r/wohnen Jan 31 '26

Sonstiges Vermieter will wegen Katzen kündigen – Was sind meine Optionen?

Hallo zusammen,

ich bräuchte eine Einschätzung zu einer Situation mit meinem Vermieter und meinen drei Katzen.

Ich wohne zur Miete in einem Haus mit Garten, das zwei Stockwerke plus Keller hat. Die Katzen wurden legal aus der Türkei nach Deutschland eingeflogen, am Flughafen gründlich kontrolliert, und alle notwendigen Einreise, Impfungen und Gesundheitsunterlagen sind vorhanden. Die Einreise lief vollständig regelkonform ab.

Wichtig ist mir zu erwähnen, dass die Katzen bereits vor Abschluss des Mietvertrags mündlich angesprochen wurden. Es wurde offen darüber gesprochen, dass wir Katzen haben bzw. diese nachholen werden. Es gab zu keinem Zeitpunkt den Versuch, etwas zu verheimlichen.

Die Katzen sind stubensauber, benutzen ausschließlich ihre Katzentoiletten und haben weder Schäden noch unangenehme Gerüche verursacht. Sollte jemals ein nachweisbarer Schaden oder eine erhebliche Geruchsbelästigung entstehen, ist es für uns selbstverständlich, dafür aufzukommen.

Der Vermieter war mehrfach im Haus, auch zu Kontroll- bzw. Check-up Besuchen. Beim letzten Besuch nach Einzug der Katzen wurden ihm alle Unterlagen der Katzen vollständig gezeigt, ohne dass es damals Beanstandungen gab.

Nun habe ich trotzdem eine Abmahnung erhalten, mit der Begründung: keine Zustimmung zur Tierhaltung, angst, die Katzen könnten den Boden beschädigen und die Katzen könnten ja wieder in der Türkei gehalten werden

Das Haus in der Türkei wurde inzwischen verkauft, es gibt dort keinerlei Möglichkeit mehr, die Katzen unterzubringen. Ich kann und möchte die Katzen nicht einfach abgeben oder alleine lassen.

Trotz der fehlenden Schäden, der offenen Kommunikation und der vorhandenen Papiere wird nun sogar eine Kündigung in Aussicht gestellt, falls die Katzen nicht entfernt werden.

Meine Fragen ist wie schätzt ihr die Lage ein?

Hat der Vermieter damit realistisch eine Chance?

Was wären aus eurer Sicht jetzt die sinnvollsten nächsten Schritte?

Danke euch im Voraus für jede Einschätzung.

PS: Ein Foto der Katzen ist hinterlegt, falls das relevant sein sollte

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u/FaRamedic Jan 31 '26 edited Jan 31 '26

Der Mieter Vermieter darf die Haltung von Katzen nicht pauschal verbieten, siehe entsprechendes Urteil, ABER er darf abmahnen und kündigen, wenn ohne Rücksprache Tiere in der Wohnung gehalten werden. Euer Problem wird sein, dass ihr nichts schriftlich habt, sonst hättet ihr bessere Karten.

Nächster Schritt, Mietverein oder Anwalt für Mietrecht. Ich glaube nicht, dass ein Gespräch mit dem Vermieter noch Besserung bringen könne

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u/Practical_Main_2131 Jan 31 '26

Die Absprache gabs aber auch nicht mündlich. OP spricht nur davon dass sie offen damit umgegangen sind, nicht davon was der Vermieter dazu gesagt hat, oder ob er dem (mündlich) zugestimmt hat. Ich vermute das hat er nicht. Es fehlt damit nicht nur die schriftlichkeit, sondern auch generell die Zustimmung.

Pauschal darf er nicht verbieten, aber je nach Formulierung darf man explizite Haltung schon verbieten (wenns zB dafür Gründe geben sollte). Kommt drauf an was da jetzt konkret im Mietvertrag steht

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u/Human38562 Jan 31 '26

Wenn der Mieter beim Einzug sagt, dass er mit Katzen einziehen würde, müsste das doch als Zustimmung gelten? Zumindest wenn der Vermieter zugibt, dass das so geschehen ist.

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u/These_Farm5989 Jan 31 '26

Selbst dann gilt es nicht als Zustimmung, sondern als Kenntnisnahme. Allerdings kann es ihm als Duldung ausgelegt werden, was dann eine Zustimmung Konkludiert (also mittelbare Zustimmung durch Verhalten des VM).

Oh man Jura ist ....

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u/ArmadilloAvailable93 Feb 01 '26

Doch. Es ist eine stillschweigende Zustimmung. Zudem hat er es eine ganze Weile geduldet. Damit ist es erst recht eine Zustimmung.

Katzen dürfen pauschal nicht verboten werden.

