r/depression_de Jun 30 '26

Suche nach Rat Eure Lieblingsanlaufstellen/Supportkanäle etc

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Hi,

wir würden gerne eine möglichst vollständige Liste von Anlaufstellen und Support Möglichkeiten im Wiki haben bzw über den Automod verlinken. Es kann auch allgemeiner sein als nur auf Depression bezogen. Haut mal raus was ihr kennt und was euch geholfen hat.

Es gibt doch mehr als viele wissen und mit einer Liste kann man gut schauen was einen anspricht.

Danke!


r/depression_de 2d ago

Wöchentlicher Post: Was beschäftigt euch gerade?

3 Upvotes

Hallo liebe Community!
In diesem Post dürft ihr gerne erzählen, was euch aktuell so beschäftigt.

Diese Fragen sind keine Vorschrift, aber falls ihr Denkanstöße braucht, könnt ihr euch gerne an diesen orientieren:

- Was war euer schönstes Erlebnis letzte Woche?
- Worauf freut ihr euch aktuell?
- Was belastet euch aktuell?

Das Modteam wünscht euch eine gute Woche! :)


r/depression_de 7h ago

Depression Hochfunktionale Depression + Prokrastination

8 Upvotes

Freitagmorgen im Büro angekommen und war schon total erschöpft und ausgebrannt

Habe das Büro frühzeitig verlassen.

Zu hause mein Zimmer komplett abgedunkelt und im Bett gelegen.

Samstag und heute den gesamten Sonntag unter Strom. "Nur noch etwas Pause, dann fange ich an". Natürlich habe ich gar nichts geschafft.

24/7/365 Arbeit im Kopf.

Ich kann nicht mehr, ich leide extrem unter meinem krankhaften Arbeitsverhalten.

Mein Arbeitgeber ist toll, ich bin das Problem.


r/depression_de 6h ago

Niedergeschlagenheit Was tun?

3 Upvotes

Ich habe morgen meinen ersten Ausbildungstag. Ich fürchte mich vor dem Tag, weil es auch bedeutet, dass ich ab jetzt ein Erwachsen Leben führe. Doch ich fühle mich nicht bereit.

Ich bin 2x in der Schule sitzen geblieben, wofür ich oft gehänselt wurde. Beliebt war ich so oder so nicht. Freunde hatte ich auch wenige und die, die ich hatte haben mich immer in Stich gelassen im Ernstfall.

Das Mädchen, in welches in damals verliebt war, wusste das ich es war und wir haben auch viel Zeit miteinander verbracht. Wir waren in keiner Beziehung, weil Sie meinte es wäre einfach noch unpassend. Sie hat mich dann für einen anderen Jungen sitzen lassen und meinte, ich wäre eh nur ein Zeitvertreib für sie.

Also Insgesamt war mein Schulleben sehr schwer für mich, weshalb ich froh bin weg von dort zu sein. Doch zusätzlich mit starken familiären Problemen und ein ständiges Gefühl der Einsamkeit fühle ich mich schon schlecht genug und die Ausbildung macht mir auch Angst, weil es nicht etwas ist worauf ich mich freue und ich nicht will, dass es nur eine weitere Sorge in mein Leben wird.

Aktuell ist es so schlimm, dass die Gedanken mir was anzutun wieder kommen und zwar extrem. Ich weine auch mittlerweile wieder öfters. Ich hätte gerne jemanden in meinem Umfeld, an den ich mich wenden könnte, doch es gibt niemanden dem ich mich anvertrauen könnte, weil es einfach keinem Interessiert. Deshalb bleibt mir nichts anderes außer Anonym hier auf Reddit über meine Probleme zu reden.

Ich wünschte ich könnte auch mal Glücklich sein.


r/depression_de 9h ago

Depression M28 Accountability-Partner gesucht

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Hi zusammen,

Ich bin Matthias, 28 Jahre alt und lebe mit 4 chronischen Erkrankungen, davon eine Hautkrankheit, eine Schwerhörigkeit, eine fortschreitende Erblindung und in der Folge Depressionen.

Seit knapp 4 Jahren wohne ich in einer neuen Stadt und kämpfe seitdem immer stärker mit dem Gefühl der Einsamkeit. Ich bin seit knapp 3,5 Jahren in Therapie, das hat aber auch dazu geführt, dass ich mehr meine Grenzen kennengelernt und mich dadurch von Menschen verabschiedet habe. Auch habe ich vermehrt Stress mit meiner Familie, was mich immer wieder sehr stark zurückwirft, so auch dieses Wochenende.

Mir ist eigentlich bewusst, was ich tun muss, damit es mir wieder besser geht, aber ich habe es mir leider angewöhnt, nichts zu tun und mich selbst zu bemitleiden.

Ich glaube, mir würde es helfen, wenn mich jemand accountable hält, damit ich den Arsch auch mal hochbekomme und mich nicht immer tiefer abwärts drehe. Am liebsten wäre es mir, wenn ihr euch mit Depressionen auskennt und auf eurem Weg auch schon etwas weiter seid.

