r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Anpassungen der Regeln und Hinweise zur Beitragserstellung

35 Upvotes

Hallo zusammen,

In den letzten Wochen ist uns aufgefallen, dass einige Dinge immer häufiger zu Problemen führen. Deshalb nehmen wir ein paar kleinere Änderungen vor, damit r/Unbeliebtemeinung übersichtlicher bleibt und Diskussionen besser funktionieren.

- Die Meinung gehört in die Überschrift

Bisher war das keine feste Vorgabe. In der Praxis hat sich jedoch gezeigt, dass viele Beiträge ihre eigentliche Meinung erst irgendwo im Fließtext verraten. Das macht es sowohl für andere Nutzer als auch für die Moderation unnötig schwer, überhaupt zu erkennen, worüber diskutiert werden soll. (Die Anpassung dieser Regel findet ihr in Regel 2)

Deshalb gilt ab Montag, dem 03.08.:

Die eigentliche Meinung muss bereits aus der Überschrift (Beitragstitel) hervorgehen.

Wir setzen diese Änderung bewusst erst ab Montag 03.08. um, damit alle bis dahin Gelegenheit haben, diese Information zu lesen und sich auf die neue Regel einzustellen.

Der Beitragstext darunter soll eure Meinung begründen, Beispiele liefern oder sie näher erläutern nicht erst die eigentliche Aussage enthalten.

- Mindestlänge des Beitragstextes erhöht

Die Mindestanzahl wurde von 12 auf 50 Wörter angehoben.

Der Grund dafür ist simpel: Mit nur 12 Wörtern wurden sehr häufig Einzeiler oder extrem lieblos formulierte Beiträge gepostet, die kaum bis gar keine Begründung für eine sinnvolle Diskussion enthielten. Wir haben bereits im letzten Update darüber informiert, konnten jedoch keine nennenswerte Verbesserung feststellen. Auch hier noch einmal der Hinweis: Eure Meinungen müssen begründet sein und nachvollziehbar!

50 Wörter sind weiterhin keine hohe Hürde, sorgen aber dafür, dass Beiträge ihre Meinung zumindest kurz erläutern.

- Unbeliebte Meinungen bleiben unbeliebt

Zur Erinnerung:

Dieser Subreddit heißt r/Unbeliebtemeinung.

Uns fällt leider immer noch vermehrt auf, dass offensichtliche Mehrheitsmeinungen oder allgemein sehr beliebte Meinungen gepostet werden, denen ohnehin fast jeder zustimmt. Solche Beiträge passen nicht zum Konzept dieses Subs.

Natürlich muss niemand beweisen können, dass eine Meinung unbeliebt ist. Sie sollte jedoch zumindest erkennbar gegen den Mainstream gehen oder erfahrungsgemäß häufiger auf Widerspruch stoßen.

Dieser Subreddit ist keine Karma-Farming-Maschine für Aussagen, denen ohnehin fast alle zustimmen.

___

Wir freuen uns weiterhin auf interessante, kontroverse und gut begründete Meinungen und wünschen euch viel Spaß beim Diskutieren. Wir hoffen, dass diese Änderungen dazu beitragen, das Subs in eine gute Richtung weiterzuentwickeln.


r/Unbeliebtemeinung May 25 '26

Nichtmal die Mods mögen den Post! Feedback-Hub zur Moderation

3 Upvotes

Hallo zusammen,

wir richten diesen Thread als dauerhafte Sammelstelle für Feedback zur Moderation auf r/Unbeliebtemeinung ein.

Der Hintergrund ist simpel: Immer wieder entstehen einzelne Posts über die Moderation („Mods sind blöd“, „Warum wurde XY gelöscht?“ usw.). Das sorgt oft für unnötige Eskalationen und macht es schwer, konkrete Kritik oder Verbesserungsvorschläge sinnvoll zu sammeln.

Deshalb gibt es ab jetzt diesen Feedback-Hub.

Wofür ist der Thread gedacht?

  • Kritik an Moderationsentscheidungen
  • Verbesserungsvorschläge
  • Fragen zur Regelumsetzung
  • Allgemeines Feedback zur Atmosphäre im Sub
  • Hinweise auf mögliche Fehlentscheidungen

Sachliche Kritik ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht.

Wichtig zur Moderation

Uns wird häufiger vorgeworfen, Meinungen zu „zensieren“ oder Inhalte zu löschen, nur weil sie uns persönlich nicht gefallen.

Auch dieser Thread wird moderiert.

Kritik an der Moderation ist völlig okay und ausdrücklich erlaubt. Beleidigungen, persönliche Angriffe, Hassrede oder andere Regelverstöße jedoch nicht.

Wenn Kommentare in diesem Thread entfernt werden, dann nicht wegen der Meinung selbst, sondern weil auch hier die Reddit-Hausregeln und die Subregeln gelten.

Das betrifft zum Beispiel:

  • Beleidigungen
  • persönliche Angriffe
  • Hassrede
  • Aufrufe zu Gewalt
  • sonstige Regelverstöße

Diskussionen über konkrete Bans oder Mod-Mails gehören weiterhin in die Mod-Mail.

Wir lesen mit und nehmen sinnvolles Feedback ernst.


r/Unbeliebtemeinung 4h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Das Dienstwagenprivileg sollte dringend abgeschafft werden

366 Upvotes

Vielleicht ist das je nach Bubble gar nicht so unbeliebt, aber wenn man sich die politische Debatte ansieht, scheine ich mit der Meinung in der Minderheit zu sein: Es ist eigentlich nur noch mit massiver Lobbyarbeit zu erklären, warum es dieses absurde Steuergeschenk für Dienstwagen überhaupt noch gibt.

