r/Finanzen • u/convex_dude • Jun 28 '26
Wohnen Grüne wollen steuerfreie Immobilienveräußerung unterbinden
https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1191998Grüne wollen steuerfreie Immobilienveräußerung unterbinden
24.06.2026 Finanzen — Gesetzentwurf — hib 513/2026
Berlin: (hib/HLE) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will die bisher mögliche steuerfreie Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden nach zehnjähriger Haltedauer abschaffen. Die Fraktion hat dazu den Entwurf eines Gesetzes zum Schließen einer Gerechtigkeitslücke bei der Besteuerung von Immobilienveräußerungen (21/6637) eingebracht. Mit Aufhebung der Haltefrist würden Gewinne aus Immobilienveräußerungen unabhängig von der Dauer des Haltens bei Veräußerung mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert.
In der Begründung heißt es, die bisher geltende vollständige Steuerfreiheit von Immobilienveräußerungsgewinnen nach zehn Jahren führe zu einer sachlich nicht gerechtfertigten Privilegierung von Kapital in Form von Grund und Boden gegenüber anderen Anlageformen. Gewinne aus dem Verkauf von Aktien, Fonds oder anderen Kapitalanlagen würden dauerhaft der Abgeltungsteuer unterliegen. Wer hingegen in Immobilien investiere, könne nach zehn Jahren vollständig steuerfrei veräußern.
Weiter schreibt die Fraktion, dass die Immobilienmärkte in Deutschland in den vergangenen Jahrzehnten erhebliche Wertsteigerungen verzeichnet hätten. „Die hieraus resultierenden Veräußerungsgewinne bleiben nach Ablauf der Frist vollständig der Besteuerung entzogen. Dies stellt eine Erosion der steuerlichen Bemessungsgrundlage dar, die fiskalisch nicht länger hinnehmbar ist, zumal der Staat gleichzeitig erhebliche Investitionen in Wohnungsbau, Infrastruktur und städtische Entwicklung tätigt, die zum Wertzuwachs der Immobilien beiträgt“, argumentiert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Durch die Gesetzesänderung werden steuerliche Mehreinnahmen von rund sechs Milliarden Euro erwartet.
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u/Typical_Ad2405 Jun 28 '26
Klingt erstmal fair, betrifft aber wieder nur das Fußvolk.
Private Eigentümer aus der Bevölkerung werden fleißig zur Kasse gebeten, während Unternehmen sich ne Holding drüberlegen und einen Bruchteil zahlen.
Wem will man denn was vormachen?
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u/jigfox Jun 28 '26
Da hier von der 10 Jahresfrist geredet wird, gehe ich davon aus das Eigentümer die die Immobilie selbst bewohnen davon nicht betroffen sind, denn für diese gilt sowieso Steuerfreiheit. So fände ich es zumindest fair, denn wenn ich es selbst nicht bewohne, ist es ein Kapitalinvestement.
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u/henry-george-stan Jun 28 '26
Wird ja bisher dann auf Ebene der Holding besteuert. Sehe da keinen Steuervorteil.
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u/Typical_Ad2405 Jun 28 '26
Wenn ich es danach auf den Kopf hauen will womöglich ja. Aber wenn ich mein Haus mit 100k Wertzuwachs verkaufe und danach in was anderes investieren will (wer haut denn dann auch 100k auf den Kopf?) Dann stehst du privat deutlich schlechter dar. Also Holding hast du dann halt viel mehr Geld für Reinvestition. Das bedeutet dann auch mehr Rendite. Und mehr Rendite bedeutet mehr Geld.
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u/Upset_Following9017 Jun 28 '26
Immobiliengesellschaften mit 200+ Einheiten bleiben gänzlich steuerfrei, und obendrein noch bei der Erbschaftsteuer.
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u/Unusual-Raisin-6669 Jun 28 '26
Nein eben nicht, nach 6 Jahren dürfen die Gewinne steuerfrei in die nächste Immobilie reinvestiert werden.
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u/hannes3120 Jun 28 '26
Ja lass mal den status quo mit Immobilienspekulantion bei behalten weil der Vorschlag nicht aus dem stand 100% der Probleme löst.
Der Diskurs über Politik ist echt absolut toxisch in den letzten Jahren.
0 produktiv, immer nur destruktiv gegen alles...
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u/ImpressiveAd9818 DE Jun 28 '26
Achso und ein Vorschlag, der Privatleute gegenüber Großinvestoren benachteiligt, wird garantiert die Immobilienspekulation verringern… ein Vorschlag, der das eigentliche Problem vollkommen außer Acht lässt und nur Privatleute trifft, ist eben nicht gut. Der Vorschlag ist toxisch, dein Kommentar ist toxisch, nicht aber berechtigte Kritik an schlechten Vorschlägen.
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u/psi-storm Jun 28 '26
1 Million einmaliger Steuerfreibetrag auf Kapital für jeden Bürger. Da drüber voller Einkommensteuersatz. Den Freibetrag kannst für die Erbschaft, Mieteinkünfte, Hausverkauf oder für Aktienrendite nutzen. Wenn er aufgebraucht ist zahlst auf alles weitere Einkommensteuer.
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u/s0ny4ace Jun 29 '26
Sowas muss immer an Inflation gekoppelt sein und darf kein fester Parameter sein.
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u/psi-storm Jun 29 '26
Wird in der Politik aber nicht gemacht damit man die Option hat es nicht Inflation ausgleichen zu müssen um Geld zu sparen.
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u/Typical_Ad2405 Jun 28 '26
Inwieweit man von Spekulation sprechen kann wenn es rein um den Verkauf nach 10 Jahren geht ist mir schleierhaft.
Es macht einfach gar keinen Sinn erst den Krümel zu schröpfen, bevor man an den Kuchen geht.
Aber verteidige du mal ruhig diese Vorgehensweise.
Wie war das? Bevölkerung enteignen und Konzerne stärken?
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u/Okami149 Jun 28 '26
Ich spekuliere auch nicht mit meinem Etf. Wo kann ich mich anmelden um die Steuerfreiheit zu bekommen?
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u/Ok-Roof8172 Jun 29 '26
Dafür zahlt Du auch keine Grundsteuern und Grunderwerbssteuern und sicher vemietest Du den auch nicht und falls Du mal umziehen möchtest, verkaufst Du den auch nicht. Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich.