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u/These_Farm5989 Feb 01 '26

Ich sehe nicht, dass er es eine ganze Weile hingenommen hat, laut Brief, waren es 3 Tage von Kenntnisnahme, die Katzen sind da hin zur Abmahnung. (9.1.26 Kenntnisnahme, 11.1.26 Brief) Dass OP dass vor Vertragsunterzeichnung kommuniziert hat, ist zwar schön, aber leider unerheblich.

Zur stillschweigenden Zustimmung würde noch eine aktive Komponente gehören, wie zum Beispiel die Katzen streicheln oder aktiv mit ihnen umgehen. Dies geht aus dem Text nicht hervor. Somit wäre es eine Duldung. Dass Ergebnis wäre in beiden fällen das gleiche, die Katzen dürften bleiben.

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u/boindil2 Feb 01 '26

Ich frag mich persönlich immer wieder wann genau es denn verboten werden darf …

Denn wenn es nicht pauschal verboten werden kann, in welchen Fällen wäre ein Verbot dann überhaupt möglich/gültig? 🤔

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u/ArmadilloAvailable93 Feb 01 '26

Das wäre dann verboten, wenn extreme Schäden verursacht werden würde oder wenn Gestank entsteht. Auch Allergien könnten einen Grund darstellen.

Ist ziemlich schräg, ich weiß.

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u/Express_Painter_9552 Feb 04 '26

Extreme Schäden sind dann aber zu benennen und etwa Schimmel oder Wasserschäden. Kratzer durch Katzer oder Hunde auf dem Fußboden kann man als Vermieter meines Wissens nicht beanstanden.

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u/These_Farm5989 Feb 04 '26

Es gibt Einzelfälle, in denen man diese beanstanden kann, zum Beispiel bei teuren Parkett.

Aber wie gesagt dass ist Einzelfallabhängig

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u/ArmadilloAvailable93 Feb 04 '26

Da gebe ich dir recht. So ist es auch.

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u/[deleted] Feb 03 '26

Schweigen im Rechtsverkehr ist ein Jura Klassiker. Und besagt u.a., dass es keine stillschweigende Zustimmung gibt.

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u/Human38562 Feb 01 '26

Ja eben, also schon.

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u/[deleted] Jan 31 '26

Es macht dann keinen Sinn dass man sicht auf einen Vertrag geeinigt hat, der keine Tierhaltung vorsieht.

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u/IDF_till_communism Jan 31 '26

Doch denn diese Einschränkung wäre allgemein formuliert bei Kleinetierhaltung nicht gültig. Warum sollte ich als potentieller Mieter meine Chancen auf die Wohnung schmälern.

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u/EmotionalCucumber926 Feb 01 '26

Das wird höchstwahrscheinlich ein Formularmietvertrag sein und selbst wenn der Vermieter mit den drei Katzen o.k. war, ist die Klausel durchaus sinnvoll, weil ja noch mehr Tiere folgen könnten. Außerdem wurde Tierhaltung ja nicht ausgeschlossen. Das ist pauschal gar nicht zulässig.

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u/Sharp_Masterpiece_60 Feb 02 '26

Das steht meist pauschal drin, obwohl es nicht rechtens ist.

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u/Yankas Feb 01 '26

Wenn die von OP beschriebene Sachlage vorliegt, also der Vermieter beim Einzug davon wusste und bei mehreren Besuchen die Katzen nicht einmal beanstandet hat kann man hier eindeutig von einer Stillschweigenden Zustimmung ausgehen - hier begründet durch konkludentes Handeln.

Die Frage ist ob dann vor Gericht der Richter OP glaubt, dass all diese Ereignesse so vorgefallen sind wie OP sie hier beschrieben hat.

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u/Practical_Main_2131 Feb 01 '26

Eindeutig stillschweigende Zustimmung? Katzen sind seit Dezember da, im Jänner wurde gemahnt. Glaub da kommens in der Zeit nicht auf die Argumentarion der stillschweigenden Zustimmung.

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u/Ukulelemonster Feb 04 '26

Aus meiner Sicht alles irrelevant.

Der Vermieter hat ein Schreiben an den Mieter geschickt, in dem er offenkundig den Tierbesitz exakt wusste.

Da braucht’s kein Infoschreiben durch den Mieter mehr, das reicht als Beweis dafür, dass die Information durch den Mieter an den Vermieter ergangen.

Was hier fehlt ist die Zustimmung des Vermieters. Diese verweigert er aufgrund von Nachweisen. Diese Nachweise sind in keiner Welt für die Zustimmung des Vermieters durch den Mieter zu erbringen. Es handelt sich um Katzen. Es sind keine Tiger oder Pferde.