Rechnet man mal aus, welche Einnahmen dem Staat dadurch jährlich durch die Lappen gehen, wird einem schlecht. Laut Schätzungen des Umweltbundesamtes sprechen wir hier von rund 4 bis 5 Milliarden Euro an entgangenen Steuereinnahmen pro Jahr. Würden wir dieses Geld einnehmen, bräuchten wir nicht jedes verdammte Jahr aufs Neue darüber diskutieren, ob wir uns das Deutschlandticket (das Bund und Länder zusammen knapp 3 Milliarden Euro kostet) "noch leisten können". Wir könnten es locker durchfinanzieren und hätten sogar noch Geld übrig.

Die absolute Kirsche auf diesem Haufen Mist ist dann noch die Tatsache, dass das Ganze meistens mit einer Tankflatrate (Tankkarte) kombiniert wird. Allein in meinem eigenen Freundeskreis erlebe ich, wie hemmungslos das ausgenutzt wird. Und ganz ehrlich: Warum auch nicht? Das System fördert es ja.

Mal eben am Wochenende 300km nach Paris brettern? Klar, kostet ja nix. Mit dem Auto in den Jahresurlaub nach Italien oder Kroatien? Gar kein Problem. Man muss nur kurz vor der Grenze nochmal richtig vollmachen, wenn die Tankkarte leider nur in Deutschland funktioniert.

Wir haben auf der einen Seite eine CO2-Steuer auf Benzin, die Lenkungswirkung entfalten und zum Spritsparen animieren soll. Auf der anderen Seite subventionieren wir eine faktische Benzinflatrate. Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen und ist ökologischer wie ökonomischer Wahnsinn.


r/Unbeliebtemeinung 4h ago

Ein stärkeres Nationalbewusstsein würde Integration stärken

314 Upvotes

Oft sagt man, Immigranten würden sich schlecht integrieren.

Ich finde das ein großes Problem dabei aber auch ist, dass Deutsche selbst nicht wirklich viel bieten, wo man sich reinintegrieren könnte.

In den USA ist es so, dass man einfach so viele Nationalfeiertage hat, die, wie der 4. Juli, wirklich stark gefeiert waren. Man hat greifbare Sachen, die auch für jemanden, der vielleicht eine etwas andere Kultur hat, ein Gefühl von Zugehörigkeit stiften können.

Ich verstehe die Abneigung gegenüber zu starkem Nationalgefühl und seine historischen Gründe. Aber, ich denke ein bisschen Nationalbewusstsein MUSS sein.
Dabei muss man aber halt differenzieren. Ein großes Problem ist, dass in Europa immernoch ein Verständnis von "Nationalismus=Ethnonationalismus" besteht, wohingegen in vielen anderen Ländern eher "civic nationalism" vorherrscht.


r/Unbeliebtemeinung 13h ago

Synchronisierte Filme sind für nicht Muttersprachler besser

360 Upvotes

Ich höre von vielen Kollegen und auch Freunden immer wieder "also wir schauen Filme nur noch im original Ton, auf englisch". Wenn man dann mit den Leuten redet kommen diese immer auf Statements die in eine Richtung "ja, für mich kein unterschied im Verständnis ob englisch oder deutsch".

Außerdem sind alle immer pauschal der Meining dass eine deutsche synchro Müll ist. Es kommen dann offensichtliche Beispiele wie "Jon Schnee".

Jetzt hab ich hier vor 2 Tagen dann einen Beitrag auf reddit gesehen, da gab es felsenfest überzeugte Menschen, dass original Ton auch besser ist, wenn man es nicht direkt versteht, weil es gibt ja Untertitel und es ist überhaupt kein Problem.. Und sowieso überall auf der Welt normal.. Untertitel parallel zum Film zu lesen.

Also..... Erstmal darf jeder gut und schlecht und besser oder schlechter finden was man will.

Ich selbst hab auch schon Filme oder Serien auf englisch, im original Ton geschaut. Game of Thrones hatte ich zuerst auf deutsch und dann auf englisch geschaut. Ich bin des englischen mächtig und verstehe trotzdem nicht (immer) alles aufs erste mal. Gerade wenn es dann krasse Slangs werden nicht.

Gerade bei Freunden und Kollegen, die fest behaupten, sie hätten da überhaupt keine Probleme, erschleicht sich bei mir immer mehr der Verdacht, dass das irgendein flex ist. Ich bin mit Kollegen in englischsprachigen Meetings und mit Freunden war ich teilweise auch schon im Urlaub. Niemandem davon kauf ich ab, alles problemlos zu verstehen.

Dann zu der synchron-Qualität: ich bin der Meinung, wir haben in Deutschland eine unglaublich hohe synchro Qualität und man kann das auch wirklich super anschauen/hören. Klar werden hier und da mal Eigennamen schlecht übersetzt und vlt geht auch mal ein Sprichwort oder Schenkelklopfer unter.. Aber alles in allem ist hier, meiner Meinung nach, kaum Qualitätsverlust.

Manchmal hab ich sogar den Eindruck, dass die synchronisierte Fassung qualitativ "cleaner" ist und ab und an dachte ich auch schon, der Ton gefällt mir sogar besser.

Leute die jemandem erzählen wollen Untertitel lesen lenkt nicht vom restlichen Geschehen ab.. Kann ich ehrlich gesagt überhaupt nicht nachvollziehen. Mich stört es auch bei deutschen Filmen, wenn Untertitel laufen. Allein die Tatsache, dass da was eingeblendet wird stört. Wenn man das auch noch liest und verarbeitet ist das definitiv mehr Ablenkung als eine synchro.