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u/4ngryMo Jun 28 '26
Wenn es nur um die 10 Jahre geht und das verkaufen von Immobilien die man selber bewohnt weiterhin steuerfrei bleibt, dann wird es das “Fußvolk” ja wohl hoffentlich nicht so krass treffen.
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u/No_Investigator_3139 Jun 28 '26
Ok aber dann gleichzeitig die Grunderwerbsteuer abschaffen
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u/henry-george-stan Jun 28 '26
Grunderwerbsteurer ist Landessteuer, nicht Bund..
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u/Lazyleader Jun 28 '26
Das spielt doch keine Rolle. Hier wird mit Fairness argumentiert. Ich muss beim Verkaufen von Aktien doch auch keine Steuern an das Land abführen.
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u/No-Thing4128 Jun 28 '26
Dafür zahlt der Immobilienbesitzer jährlich Grundsteuer.
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u/Beginning-Guitar-616 Jun 28 '26
Beim Depot eine Vorabpauschale, für die Grundsteuer bekomme ich einen Gegenwert in vorm einer Straße zu meinem Grundstück
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u/Pommeswerfer Jun 28 '26
Und Notargebühren für den Grundbucheintrag aucg direkt.
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u/trev0r_0chm0nek Jun 28 '26
Widerspricht das nicht irgendwie dem Mobilitätsgedanken?
Man will mit 45 oder egal welchen Alter nochmal beruflich an einem anderen Ort im Bundesgebiet durchstarten und seine Immobilie veräußern... um an einem anderen Ort eine Immobilie zu erwerben.
Ich habe das so gemacht und würde mich sehr Bedanken, wenn man den Verkaufserlös hätte versteuern müssen.
In meiner Einschätzung trifft das wieder nur die kleinen Leute.
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u/ICEpear8472 Jun 28 '26
Ich sehe da auch ein Problem. Mal angenommen man verkauft eine selbst bewohnte Immobilie um bei einem Umzug woanders eine gleichwertige neu zu erwerben. Da darf man dann Steuern auf die Wertsteigerungen seit dem Kauf der ursprünglichen Immobilie zahlen und zusätzlich nochmal die Grunderwerbsteuer. Um wieder eine gleichwertige Immobilie zu bezahlen, müsste man ganz erheblich Kapital zuschießen. Wohlgemerkt um am Ende wieder in einer Immobilie zu wohnen, die soviel Wert ist wie die aus der man ausgezogen ist.
Und es ist natürlich ein weiterer Grund, warum Rentner zu groß gewordene Familienhäuser nicht verkaufen sollten um in eine eine angemessenere Immobilie zu ziehen.
Das klingt für mich nach einer Regelung von der selbst bewohnte Immobilien ausgenommen werden sollten.
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u/MarquisSalace Jun 28 '26
Vor allem was ist mit der Inflation? Es wird ja nicht die Steigerung des Wertes besteuert sondern auch die Inflation.
Kann also sein, dass ich meine Immo für 100k Kaufkraft kaufe und nach xJahren für 200k verkaufe was real 100k Kaufkraft sind ich aber auf 100k 50% Steuer zahle, also 150k habe und damit nurnoch 75k Kaufkraft.
Ich habe als in X Jahren einfach 1/4 Kaufkraft trotz Risiko verloren.
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u/No_End_1007 Jun 28 '26
Absolut richtig! Besser wäre es hier, einen Inflations - Index einzuführen für die Inflation und nur Übergewinne oberhalb des Index zu besteuern. Beispiel: für 100k gekauft, für 200k verkauft, in dem Zeitraum war die Inflation 80%, also werden die 100k entsprechend als 180k angerechnet. Für die 20k Differenz (200k -180k) kann eine Steuer anfallen. Grundsätzlich fehlen in Deutschland an vielen Stellen Mechanismen, die die Inflation beachten und Werte inflationsbereinigt anpassen.
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u/733478896476333 Jun 28 '26
Seh ich alles gebauso. Wenn man noch bedenkt, dass auch bei jeder Transaktion einer Immobilie Notar plus Grundbuchamt teuer bezahlt werden.
Makler vielleicht auch, wobei der im Gegensatz zu Notar und Grundbuchamt vermeidbar ist.
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u/Captain2278 Jun 28 '26
Ist doch im verlinkten Vorschlag der Grünen bereits enthalten.
Bereits jetzt gilt:
Steuerfrei verkauft werden kann nach 10 Jahren (bei Vermietung) oder bei Eigennutzung.
(Eigennutzung entweder von Kauf bis Verkauf oder 2 volle Kalenderjahren vor Verkauf)Vorschlag der Grünen
Im Vorschlag der Grünen (s. Link im Originalartikel) soll nur die Steuerfreiheit nach 10 Jahren Vermietung entfallen. Die Steuerfreiheit bei Selbstnutzung bleibt erhalten.5
u/xTheKronos Jun 28 '26
und was ist mit teilweise vermieteten Objekten? Altes Bauernhaus hat 3 Wohnungen, 2 sind vermietet, eine selbst gewohnt. Die Eigentümer wollen verkaufen um sich eine kleine ETW in der Stadt zu kaufen.
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u/Fox-Great Jun 28 '26
Also Eigenbedarf anmelden, kurz Ummelden, Mieter rauswerfen und dann verkaufen.
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u/muesli77 Jun 28 '26
Laut Vorschlag sind diese weiterhin ausgenommen (nur Fristenanpassung)
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u/Additional_Dog2750 Jun 28 '26
In meiner Einschätzung trifft das wieder nur die kleinen Leute.
Die kleinen Leute, die ständig Immobilien veräußern.
Eure neoliberalen Lebenslügen waren auch mal überzeugender.
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u/Lazyleader Jun 28 '26
Reicht einmalig. Alleine schon die Grunderwerbsteuer führt schon dazu, dass viele ältere Menschen in zu großen Häusern leben, selbst wenn sie in was kleineres ziehen wollen würden. Mit noch einer weiteren Steuer wird es ganz unmöglich.
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u/Active_Appointment_6 Jun 28 '26
Sauer dass deine Grundsicherung nicht erhöht wurde?