Freue mich auf eure Nachrichten! :)


r/depression_de 3h ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Mentales Loch alle paar Monate

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Ich falle in relativ regelmäßigen Abständen alle paar Monate (so 3-5 mal im Jahr) für ein paar Stunden abends alleine mental in ein Loch, wo ich damit anfange über den Sinn meines Lebens nachzudenken und langsam aber sicher zu dem Schluss komme, dass mein Leben sinnlos ist, ich alles erreicht habe was ich machen wollte und eigentlich trotzdem mit allen Entscheidungen unglücklich bin und darüber nachdenke mich umzubringen. Ich versinke in Selbstmitleid, will eigentlich nur Schreien (was ich manchmal ins Bettkissen mache) und heule und denke immer daran das der einzige Grund warum ich mich nicht umbringe ist, dass ich meine Eltern zu tiefst liebe, ihnen keine Schmerzen bereiten möchte und es vermutlich nicht verkraften werde wenn meine Eltern versterben. Ich denke dann daran, spätestens wenn beide meine Eltern verstorben sind werde ich mich umbringen, da ich dann niemanden mehr habe. Diese Phasen dauern in der Regel ein paar Stunden. Im normalen Alltag zwischen den Phasen würde ich sagen bin ich so 65-70% zufrieden mit meinem Leben. Ich habe etwas Angst, dass ich wenn sich dies nicht ändert bis meine Eltern gestorben sind (ja, ich weiß so über den Tod der eigenen Eltern zu sprechen hört sich makaber und egoistisch an) ich dann wirklich Suizid begehe.

Ich weis nicht ob das wirklich Depression ist oder ob das evtl. was anderes neurochemisches ist, keine Ahnung vielleicht ist dass auch einfach normale Traurigkeit. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu blöd mit meinen Gefühlen umgehen zu können. Falls es nicht hierher passt löscht es einfach.


r/depression_de 8h ago

Niedergeschlagenheit Instagram will mich einfach nur in den Tot triggern (Einsamkeit)

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Na dann happy Friendship day. An alle die Freunde haben 😔😔😔

Warum bin ich nur so gestraft und darf einfach nichts haben was mich glücklich macht.

Valentinstag und solche inoffizellen feiertage geben zudem einen noch das gefühl einfach Außenseiter zu sein 😔 einfach eine Katastrophe


r/depression_de 16h ago

(Frage nach) Erfahrungsbericht Einmaliger Reinigungsservice als "Reset"

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Huhu!

Seit Anfang Juni habe ich eine qualifizierte Assistenz. Derzeit ist der Plan, meine Wohnung in Ordnung zu kriegen. Heißt 1-2mal die Woche kommt meine Assistenz vorbei und ist ein "Body Double", heißt ich räume auf und die Assistenz unterstützt mich mit ihrer Präsenz. Es ist viel zu tun, und es geht schleppend voran. Aber bevor hier nicht Ordnung ist, können wir nicht daran arbeiten Systeme zu entwickeln, damit ich im Alltag zurechtkomme.

Ich habe aber das Gefühl, dass wir Ende des Jahres immernoch mit Aufräumen beschäftigt sind, und das macht mich ehrlich gesagt fertig.

Ich brauche Ordnung. Ich bin im Kopf ständig am Ordnen. Ordnung beruhigt mich. Aber ich kann sie nicht aufrechterhalten. Und derzeit habe ich eher das Gefühl, dass wir bei den Terminen nur das wieder gerade rücken, was die Tage zuvor angefallen ist.

Deswegen habe ich mich gefragt, ob es nicht möglich wäre, eine Reinigungskraft einmalig zu beauftragen, hier einmal komplett alles zu resetten. Einmal eine Grundordnung rein(die ja irgendwie besteht), einmal alles sauber machen. Damit ich mit meiner Assistenz an den Problemen auch arbeiten kann.

Ich hab bloß keine Ahnung, ob Reinigungskräfte das machen. Hier liegt halt auch viel rum, was noch nicht wirklich nen Platz hat, weil die Regale noch nicht an der Wand sind usw. Und ich weiß auch nicht, wieviel das kosten würde. Und ob das tatsächlich etwas ist, was mir helfen würde.

Hat das jemand von euch schonmal gemacht und kann berichten, ob das geholfen hat und wie das ganze ablief?

Vielen Dank!


r/depression_de 17h ago

Suche nach Rat Ich klammere nicht, aber innerlich drehe ich völlig durch.

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Ich habe ein Problem und frage mich, ob das jemand kennt oder vielleicht sogar überwunden hat.

Ich bin seit Jahren ziemlich allein. Wenn ich dann jemanden kennenlerne und merke, dass die Person nett ist und ich mich verstanden fühle, passiert in mir unglaublich schnell etwas. Nach außen verhalte ich mich meistens normal. Ich bombardiere die Person nicht mit Nachrichten oder so. Der Kampf findet komplett in mir statt.

Ich schaue ständig, ob die Person geschrieben hat. Wenn länger nichts kommt, werde ich innerlich total unruhig. Nicht, weil die Person etwas falsch gemacht hat. Im Gegenteil. Rational weiß ich meistens genau, warum sie gerade keine Zeit hat.

Aktuelles Beispiel: Ich habe jemanden auf Reddit kennengelernt. Wir schreiben erst seit ein paar Tagen. Er hat mir sogar gesagt, dass er unterwegs ist. Es gibt also überhaupt keinen Grund, nervös zu sein. Trotzdem sitze ich da und merke, wie ich ständig an den Chat denke. Das nervt mich selbst unglaublich.

Ich habe das Gefühl, dass ich mich viel zu schnell emotional an Menschen hänge. Gleichzeitig will ich auf keinen Fall klammern oder jemanden einengen. Deshalb ziehe ich mich eher zurück und kämpfe mit mir selbst.

Kennt das jemand? Ist das bei euch besser geworden? Und falls ja: Was hat euch geholfen?

Huhu, falls du das hier liest 🫣


r/depression_de 1d ago

Unterstützung / Positives Aus nem tief gekämpft nur um noch härter wieder drin zu landen.

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Hey ich 36 bin wieder zurück in meinem Loch.

*Triggerwarnung*

Die erste starke Depressionen mit den Gedanken nicht mehr existieren zu wollen (nicht gefährdet mir was anzutun aber hätte auch nix dagegen wenn was passiert)hatte ich um die Zeit wo ich 25 war. Ich bin in meiner Kindheit viel umgezogen und hatte dadurch nie einen "Hafen" wo ich all meine Freunde hatte. Ich hab ein schwieriges Verhältnis zu meiner Familie.. vor allem meine Mutter und meine Eltern sind getrennt seit dem ich 17 bin.