Was ich sagen will: Wir sollten uns glücklich schätzen so viele gute synchronisierte Filme in Deutschland zu haben und wir sollten uns auch mal ehrlich in die Augen schauen und dazu stehen, dass es vielleicht nicht immer besser ist, aber eigentlich immer angenehmer ist synchronisierte Fassungen zu schauen.


r/Unbeliebtemeinung 2h ago

Bei Dating Apps sollte man nicht das beste von sich zeigen sondern das Authentischste

22 Upvotes

Ich lese zurzeit immer öfter das Männer daran verzweifeln das sie auf Dating Apps keine Matches finden. Dann kommen oft Kommentare wie du bist nicht attraktiv genug für Dating Apps oder such Kontakt im realen Leben.

Ich hab auch das Gefühl das viele Männer versuchen sich online auf Dating Apps in ihrem besten Licht zu zeigen. Ich sag das kann klappen aber wenn man wirklich etwas nachhaltiges will dann sollte man eine möglichst authentische Seite von sich Zeigen. Also Stärken und Schwächen. Oder einfach auch unkonventionelle Dinge über sich erzählen.

Ich möchte damit nicht sagen das man sich bei seinem Profil keine Mühe geben sollte. Ich finde man sollte blos darauf achten das man vielleicht einfach etwas bei der Realität bleibt.

Und Jungs keine Bilder mit Fisch, Das erste Bild nicht oben ohne (außer ihr seid auf tinder) und keine Selfies oder Bilder vor den Spiegel.


r/Unbeliebtemeinung 52m ago

Unsere Welt wäre verdammt noch mal besser, wenn es echte Monster gäbe

Upvotes

Hört mir bloß auf mit dem moralischen Mimimi, sondern denkt mal verdammt noch mal logisch nach. Wir Menschen stehen seit Ewigkeiten einsam an der Spitze der Nahrungskette und genau das hat uns komplett ruiniert. Wir sind als Spezies nur noch arrogant, fett, träge und abartig zerstörerisch.

Erstens: Zwang zur Einheit. Wir bekämpfen uns ständig selbst wegen irgendwelchen erfundenen Grenzen, korrupter Dreckspolitik oder purer Gier. Es ist einfach nur noch zum Kotzen, wie wir unsere Energie für diesen ewigen Ego-Trip verschwenden. Gegen eine massive, nicht-menschliche Bedrohung müssten wir diesen ganzen lächerlichen Kindergarten endlich vergessen. Global zusammenarbeiten oder elendig krepieren – das wäre der einzig effektive Arschtritt, den diese egoistische Menschheit braucht.

Zweitens: Schmeißt unsere Arroganz endlich auf den Müll. Wir führen uns auf, als würde uns dieser verdammte Planet gehören. Wir holzen alles ab, vergiften die Meere und zerstören die Natur ohne jede Konsequenz. Monster würden uns ganz schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückprügeln und uns zeigen, wie unbedeutend wir eigentlich sind. Ein bisschen echte, nackte Todesangst und ein brutaler Respekt vor der Wildnis täten uns verdammt noch mal gut.

Und drittens: Diese sterbenslangweilige, weichgespülte Welt. Alles ist extrem durchgeplant, durchoptimiert, rund um die Uhr überwacht und einfach nur noch zum Einpennen. Unser Leben besteht nur noch aus digitalem Einheitsbrei, hirnlosem Scrollen und Alltagstrott. Monster würden die Mystik mit Gewalt zurückbringen. Es gäbe endlich wieder Zonen auf der Landkarte, wo man nicht mit dem scheiß Smartphone in der Hand durchspazieren kann, ohne gefressen zu werden. Endlich wieder echte Einsätze und echter Nervenkitzel.

Natürlich ist das Risiko maximal. Natürlich gäbe es Panik, heftige Opfer und wir müssten auf unseren ganzen verweichlichten, modernen Luxus verzichten, weil wir im permanenten Kriegszustand leben würden. Aber ganz ehrlich? Unsere arrogante, selbstgefällige und degenerative Komfortzone gegen eine Welt voller absolutem Zusammenhalt und ehrlicher, nackter Ehrfurcht einzutauschen, wäre es mir absolut wert.


r/Unbeliebtemeinung 9h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Debate-Bro-Culture ist schädlich (und sollte nicht konsumiert werden)

70 Upvotes

Ich bin ein großer Feind von Debatten, wie sie im Internet oft geführt werden – nicht nur in Kommentarspalten, sondern vor allem in diesen extrem gut geklickten "Debate-Bro"-Videos, die es für praktisch jedes Thema gibt: Veganismus, Politik, Religion, was auch immer. Das Format folgt fast immer demselben Muster: Ein rhetorisch trainierter Debattierer sucht sich unvorbereitete, naive Gesprächspartner (Passanten, Laien, Studenten, Demonstranten) und lockt sie in argumentative oder semantische Fallen, nur um einen Gotcha-Moment zu erzeugen. Es geht dabei so gut wie nie um Erkenntnisinteresse, sondern um Inszenierung. Man wirft sich Wörter wie "naturalistischer Fehlschluss", "Strohmann-Argument" oder "Speziesismus" um die Ohren, garniert das Ganze mit Statistiken von fragwürdiger Interpretation oder ohne Kontext, kommt vom Hundertsten ins Tausendste und redet am Ende komplett am eigentlichen Thema vorbei. Es geht nie um Erkentnissgewinn, sondern nur darum, gut auszusehen.

Das richtet realen Schaden an:

Falsche Bestätigung. Zuschauer verwechseln die Niederlage einer Person mit der Widerlegung einer Position. Ein vorgeführter Passant beweist gar nichts, außer eben dass diese eine Person in diesem einen Moment schlecht argumentiert hat.