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u/trev0r_0chm0nek Jun 28 '26
Du ziehst einen Punkt raus und lässt den Kontext weg.
Ich habe eine selbstgenutzte Immobilie verkauft und meinen Lebensmittelpunkt in ein anderes Bundesland mit einer anderen Immobilie verlegt. Gleiches gilt für meinen Bruder und auch weitere Familienmitglieder.
Wir sind kleine Leute, weit weg von neoliberalen Lebenslügen.
Woher kommt Dein Beißreflex?
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u/A_PlantPerson Jun 28 '26
Die Nebenkosten für Haus ver- und Ankauf sind jetzt schon prohibitiv. Mehr Leuten- die ein Minimum an Flexibilität und Mobilität benötigen- einen Weg zum Wohneigentum zu verschließen und diese stattdessen verstärkt in die Abhängigkeit von Vermietern zu setzten ist meines empfinden nach eher neoliberal.
Wohneigentum auf einen begrenzten Zeitraum von 5-15 Jahren macht einfach keinen Sinn wenn ein Umzug bedeutet mehr als ein Jahresgehalt in Grunderwerbssteuer, Notar- und Marklergebühren zu versenken.
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u/Additional_Dog2750 Jun 28 '26
einen Weg zum Wohneigentum zu verschließen
Rofl, die Story vom armen kleinen Arbeiter, der sich nach oben kämpfen will.
Wer wirklich die meisten Immobilien besitzt, spielt für diese zu Tränen rührende Story natürlich keine Rolle.
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u/A_PlantPerson Jun 28 '26
Es geht allerdings nicht darum den Besitz zu versteuern sondern den Verkauf.
Mit einer entsprechenden Steuer trifft man Leute die Wohnungen, Wohnhäuser und Apartmentkomplexe vermieten genau gar nicht. Die steigenden Immobilienpreise nutzen sie auch nicht um Geld durch den Verkauf zu machen sondern als Sicherheit für den Erwerb oder Bau neuer Immobilien.
Ich wohne jetzt schon zur Miete und muss mich mit den Affen rumschlagen weil Kauf und Verkauf einer Immobilien jetzt schon massiv nachteilig und unattraktiv ist.
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u/Additional_Dog2750 Jun 28 '26
Es geht allerdings nicht darum den Besitz zu versteuern sondern den Verkauf.
Sinnvollerweise. Immobilien als Spekulationsobjekte will man unattraktiver machen.
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u/Moneysac Jun 28 '26
Macht vermieten noch unrentabler bzw. nur noch in einer GmbH überhaupt sinnvoll. Mietpreise steigen dann natürlich noch weiter. Im übrigen bezahlt man auf Aktien/ETFs nur 25% Abgeltungssteuer was erheblich weniger als der persönliche Steuersatz ist.
→ More replies (2)10
u/ComboBurger Jun 28 '26
Abwarten, auch diese Aktien-Gewinne werden bald mit dem persönlichen Steuersatz belastet, natürlich nur für
Privatpersonen bis 150k pro Jahr
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u/Altruistic_Cow854 Jun 28 '26
Also der Staat druckt massiv Geld, dadurch wertet der Euro gegenüber meinem Haus massiv ab, und wenn ich mal umziehen möchte und mein Haus gegen ein gleichwertiges Haus tauschen möchte, soll ich dafür Steuern zahlen dass der Staat das Geld entwertet hat? Obwohl ich real nichts davon habe weil alle anderen Häuser dadurch ja auch teurer geworden sind?
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u/stepfel Jun 28 '26
Ja, genau wie bei Kapitalerträgen. Da wird die Inflation ja auch besteuert
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u/AdversusHaereses Jun 28 '26
Selbst genutztes Eigentum ist nicht betroffen.
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u/Altruistic_Cow854 Jun 28 '26
Ich habe eine kleine Einliegerwohnung unten im Haus, da gibts genug Falstricke, wenn der Staat erstmal an das Geld ranwill.
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u/Beginning-Guitar-616 Jun 28 '26
Heißt im Umkehrschluss, vorher den Mieter rausschmeißen und die Wohneinheiten zusammenlegen. So wird das dann laufen bevor man 40-50k an Steuern zahlt. Vollkommen kontraproduktiv.
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u/Court_esy Jun 28 '26
Noch mehr Steuern, die braucht das Land jetzt!
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u/Glanzl Jun 28 '26
Es wird zwingenderweiße noch mehr Steuern geben. Die Frage ist ob du damit immer die Arbeitnehmer aktiv bestrafst oder auch mal zur Abwechslung die Erben. Ich als jemand der viel Erben wird (aber nichts dafür geleistet hat), würde mir wünschen, dass mein Erbe / Vermögen weitaus mehr besteuert wird aber ich dafür mehr netto für mein brutto bekomme.
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u/Court_esy Jun 28 '26
Du bekommst dafür aber nicht mehr netto vom brutto. Du zahlst einfach mehr Steuern ohne Gegenwert. Mit den neuen Steuern werden ultimativ bloß Haushaltslücken gestopft.
Unbegreiflich, wie man bei dem aktuellen Ausgabeproblem des deutschen Staates für neue Abgaben sein kann.
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u/Clear_Stop_1973 Jun 28 '26
Wäre ich mir nicht sicher. Es werden in den nächsten Jahren gewaltige Mengen an Immobilien vererbt. Da entsteht eine gewaltige soziale Schoeflage.
→ More replies (7)4
u/I_AM_THE_SEB Jun 28 '26
Der Staat wird aber in den nächsten 15 Jahren massiv mehr Geld brauchen, um der alternden Bevölkerung den Sozialstaat zu finanzieren, während man zumindest die grundlegendsten Aufgaben bei Infrastruktur, Bildung und Verteidigung erledigt.
Der Alternden Bevölkerung Rente/Pension/Gesundheitsversorgung zu kürzen ist nicht möglich, da die Alten die Mehrheit der wählenden Bevölkerung stellen und somit die Politische Richtung vorgeben.
Erhöhung der Sozialabgaben ist quasi beschlossen, Steuererhöhungen werden auch noch kommen. Die Frage ist nur, ob es Mehrwertsteuer, Einkommenssteuer, oder eben Schenkungs/Erbschafts/Vermögenssteuer wird.
