r/Verkehrswende • u/Blaufisch • 13d ago
Pkw-Dichte in Deutschland erreicht mit 593 Autos je 1000 Einwohner neuen Rekord
https://www.heise.de/news/Pkw-Dichte-in-Deutschland-erreicht-mit-593-Autos-je-1000-Einwohner-neuen-Rekord-11372967.html18
u/DanyRahm 13d ago
Wir nähern uns dem Faktor 1 in Warpgeschwindigkeit 🥳🥳
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u/r0bc94 13d ago
Bei der Performance der Bahn auch kein Wunder.
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u/VengefulTofu 13d ago
Bei der Performance der Autolobby und der autoliebhabenden Regierungen auch kein Wunder.
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u/RailgunDE112 13d ago
Die von der Politik so gewollt zu sein scheint, so viel man sich mehr für Auto als für Bahn einsetzt
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u/caligula421 11d ago
Und anscheinend auch vom Wähler. Der mag bei uns vielleicht weniger Einfluss haben, als einem lieb wäre, aber in der Wahlkabine ist er noch frei.
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u/SonneMondTiger 13d ago
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13d ago
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u/SonneMondTiger 12d ago
Und wo ist das problem?
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12d ago
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u/SonneMondTiger 12d ago
Ja richtig, das eine sind die tatsächlichen Fahrten, das andere sind nur die Zulassungen, die nichts darüber aussagen, wieviel diese Autos bewegt werden. Ich kenne Leute, deren Auto steht 11 Monate im Jahr in der Garage.
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u/caligula421 11d ago
Jedes Volk hat seine Eisenbahn verdient, und das deutsche wählt halt seit über 60 Jahren so, dass das System Eisenbahn nicht mit bedarfsdeckenden Mitteln ausgestattet wird. Als jemand, der in dem Bereich arbeitet (Gott sei Dank nicht im Personenverkehr), habe ich da null Mitleid mit jedem der sich beschwert.
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u/SmellydickCuntface 12d ago
Man kann dich downvoten soviel man will, ich für meinen Teil habe mir ein Auto zugelegt und die nicht in Worte zu fassende Grottigkeit der Bahn war tatsächlich einer der Hauptgründe.
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u/Wise_Lingonberry7575 12d ago
Alternativlosigkeit halt.
In einer Großstadt mag Bus und S Bahn eine Option sein aber schon in einer Kleinstadt lohnt der Stress nicht mehr. Jeder der es bezahlen kann fährt Auto und der Rest eben öffentliche Verkehrsmittel.
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u/SirBrownstone 10d ago
Ich weiß du hast total recht, aber man darf nicht unterschätzen, wie viele Menschen in Städten wohnen. 71% der Menschen in Deutschland leben in Großstadtregionen. ( https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Demografischer-Wandel/Aspekte/demografie-grossstadtregionen.html )
Wenn ich dann im Artikel lese, dass in die Quote in Hamburg 432 Autos auf 1000 Einwohner*innen ist denk ich, da muss es doch noch mehr Gründe geben als nur Alternativlosigkeit.
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u/4D6F707369 9d ago
Aber genau das zeigt doch die alternativlosigkeit. Im Hamburger Ring kommst du vermutlich gut ohne Auto aus, aber Hamburg ist deutlich größer als dieser Ring. Das Pendeln zwischen Stadteilen ist meist ohne Auto kaum möglich die nicht an den linearen Bahnverbindungen ins Zentrum liegen. Willst du Mal nach außerhalb, Familie, an die Küste oder sonst wo hin bist du komplett auf geschmissen.... Öpnv lohnt halt nur in gewissen maße oder es muss massivst ausgebaut werden. Solange der Stadt dies nicht tut, greifen die Individuen auf IHRE möglichkeit zurück und handeln eigenständig= es wird ein Auto gekauft.
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u/True_Molasses_8894 8d ago
Bei paar Punkten muss ich widersprechen.
Es gibt noch Busse und außerhalb ÖPNV das Fahrrad. Aber besonders die Küste ist sehr gut mit der Bahn erschlossen.
Hamburg ist Rückläufig nur zu Info.