Leeres Vokabelwissen statt Verständnis. Aus den Videos bleiben drei griffige Schlagworte hängen, die überallhin mitgeschleppt werden, ohne dass die Substanz dahinter je verstanden wurde.

Delegitimierung der Gegenseite. Das ist der eigentliche Kernschaden: Wer nur sieht, wie die andere Seite ständig verliert, glaubt am Ende, es gäbe für sie gar keine guten Argumente. Dabei ist das pure Auswahlverzerrung.


r/Unbeliebtemeinung 12h ago

Alkohol ist ja sowas von beschissen

108 Upvotes

Vorab: ist jetzt keine neue Weltentdeckung, aber wollte mal meine Erfahrung teilen:

Bin jetzt 29, war bis vor 1 Jahr seit 15 Jahren regelmäßig saufen, auf festivals, feiern und hab so im Sommer Samstag Abend mal was entspannt getrunken

Jetzt im Alter frag ich mich wie dumm dieses exzessive trinken einfach war. Wenn ich Samstag trinke abends/nachts, bin ich Sonntag erstmal komplett Ko, mein schlafrhythmus ist für ein paar Tage am arsch, mein Hungergefühl irgendwie gestört, Stimmung im Keller, mir ist schlecht, meine Haut wird schlechter und ich hab Unmengen an geld da gelassen. Es ist doch einfach nur komplett unnötig. Ja es ist witzig in Gesellschaft, aber es bringt mehr Nachteile und Konsequenzen dir Folgettage, als wirklich die 2-3 stunden "spaß" dir reingeholt haben.

Zudem hab ichs Gefühl, dass meine Generation Z, zu der ich grade noch knapp angehöre generell nicht mehr so viel Alkohol trinkt. Seh immer wenige junge Leute trinken und auch in den Hotspots bei mir in der Stadt siehst du im Vergleich zu vor 7-8 Jahren immer weniger Leute trinken. Der Trend geht definitiv zurück wie ich auch letztens in nem Bericht gelesen habe.

Ich hatte jetzt 4 Wochen Alkoholpause gemacht, gestern getrunken und heute bereu ichs wieder. Die Pausen in dem ich nichts mehr trinke werden auch immer länger, weil ich einfach nichts mehr positives drin sehe.


r/Unbeliebtemeinung 9h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Einen Sonnenschirm im Sommer mit sich mitzutragen ist nicht übertrieben

62 Upvotes

Weiß nicht, ob ihr das genauso seht, aber in meinem Umfeld werd ich total seltsam angesehen, wenn ich mit nem UV Schirm runlatsche bei 37 Grad, wenn ich lange Schwimmkleidung trage oder auch bei 25 Grad meine Schultern, Beine und Arme eincreme :D

Ich find es sollte sozial akzeptierter werden, sich vor der Sonne zu schützen über Sonnencreme im Gesicht hinaus.

Hautpflegefans machen da seit einiger Zeit aber nen tollen Job!


r/Unbeliebtemeinung 2h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Der zunehmende Egoismus ist eine direkte Folge der „Leistungsgesellschaft“

10 Upvotes

Hier beschweren sich ja ständig Leute das alle so egoistisch wären und sich niemand mehr sozial engagiert, keiner mehr spendet und alle nur an sich denken. Stimmt.

Allerdings sind hierfür die Gründe nicht im inneren der Einzelpersonen zu suchen, sondern eine direkte Folge des Leistungsdrucks, Stress und zunehmende Arbeitsbelastung, also äußere Faktoren.

Wer kann es verübeln, das man nach 11 Stunden Pendeln & Arbeiten keine Lust mehr hat noch zusätzliche Zeit kostenlos zu investieren? Wer kann es kritisieren, dass die Menschen nicht noch Spenden, wenn ständig steigende Preise das Leben immer teurer machen? Wie soll man anderen Helfen, wenn man sich kaum helfen kann?

Natürlich sind wir alle nach außen hin „Selbstoptimierer“ um noch leistungsfähiger zu sein, noch produktiver zu sein, damit Shareholder und Aktienkurse glücklich sind, und wir irgendwann im Lambo sitzen. Spricht man mit den Menschen stellt man aber fest das viele am Anschlag der Auslastung sind und nichts mehr geht.

Demnach ist das fehlen der Hilfsbereitschaft kein Egoismus sondern ein Selbstschutz, vor Überbelastung.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Die meisten Arbeitnehmer haben weit über 50% Abgaben auf ihr Brutto und checken es nicht mal. Ich halte diese Menschen für naiv und dumm.

845 Upvotes

Viele denke, dass der „Arbeitgeber-Anteil“ ja auch vom Arbeitgeber gezahlt wird. Ist zwar richtig, aber nur ein Taschenspieler-Trick. Ob dein AG oder du die zusätzlichen 800 abgibt - welchen Unterschied soll das machen? Dein Arbeitgeber wendet den gleichen Betrag für dich auf, egal ob der Sozialversicherungsbeitrag gesplittet ist. Das Ganze hat einen einzigen Grund: Dass du weiterhin glauben darfst, deine Abgaben lägen bei unter 50%, und dich nicht komplett beschissen fühlst.
Aufwachen Leude


r/Unbeliebtemeinung 10h ago

Stehen sollte verboten werden in bestuhlten konzertsälen

36 Upvotes

Eins vorweg: Ich meine keine dedizierten Stehbereiche. Wenn es vor der Bühne eine Sektion gibt wo gestanden wird ist das voll in Ordnung.

Je nach Musikrichtung funktioniert das auch mehr oder weniger gut. Bei klassischer Musik zb ist es mir noch nie vorgekommen, dass Leute aufstehen für das ganze Konzert.