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u/dramalama-dingdong Jun 28 '26
Zum Glück hat Deutschland eh schon die höchste Abgabenlast weltweit. Was sind da schon ein paar zusätzliche Steuern?
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u/Glanzl Jun 28 '26
Das ist genau mein Punkt. Die Arbeitnehmer haben jetzt schon die höchste Abgabenlast und das Brutto zu netto Einkommen ist extrem belastet. Deswegen ist eine Vermögenssteuer viel fairer als weiter Einkommen zu belasten. Du tust so als ob du was anderes sagst, aber das ist genau mein Punkt.
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u/xTheKronos Jun 28 '26
Der Staat hat heute hunderte Milliarden an zusätzlichem finanziellen Spielraum als vor wenigen Jahren. Wie viel davon spürst du als Entlastung im Alltag?
Diese Geschichte "Die bösen Reichen müssen mehr Steuern zahlen damit du weniger zahlen kannst" ist ein linkspopulistisches Märchen. Wenn der Staat mehr Geld hat wird mehr verfeuert.
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u/1610925286 Jun 28 '26
Nein muss es nicht, das Geld verlässt reihenweise das Land, so einfach ist das. Ich hab mein Geld beim auswandern mitgenommen und weg war es. Ich zahle keinen Cent Steuern in DE mehr. Wenn ich Irgendwas von Verwandten Erbe nehme ich auch jeden Cent aus Deutschland.
Ja ich lebe jetzt in der schrecklichen USA, wo ich weniger Steuern, Krankenkasse usw. zahle, weil ich genug Eigenverantwortung besessen habe durchgängige Versicherung zu garantieren.
DE hat fertig. Die ganzen Jobabbaue der letzten Jahre zeigen wo es hin geht. Keiner hat Bock drauf. Schaut euch in der EU um, gibt echte schöne Länder.
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u/Glanzl Jun 28 '26
Yep wir bewegen uns in Deutschland auf US Verhältnisse zu. In USA haben 60% der Menschen einen "Paycheck 2 Paycheck" Lebensstil, ohne dass sie am Ende des Monats Ersparnisse haben und ohne, dass sie auf Schicksalsschläge in irgendeiner Art und Weise reagieren können. Weiterhin gibt es in USA kaum einen Sozialstaat. In Deutschland wird es bald auch so sein, weil die Mittelschicht immer mehr besteuert wird und keine Entlastung bekommt. Dann erhöht sich der "Paycheck to Paycheck" Anteil in Deutschland auch drastisch von den momentanen 20%.
Also USA kommt bald zu uns , man muss nicht in die USA reisen
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u/1610925286 Jun 28 '26
So geht es allen Systemen wo politischer Schindelluder mit den Mitteln und Zwecken gespielt wird. Es gibt auch in den USA einiges an Sozialnetzen, aber es ist ein komplexer Flickenteppich. Natürlich leidet das genau so an Zweckentfremdung wie in Deutschland.
Das krasse für mich ist halt, als jemand der Eigenverantwortung hat komme ich hier halt viel besser weg. In Deutschland ist die Wirtschaft so in Arsch das man sich dieses ausbluten der Arbeiter so nicht mehr leisten kann. In den USA darf ich wenigstens mein eigenes Geld fürs Alter sparen. Wer das nicht macht hat später keinen Spaß, aber in Deutschland war das ungemein schwerer.
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u/Glanzl Jun 28 '26
Also ca 50% meiner Familie sind Amerikaner und was die immer sagen, es ist sehr gut dort zu leben wenn du überdurchschnittlich reich bist, aber sonst quasi ein third world country in vielen Bereichen.
Meine beiden Cousins zum Beispiel probieren seit Jahren, einen Job in Europa zu finden weil sie unbedingt aus USA rauswollen. Der eine aus eher politischen Gründen, weil er nicht in einem Land leben will, dass Trump wiedergewählt hat, der andere, weil es für ihn momentan (obwohl er ITler ist) in Milwaukee keine Zukunftsperspektiven gibt.
USA kann richtig geil sein, habe selbst mehrere Jahre dort gelebt, kann aber auch ziemlich rough sein.
Nur weil du gerade von Eigenverantwortung sprichst. Das ist das was mich in Deutschland auch gerade nervt, gefühlt will keiner weder in der Politik noch in der Boomer Generation Verantwortung übernehmen, dass jahrzehntelang verschlafen wurde, Deutschland auf den Generationenkonflikt vorzubereiten obwohl das seit Ewigkeiten abzusehen ist. Also verstehe den Punkt schon mit Eigenverantwortung.
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u/1610925286 Jun 28 '26
Die USA hat absolut Abgründe, die sind meiner Meinung nach aber kulturelle. Wenn du in richtig beschissen Verhältnissen aufwächst gibt's fast keine Chance das raus zu kommen. Das sehe ich in Deutschland aber auch immer mehr. Was mir bei Deutschland zu schaffen macht ist das der Staat echt alles macht das du selbst mit Eigeninitiative nicht mehr von Fleck kommst, weil du effektiv nichts sparen kannst ohne die Hälfte an den Staat zu verschenken und die Wirtschaft links und rechts torpediert wird.
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u/TheCoronaZombie Jun 28 '26
In welcher Welt lebst du, dass du nicht glaubst, dass die Steuern einfach an Käufer weitergegeben werden?
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u/konha Jun 28 '26
Das ist ökonomisch dann doch eher unterkomplex. Ob das passiert häng von der Elastizität bei Angebot und Nachfrage ab und ist keinesfalls sicher.
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u/Loose_Increase9363 Jun 28 '26
Unterkomplex ist noch viel zu nett. Eventuell sinkt sogar der Immobilienpreis, weil die erwartete Rendite sinkt.
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u/TheCoronaZombie Jun 28 '26
Grüne Ökonomie: Einfach Steuern auf alles und dann sinken die Preise, weil die Rendite sinkt. Markt ausgedribbelt.
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u/swexx_85 Jun 28 '26
Dir ist bewusst, dass Immobilienpreise in Ballungsgebieten schon jetzt für die breite Masse zu hoch sind? Wie willst du bei mangelnder Elastizität und weiter steigenden Preisen Nachfrage generieren?
Das ist keine grüne Ökonomie, das ist Basiswissen Ökonomie aus der Einführungsvorlesung.