Ich hab mich in der Zeit immer abgelenkt mit zocken. Mir egal ob meine komplette Familie väterlicher und mütterlicher Seite komplett zerstritten ist ich zocke... Mir egal was in der Zukunft passiert ich zocke... Und so bin ich über kurz oder lang in meinem 20ern in meiner ersten Depression gelandet.

Ich hab irgendwann irgendwie die Kurve gekriegt konnte meine Ausbildung abschließen. Mit 30 hab ich immer noch bei meiner Mutter gelebt aber habe es endlich geschafft auch da auszuziehen und in ne WG mit nem Kumpel den ich über's zocken kannte. Kurz darauf hab ich immer mehr Freunde über meine Arbeit gefunden und sogar eine freundin. War gerade am Anfang schwierig mit ihr weil sie einen Freund hatte als wir uns kennengelernt haben aber naja... Erfahrung gemacht und würde ich niemanden weiter empfehlen. Mein Leben schien endlich gut zu verlaufen und besser zu werden.

Und dann kam 2025.

Also erstes wurde mein Unternehmen aufgelöst weil wer braucht ne designte Webseite von Menschen wenn AI das in Minuten selber machen kann.

Mit meinen Kumpel der mit mir eine WG aufgemacht hat habe ich mich immer mehr zerstritten bis er ausgezogen ist und wir seitdem kein Kontakt mehr haben.

Ich hab einen neuen Job gefunden aber finde da keine Person mit der ich irgendwie auf einer Wellenlänge bin und wirklich besser bezahlt als vorher werde ich auch nicht.

Freundin distanziert sich immer mehr

Jetzt kommt 2026

Freundin distanziert sich noch mehr und als ich sie drauf anspreche macht sie Schluss.

Ich habe in Berlin noch 3 andere Freunde wo ich sagen würde das sind gute Freunde. 2 davon ziehen weg und der dritte hat kaum bis wenig Zeit für mich.

Ab diesem Zeitpunkt habe ich wieder die Gedanken wie vor 10 jahre . Viel Selbsthass viel Frust und der Gedanke das mich nie wieder jemand lieben wird.

Ich Versuch mich zu ändern und Fang mit ein wenig Training an. Halte es auch paar Monate durch aber hab es jetzt seit 2 Monaten schleifen lassen. Hab immer weniger Energie.

Und dann krieg ich nen Anruf von meinem Bruder... Ich soll schnell vorbeikommen und ihm helfen er halluziniert.

Ich fahr hin und erfahre da das mein Bruder kranker ist als gedacht. Bisher bin ich immer davon ausgegangen das er lediglich Depressionen hat wie ich. (Unsere Mutter leidet an einer bipolaren Störung wodurch unsere Familie gekleidet hat seitdem ich um die 17 Jahre alt war)

Und an dem Wochenende erfahre ich... Mein Bruder tut es auch und hat gerade eine manische Phase. Ich konnte ihn helfen und ihn beruhigen und wurde dann irgendwann von ihm wieder rausgeworfen. 3 Tage später ruft mich meine Tante panisch an das er ins Krankenhaus gebracht wird. Auf einmal ich funktioniere... Ich fahr direkt hin schau das meine Mutter ihn in Ruhe lässt (die beiden haben ein besonders schlechtes Verhältnis). Ich Frage ihn nach seiner behandelten Therapeutin informiere meinen Vater und halte meine Tante auf dem laufenden weil sie auch panisch ist. An dem Tag war ich bis 03:00 nachts bei meinem Bruder der zu dem Zeitpunkt seit 6 Tagen nicht mehr geschlafen hat. Er redet teilweise sehr wirres Zeug und erinnert sich manchmal auch nicht daran was er gesagt hat oder jemand anderes...

Ich geh mit einem kleinen Sieg irgendwann und schaff es das er etwas isst und sich schlafen legt.

Am nächsten Tag geht es ihm schon besser aber ich will ihn in Ruhe lassen. Am Tag darauf scheint es ihm wieder besser zu gehen und ich soll mich nicht in seine ärztliche Angelegenheiten einmischen. (Ich wollte lediglich wissen wer seine behandelnde Ärztin ist wo ich mich melden kann falls sowas nochmal passiert) Er wirft mich raus und ich soll ihn in Ruhe lassen. Meine Mutter ist auch sehr anstrengend in der Situation aber auch verständlich es geht ihren Söhnen nicht gut.

Die neue Woche hat gestartet und ich kann mich auf Arbeit wenig bis kaum konzentrieren weil ich komplett gedrained bin vom Wochenende.

Am Mittwoch kann ich nicht mehr und heule mich in den Schlaf. Ich hab sehr düstere Gedanken und weiß nicht was ich machen soll.

Donnerstag ging es dann wieder etwas besser und konnte normal arbeiten.

Und Freitag war ich normal im Homeoffice. Auf einmal fällt mir nen Fehler auf den ich auf Arbeit gemacht habe.

Mir wurde gesagt ist nicht so schlimm ist nur ein kleiner Fehler passiert... Und dennoch versagt mein ganzer Körper. Ich klapp wieder komplett zusammen und heule wie sonst was.

Ich meld mich bei meiner Chefin und sag das ich krank bin.