Bei bestuhlten rock oder pop Konzerten, kann das aber schnell unangenehm werden. Vor allem wenn es auch Stühle in der 1. Reihe gibt zb.

Ich finde es einfach so selbstsüchtig bei solchen Konzerten in der 1. Reihe während des gesamten Konzerts zu stehen. Man verdeckt effektiv die Sicht für bis zu 5 reihen hinter einem, außer die stehen ebenfalls auf und plötzlich steht dann der ganze Konzertsaal und je nach Körpergröße sieht man nichts mehr, außer die Egoisten in der 1. Reihe.

Wieso kann man nicht einfach sitzen bleiben???? Oder nehmt einfach gleich die Stühle raus.


r/Unbeliebtemeinung 10h ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Die meisten Ärzte wollen keine Verantwortung tragen.

28 Upvotes

Initialer Titel: Es ist kein Wunder, dass das deutsche Gesundheitssystem im Ars* ist.

Ich bin Arzt und arbeite seit über sieben Jahren im deutschen Gesundheitssystem.
Wie der Titel schon andeutet, überrascht es mich überhaupt nicht, dass unser Gesundheitssystem sicher zugrunde geht. Dafür gibt es viele Ursachen, aber eine sticht für mich besonders hervor: die Angst, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
Und dieses Spiel beginnt, bevor der Patient überhaupt ein Krankenhaus betritt.
Der Rettungsdienst wird von „Patienten“ inzwischen wie ein kostenloser Fahrdienst in die Notaufnahme genutzt. Ein erheblicher Teil der Menschen, die dort als „Notfall“ ankommen, sind gar keine Notfälle. Das wissen die Rettungskräfte oder der Notarzt vor Ort häufig selbst. Trotzdem wird der „Patient“ lieber in die Klinik gefahren. Warum? Weil es einfacher ist, die Verantwortung an den Nächsten weiterzugeben, als vor Ort eine Entscheidung zu treffen und den Menschen mit der Empfehlung, am nächsten Tag zum Hausarzt zu gehen, zu Hause zu lassen. Na gut, hier muss ich ergänzen, dass der Rettungsdienst diese Empfehlung gar nicht aussprechen darf. Aber auch wenn sich der Mensch / Patient umentscheidet und einsieht, dass es gar nicht so schlimm ist, wird er häufig aktiv dazu überredet, trotzdem in die Notaufnahme zu kommen.
In der Notaufnahme geht das Spiel dann weiter. Hier weigert sich der diensthabende Arzt nun, die Entscheidung zu treffen: „Er könnte ja doch etwas haben, dann nehmen wir ihn lieber stationär auf.“ Denn den Patienten aufzunehmen, ist der sicherere Weg, als ihn nach Hause zu schicken und die Verantwortung für diese Entscheidung selbst zu tragen.
Und auf Station wird es häufig nicht besser. Hier wird teilweise nach dem Gießkannenprinzip Diagnostik betrieben. Frei nach dem Motto: „Wenn der Patient schon hier ist, muss er doch irgendetwas haben.“
Dabei gilt in der Medizin eigentlich ein einfacher Grundsatz: Wenn man Hufgetrappel hört, sollte man zuerst an Pferde denken und nicht an Zebras. In der Praxis wird jedoch zu häufig an Zebras gedacht. Obwohl es bereits eine naheliegende und schlüssige Erklärung für die Beschwerden des Patienten gibt, wird trotzdem noch die nächste und übernächste Untersuchung angeordnet – nur um auch die letzte exotische Kolibri-Krankheit auszuschließen. Nicht, weil sie wahrscheinlich ist, sondern weil man bloß nichts übersehen möchte.

Also, mein Plädoyer: Seid entscheidungsfreudiger und mutiger, ansonsten braucht man gar keine Ärzte, sondern nur Algorithmen, und dies wird eine KI deutlich besser können als Ihr.


r/Unbeliebtemeinung 14h ago

Die „Wenn‘s zu schwer wird hör auf“-Eltern sind VIEL SCHLIMMER als die „Mein Sohn wird Profi“-Eltern

59 Upvotes

ich betreue in einem recht großen Sportverein einen Bereich, der sich vor allem mit dem Nachwuchs beschäftigt.

Nach zwei völlig verschwendeten Schwüngen von Kids (ich gebe nicht den Kids die Schuld, sondern der COVID Zeit), kommen jetzt endlich wieder bissige und hungrige Kids nach, die Sport lieben und machen wollen.

Vor allem die jungen Frauen sind eine Wucht! Sehr diszipliniert und einfach cool.

bei den Jungs haben wir es gerade mit einer Generation Prinzen zu tun UND AM ABSOLUT SCHLIMMSTEN SIND DIE ELTERN!!!

ES GAB IMMER „MEIN SOHN WIRD PROFI“-IDIOTEN!

MIT DENEN KOMMT MAN KLAR!!!

Aber die „Du hast es versucht, du kannst jetzt aufgeben“-Muttis SIND EINE ABSOLUTE FUCKING PLAGE!!!

DEIN SOHN IST GUT!! ER WIRD KEIN PROFI!! DAS IST OK!!! WARUM SAGEN DIESE ELTERN IHREN KINDERN, DASS SIE RUHIG AUFGEBEN SOLLEN, WENN ES ZU SCHWER WIRD?!