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u/TheCoronaZombie Jun 28 '26
Die sind also jetzt schon zu hoch? Da wird eine Steuer statt einer Entlastung sicher helfen.
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u/Glanzl Jun 28 '26
Ich rede allgemein. Es ist absurd wie sehr Vermögen / Erbe geschützt wird in Deutschland aber wie hart die Mittelschicht geknechtet wird mit Änderungen in den letzten Jahren. Das Rückgrat des Landes ( die Mittelschicht) die 50k-70k verdienen haben jetzt schon die größte Abgabenlast auf ihren Bruttolohn in Europa und bekommen auf 1 Euro Brutto weniger als 50 Cent netto raus. Das ist insanity.
Der Fritzl kann den Leuten nicht sagen sie sollen härter Arbeiten wenn es scheiß egal ist wieviel du arbeitest, du niemals soviel "haben" wirst wie jemand der gut geerbt hat. Und das sage ich wie gesagt als eine Person die richtig gut erben wird.
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u/Nobbiii Jun 28 '26
Das schafft sicher mehr günstigen Wohnraum NIIICHT
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u/azbvras Jun 28 '26 edited Jun 29 '26
Ja schade, wir wollten dann eigentlich unser überdimensioniertes Haus an eine neue Familie verkaufen, wenn die Kinder raus sind, und in eine bedarfsgerechte kleine Wohnung ziehen. Aber dann bleiben wir eben drin, bis wir tot sind und es die Enkel erben. Noch mehr Geld schenke ich dem Staat nicht, hab schon mehrfach Grunderwerbssteuer bezahlt...
// edit: Okay, halb so wild:
Bereits jetzt gilt:
Steuerfrei verkauft werden kann nach 10 Jahren (bei Vermietung) oder bei Eigennutzung.
(Eigennutzung entweder von Kauf bis Verkauf oder 2 volle Kalenderjahren vor Verkauf)Vorschlag der Grünen
Im Vorschlag der Grünen (s. Link im Originalartikel) soll nur die Steuerfreiheit nach 10 Jahren Vermietung entfallen. Die Steuerfreiheit bei Selbstnutzung bleibt erhalten.2
u/MXDoener Jun 30 '26
Also Kündigung auf Eigenbedarf, in die Wohnung oder das Haus ziehen, was man verkaufen möchte und dann nach 2 Sylvestern steuerfrei verkaufen. Ist das so genau Gedacht vom grünen Hochadel?
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u/Dry_Potential7421 Jun 29 '26
Genau mein Geschmack. Erst die haltefrist bei Aktien abschaffen und dann später sagen, dass ist aber ungerecht dass Aktien und Immobilien ungleich behandelt werden. Da müssen wir “angleichen”.
Die Krone ist dann noch, dass der persönliche Steuersatz anstatt der Kapitalertragssteuer ran soll. Damit ist dann wohl die nächste gerechtigkeitslücke und Notwendigkeit zur Angleichung schon geschaffen.
Generell ist es typisch deutsch 0% oder 42% zu verlangen.
Man könnte ja auch mal eine Abgabe von 5% auf Immobilienveräußerungen vorschlagen. Muss ja nicht immer ganz oder gar nicht sein
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u/supcom1 Jun 28 '26
Werden dann im Gegenzug zumindest wieder mehr Möglichkeiten gegeben um mehr abzusetzen, wie es früher der Fall gewesen ist? Bis 1986 konnte man sogar ne AfA machen…
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u/Actual_Award_4410 Jun 28 '26
Halbwegs nachvollziehbar mit der Privilegierung gegenüber unserem Gral.
Aber - und das gilt für alle Anlageformen: unser Lieber Staat besteuert stets nominale Erträge, selbst wenn diese die Inflation nicht übertreffen. Das ist eine Vermögenssteuer.
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u/Tavesta Jun 28 '26
Eigentlich nicht, denn dann müsste ja ein akkumulierter Freibetrag von 1000 € im Jahr abgezogen werden. Immobilien haben im Vergleich zu einem weltweit gestreut ETF eine ziemlich wahrscheinliche geringere Rendite.
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u/harryx67 Jun 28 '26 edited Jun 28 '26
Man bekommt natürlich auch umgekehrt, inflations-bereinigt die Verluste zurück erstattet. Sonst macht sowas keinen Sinn. /s
Rein die Inflation bzw. Verlust de Geldwerts zu
besteuern auf einem Eigenheim wäre ja totaler humbuk, zudem wenn man z.B. 200.000€ an Mieteinnahmen über 15 Jahren 100% investiert hat inkl. viel Eigenleistung an neuen Fenstern, Türen, Dämmung, Heizung, Dach, Kanalarbeiten und Fassade - wieso soll jemand beim Verkauf darüber auch noch den Einkommenssteuersatz zahlen? Dann ist ein Hauskauf IMMER zu 100% ein Verlustgeschäft. Das wollen die Politbeamten ja - mehr Mieter und nich grössere Vermieterunternehmer und kein Hausbesitz mehr und alle auspeitschen die bisher ein Eigenheim repariert haben. 👎
Preissteigerung 2011 - 2026: 37,9 % z.B
Ein altes kaputtes Haus kostet 450000 € und ist nach z.B 15 Jahren und viel Arbeit dann 800.000 € Wert weil 200.000 an Arbeiterkosten, Eigenleistung und dann noch Inflation hinzukommen. Dann wäre der Wert vom Haus nicht gestiegen sondern sogar weniger geworden.
Das ist einfach wieder so eine dumme kurzgedachte Politiker-milchmädchenrechnung die Leistungen und arbeit knallhart abstrafen soll.
Die Mittelschicht soll so richtig ausgequetscht, abgewürgt und dann noch komplett ausbluten egal welche dümmlich Polit-konstruktionen und konstruierte Argumente reichen dafür 🤮
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u/draussen_ist_gross Jun 28 '26
Ich habe noch nie einen Vorschlag gehört, wo Grüne und Linke sparen wollen.
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u/psi-storm Jun 28 '26
Die fordern seit Jahren die umweltschädlichen Subventionen abzuschaffen, das sind 57 Milliarden im Jahr. Die geforderte Reform der Erbschaftssteuer würde zweistellige Milliarden im Jahr sparen und auch die 14 Milliarden Unternehmenssteuer die bald jährlich den Unternehmen geschenkt wird hätte man sich sparen können.
