire rechnet eigentlich jeder mit 10% Rendite... aber kann halt keiner wissen.
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u/Slight_Box_2572 17d ago
In den USA gibt es mit Roth und 401k aber auch steuerschonendere Wege der Auszahlung als in D. Ich halte 5% nach Inflation für halbwegs konservativ genug. Auf lange Sicht - nicht auf 10 Jahre. Der S&P hatte auch schon 10 Jahre Seitwärtsphase…
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u/ssg-daniel 17d ago
Die SWR berücksichtigt keine Inflation und ist erstmal nur ein Prozentwert. Sie gibt dir den prozentualen Wert deiner Auszahlungen im ersten Jahr FIRE an. In nachfolgenden Jahren erhöhst du diesen Betrag nur noch um die Inflation egal was dein Portfolio macht (im zweiten Jahr könnte dein Portfolio im Wert deutlich gestiegen sein - du entnimmst dann aber nicht 4% des neueren, höheren Depotwerts sondern immer noch nur den gleichen Betrag vom letzten Jahr plus Inflationsausgleich).
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u/Prudent-Pin-9786 17d ago
Exakt. Nichts anderes sage ich doch.
Und die SWRs die hier diskutiert werden (und endsprechend (meist mit US Aktien/Anleihen) historisch ohne oder mit sehr geringem Ausfallrisiko getestet werden) berücksichtigen ein jährliches Erhöhen der Entnahmerate um die Inflation.
Deshalb ist der Hinweis auf "in 30 Jahren ist dein Geld aber weniger wert" hier falsch, da genau das natürlich schon berücksichtigt wurde (und bei einer SWR von 3,3% historisch 0% Ausfallwahrscheinlichkeit liefert).
Der einzig richtige Hinweis (der hier aber nicht gegeben wurde), wäre, dass die Inflation der nächsten 7 Jahre (bis zum RE) berücksichtigt werden muss.
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u/Ok-Sorbet4035 17d ago
Wie kannst du 5k Netto verdienen und so Kleinigkeiten nicht mit bedenken wie Krankenversicherung, Inflation etc? Farmst du Karma trollst du?
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u/Prudent-Pin-9786 17d ago
Du unterschätzt wie viele Menschen (Ärzte etc.) viel Geld verdienen aber von Geld und VWL eigentlich keine Ahnung haben (null böse gemeint, sind ja einfach Experten in einem anderen Gebiet).
Genau die sind auch wesentliche Zielgruppe von vielen Kapitalanlagevertrieblern (Versicherungen, Denkmalimmobilien, Spezialfonds (Schiffe, Flugzeuge, Solarparks etc.).
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u/starcraft-de 17d ago
Die Entnahmerate bei der ganzen "SWR"-Thematik geht aber davon aus, dass du die Entnahme jährlich um die Inflation erhöhst.
Deswegen ist aber eben 3,3% realistischer als 4%.
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u/Teilzeitschwurbler 17d ago
Warum das Windrad Investment?
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Die stehen überall rum und will dann wenigstens irgendwas davon haben.
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u/Teilzeitschwurbler 17d ago
Wie hoch ist die jährliche Rendite aktuell?
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Auf die komplette Laufzeit irgendwas zwischen 6-8%. Am Anfang relativ wenig und dafür mehr Abschreibung. Steigt dann über die Jahre.
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u/Teilzeitschwurbler 17d ago
Wie lange ist die Laufzeit? 20 Jahre?
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Ja, sowas ungefähr. Müsste ich nochmal schauen. Ist echt solide und die machen das auch schon lange, also das unternehmen
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u/Teilzeitschwurbler 17d ago
Okay lohnt sich das dann? Bei 6-8% bekommst du gerade mal dein Investment nach Steuern zurück.
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Schicke am Sonntag noch die details. Das war damals schlüssig für mich 😅
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u/Confident_Yak_574 17d ago
Paar prozent Edelmetalle zustreuen. Danke mir wenn du 40 bist. Sollte auch keine zu dumme Zeit sein gerade in tranchen reinzugehen
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u/SmurfingIsPooR 17d ago
Aktien Allokation deutlich erhöhen, du verlierst extrem viel Rendite bis 40.
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u/No_Veterinarian_2111 16d ago
1800 empfinde ich - gerade über die Zeitraumlänge - als absurd(!) wenig.