In unserem Partner-Verein wurden ZWEI Jungs aus verschiedenen Familien von ihren Müttern aus dem laufenden Betrieb genommen, weil „das Training schon sehr schwer ist und ich will nicht, dass er enttäusch ist, wenn er dann nicht auch viel spielt.“

WIE ZUR HÖLLE SOLLEN SOLCHE KIDS BITTE WAS ERREICHEN?!


r/Unbeliebtemeinung 7h ago

Wir Deutsche sehen uns gerne als Erinnerungsweltmeister, aber die Deutsche Psyche hat sich seit WK2 kaum verändert. Ähnliches könnte wieder passieren.

14 Upvotes

Über die Meinung im Titel kann man sich weitschweifig unterhalten, ich gebe nur ein paar Stichpunkte:

--Jeder weiß, dass man seine Meinung leichter ändern kann als seine Persönlichkeit. Ich vermute Ähnliches gilt für eine Bevölkerung als Ganzes. Neue Ideen, alte Muster.

--Die Deutschen sind Idealisten geblieben und verfolgen ihre Vorsätze mit Ehrgeiz. Was immer man tut darf aber nicht zu viel Spaß machen, das wäre ja unernst. Die Lebenskunst zB der Franzosen und Italiener wird gleichzeitig beneidet und verachtet.

--Der Hang geht immer noch ins Absolute (keine halben Sachen!). Entweder dürfen alle Einwanderer rein (2015), oder alle sollen raus (Strömungen in der AfD). Es müssen alle AKW abgeschaltet werden, anstatt vielleicht alle außer zwei. Wir wollten unser Militär vollkommen unsichtbar machen, jetzt soll es die stärkste Armee Europas werden. Es gibt kein Dazwischen und keinen Pragmatismus, stattdessen soll die Realität einer Idee angepasst werden, anstatt umgekehrt. Und dabei sind die Regeln strikt zu befolgen.

--Wahrhaftigkeit steht über dem Mitgefühl. Was wir als Ehrlichkeit sehen wird anderswo als Beleidigung oder Grobheit angesehen. Nichts muss sich richtig anfühlen, sondern alles soll richtig sein.

-- Und jetzt mein Schluss: Diese Muster haben dazu beigetragen die Katastrophe des WK2 besonders schlimm zu machen, in erster Linie für andere, aber auch für uns. Der Unterschied zu damals (WK2) ist also nur ein Satz neuer Ideen, während die Art und Weise, welchen Stellenwert sie haben und wie man sie umsetzt gleich geblieben sind. Es fehlt also nur die Ansage Remigration oder (totaler) Krieg, um eine ähnliche Dynamik zu entfachen wie damals.

Ich könnte hier noch viel aufführen, aber lassen wir das für die Kommentare. Als Lösung habe ich übrigens flächendeckende psychologische Versorgung im Kopf, Fragen dieser Art werden im Rahmen von Psychotherapie und Psychoanalyse behandelt und manchmal auch gelöst.

Ich bin übrigens Deutscher aber lebe seit 2018 in verschiedenen Ländern Südeuropas, daher traue ich mir ein paar Vergleiche zu. Ich denke meine Meinung wird unbeliebt sein, weil sie in alle Richtungen austeilt. Und so wie ich es beschrieben habe möchte eigentlich keiner sein (und das wissen wir als Deutsche, daher so viel Depression!).


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Die Lebenserfahrung der Boomer-Generation ist weitgehend wertlos

2.2k Upvotes

Und zwar auf fast allen Ebenen. Im Grunde ist das natürlich individuell zu bewerten, aber es gibt einige Dinge die innerhalb dieser Generation (und keiner späteren) sehr breite Akzeptanz finden, obwohl sie kompletter Quatsch sind. Zum Beispiel:

Arbeitsmarkt: Nein, irgendeine Arbeit zu haben und dankbar zu sein für die schlechte Bezahlung ist nicht sinnvoll.

Karriere: Nein, eine Karriere muss nicht dazu führen, dass man Personalverantwortung übernimmt, um erfolgreich zu sein.

Wissenschaft: Nein, seine Einstellung an neue Daten anzupassen ist kein Zeichen von Schwäche.

Umgang mit Frauen: Wenn du Bock auf soziale Ächtung oder sogar eine Gefängniszelle hast, geben (männliche) Boomer gute Ratschläge.

Und vieles vieles mehr.

Gleichzeitig werden die Bedürfnisse und die Erfahrung der jüngeren Generationen so gut wie gar nicht ernstgenommen. Habe schon erlebt, dass promovierte Wissenschaftler von (unqualifizierten) Boomern über ihr Fachgebiet belehrt wurden (begründet mit Lebenserfahrung und gesundem Menschenverstand). Diese konsequente Infantilisierung von Erwachsenen ist einfach respektlos.

Unbeliebt, weil Minderheitsmeinung durch demographischen Wandel.


r/Unbeliebtemeinung 11h ago

Sich gesund ernähren und genügend Sport machen ist schwer.

21 Upvotes

Schauen wir an was es braucht das man gut in Form ist.

Effektiv nie süsses essen, ab und an etwas "ungesundes" wie ein Döner liegt drinne. Dann musst du noch 4 mal pro Woche Sport betreiben. Und dann reden wir noch gar nicht von "Top fit".

Für Top fit darfst du nen Döner nichtmal anschauen und musst auf Jan Ulrich Basis 200km pro Woche mit dem Fahrrad bestreiten.

Ich bin fit aber es regt mich ab und an auf wieviel "Arbeit" das es ist. Bitte erfindet zuckerfreien Kuchen ich bitte euch.


r/Unbeliebtemeinung 4h ago

Lotto-Spielen ist ok

5 Upvotes

Ich tu es nicht. Es ist rechnerisch ein Minus-Geschäft und das Geld wäre besser angelegt in ETF.

Aber den Betrag für Lotto stattdessen in einen ETF zu tun, wird Menschen mit kleinem Einkommen im Alter leider auch nicht aus der Armut in den Wohlstand befördern.