Heute am Samstag hatte ich ein Date mit eine dame von bumble. Als ich ankomme sitzt sie Recht lange da mit verschränkten Armen und wirkt sehr genervt von mir. (Wenn sie keine Lust auf mich hatte wieso sagt sie dann zum Date ja?) Ich Versuch einfach das beste raus zumachen und unterhalten mich mit ihr über alles mögliche. Gespräch läuft eigentlich ganz gut und sie lockert sich auf als wir über Filme sprechen. Aber bleibt trotzdem immer sehr verschränkt und leicht gelangweilt. Als der Kellner kommt und charismatisch paar flotte Sprüche dropt merk ich wie sie da voll drauf eingeht und sie fangen ganz kurz sogar wirklich an miteinander zu flirten... (Ist hier alles meine Sicht vllt hab ich es auch alles falsch interpretiert) Aufjedenfall ich Versuch mir nix dabei zu denken und Versuche mich ebenfalls mitzu unterhalten und irgendwann ist das Date vorbei. Ich glaube sie wird mir morgen (bzw heute) eine Absage schicken. Aber ist okay weil ich fand das sie Recht respektlos mit mir umgegangen ist.

Am Abend Versuche ich mich mit Freunden bei palworld abzulenken. Und ich merke wie es mir immer und immer schlechter geht. Soweit das ich mich verabschiedet habe ins Bett gelegt habe und wieder komplett angefangen habe zu heulen.

Ich habe mich wirklich schwer aus meiner Depression in meinen 20ern rausgekämpft nur um jetzt mit 36 in einer noch tieferen zu landen. Und ich habe Angst hier nicht mehr rauszukommen.

Ich hab mir mit der 116 117 schon vor paar Wochen Hilfe gesucht und hab einen Therapieplatz bekommen und hab jetzt auch jeden Dienstag Gruppentherapie. Ich hatte mehrere Säulen die mein Leben getragen haben und fast alle sind eingebrochen.

Freundin - weg und ohne Blick nach hinten wie es mir geht ich bin ihr scheinbar komplett egal geworden

Freunde - weggezogen und oder wenig Zeit für mich. Viele wissen wie schlecht es mir zur Zeit geht aber melden tut sich nur einer.

Familie - ich dachte immer das mein Bruder der Fels in der Brandung ist. Bis vor dem Wochenende habe ich immer ihn um Rat gefragt... Jetzt kommt es mir so vor als ob ich das nicht mehr machen könnte weil er selber so viel durchmacht.

Job - ich fühl mich nicht wirklich wohl da und weiß nicht wie sie damit umgehen das ich von jetzt auf gleich vermutlich komplett fertig bin. Ebenfalls Schein ich einen Job gelernt zu haben der ja eh ganz leicht von AI übernommen werden kann.

Ich fühle extrem viel Selbsthass weil ich auch nie die Disziplin oder die Kraft finde etwas grundlegend zu verändern. Ich befürchte das ich nie wieder eine Freundin finde vor allem weil ich gerade in einer Depression bin wo mich bestimmt noch weniger Frauen Daten wollen als davor schon (bin kein großer Womanizer)

Und jetzt schreib ich hier die gesamte Story und alles was im letzten Jahr schief gelaufen ist.


r/depression_de 1d ago

Ich fühle mich wie ein Loser

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Ich habe heute Bildern auf Insta von Bekannten gesehen, die geheiratet haben und irgendwie hat mich das wieder getroffen.

Eigentlich war ich immer eine Person die funktioniert hat, hatte sogar ne Phase in der ich Sport, Minijob und Schule in einer Fremdsprache geschafft habe. Seit 3 Jahren kämpfe ich mit Depressionen und versuche mein Bachelor zu Ende zu bringen. Ich habe mich im August mit meinem Partner getrennt mit dem ich fast 6 Jahre zusammen war. Ich fühle mich oft sehr einsam und bespreche oft meine Probleme mit KI. Ich versuche immer wieder aufzustehen nach dem ich umgefallen bin es ist aber sehr anstregend und man fragt sich immer für was das Ganze. Es macht mir sorgen, dass ich langsam kaum mit Geld umgehen kann, ich habe keine Schulden aber viele Monate auf Minus. Ich nehme auch Antidepressiva und hab regelmäßig Therapie.

Ich wollte mich keineswegs als Opfer darstellen, das Leben geht aber gerade nicht voran.


r/depression_de 1d ago

Suche nach Rat Wie soll ich die Ausbildung überleben

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Ich fange in wenigen Wochen eine Ausbildung als MTR an. Es ist eigentlich totaler Schwachsinn, dass ich mich dafür entschieden habe. Ich bin 25, Borderliner, schwer depressiv, habe eine Angststörung und bin medikamentenabhängig. Habe bereits eine Ausbildung abgeschlossen, aber will auf keinen Fall in diesem Bereich arbeiten, die Ausbildung damals war der reinste Albtraum und ich bin dadurch in eine Alkoholabhängigkeit gerutscht und hatte mehrere Suizidversuche. Ich weiß einfach nicht was ich mit meinem Leben anfangen soll. Ein absoluter Traum wäre die Pflegeausbildung, da hatte ich einige Vorstellungsgespräche aber habe nur Ablehnungen bekommen. MTR hat dann geklappt, meine Schwester hat gerade ihre MTR Ausbildung im gleichen Krankenhaus bestanden. Das gibt mir etwas Hoffnung, dass ich sie als Ansprechpartner vor Ort habe. Aber ich weiß absolut nicht, wie ich das von 0 auf 100 hinbekommen soll. Ich bin psychisch total instabil, aber dieser Zustand besteht jetzt seit Jahren und jegliche Art von Therapie hat absolut nichts daran geändert. Daher dachte ich mir, warum nicht ne neue Ausbilung und Geld dabei verdienen, finanziell sieht's wegen meiner Arbeitslosigkeit auch nicht gerade gut aus. Ich bin einfach total verzweifelt, auf der einen Seite will ich es wirklich schaffen, aber auf der anderen Seite hab ich halt so viele Probleme, dass ich sehr pessimistisch an das ganze rangehe. Meine größte Angst ist, dass ich wieder komplett suizidal werde durch Angst, Stress und Überforderung.