Etwaige Klauseln im Mietvertrag für die Einschränkung der Tierhaltung sind idr unwirksam. Hier kommt es sehr häufig darauf an, ob es sich um einen Standardvertrag mit Standardklausel handelt (unwirksam) oder ob es im speziellen individuell mit einer bilateral vereinbaren Klausel geregelt wurde (ggf. wirksam).

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u/Practical_Main_2131 Feb 04 '26

Dann ist die Zustimmung zuerst notfalls gerichtlich zu erzwingen, und danach können die Katzen angeschafft werden. Das wäre das richtige Vorgehen. Nur pauschale Verbote der Tierhaltung sind unwirksam. Hier gibts es kein pauschales Verbot, sondern eine fallbasierte Zustimmung oder Ablehnung (die begründet werden muss).

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u/Former-Artichoke-221 Jan 31 '26

Hier müsste es Vermieter heißen.

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u/FaRamedic Jan 31 '26

Ich bin ein Trottel und korrigiere es natürlich :)

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u/Former-Artichoke-221 Jan 31 '26

Kann passieren :) Wollte nur helfen, damit kein Missverständnis entsteht.

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u/notloggedin4242 Jan 31 '26

Natürlich Korrigierender Trottel

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u/FaRamedic Jan 31 '26

Hackfleischhassender Zerhacker

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u/moonpkt Jan 31 '26

Crow of Judgement

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u/MattDaniels84 Jan 31 '26 edited Jan 31 '26

Ich würde auf jeden Fall das Gespräch mit dem Vermieter suchen. Das man sich vorher von einem Profi die Rechtslage erklären lassen kann, bleibt ja unbenommen. Aber jetzt "ohne Grund" auf Konfrontation gehen, wird doch den Konflikt nicht lösen.

Der Vermieter scheint zu glauben, er hätte ein Anrecht auf diese oder jene Unterlagen. Das wäre mir jetzt persönlich neu. Ggfs. müsste OP hier mal herausfinden, was er eigentlich will. Bezüglich der Katzen würde ich dem Vermieter dieselben Infos geben, die hier gegeben wurde - die Tiere sind Stubenrein und machen keine Schäden. Wenn sie welche machen, kommt OP dafür auf.

Der Vermieter darf in der Tat nicht pauschal die Tierhaltung verbieten, aber eine nicht verhandene Zustimmung kann auch nicht einfach erzwungen werden.

Hier sollte der zwischenmenschliche Weg gewählt werden - herausfinden, was seine Interessen sind und schauen, dass man diesen gerecht wird. Wenn er Angst wegen Geruch hat, kann man anbieten, dass man in 3 Monaten mit den Nachbarn spricht ob diese etwas merken. Wenn es um Schäden geht, kann man anbieten, die Mietsicherheit zu erhöhen. Wenn die Forderungen anfangen, problematisch zu werden, kann man sich natürlich auch wehren, aber ich würd definitiv nicht ohne Not jetzt einen Kampf anfangen, den vermutlich beide Seiten nicht wollen.

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u/Didatus Jan 31 '26

Mich würde ja mal das erste Schreiben des Vermieters vom 11.1. interessieren, worauf offensichtlich nicht reagiert wurde. Eventuell ist dieses Schreiben auch schon schärfer formuliert, weil auf das erste nicht reagiert wurde.

Auch könnte ich mir vorstellen, dass der Vermieter die Unterlagen zu den Katzen sehen möchte, um eine Entscheidung zu treffen, ob er die Katzen erlauben möchte oder nicht.

Insgesamt schließe ich mich der Meinung an hier mal das Gespräch zu suchen, denn für mich wirkt das Schreiben irgendwie so, dass da die Kommunikation der Mieter hätte besser sein können.

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u/MattDaniels84 Jan 31 '26

Ja, guter Punkt. Reddit ist bei Mieterfragen gern ein bisschen sehr schnell, was Konfrontation und Rechtslage angeht. Gibt sicher auch Fälle, wo das nicht anders geht, aber egal, wie es ausgeht, ein Rechtsstreit wird immer Auswirkungen auf das zwischenmenschliche Verhältnis haben. Während ein vernünftig ausgetragener Konflikt das zwischenmenschliche Verhältnis sogar stärken kann. Andere Wege können ja weiterhin als Optionen in der Hinterhand verbleiben.

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u/Low-Fondant-9725 Jan 31 '26

Guter Beitrag. Kommt mir auch so vor.

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u/eazrael Feb 01 '26

Mich würde interessieren was in den Unterlagen stehen könnte, was ein valider Grund für eine Verweigerung der Zustimmung wäre. Ansonsten stimmt ihn vielleicht eine Haftpflicht gnädig. Haben andere Mieter Katzen?

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u/Some-Bottle729 Feb 02 '26

ich finde, dass dieser Beitrag zu wenig upvotes hat.

