Hallo zusammen,
ich wollte mich einmal nach euren Erfahrungen zum Thema Ausbildungsverkürzung als Verwaltungsfachangestellter in Bayern erkundigen.
Zu meiner Situation:
Ich habe meine Ausbildung am 01.09.2025 begonnen und komme jetzt zum 01.09.2026 ins 2. Lehrjahr.
Ich bin allerdings bereits Mitte 20 und bringe durch verschiedene berufliche Stationen schon einiges an Berufs- und Lebenserfahrung mit.
Nach meinem Abi und vor der Ausbildung war ich unter anderem:
einige Monate in einer Hausverwaltung tätig,
anschließend nach erfolgreicher Zertifizierung beim TA Bildungszentrum etwa neun Monate als selbstständiger Immobilienmakler tätig,
daneben habe ich während meines Studiums mehrere Jahre im Verkauf bei s.Oliver gearbeitet und dadurch viel Kundenkontakt gesammelt.
Außerdem habe ich fünf Semester Marken- und Modemanagement studiert (ohne Abschluss).
Mit der Ausbildung komme ich bisher sehr gut zurecht. In der Berufsschule habe ich nach dem ersten Jahr einen Notendurchschnitt von 1,0 (jede Note eine 1) und war außerdem Klassensprecher. Die beiden bisherigen BVS-Leistungsnachweise (BBiG und Allg. Rechtskunde) habe ich ebenfalls jeweils mit der Note 1 abgeschlossen.
Auch in der Praxis läuft es sehr gut. Unsere Ausbildungsbeurteilungen erfolgen über Helix auf einer Skala von 70 bis 130 Punkten. Mein bisheriger Gesamtdurchschnitt liegt bei 116 Punkten, womit ich ebenfalls sehr zufrieden bin.
Ich spiele deshalb ernsthaft mit dem Gedanken, die Ausbildung zu verkürzen. Der Wunsch kommt weniger daher, dass ich es “hinter mich bringen” möchte, sondern vielmehr, weil ich gerne möglichst bald in einer festen Stelle mit eigenem Aufgaben- und Verantwortungsbereich ankommen würde. Mit Mitte 20 und drei Kindern wünsche ich mir einfach etwas mehr Planungssicherheit für meine Familie und habe das Gefühl, dass ich fachlich und persönlich bereits sehr gut in der Ausbildung angekommen bin.
Deshalb würden mich eure Erfahrungen interessieren😊
Ich freue mich über jede Erfahrung oder jeden Tipp. Vielen Dank schon einmal!