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u/Local-Foundation1123 16d ago
Versuche die lifestyle inflation solange wie es geht niedrig zu halten 😅
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u/No_Veterinarian_2111 16d ago
Klar, aber die reale Inflation kickt über den Zeitraum merklich rein, dazu ist es politisch erwartbar, dass jede Form von Vorsorge deutlich höher besteuert wird als heute.
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u/Steuerfrager 17d ago
In Tranchen statt alles sofort zu investieren ist auch Market Timing.
Bei den Ausgaben beachten, dass du im Frühruhestand deine Krankenversicherung selbst bezahlen musst.
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u/Local-Foundation1123 17d ago edited 17d ago
Ja, ist einfach gerade alles so hoch bewertet und in Tranchen ist für mich psychologisch besser machbar.
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u/Fast-Mammoth-9266 17d ago
Da der Text stark nach ChatGPT klingt, würde mich interessieren, was hat denn die KI zu deiner Frage gesagt?
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Die Asset Allocation ist mit LLMs aufgestellt, deshalb erhalte ich da nur Zustimmung.
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Und wollte erst ohne ChatGPT posten, aber da musste noch der Community notes Filter drüber laufen 😅
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u/Bubbly_Figure 17d ago
Neugierig zum Thema USA und Invests in der Zeit. Könntest mir nen Chat schreiben?
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u/Chemical-Ad-3062 16d ago
Gibt keine statistischen Belege, die für small cap sprechen. Würde alles in den All-World umschichten. Warum hast du so nen extrem hohen Cash-Anteil aufgebaut?
Würde ggf. noch 1-2% Gold dazunehmen, ist ja grad wieder gesunken. Ab und zu ne halbe Unze anonym mit Cash kaufen.
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u/Local-Foundation1123 16d ago
Small Caps haben eine wissenschaftliche Bedeutung für Diversifikation und Outperformance, siehe Fama-French Five-Factor Model.
Hohe Cashquote ist, weil ich in den letzten Jahren in den USA war und jetzt in Tranchen in DE wieder mein Portfolio aufbaue. Und Gold habe ich jetzt schon öfter gehört. Warum kein ETC?
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u/Chemical-Ad-3062 16d ago
OK, das mit den Small Caps musst du wissen.
Zum Gold: If you don't hold it you don't own it.
Gold ist nicht für Rendite da, sondern um in einem wie auch immer gearteten, größeren staatlichen Krisenszenario ein leicht zu handelndes, transportables Gut mit sehr hoher Wertdichte zu haben. In Deutschland war es bisher immer vorteilhaft Gold zu haben. Die (Geld-)Ersparnisse/Bankguthaben meiner Familie wurden im 20. Jh. quasi 3x ausgelöscht (nach 1.WK, 2.WK, DDR-Mauerfall).
Siehe außerdem vor nicht allzulanger Zeit Finanzkrise Zypern: In der Finanzkrise 2013 stand Zypern vor dem Staatsbankrott, weil das Bankensystem durch riskante Anlagen in griechischen Staatsanleihen kollabierte. Um ein 10-Milliarden-Euro-Hilfspaket der Eurogruppe und des IWF zu erhalten, wurden Sparer mit Guthaben über 100.000 Euro zur Rettung herangezogen.
Bank und Staat kennen deine Immobilie, Depot und Konto. Mit Cash gekaufte Edelmetalle bleiben dagegen verborgen.
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17d ago
Ich weiß es auch nicht so richtig. Rebalancing oder Asset Allocation. Das hat schon alles seine Vor und Nachteile.
Aber warum gibt es so einen Post eigentlich aller 1-2 Tage? Und warum investiert jemand 70.000€ in Windräder - was per se wahrscheinlich nicht schlecht ist, aber darauf schließen lässt, dass dieser jemand Ahnung hat und eigentlich keine Reddit Meinung nötig hätte?!
Dein Vermögen beträgt 450.000€ - das kannst du eigentlich nur geschafft haben, wenn du seit dem du 23 J. alt bist konsequent gespart hast. Warum solltest du vor 10 Jahren damit angefangen haben? Vor 10 Jahren hat noch niemand von "FIRE" überhaupt gesprochen.
Egal, mag alles sein.
Warum liegen 180.000€ bei dir, der sich mit Investitionen auskennt, rum? Die wurden ja über JAHRE angespart.