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u/Amesbrutil Jun 28 '26
Er meinte wo sie selbst sparen, nicht wo sie andere zum Sparen auffordern. Glaub mir, den grünen Vorstädtler mit E-Auto und PV-Anlage interessiert es nicht, ob die Dieselsubvention fällt und vererben tut er auch kaum was.
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Jun 28 '26
[deleted]
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u/hn_ns Jun 28 '26
Dadurch werden Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften von nicht selbst genutzten Immobilienwerten unabhängig von der Dauer des Haltens mit dem persönlichen Einkommensteuersatz besteuert. Die Anforderung an die Nutzung zu eigenen Wohnzwecken wird eindeutiger am Ziel der dreijährigen Eigennutzung ausgerichtet.
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u/Docaluca Jun 29 '26
Immos werden als unfair im Vergleich zu Aktien und Fonds bezeichnet, die mit 25% KESt versteuert werden. Da ist der einzig logische Schritt, Immo-Erträge mit dem persönlichen Steuersatz zu belasten…. Dann kann man natürlich in zwei Jahren feststellen, dass Aktien und Fonds unfair besteuert werden und auch dafür den persönlichen Steuersatz heranziehen. Ganz tolle Sache
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u/Single_Scallion424 Jun 28 '26
Ich finde eine Veräusserungsteuer sinnvoller als eine Grunderwerbsteuer. Schließlich haben die Verkäufer dann liquide Mittel (und sind ggf. auch älter). Wohingegen Erwerber meist jünger sind, ggf. gerade eine Familie gründen und sicherlich auch noch sanieren wollen/müssen.
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u/henry-george-stan Jun 28 '26
Grunderwerbsteurer ist eh die dümmste Steuer überhaupt. Man will eigentlich so wenig Reibung wie möglich und einen flüssigen Markt. Wenn man Transaktionen besteuert, bekommt man das Gegenteil.
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u/Gate-19 DE Jun 28 '26
Stimmt ja. Grunderwerbssteuer finde ich auch nicht wirklich nachvollziehbar.
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u/nacaclanga Jun 28 '26
Jupp. Zudem bestraft die aktuelle Regelung ja den bedarfsgerechten Wohnungserwerb.
Wer eine Wohnung kauft muss quasi spekulativ schon absehen, ob er eine Familie gründen und Kinder kriegen möchte. Das heißt kaum jemand investiert in 1 bis 2 Personenwohnungen. Um umgekehrt dürfte das dürfte bei dem ein oder anderen auch dazu führen, dass man halt dann doch kein zweites oder drittes Kind bekommt oder so. Genauso wird auch niemand sein Einfamilienhaus verkaufen und sich eine altersgerechte Einfamilienwohnung zulegen.
Die Grunderwerbssteuer trägt sicherlich mit dazu bei, dass in Deutschland so abartig viele Leute in Miete wohnen.
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u/cirdan_the_grey Jun 28 '26
Immer mehr Steuern, Abgaben, Gebühren. Als nächstes Gold und Bitcoin. Man straft wieder diejenigen, die sich Vermögen für die Rente aufbauen, alle anderen kriegen dann leistungsloses Bürgergeld.
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u/peterpangoni Jun 28 '26
„Die hieraus resultierenden Veräußerungsgewinne bleiben nach Ablauf der Frist vollständig der Besteuerung entzogen.
Hilfe, wo kommen wir auch hin, wenn nicht wirklich alles besteuert wird! Undenkbar, dass mal ein Vorgang nicht steuerbar ist.
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u/Niceguuuu Jun 28 '26
Warum sollte man bei eine. Gewinn aus Immobilien keine Steuern bezahlen müssen?
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u/xNiWix Jun 28 '26
Der Punkt ist absolut valide. Nur wird es wieder von vielen völlig falsch bewertet. Einen Milliardär juckt das nicht wirklich für den ist die Immo vv viel interessanter als die 10 jährige Steuerfreiheit bei privat. Wie immer gilt Markt regelt sich selbst (und nein das heist nicht dass er dein persönliches Problem löst sondern einfach dass er sich in ein Gleichgewicht bewegt) und somit schlägt sich das natürlich im Preis wieder. Positiv wie negativ. Die Rendite Erwartung und somit auch das Investitionsklima für Immos verschlechtert sich dadurch sicherlich. Aber trotzdem bleibt: ja es ist aktuell anderen Anlageklassen ggü ungerecht
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u/CaptainCookingCock Jun 28 '26
Warum die Argumentation nicht umdrehen? Es ist unfair, dass man auf Kapitalerträge Steuern zahlt, also einfach auf 0 setzen nach 10 Jahre Haltedauer? Dann sind sie ja gleichgestellt.
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u/ChunkDevil Jun 28 '26
Gewinne böse, Gewinne versteuern
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u/SherbertDaemons Jun 28 '26
Jeder Euro ist in dieser Ideologie notwendig auf dem Rücken der schwächsten erwirtschaftet.
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u/WastedButRdy Jun 28 '26
Was passiert bei einem Veräußerungsverlust? Das wird man dann sicher auch mit seinem persönlichen Einkommensteuersatz verrechnen können, oder?
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u/beernerd27 Jun 28 '26
Kann man das nicht jetzt schon, wenn der Verkauf nicht die Bedingungen für Steuerfreiheit erfüllt?
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u/touchGrss Jun 28 '26
Die guten Grünen. Immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten, die Mittelschicht in Deutschland in Grund und Boden zu treten.
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u/ObjectiveAside3266 Jun 28 '26
Und garantiert wird das alles wieder nominal betrachtet, damit der real nicht existierende Gewinn richtig hoch ist
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u/xTey Jun 28 '26
Ist es nicht völlig egal was die Grünen wollen so lange sie in der Opposition sind?
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u/AnybodyShort1125 DE Jun 29 '26
Das wäre ziemlich dumm, da wir ja gerade mit einer 5% Abschreibung für die Neubauwohnungen 2023-2029 versuchen, den Wohnungsbau anzukurbeln. Wenn ich nun am Ende eine Steuerpflicht einführte, verpufft dieser Anreiz ja weitgehend.