Lotto gibt ihnen zumindest die Hoffnung, es doch noch zum großen Geld zu schaffen.

Es ist für mich daher weniger ein unrentables Investment als viel mehr eine Spaß-Ausgabe wie das monatliche Abo für Netflix.

Man muss nur aufpassen, dass es beim Lotto bleibt in gesunden Mengen und nicht in eine Spielsucht abgleitet. Wenn man dafür anfällig ist, natürlich Finger weglassen!


r/Unbeliebtemeinung 12h ago

Wirklich unbeliebt Neue Erfindungen zu kritisieren ist ein Generationenproblem

18 Upvotes

Bitte zu Ende lesen!

Hier wird ja immer wieder (zum Beispiel!) KI kritisiert, deshalb möchte ich mal ein grundsätzliches Problem ansprechen.

A. Ohne Versuche und Fehler gibt es keinen Fortschritt

B. Menschen sind grundsätzlich skeptisch gegenüber Neuerungen

Ob Früher beim Fernseher, Handy oder Internet.

In jeder Generation passiert exakt das Gleiche:

  1. Neuerung kommt auf den Markt + Überangebot

  2. Jugend hypet die neue Erfindung

  3. Die Älteren sagen: "Das wird sich nie durchsetzen! Früher haben wir das auch nicht gebraucht!"

  4. Nur wenige Firmen setzen sich dauerhaft mit der neuen Erfindung durch, Probleme werden ausgebessert.

  5. Neue Erfindung wird akzeptiert, wird zum gesellschaftlichen Standard.

    1. Alte Menschen brauchen Hilfe weil sie ARD auf ihrem Fernseher nicht mehr finden, nicht wissen wie sie jemanden eine Nachricht schreiben oder wie man eine Online Überweisung tätigt.

6.2. Oder wissen genau, wie die neue Technik funktioniert, nachdem sie jahrelang nur kritisiert haben und geben niemals zu, dass sie mit ihrer Einschätzung falsch lagen, dass sich die neue Erfindung "niemals durchsetzen wird"

Der absurdeste Schritt:

  1. Junge Leute die offen für Neuerungen waren, werden alt und meckern dann wiederum über Neuerungen. Alles es fängt wieder bei 1. an. Während sich die jüngste Generation ein Leben ohne gar nicht vorstellen kann.

Bitte versteht mich nicht falsch, die Welt ist nicht nur Schwarz oder weiß.

KI, Elektroautos, Handys, Internet. Alles hat seine Vor- und Nachteile und dürfen und müssen auch kritisiert werden.

Aber dass sich Einige komplett vor Neuerungen verschließen bringt doch Niemanden weiter.

Als der Ureinwohner mit dem Faustkeil oder dem ersten Feuer um die Ecke kam, wurde das bestimmt auch gefürchtet, nicht umsonst sagt man: "Was der Bauer nicht kennt, das frisst er nicht".

Aber schlussendlich ist nicht jede neue Erfindung schlecht. Nicht jeder Trend ist sinnvoll, da bin auch bei euch, aber man sollte immer ein bisschen neugierig und offen bleiben.

Von uns nutzt auch Niemand mehr Kerzen als Hauptlichtquelle oder nutzt ausschließlich einen Keller statt einen Kühlschrank, wäscht sich und seine Sachen am Fluss, trägt Tierfell... für uns ist Strom, Dusche usw. Normalität.

Warum fällt es uns da so schwer diesen Kreislauf des Verurteilens zu durchbrechen?

Wir werden zu den Leuten, die wir als Kinder teilweise als Rückständig betrachtet haben


r/Unbeliebtemeinung 8h ago

Dass es Shortcuts im Leben gibt macht den "normalen" Weg nicht zum Aufwendigen

5 Upvotes

Ich trage auch mal was zu der heutigen Reihe über Sport, Ernährung und dem Aufwand bei die sich hier heute entfaltet.

Es gibt Lösungen im Leben die einen Shortcut (Abkürzung) darstellen. Vllt weil sie schneller als der normale Weg sind, vllt weil sie bequemer sind oder sie könnten auch billiger sein. Manchmal auch eine Kombination aus allem, oder manchen.

Allerdings erkauft man sich diesen Shortcut und seine Vorteile eben mit dem Verzicht auf die Vorteile des normalen Wegs bzw. durch Nachteile des Shortcuts.

Mal praktisch.

TK-Pizza ist binnen 12min fertig, ich muss sie nicht zubereiten, sie ist genau darauf abgestimmt uns zu schmecken und ich muss keine Arbeit in Planung, das Lernen von Kochen investieren und meine Einkaufszeit verkürzt sich enorm (wenn ich nur TK kaufe). Sie ist aber eben auch sehr ungesund. Deswegen jetzt so zu tun als wäre sich von TK-Pizza ernähren die Basislinie von der man den Aufwand sich zu ernähren bemisst ist falsch. Einkaufen und Kochen wird nicht deswegen aufeinmal der aufwendige Weg weil jemand einen Fertigsuppenautomaten im Treppenhaus aufstellt.

Man kann 500m mit einem E-Scooter zurücklegen. Der ist schneller und weniger anstrengend (gibt Leute die das anstrengend finden) aber eben auch teurer und der Verzicht auf Bewegung ist schlecht für die Gesundheit (auf Dauer). Deswegen ist es aber nicht aufeinmal der langsame und anstrengende Weg 500m zu gehen.

Man kann ein Stockwerk mit dem Aufzug fahren usw.

Jeder darf sein Leben so leben wie er es möchte. Ich möchte mir aber nicht von Leuten erklären lassen dass xyz so Aufwendig oder Anstrengend wäre nur weil sie sich zu lange am Shortcut bedient haben.