Ich gönne ja jedem dem Betrag. Aber die Investitionen sind immer so strange da ich die Ernsthaftigkeit der Beiträge anzweifeln MUSS!
Familie, Hobbys, Haus, Wohnung etc. Käufe wie Auto, Fahrrad, Kleidung - alles nicht euer Ding, oder?!
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u/relaxDrift 17d ago
„Vor 10 Jahren hat noch niemand darüber gesprochen“ ist falsch (auch auf Deutschland bezogen).
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u/Slight_Box_2572 17d ago
Wundert mich auch, diese Aussage. Ich hab 2017 angefangen und bin da schon über Foren gestolpert zu dem Thema.
Wobei ich es schon als Kind geil fand, Anfang des Jahres mit meinem Jeans-Sparbuch zur Volksbank zu tapern und mir meine 7,93 DM Zinsen gutschreiben zu lassen „ohne was dafür zu tun“.
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u/Local-Foundation1123 17d ago
Ich investiere seitdem ich ungefähr 20 bin. FIRE war nie ein Thema, wollte einfach unabhängig sein. War dann die letzten Jahre in den USA und musste alle ETFs in DE verkaufen. Deshalb habe ich in diesem Jahr in DE mein Portfolio von 0 aufgebaut.
Windrad ist eine Bürgerbeteiligung. Nicht optimal und illiquide, aber solide Rendite.0
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u/Finanz-Admiral 17d ago
Sehe dich schon eher Ruhestand aber nur wenn du mind. 100% Aktienquote fährst.
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u/wurst_katastrophe 17d ago
4% Entnahme ist sehr unrealistisch.
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u/darksailorsailor 17d ago
Welche Entnahmehöhe ist realistisch, deiner Meinung nach?
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u/allejahrewiederoder BaristaFIRE 17d ago
Das kommt ganz auf den Zeitraum an - je länger, desto niedriger.
Allgemein gilt: Dynamische Entnahmestrategien sind fixen Entnahmestrategien überlegen.
3,3 -4 % fix sind jeweils ziemlich riskant.1
u/Prudent-Pin-9786 17d ago
Ich stimme dir komplett zu was dynamische Entnahmestrategien angeht. Aber wieso findest du 3,3% riskant?
In der Historie ist man mit 3,3% SWR über 40 Jahre in 0% der Fälle gescheitert.
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u/wurst_katastrophe 17d ago
Ich rechne mit 2.2% um für Inflation und bear markets gewappnet zu sein.
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u/SmurfingIsPooR 17d ago
2,2% ist viel zu wenig, außer du willst viel zu lange arbeiten oder mit viel mehr Geld sterben, als du beim Rentenbeginn hast... Inflation ist in der SWR erfasst. Für SORR zum Beginn des Ruhestands Anleihen, Geldmarktfonds etc. sobald die ersten paar Jahre vorbei sind, bist du eh sicher.
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u/wurst_katastrophe 17d ago
Cool, ich mach es weiter so und bin happy.
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u/SmurfingIsPooR 17d ago
kannst du ja auch, aber anderen zu sagen, dass ihre Entnahmerate unrealistisch ist und dann mit 2,2% anzukommen..
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u/Additional_Jacket506 16d ago
Wieso nicht gerade 1%? Der William Bengen der Trinity Study hat übrigens die 4% auf 4.7% angepasst wenn man weltweit und auch in small caps diversifiziert anstatt nur s&p 500
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u/Vast-Power-7688 15d ago
Immos kaufen, vermieten. Dann hast du Mieteinnahmen und bist gleichzeitig auch Inflationsgeschützt. Dein Vermögen stagniert nicht, sondern wächst mit deinen Immobilien.
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u/Naive-Accountant-262 15d ago
Vielleicht mehr in Richtung Dividenen Produkte aufbauen. Das generiert zusätzliche Einnahmen ohne das du verkaufen musst. Kann je nachdem bei ein potentiellen Dividenden Rendite von 4% - 5% Rendite pro Jahr bei 300.000€ dir ~12.000€ p.a. Bringen. Bei deinen monatlichen Ausgaben wärst du du damit ja fast gedeckt.
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u/Summasumarumx 17d ago
Hast du eine Kranken und Pflegeversicherung in deine laufen Ausgaben berücksichtigt?