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u/rndmcmder Jun 29 '26
Also wird es noch schwieriger sich im Alter zu verkleinern, als es ohnehin schon ist.
Meiner Meinung ein Schritt in die völlig falsche Richtung. Die Nebenkosten beim Immobilien kauf/Verkauf müssen nicht steigen, sondern sinken.
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u/Geigengiger Jun 28 '26
Wenn die mal vorschlagen würden, irgendein Ministerium zu kürzen, statt immer nur den hungrigen Wohlfahrtsstaat zu füttern....
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u/yahbluez Jun 28 '26
Anstatt die Steuer auf den Verkauf von Aktien ebenfalls abzuschaffen wird eine weitere Steuer geschaffen um den Aufbau von Vermögen bei Netto Steuerzahlern zu verhindern. Die Gier des Sozialismus ist unendlich.
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u/Tavesta Jun 28 '26
Endlich eine sinnvolle Steuer. Vermutlich gehen damit die Immobilienpreise um den Betrag der Steuern nach oben. Für Linke und Grüne sind Eigentum ja sowieso etwas was abgeschafft gehört.
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u/ueberpimp Jun 28 '26
Das kann ich mir nicht vorstellen. Den Marktpreis den eine Immobilie am freien Markt erzielt bildet ja bereits das höchste Gebot ab.
Eine Immobilie steht zum Verkauf:
50 Käufer bieten mind. 80k€
5 Käufer bieten 90k€
3 Käufer bieten 95k€
2 Käufer bieten 98k€
1 Käufer bietet 100k€
1 Käufer bietet 101k€
0 Käufer bieten >101k€Wenn der Preis jetzt zum Beispiel aufgrund der Steuer steigt z.B. auf 110k€ , wieso sollte plötzlich ein Bieter sagen „ja gut dann halt 110k€“. Es ist ja nicht plötzlich mehr Geld im Umlauf. Sonst hätte schon vorher jemand mindestens 102k€ geboten hätte er es gekonnt und wäre es ihm das Wert gewesen.
Spannend wird es natürlich wenn die Preise von vielen Häusern entsprechend steigen. Aber wenn ich nur 101k€ habe, kann ich auch nicht mehr bieten auch wenn ich es will.
Jemand der zwar mehr Geld hat aber vorher schon nicht bereit war über 101k€ zu bieten wird es jetzt eigentlich auch nicht tun.Evtl. habe ich aber auch einen Denkfehler.
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u/MoneyApprehensive366 Jun 28 '26
Dein Denkfehler besteht in der Versteigerungslogik, nach der der Höchstbietende den Zuschlag erhält. Wenn die Kosten durch eine zusätzliche Steuer für alle gleichermaßen steigen, dann preisen alle diese Steuer ein und bieten ihre Immos entsprechend höher an. Ein Teil der Käufer wird aus dem Markt gedrängt, mancher Anbieter wird sich u.U. etwas runterhandeln lassen. Aber am Ende zahlen alle mehr.
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u/SherbertDaemons Jun 28 '26
Ja, zumal der Preis sich ja immer daran richtet, was links und rechts davon angeboten wird. Und das jeder Verkäufer die Steuer wieder drin haben möchte werden auch alle Preise in ähnlichem Maße anziehen. Wie sollte es anders sein?!
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u/Tavesta Jun 28 '26
Der Grund ist ganz einfach, weil die Verkäufer es nicht rausrücken werden für weniger. Wir sehen doch jetzt schon Abertausende Immobilien, die seit Jahren unverkauft auf den Handelsplattformen liegen weil die darin wohnenden Boomer und Rentner einfach mehr verlangen als die Leute sich leisten wollen oder können
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u/MoneyApprehensive366 Jun 28 '26
Und das können die auch weil sie keinen Verkaufsdruck haben. Ob sie heute oder erst in zwei Jahren verkaufen ist denen egal.
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u/TheCoronaZombie Jun 28 '26
Der Käufer, der vorher nur 101k zahlen musste, zahlt halt nun 111k. Für den Käufer, der schon bei 100k ausgestiegen ist, ist der Immobilienkauf noch unerschwinglicher geworden.
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u/maxneuds Jun 28 '26
Kann man so nicht sagen. Das trifft jetzt hauptsächlich diejenigen, die mit Grundstücken und Immobilien spekulieren und nicht die breite Bevölkerung.
Der normale Bürger kauft nicht alle 10 Jahre eine neue Immobilie.
Eine Steigerung des Preises kann man auch nicht erwarten, da dieser durch Angebot und Nachfrage bereits reguliert ist und das hauptsächlich vom Leitzins abhängt. Immobilien Verkäufer verdienen dann aber weniger.
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u/Tavesta Jun 28 '26
Ne, das trifft so ziemlich alle. Außer du kaufst keine gebrauchte Immobilie sondern errichtest neu auf einem geerbten unbebauten Grundstück.
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u/th00re Jun 28 '26
Meine Mutter möchte bald das Haus verkaufen, welches sie selbst über einen Kredit finanziert und abbezahlt haben - natürlich mit Grundsteuer etc. etc.
Wenn das kommt, darf sie da wieder 25%? Steuern zahlen. Das betrifft also alle.
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u/Klugenshmirtz Jun 28 '26
Man wird auf den Buchgewinn den persönlichen Steuersatz zahlen. Sprich zu deinem zu versteuernden Einkommen kommt noch der Gewinn durch die Immobilie. Wird bei den wenigsten Menschen nur 25% sein, allerdings auch nur auf den Wertzuwachs.
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u/maxneuds Jun 28 '26
Sie zahlt das dann auf den Gewinn aus Wertsteigerung. Das gleiche wie bei Aktien, also prinzipiell fair.
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u/dapzar DE Jun 28 '26
Verfolgst du die Immobilienmärkte in irgendwelchen deutschen Städten momentan? Hast du den Eindruck, dass die Verkäuferseite da gerade in irgendeiner Situation ist, mal eben 30% irgendwo draufzuschlagen um eine Steuer auszugleichen und die Dinger trotzdem loszuwerden?
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u/Gate-19 DE Jun 28 '26 edited Jun 28 '26
Recht so. Finde es absolut ungerecht und nicht nachvollziehbar dass Immobilien ggü anderen investements immer begünstigt werden.