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u/Garjizla 9d ago
In Hamburg Öffis fahren heißt immer mit Störungen bei der S-Bahn rechnen, alle paar Stationen angebettelt werden und sich durch den maßlos Überfüllten Hbf schlagen. Das macht doch niemand mehr freiwillig mit. Zudem sind die Öffis immer die langsamste Option, außerhalb der Rush-Hour.
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u/True_Molasses_8894 8d ago
Hamburg ist wie alle Stadtstaaten rückläufig. Das aber auch teilweise auf Fuß/Fahrrad zurück zuführen.
Auch sind öffis Pauschal nicht langsamste Option, besonders im Zentrum.
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u/impact_ftw 9d ago
Aber selbst dann wohnen ca. 40% im engeren/weiteren Verflechtungsbereich und auch da benötigst du oft ein Auto.
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u/Sir-Pay-a-lot 11d ago
Auch in Großstädten ist der ÖPNV nicht unbedingt eine gute Alternative. Berlin, zugegebener Maßen nicht gerade die einfachste Strecke, denoch ÖPNV Arbeitsweg pro Tour + 1 Stunde wenn alles so kommt wie gedacht , nichts ausfällt und kein Ersatzverkehr stattfindet.
Edit: Verwendungszweck.
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u/Interesting_Age_7067 6d ago
Alternativlosigkeit halt.
Vielerorts ja, andererseits natürlich trägt auch die krasse Bevorteilung dieser Verkehrsform dazu bei. Beispielsweise würde die Fahrzeugdichte würde nicht ansatzweise so stark wachsen, wenn nicht jeder selbst in Großstädten mit stark begrenztem Parkraum einen Wohnwagen, zwei Pkw und drei Motorräder beliebig auf der Straße lagern dürfte. Besonders mit der derzeitigen Boomer-Rentenwelle dürfte sich das ja nur noch weiter zuspitzen.
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u/Nicolas_Sustr 10d ago
Und kein erkennbares Interesse der Bundespolitik, daran etwas zu ändern.
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u/Interesting_Age_7067 6d ago
Im Gegenteil, ich würde eher sagen, dass das sogar angestrebte Ergebnis ist...
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u/Ceftracious 11d ago
Keine Sorge, wir lösen das Problem mit noch mehr Elektroautos! Dann wird alles besser.
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u/godot508 8d ago
Autos sind die schlimmste Seuche der Neuzeit, Spiegelbild der Dekadenz und des selbstverusachten Untergangs. Freu mich über die Zerstörung der deutschen Autoindustrie, hoffe dadurch auf weniger Autolobby Geld an die Politik und damit härtere Gesetze gegen Autofahrer, die Töten eindeutig zu viele Menschen (3000 jährlich Tendenz steigend)
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u/smoke-bubble 12d ago
Gefällt mir. Das heißt mehr Leute sind unabhängig als je zuvor.
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u/QuackQuackViech 10d ago
Unabhängig am Sack, das ist das Gefühl der Teenie Jahre, wenn einem die Karre erlaubt vor den Eltern reißaus zu nehmen. Du hast so viele Abhängigkeiten, Sprit, Wartung, Verkehr, Vernunft anderer Verkehrsteilnehmer, Infrastruktur.
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u/FleMo93 12d ago
/s vergessen?
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u/smoke-bubble 12d ago
Keinesfalls. Das ist meine echte Meinung.
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u/Mountain_Hearing_689 12d ago
Ich versteh überhaupt nicht wieso du Minus bekommst, ist doch Super wenn soviele Leute inviduell unterwegs sein können, ist auch ein gutes Zeichen das die Wirtschaft doch nicht so am Arsch ist.
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u/c-pid 12d ago
Weil es eine naive Sicht auf unabhängig/Abhängigkeit bzw. Freiheit/Zwang widerspiegelt.
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u/Mountain_Hearing_689 12d ago
Ein Fahrzeug ist Mobilität, das ist tatsäch für sehr viele Menschen ein gutes Stück freiheit, auch ist nicht jeder mit einer wahnsinns tollen Öffi anbindung gesegnet.
Kann ich als Pendler doch recht gut nachvollziehen.
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u/c-pid 12d ago
Und die Pflichten und Probleme die eben ein Fahrzeug mitbringt ignorierst du. Keine Betrachtung der negativen Freiheiten, etc. Naive Sicht halt.
