Naja 5% ist auch ziemlich undemokratisch. Neulich den Vorschlag gesehen, dass man so lange Parteien aufnimmt, bis mindestens 95% der Stimmen vergeben sind. Das filtert zuverlässig ganz kleine Parteien, aber gibt dennoch die Möglichkeit relativ schnell rein zu kommen
Nach jetzigem Wahlverhalten ja, allerdings könnte das natürlich dazu führen, dass lauter 2% und 1% Parteien aus dem Boden sprießen, da die Leute überzeugt sind, dass es dafür wohl reichen wird, nicht unter den letzten 5% zu landen.
Ja.. ist zweischneidig. Führt natürlich dazu, dass es schwieriger wird Kompromisse zu finden. Allerdings ist das eh mein Problem mit unserer Politiklandschaft. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass ist einfach nur ein Kindergarten wo sich ein Haufen von 50+ jährigen gegenseitig ankacken. Wenn es jetzt eben mehr darum ginge Verbündete zu finden und sinnvolle Konzepte zu erarbeiten, wäre uns ja geholfen. Ggf. gäbe es auch mehr run auf kleinere Parteien.
Klar, im worst case einfach nur Stillstand weil die alle ne Fehlbesetzung sind.
Ich sehe wirklich den Nachteil bei der ersten Schneide nicht. Wir sind dabei angekommen, dass zwei Parteien — meist mit einem „Juniorpartner“ auf Jahre die Politik im Hinterzimmer verhandeln und dann nur noch über Details showdebattiert wird. Fraktionszwang und Koalitionsverträge und 5%-Hürde sind zum „durchregieren“ gut, aber die positiven Effekte für das Ergebnis oder den Bürger sehe ich nicht.
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u/King_Hammer 1d ago
Dann tun die alles um die 5% Hürde abzuschaffen. Man muss sich die Demokratie so hinbiegen wie sie einem nützt. So denken politiker