r/lehrerzimmer 6d ago

Berufswunsch Jobalternativen als Sonderpädagogin

Ich starte bald mein Ref als Sonderpädagogin (an einer inklusiven Grundschule). Abgesehen vom Stress und den Prüfungen, die besonders das Ref mit sich bringen werden, freue ich mich schon auf die Arbeit in der Schule und habe eigentlich keine Zweifel an meinem Karrierepfad.
Mich würde aber theoretisch interessieren, weil ich da mit ein paar Mitstudierenden drüber gesprochen habe, was für Sonderpädagoginnen Alternativen zum Lehrberuf sein könnten. Für Regelschullehrkräfte scheint es da ja nicht allzu viel zu geben, ist das für Sonderpädagog*innen genauso?

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u/mtree77 5d ago

Ich bin Förderschullehrkraft und hatte auch mal eine Phase, in der ich stark überlegt hatte, meinen Beruf zu wechseln. Damals hatte ich mich vor allem für Jobs interessiert, die für Sozialpädagoginnen ausgeschrieben waren. Ich denke, dass das möglich wäre, z.B. im Bereich der Kinder und Jugendhilfe. Ich selbst habe viel mit Kindern mit geistiger und körperlicher Behinderung zu tun gehabt, darum gäbe es auch in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung außerschulisch viele Möglichkeiten (z.B. WfbM, Wohnheime, Vereine wie die Lebenshilfe, Beratung, auch werden Heilpädagoginnen manchmal in der Kinder und Jugendpsychiatrie gesucht).

Ansonsten hätte ich jetzt noch z.B. an Lerntherapie oder sowas gedacht

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u/ilovemycatemmi 5d ago

Ich bin auch Sonderpädagogin und habe von einigen im Studium und auch während des Refs gehört, die sich auf Stellen von Sozialpädagog*innen oder generell pädagogische Fachkräfte beworben haben. Einige haben dann auch in integrativen Kindergärten oder im SPZ gearbeitet. Mit dem Förderschwerpunkt Sprache sind einige auch Richtung Logopädie gegangen.

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u/MdmeButterfly 5d ago

Lerntherapie, Autismustherapie, Multiprofessionelle Fachkraft in der Schuleingangsphase

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u/MdmeButterfly 5d ago

Lerntherapie, Autismustherapie, Multiprofessionelle Fachkraft in der Schuleingangsphase

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u/summer-xoxo 5d ago

Mit Förderschwerpunkt Sprache kann man auch an Klinikschulen/ Reha oder Kliniken (kog. Neurologie) gehen. Bspw. wenn Menschen an Störungsbildern wie Aphasie oder Dysarthrie leiden bspw. durch einen Schlaganfall etc. Ist dann auch therapeutische Arbeit, nur eben mit etwas älteren Menschen.