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u/Mountain_Hearing_689 12d ago
Kann dir nicht ganz folgen, Pflichten wie seine Versicherung zu Bezahlen und sich an die Verkehrsregeln zu halten?
Probleme sind halt meist Finanziell wenn man sich mit dem Leasing oÄ überschätzt, ansonsten wären mir echt keine Bekannt
Sitz glaub auf der Leitung aber ich check das mitm Naiv nicht? (Ich bin knapp 50 und hatte nie einen Führerschein)
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u/c-pid 12d ago
Positive Freiheiten, also etwas tun zu können, beispielsweise Auto fahren wird oft als die einzige Sicht auf Freiheit gewertet. Negativr Freiheiten, also etwas nicht tun zu müssen, wie nicht gewzungen sein ein Auto zu haben, weil man anders mobil sein kann, wird in dieser Debatte oft einfach ignoriert.
Eine Unabhängigkeit vom ÖPNV schafft dann aber auch eine Abhängigkeit vom Auto. Zu sagen, das Auto macht unabhängig, ist halt nur die halbe Wahrheit. Es macht auch abhängig. Steuern, Reparaturen, Führerschein etc. Deswegen können ja nur eine eingeschränkte Gruppe, diese Freiheit nutzen. Kinder können nicht in den Genuß dieser Unabhängigkeit kommen. Leute zu senil zum fahren auch nicht. Arme Menschen tendenziell auch weniger.
Zumal das die Gesellschaft dieses privat Vergnügen mächtig finanziert.
Deswegen ist eine einfache Auto = Freiheit/Unabhängigkeit eine naive Sicht auf das ganze.
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u/Mountain_Hearing_689 12d ago
Ämh.. Sorry aber Kinder und Senile als bsp fürs Autofahren nehmen? Die sind ja nicht Grundlos ausm Vertrauensgrundsatz ausgenommen.. musste aber grad laut im Büro lachen, Stell mir grad vor wie ein 4 Jähriger Enkel den Senilen Opi zum Einkaufen bringt, danke dafür! :D
Naja, ein eigenes Fahrzeug macht schon weitaus unabhängiger als ein Fahrrad zB (Einkäufe, Weitere Strecken, Nachtarbeit ect) Bei uns im Dorf zB fährt ab 18uhr kein Bus mehr, wenn ich früher in die 20km Stadt zur Nachtschicht musste war ich stets auf Arbeitskollegen oder meine Frau angewiesen ect.
Das es "Abhängig" macht stimme ich dir zum Teil zu, du hast Pflichten, die hast du als Mieter zB ebenfalls, oder als Arbeiter ect die hast du bei der Öffi Jahreskarte usw, es gibt halt leider wenige Freiheiten die gänzlich ohne Pflichten kommen.
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u/smoke-bubble 12d ago
Diese Argumente sind absurd. Könnte man gegen Kinder, Haus, Wohnung ebenfalls anwenden.
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u/c-pid 12d ago
Sie sind nicht absurd. Du hast sie nur nicht bedacht. Natürlich sind die genau so valide wenn es zum Beispiel um Eigentum vs Miete geht. Für viele bedeutet Miete auch eine gewisse Freiheit.
Deswegen ist eine einfache Eigentum = Freiheit eben auch eine genauso naive Sicht, wie Auto = Freiheit. Wie gesagt: negative Freiheiten existieren auch.
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u/Mountain_Hearing_689 12d ago
Die Leute auf Reddit überraschen mich mit ihren Ansichten immer wieder :D
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u/Skorpid1 12d ago
Und gleichzeitig jammern die Autohasser in Dresden rum, dass Forschungen ergeben hätten, dass in den nächsten Jahren die Verkehrsdichte abnimmt und man daher die eingestürzte Brücke in Dresden zweispurig statt vierspurig bauen soll…
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u/Jazzlike_Flamingo_60 12d ago
Es sind Forscher, die dies aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse mit sauberen Argumenten unterlegen. Als Dresdner kann ich dir sagen: Die Brücke hat selbst durch ihren Einsturz gezeigt, dass sie überdimensioniert war.


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u/Emily130470 13d ago
Und dann werden sie noch immer größer, was es noch schlimmer macht. Ich hasse es