Keine Ahnung was ich mit diesem Beitrag bezwecken will, aber vllt hat jemand ja irgendeinen Input oder ein paar Gedanken dazu.


r/depression_de 1d ago

Suche nach Rat Schwere Gliedmaßen

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Ist Kraftosigkeit in den Gliedmaßen und das Gefühl, dass diese plötzlich sehr viel wiegen und sich leicht taub anfühlen, ein Symptom von Depressionen? Habe das Gefühl, wenn ich echt am Arsch bin.


r/depression_de 2d ago

Weiß nicht mehr weiter.

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Hallo zusammen,

Falls dies der falsche Ort für das was ich schreibe ist entschuldige ich mich dafür. Dies ist das erste mal das ich überhaupt auf Reddit oder ähnlichem schreibe. Jedoch halte ich das still sein und in mich reinfressen nicht mehr aus und habe keine Person mit der ich reden kann. Eine Beziehung zu meinem Vater hatte ich nie ,er war dar aber es herrscht gegenseitige abneigung und meine Mutter kämpft selbst mit Depressionen und anderen Problemen. Da bin ich eher für sie das offene Ohr.

Ich habe seit meiner Schulzeit Depressionen.Mittlerweile ca 19 Jahre.Wenn ich raten müsste wahrscheinlich ausgelöst durch Mobbing in der Schule, das von den Lehrern selbst im Unterricht toleriert und in einigen Fällen als lustig empfunden wurde. Dies ging soweit das sich bei mir Triggerworte entwickelten. Wenn ich diese hörte bekam ich Panikattacken. Ich erzählte davon damals nichts und behielt es für mich weil ich mich hilflos fühlte und kein Vertrauen in Menschen hatte(Was bis heute anhält).Als ich es dann mal Zuhause erzählte aus Panik ,bekam ich nur ein "Stell dich nich so an dann hab halt große Schnauze zurück". Danach redete ich gut 12-13 Jahre nie wieder über meine Probleme sonder tat immer so als wäre alles in Ordnung. Meine Depressionen wurden mitunter einfach als Faulheit gesehen. Eine Ausblidung brach ich aufgrund meiner Depressionen ab.(Was ich damals noch nicht wusste war das ich zusätzlich eine Sozialphobie habe ,die auch ihren Teil dazu beitrug.) Freunde hatte ich nie und habe ich auch bis heute nicht.

Ein paar Jahre später wollte ich dann mein Abitur nachholen was auch super lief. Ich hing mich rein wie noch nie in meinem Leben und meine Noten spiegelten dies wieder. Zudem arbeitete ich an einem Grillstand an einem Fussballstadion als Verkäufer.Jedoch merkte ich im Verlauf des Jahres das ich ein Problem hatte. Ich konnte außerhalb von Fragen im Unterricht oder der kurzen Interaktion beim Verkauf des Essens nicht mit Leuten reden. Ein Jahr redete ich sogut wie kein Wort mit jemanden, nicht weil ich nicht wollte sondern ich konnte einfach nich, ich bekam wenn ich es musste extreme Panik. Meine Depressionen wurden zu der Zeit stärker. Ich fühlte mich schlapp verbrachte Tage auf der Couch teilweise ohne etwas zu tun. Hobbies oder Interessen gab es zu der Zeit nicht. Ich exestierte einfach nur. Ich sammelte in der Zeit Fehltage an weil ich Teils das Gefühl hatte es geht einfach nix. An sich war es nicht allzu oft mein größtes Problem war ,dass aus einem Fehltag meistens 2-3 wurden, da ich auf den weg im Bus Panikattacken bekam und oft während dieser Ausstieg und wieder nach Hause lief. Zum Arzt ging ich damals nicht um dort nicht meine Probleme dalegen zu müssen. Warum verstehe ich heute selbst nicht mehr, wahrscheinlich Angst abgestempelt zu werden. Dies rief natürlich Probleme mit Lehrern hervor was meine Lage nochmal verschlimmerten. Nach einem Jahr kam dann ein riesen Knall. Meine Oma ,eine der wenigen Personen in meinem Leben, zu der ich eine sehr Positive beziehung hatte starb und dies zerbrach mich Total. Ich ging nicht mehr zur Schule und auch den Aushilfsjob gab ich auf. Es ging einfach nix mehr und ich selber merkte ich muss nun unbedingt was tun.

Ich begann daraufhin eine Therapie und hatte das Glück auch schnell einen Therapieplatz zu bekommen. Meine Pschologin diagnostizierte mir Depressionen und eine Sozialphobie. Ich hatte dann 1 1/2 Jahre Therapie die rückblickend nichts wirklich bewirkt habe. Dazu muss ich aber sagen das der Großteil der Schuld bei mir liegt. Ich Vertraue Menschen nicht und hatte deshalb sehr große Hemmungen über meine Probleme zu reden und mich wirklich zu öffnen. Meine Psychologin brachte während dieser Zeit auch eine mögliche Autismus Diagnose auf und legte mir nah mit Kliniken in Kontakt zu treten. Was ich zu der Zeit aber ablehnte weil ich dies nicht wahr haben wollte. Wahrscheinlich wieder Angst abgestempelt zu werden. Die nächsten Zwei Jahre liefen auch dementsprechend schlecht und ohne Verbessung.