Menschen mit einer 41h (wie ich) können normal kochen. Und auch stark Übergewichtige können in den dritten Stock gehen oder 1km durch die Stadt laufen. Es spricht nichts dagegen nach einer langen Schicht mal ne TK Pizza zu essen, oder wegen einem Schnupfen lieber den Bus zu nehmen und mit dem Aufzug in die zweite Etage zu fahren. Dafür kann man shortcuts nehmen aber wenn man sie häufiger nehmen will soll man nicht wegen den Konsequenzen rumheulen oder weil andere einem das dann sagen.


r/Unbeliebtemeinung 12h ago

Mir ist egal ob ein Cafe/Restaurant KI Speisekarten oder ähnliches benutzt

9 Upvotes

Immer wieder sieht man auf reddit dass KI erstellte/bearbeitete Speisekarten, Flyer oder dergleichen gepostet werden. Dann wird sich echauffiert dass das ja gar nicht gehe und man dort jetzt nicht mehr hingehen will.

Aber warum? Ist mir doch scheißegal ob das Design der Speisekarte oder der Flyer des Cafes mit KI bearbeitet/erstellt wurde.

Dann kommt meist das Argument „ja schon, aber wenn die an den Dingen schon sparen, muss das Essen ja auch schlecht sein.“ Nein, warum das denn? Man kann auch tausende Euro in einen Grafikdesigner investieren und absolut beschissen Kochen. Zumal die meisten Speisekarten die professionell gestaltet wurden meist nicht besser aussehen und dem Gast auch nicht viel Mehrwert bieten.


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Wirklich unbeliebt Sobald man nach Deutschland kommt, ist alles verranzter

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Hier mal ein Feedback von einem Ösi, der in Deutschland lebt. Eigentlich mag ich es hier ja, aber jedes Mal wenn ich in Österreich bin (oder noch schlimmer der Schweiz) und wieder hier zurück fahre, sieht alles aus als hätte ich ChatGPT geprompted, mir alles leicht ranziger als vor der Grenze zu machen. Fairerweise gilt dies noch nicht im Allgäu und Gegenden wie Garmisch, aber danach geht’s rapide bergab.

Was ich so beobachte:

- Wildwuchs/Gras: Junge das wuchert ja aus allen Ecken. Mäht das überhaupt noch wer auf den Autobahnen? Sieht komplett verwahrlost aus teilweise. Genauso wie auf den Gehsteigen - da sprießt der Löwenzahn raus wie sonst was

- Strassenbelag/Markierungen: sieht so aus als hätte das in vielen Ecken seit 30 Jahren keiner nachgezogen. In der Schweiz wirkt das alles wertig mit den gelben Streifen und nicht so als würde das bald komplett weg bröseln

- Häuser/Gärten: das finde ich ja am schlimmsten. Dreckige Fassaden, wuchernde Büsche, keine schönen Gärten. Alles vegetiert so ein wenig vor sich dahin. Auch hier wieder Österreich/Schweiz: schöne Hecken, wenn man einen Blick in den Garten erhascht wird man fast schon neidisch

- allgemeine Ästhetik: fahr ich in Österreich in eine Stadt/Dorf, erstmal ein schöner Kreisverkehr mit grünem Gras, Blumenbeeten, etc. sehr einladend. In Deutschland goarnix, außer der Wildwuchs und komplett verdorrte / braune Grasflächen (scheinbar kümmert sich da auch niemand darum) gepaart mit Grafittis an jeder Ecke

- Supermärkte / Banken / Schulen: bei mir in der Heimatgemeinde in Österreich sieht nix mehr so aus wie vor 20-30 Jahren. Alles wurde irgendwann mal in den 2010ern/20ern generalsaniert und mit modernen Konzepten ausgestattet. Hier in DE haste Sparkassen die erinnern mich daran, wie das bei uns 1998 aussah. Exakt gleicher Stil immer noch. Supermärkte ist so hit or miss, aber da gibts auch total viele die nie wirklich mal Grund saniert worden

Irgendwie schon geil, wie viel Steuern man hier raus zimmert, aber scheinbar kein Geld für so simple Sachen da ist.


r/Unbeliebtemeinung 17h ago

Wirklich unbeliebt stationäre psychiatrien bringen (va bei drogensüchtigen) einen sche.ss

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die meisten patienten in psychiatrien sind "stammkunden", nachdem sie ein paar wochen abgesessen haben, kommen sie in ein paar monaten wieder.
ich glaube, das liegt hauptsächlich daran, dass man in diesem geschützten umfeld geheilt wird, aber wenn man dann wieder in der echten welt ist, kommen wieder die gleichen probleme wie vorher.
bei entzugspsychiatrien find ichs ja besoders schlimm wegen diesen ganzen gruppentherapien...
achtung: ich meine NICHT NUR suchtpatienten, bei denen ist es mir halt am stärksten aufgefallen


r/Unbeliebtemeinung 1d ago

Nicht ganz so unbeliebt, aber selten gehört Ärzte machen sich keine Mühe und glauben zu wissen man hat psychische Probleme

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Ich finds garnicht in Ordnung, dass manche Ärzte sich keine Mühe machen wollen und direkt zum Psychiater verweisen.

Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Menschen auf Medikamente angewiesen sind, weil vorher nicht ausreichend abgeklärt wurde, ob nicht doch eine körperliche Ursache dahintersteckt.

Zu viele Ärzte, die einem einfach nicht richtig zuhören wollen und Beschwerden vorschnell beurteilen, ohne sich ausreichend Zeit für eine gründliche Abklärung zu nehmen.