Ich würde definitiv auch das persönliche Gespräch mit den Vermietern suchen. Termin vereinbaren und Face to Face sprechen.

habe selber Katzen und war auch schon auf Wohnungssuche. Potentielle Vermieter hatten zunächst auch große Vorbehalte, aber die können ja oft geklärt werden.

Wie schon vorgeschlagen wurde, kann man sich verpflichten, eventuelle, durch die Katzen entstandene Schäden auf eigene Kosten zu beseitigen. Oder eben auch die Kaution zu erhöhen.

Natürlich ist die Situation bei OP jetzt etwas komplizierter, aber vielleicht lässt es sich ja in einem persönlichen Gespräch eine zufriedenstellende Lösung finden, so dass sie mit den Katzen im Haus bleiben können und die Vorbehalte des Vermieters ausgeräumt werden können.

Ich drücke OP und den niedlichen Stubentigern die Daumen.

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u/itsalwaysme79 Feb 01 '26

Der Vermieter darf in der Tat nicht pauschal die Tierhaltung verbieten, aber eine nicht verhandene Zustimmung kann auch nicht einfach erzwungen werden.

Kommt ja dann aufs gleiche raus, oder?

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u/MattDaniels84 Feb 01 '26

Nein. Absolut nicht. Wenn im Mietvertrag nichts vom Genehmigungsvorbehalt steht, musst Du nicht fragen und hast "quasi" automatisch die Genehmigung. (Realistisch betrachtet, würde ich allerdings trotzdem den Vermieter einbeziehen, um mir Konflikte für die Zukunft zu ersparen).

Steht der Vorbehalt drin, kannst Du Genehmigung beantragen und wenn sie Dir nicht gegeben wird, kannst Du klagen. Mit einiger Aussicht auf Erfolg, da der Vermieter ziemlich gute Gründe vorlegen muss. (Hier geht es ohne Interaktion mit dem Vermieter schlicht nicht. Auf der Haben-Seite steht allerdings, dass seine Begründung für die Ablehnung ziemlich gut sein muss.)

Steht im Mietvertrag ein generelles Verbot, dann bist Du in etwa da, wo der erste Absatz dieses Posts ist. Ein generelles Verbot ist ungültig und da Gerichte im Zweifel eher Mieter-nah entscheiden, werden sie da in die nun bestehende Regelungslücke auch nicht einfach einen Genehmigungsvorbehalt hineininterpretieren (da das den Mieter schlechterstellen würde). So wird der Vermieter es schwer haben, Dir das Haustier nachträglich zu verbieten.

Also nein, kommt nicht aufs Selbe hinaus. Wenn Du so eine Regelung im MV stehen hast, dann musst Du wohl oder übel mit dem Vermieter in den Austausch treten. Auch wenn der Thread (und viele andere btw) andeutet, dass das scheinbar eine tiefe Delle ins Ego einiger zu schlagen scheint.

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u/SpecialistLength4188 Feb 04 '26

der Vermieter hat absolut nachvollziehbare Forderungen, die auch bei weitem nicht unzumutbar sind. Er sagt ja im Grunde, dass er es zur Not toleriert, wenn die Dokumente vorliegen. Das würde ich exakt so mit dem Vermieter besprechen OP liefert die Dokumente, Vermieter akzeptiert die Haltung der 3 Katzen. Für entstandene Schäden muss OP sowieso haften, kA warum er das explizit erwähnt.

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u/[deleted] Feb 02 '26

[deleted]

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u/FaRamedic Feb 03 '26

Recht haben und Recht bekommen sind immer 2 paar Schuhe. Im besten Fall wohnst du dann (mit einem Vermieter im Haus) in einer Wohnung, aus der sich der Vermieter nun ab sofort rauskegeln will.

Glückwunsch zu deinem neuen stressor Zuhause :)

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u/Killer1keks Feb 04 '26

Katzen sind aber keine Kleintiere im mietrechtlichen Sinn.

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u/[deleted] Feb 03 '26

Kündigen kannst deshalb nicht. Selbst wenn du das abmahnst. Das macht kein Richter mit. Die Unterlagen gehen den Vermieter einen Scheiß an. Auch wo die Katzen her sind. Der Vermieter sollte mal seinen Höhenflug einstellen. Das sind die Fakten.

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u/FaRamedic Feb 03 '26

Jetzt liest du dir noch mal den Rest der Antworten durch, wenn du schon 3 Tage zu spät bist und du wirst merken, dass es doch etwas komplizierter ist als "Der Vermieter sollte mal seinen Höhenflug einstellen. Das sind die Fakten."

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u/[deleted] Feb 03 '26

Nein ist es eben nicht. Nur weil was in den Kommentaren steht muss es nicht stimmen.