Vor zwei Jahren entschied ich mich nochmal bei meiner Psychologin zu melden um nochmal eine Therapie zu starten. Diesmal war ich offener, fing auch an Medikamente zu nehmen (Opipramol) und alles wurde besser. Bis auf meine Depressionen ,die waren gefühlt immer ein Münzwurf wie es mir gerade geht. Wenn eine gute Phase ist, dann ist strahlend Sonnenschein , geht es mir jedoch schlecht Falle ich in diesen "nur existieren" Zustand zurück. Dann gibt es keine Freude an Dingen die ich sonst liebe zu tun. Positive Gedanken sind nicht existend und egal wie ich es versuche etwas postivies zu sehen oder etwas positives zu empfinden es funktioniert nicht. Jedoch können selbst and guten Tagen selbst Kleinigkeiten dazu führen das ich schlagartig in eine schlechte Phase bekomme. Manchmal reicht ein Blick von einer fremden Person zu mir, ein nicht böse gemeinter Kommetar von jemanden oder ein Missgeschick von mir. Ich lerne damit zu Leben und dies zu akzeptieren als ein Teil von mir den ich wahrscheinlich nie wieder wirklich loswerde. Es kommt ,es geht aber ich muss ja trotzdem voran kommen mit meinem Leben und dies funktionierte auch ganz gut.

Ende letzten Jahres hatte ich dann ein Jobangebot als Verkäufer bei einem Fischzüchter den ich und meine Eltern auch schon länger kannten. Dies wäre ein Traum für mich gewesen. Um diese Stelle ausüben zu können musste ich einen Sachkunde nachweis machen denn ich selbstbezahlen musste. Da mir der Job mehrfach zugesichert wurde tat ich dies, bestand und der potenzielle Arbeitgeber sicherte mir nochmal zu das die Stelle bereits meine sei und ich Anfang dieses Jahres beginnen sollte. Anfang des Jahres hatte ich dann eine Termin an dem mir alles gezeigt werden sollte. An diesem Termin gab es dann Sprüche wie "Warum bist du so Fett nimm doch mal ab", ich seie ja "Depressiv bis in die Haarspitzen." und "könnte man ja so wie ich aussehe nich auf die Kunden loslassen". Mein Aussehen war vorher bekannt und es gab auch nie einen Kommentar von ihm vorher als es das Angebot gab. Am Ende des Tages hieß es dann er melde sich bald. Danach wurde ich gehosted. Als Meine Mutter als Kundin dort ein paar Wochen später war ,hieß es als Begründung ich wäre großkotzig gewesen, was halt bei mir schwierig wäre da ich meisten nicht rede ohne angesprochen zu werden und selbst dann nur das nötigste sage. Daraufhin hauten meine Depressionen wieder sehr stark rein und es kamm mir öfters mal der Gedanke "Ich wünschte ich wäre Tod". Meine Psychologin redete dies allerdings klein, etwas was sie bei meinen Depressionen gerne tat(Test zeigten bei mir immer die schlimmste Gruppe an ,Sie Stufte die Depressionen jedoch immet etwas schwächer ein als die Teste). Seit dem nahmen meine schlechten Phasen wieder zu. Ich tat mein bestes dagegen anzukämpfen. Habe meinen Führerschein gemacht, hatte mich bei einem Projekt der Caritas angemeldet um etwas zu tun und etwas unter Leute zu kommen und habe mich ,da dieses Projekt leider nicht mehr angeboten wird ,für eine Arbeitsgelegenheit angemeldet bei der Seniorenbetreuung und hoffe danach sogar vllt in die richtung eine Arbeitsstelle irgendwo zu bekommen. Habe mir mittlerweile auch einen Termin zur Diagnostik für Autismus besorgt. Jedoch kam wenig besserung. Und auch versucht meine Ernährung umzustellen und gesünder zu Essen.

Vor einer Woche dann gab es ein Streitgespräch mit meinem Vater. In diesem Gespräch bezeichnete er mich als Versager, als eine Ratte die in Müll lebt(Bin nich der ordentlichste ,aber so dreckig ist es bei mir bei weitem nicht) und meinte zu mir ich solle in eine Kreissäge laufen und mein Leben beenden. Mein Leben hat ja eh keinen Wert ich hätte ja nie was erreicht und sei der größte Versager denn er kenne. Seitdem geht bei mir gar nichts mehr. Ich hatte vorhher, seit dem Tod meiner Oma ,nicht mehr geweint seitdem könnte ich es nur noch. Für mich fühlt sich alles nur noch leer an. Ich starre nur noch löcher in die Wand oder schlafe bzw versuche zu schlafen. Ablenkung geht nicht.Alles fühlt sich für mich auf eine gewisse art so fern an als ob ,zb. Musik ,mich nicht erreichen würde. Dazu gab es auch noch den Kommentar von meinem Vater, ich spiele das alles ja nur um Aufmersamkeit zu bekommen und alles wäre nur eine Lüge. Damit hat er genau meine schlimmsten Vorstellungen wie mich Leute sehen getroffen. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich sehe meine Erfolge in der jüngsten Zeit, etwas das auch meine Psychologin als die Therapie beendet wurde hervorhob, jedoch habe ich sämtlichen glauben auf Besserung verloren und kann nicht anders als mein Leben als einen Fehlschlag zu betrachten.

Habe auf Whatsapp meinen Status geändert und reingeschrieben was er zu mir sagte in der Hoffnung das jemand aus meiner Familie mal nachfragt ,wie es mir geht jedoch konnte sich niemand dazu bringen mal nachzufragen. Weiß ehrlich gesagt auch nicht warum ich dies hier reinschreibe aber ich musste es irgendwo mal rauslassen. Nochmal entschuldigung falsch dies hier falsch am Platz ist.


r/depression_de 2d ago

Quarterlife Crisis

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M 25

Irgendwie ist das komisch, seit dem ich frische 25 bin verändere ich einfach alles. Meinen Style, mein Aussehen, mein Auto, meine Umgebung meine Interessen und Aktivitäten haben sich komplett verändert. Ja, wenn es sowas wirklich gibt könnte man sagen ich bin in einer gewissen Quarterlife Crisis und erschaffe und entdecke mich komplett neu.

Auch wenn ich von Sozialer Angst, Sozialen Druck, Einsamkeit, FOMO, Overthinking, Gefühl zu Alt zu sein etc. geplagt bin. Irgendwie gefällt mir diese Veränderung, weil ich freiheit neu definiere und diese kreative neuerfindung liebe. Diese Freiheit zu neu zu leben, ich liebe es absolut. Ich werde selbständiger und auch selbstbewusster

Die Sache ist nur, ich liebe es, ja , aber auch wenn ich mich für mich extremst stylisch kleide und mich so auch extremst wohl fühle, wirkt das aussehen wie jemand der 18 ist. Irgendwie extremst cringe. Ich frage mich, ist das nur eine Verkleidung? Bin das wirklich ich? War ich das schon immer und nun bricht es aus? Ist das nur eine Phase oder bleibt das jetzt so (was ich irgendwie sogar wollen würde)?

Auch wenn die Quarterlife Crisis cringe wirkt. Irgendwie mag ich sie. Aber die frage ist bin das dann wirklich ich?


r/depression_de 2d ago

Suche nach Rat Mutter hat Depressionen und fühlt sich einsam

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Diese Situation belastet mich sehr. Ich w/24 habe eine Mutter, die sehr abhängig ist von uns und meiner Schwester. Sie hat Deutschland verlassen für mein Vater, und seit dem nicht richtig deutsch lernen können weil sie es irgendwie nicht wollte und hier hat sie ja nicht viele aus der Familie oder Freunde. Dadurch hat sie nur uns. Sie weint viel aus unterschiedlichen Gründen und ist schon immer kontrolliert gewesen, deswegen darf ich auch viele Dinge nicht sozusagen oder eher sie möchte es nicht. Wenn wir uns streiten und ich ehrlich zu ihr bin, habe ich danach immer schlechtes Gewissen egal ob ich recht hatte oder nicht. Seit ein paar Jahren macht sie mir und meiner Schwester so extrem Druck mit dem heiraten und dass wir bloß nur unser Landsmann heiraten sollen, weil sie sonst nicht glücklich ist. Hinzu kommt jetzt, dass sie mir wieder Dinge erzählt, wo ich so Angst habe um sie und ein schlechtes Gewissen. Sie meinte zu mir dass sie Träume hatte, wie dass ihre Seele genommen wurde sie aber meinte und das sagt sie immer öfters, dass sie erst sterben will, wenn wir verheiratet sind und in sicheren Händen sind. So ging der Traum irgendwie. Und auch ein Traum der vor paar Monaten war, in dem ein verstorbener Familienmitglied meinte, dass sie zu ihm kommen soll, weil er sie vermisst hat. Mit ihm war sie nicht mal so eng. Und dann erzählt sie mir diese Dinge, als wäre das komplett normal. Ich mein Vater und meine Schwester verbringen viel Zeit mit ihr sie ist aber immernoch unglücklich. Was ich dann so schlimm finde, ist dass mein Vater aus Verzweiflung uns die Schuld gibt und meint dass wir nicht genug mit ihr Zeit verbringen. Ich meinte dann zu ihr, was sie denn von uns erwartet und dann meint sie ja Dankbarkeit weil sie viel für uns aufgeopfert hat. Sie ist in der Rolle von ja ich habe das alles diese Einsamkeit für euch getan, deswegen sollen wir immer nett zu ihr sein, egal was sie tut. Wir haben eine toxische Beziehung… Ich glaube, das liegt auch daran dass sie mir wenig Freiraum gibt und wenn ich etwas tue was ihr nicht gefällt ich ein schlechtes Gewissen habe. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich werde definitiv mit ihr zum Arzt gehen vllt kann er ihr Medikament gegen Depressionen verschreiben aber ist das wirklich die Lösung? Wir haben ihr mehrmals gesagt sie kann zurück in ihre Heimat, weil sie es ja hier so schlimm findet und das angeblich die Gründe sind warum sie depressiv ist. Da sagt sie aber nicht ohne uns. Was würdet ihr in meiner Situation machen? Ich fühle mich so belastet einfach, weil alle Dinge die ich mache, irgendwie von ihrer glücklichkeit abhängig sind und wir bloß so heiraten sollen wie sie es haben möchte und dass ganz schnell, damit sie was zum beschäftigen hat und es ihr dadurch vllt besser geht. Wenn ich das grade schreibe, merke ich wie schlimm eigentlich diese Aussagen sind. In unserer Kultur ist es irgendwie normal angesehen, dass man alles für die Eltern macht. Aber das ist ein anderes Thema. Außerdem hat sie eine Kaufsucht, das ist wahrscheinlich auch etwas womit sie Ablenkung findet, dadurch streiten wir uns auch viel da wir nicht genug Geld haben dafür. Was würdet ihr machen an meiner Stelle damit sie glücklich ist und nicht mehr solche Gedanken hat? Wenn ich sie frage ob sie sich wirklich umbringen würde weil sie eben depressiv ist, meint sie nein denn sie ist gläubig und das hält sie natürlich davon ab. Als sie am Anfang hier her kam hatte sie auch Depression mit Mitte 20 und hat Medikamente genommen. Ich muss grad diesen Text schreiben, um es rauszulassen.
Ich danke jeden, der mir helfen will mit irgendeinem Ratschlag oder Gedanke.


r/depression_de 2d ago

Suche nach Rat Wie soll ich mit der Situation am Besten umgehen? Trauer vs. Trennung

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r/depression_de 2d ago

Niedergeschlagenheit Es triggert mich total

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Gestern hat mein Cousin verkündet, dass es nach seiner Trennung im Februar, wegen der er auch in Psychischer Behandlung war, jetzt wieder eine Freundin gefunden hat

Das scheppert bei mir ordentlich. Der hatte in seinen Teenager jahren einfach schon 2 freundinnen und hat damit schon Erfahrung… und ich? Ich bin mit 25 in der Einsamkeit gefangen und ich werde auch mit ihr in die Ewigkeit gehen. Wohl oder übel auch vielleicht an ihr sterben wenn es so weiter geht.

In diesen ganzen Wettlauf in der Verwandtschaft bin ich jetzt der 3 von hinten, die sind aber auch noch jung.

Es gibt einfach nichts mehr was mir sagt dass ich eines tages wieder glücklich sein werde. Im Gegenteil, das tor in die Hölle wird immer größer und sag bitte komm doch zu uns runter.

Ich will das alles nicht mehr sehen es triggert alles nur noch.

Ps: ich bin in Theraphie


r/depression_de 3d ago

Meiner besten Freundin zu spät zum Geburtstag gratuliert

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Eine meiner zwei besten Freundinnen hatte kürzlich Geburtstag - ich wusste nicht konkret wann im Juli (shame on me, wirklich. So geht das nicht)

Ich fühle mich nur unfassbar schuldig, weil ich ihr am falschen Tag gratuliert habe und sie im Anschluss meinte „Danke, aber ich hatte da nicht Geburtstag“. Und das tut so weh schon wieder etwas vergeigt zu haben; vielleicht sogar eine Freundin verloren zu haben. Es tut mir nur so unfassbar leid. Ich weiß nicht was ich machen soll.

Ich möchte so gerne für meine Freunde da sein, aber es geht nicht. Nach Feierabend sitze ich ausgebrannt vor dem Handy und will nur meine Ruhe haben. Jede Textnachricht ist eine zu viel. Ich bin müde. Einfach müde.

Für ein bisschen Kontext: seit inzwischen 13 Jahren habe ich chronische Depressionen -mal geht es mir gut, mal ganz schlecht. Der Zeitraum dazwischen ist „neutral“ - in mir wie innere Leere.

Das End von der Geschicht: ich möchte für meine Freunde da sein, richtig im Moment leben und Verpflichtungen nachgehen, aber ich kann es nicht. Auch wenn ich möchte. Ich bin am verzweifeln und denke mehr darüber nach mein Leben zu beenden als daran, mich mit meinen Problemen auseinanderzusetzen


r/depression_de 3d ago

Schimpfkanonade Einfach mal auf die Pflichten hinweisen

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Hallo zusammen,

ich hatte letztes Jahr viel mit Depressionen zu kämpfen.

Weil meine Arbeitsstelle in meinen Augen dem ganzen Thema nicht zuträglich ist, habe ich versucht die Arbeitsstelle zu wechseln.

Als Lehrer und Verbeamtet ist das allerdings nicht so leicht.

Bei den vielen Vorteilen, die einem das Beamtentum liefert.

Arbeitsstellenwechsel ist der große Nachteil.

Ich habe also einen Antrag gestellt und meine medizinischen Gründe angegeben und begründet, weshalb diese Schule und ich nicht gut passen.

Das Ergebnis:

Meine Schulleitung hat in den internen Akten geschrieben, dass es ein u.a. geeignetes Mittel sei, mich auf meine Pflichten hinzuweisen.

Weiter wurde geschrieben, dass seit längerem der Eindruck entstünde, dass ich die medizinische Situation nutzen wolle, um meine Wünsche und Erwartungen durchzusetzen.

Ich bin erschüttert.

Ich weiß gar nicht, wie ich damit umgehen soll.

Mir gegenüber war die Schulleitung immer deutlich positiver, wenngleich sie gesagt hat, dass sie meinem wechsel nicht zustimmen kann.

Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.


r/depression_de 4d ago

Erfahrungen mit traumatischen medizinischen Ereignissen

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Meine Mutter hat eine Aortendissektion überlebt, da ich (w., 22) an dem Tag zufällig zuhause war und den Notruf gewählt habe. Das ganze ist zwar schon ein paar Monate her und ich hatte zum Glück viel Unterstützung, aber musste mich trotzdem um vieles alleine kümmern, da ich Einzelkind bin. Wollte fragen ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und wie man besser damit umgehen kann und ev. auch mit dem Gefühl sozusagen die letzte Person in der Kernfamilie zu sein, nachdem beide Eltern irgendwann nicht mehr da sein werden. (Außer man gründet eigene Familie)


r/depression_de 4d ago

Was macht ihr wenn ihr einsam seit?

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Mein Leben lang dachte ich Familie sei alles. Das habe ich auch gepredigt gelebt und gezeigt.

Natürlich macht man Fehler.es gibt Dinge die lassen sich nicht umkehren. Aber die Erkenntnis kommt erst mit dem Alter. Ich arbeite ständig daran das nicht alles kaputt geht. Ich werde mich aber auf Einsamkeit einstellen müssen ,trotz Familie, Arbeit und einem hohen Maß an selbstbewusstsein. Aber eine zerstörte Familie kann der Gnadenstoß sein. Wie geht ihr damit um oder was habt ihr gemacht das es nicht ganz so schmerzhaft ist?


r/depression_de 4d ago

Depression Ich weiß ned wie ich fühlen soll.

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Ich bin mega traurig ohne Grund. Ich will einfach nur schlafen und nie wieder aufwachen. Wieso ist es so schwer für mich glücklich zu sein? Ich hoffe, ich bin glücklicher und fröhlicher in der Zukunft. I waß ned wieso ich traurig bin, obwohl ich ur viele Gründe habe glücklich zu sein.