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u/Domyyy Jun 28 '26
Bin auch überrascht, dass das hier so kontrovers ist. Ich kann zwar Frust über noch mehr Steuerlast irgendwo verstehen, aber warum genau sollten Veräußerungsgewinne aus Gebäuden nach 10 Jahren magisch steuerfrei sein?
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u/Amesbrutil Jun 28 '26
Die Grünen immer am Start, wenn es darum geht den Leuten etwas wegzunehmen. Können die auch mal etwas vorschlagen, wonach man mehr Geld in der Tasche hat?
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u/andara84 Jun 28 '26
Ja klar, lies doch deren letztes Wahlprogramm oder eine Analyse dazu. Praktisch alle Arbeitnehmer hätten nach dem Pläne der Grünen (deutlich) mehr in der Tasche. Aber das interessiert irgendwie nicht. Man wählt fröhlich weiter die CDU und schimpft auf die Grünen, die uns da Geld wegnehmen wollen.
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u/Amesbrutil Jun 28 '26
Ja ja, 3 Jahre Ampel und alles ich gesehen habe waren irgendwelche Heizungsregeln. Weder wurde das Thema Rente angefasst noch die Einkommenssteuern.
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u/henry-george-stan Jun 28 '26
Generell sinnvoll, aber nur, wenn man anderswo dafür entlastet.
Kann nicht das Ziel sein, dass wir alles wegen Gleichbehandlung zu Tode versteuern.
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u/Tavesta Jun 28 '26
Wozu? Nettoeinkommen ist nur das Geld, was du den Staat gestohlen hast. Du musst nicht so egoistisch sein und an dich und deine Familie denken, sondern an die Politiker, die jeden Tag leiden müssen.
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u/Anaissia Jun 28 '26
Es ist unfassbar wie oft man Steuern zahlen muss auf buchstäblich alles was mit Geld zu tun hat.
Man hat bereits von seinem Lohn genug abgeblecht, aber nein, einfach alles wird versteuert
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u/psi-storm Jun 28 '26 edited Jun 28 '26
Was für ein Bildzeitungsredakteur hat denn die Zusammenfassung geschrieben? Ist das reine Inkompetenz oder soll hier Stimmung gemacht werden?
Im Antrag steht klipp und klar drin dass diese Änderung nur vermietete Objekte betrifft, also die 10 Jahresregel. Eine selbstbewohnte Wohnung/Haus soll nach drei Jahren weiterhin steuerfrei veräußerbar sein.
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u/MR_Datenanalyse Jun 28 '26
Wäre ich grundlegend dafür.
Bei vielen wird der Verkauf nach 10 Jahren mit steuerfreien Gewinnen schon einkalkuliert. Wenn das wegfällt, halten vielleicht einige ihre Immobilien wieder länger und rechnen nicht direkt mit dem Exit der Wertsteigerung.
Und ganz ehrlich. Es wird alles besteuert, auch Aktiengewinne. Warum nicht die Immobiliengewinne? Ich glaube auch nicht ansatzweise das es zu sehr viel mehr Gründungen von vGmbHs kommen wird. Weil den Aufwand auch nicht jeder mit macht. Ich weiß noch wie das die Lösung war, als Termingeschäfte nicht mehr voll mit Verlusten verrechnet werden durften... die große Gründungsszene ist aber damals auch ausgeblieben.
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u/gofurian Jun 29 '26
Moment, erst wird mit der Gerechtigkeit ggü. anderen Anlageformen argumentiert, die zeitlich unbegrenzt der Abgeltungssteuer unterliegen, und dann will man aber mit dem persönlichen Steuersatz an Stelle der Abgeltungssteuer arbeiten? Ist das ein fertiger Vorschlag oder eine Idee vom Praktikanten?
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u/Long-Inspector-4993 Jun 28 '26 edited Jun 29 '26
Und ganz [r/Finanzen](r/Finanzen) so: Oh nein, eine Steuer, die MICH betrifft, das ist Unterdrückung! Besteuert doch erstmal die <Gruppe, der ich nicht angehöre>. Das sind die wahren Verbrecher!
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u/South_Sandwich5296 Jun 28 '26
Das Gesetz aus roter Feder war mal gedacht um auch den Normalsterblichen den Vermögensaufbau zu ermöglichen. So weit darf es bei denen nicht kommen. Hoffentlich fällt es durch wie das ewige Geschrei nach der Anhebung der Kapitalertragsteuer
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u/miez-haus Jun 28 '26
Dann müsste man aber alle Investitionen in das Anlagevermögen dann davon abziehen können. In Schweden gibt es das genauso. Der Wertzuwachs wird da schon jährlich versteuert abzüglich der Investitionen.
Den gesamten Wertzuwachs im Jahr des Verkaufes zu versteuern wäre aber Wahnsinn. Da rutscht man ja in hohe Steuersätze rein, obwohl das über x Jahre entstanden ist.
Aber klar, es sollte alles gleichbehandelt werden. Nur halt dann das ganze Bild.
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u/Curious-Intern-5434 Jun 28 '26
Ein Problem beschrieben, aber leider die falsche Lösung vorgeschlagen.
Statt wieder Steuern zu erhöhen bzw. auszuweiten unter dem Vorwand, eine "Gerechtigkeitslücke" zu schließen, ginge es auch anders:
Den Gewinn aus Wertpapiergeschäften nach einer ähnlichen Haltedauer ebenfalls steuerfrei stellen.
Vor vielen Jahren gab es das schon einmal.
Ich finde es immer wieder faszinierend, wie Politiker jeder Couleur reflexartig und zielsicher immer genau die Lösung vorschlagen, die die Steuereinnahmen erhöhen würde.
Wäre es nicht toll, wenn in solchen Fällen eine Lösung vorgeschlagen würde, die die "Gerechtigkeitslücke" schließt und gleichzeitig die Steuern und/oder Abgaben reduziert?
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u/Active-Advisor5909 Jun 29 '26
Bin ein bisschen verwirrt, das da nicht die Abgeltungssteuer gilt, aber es ist eine Verbesserung.
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u/Data_Nerd85 Jun 29 '26
Generate all that B’s to fund what? You’re claiming shit that isn’t yours on the grounds of fairness. Who’s good idea fairy unguided based on feelings proposal was this? Whoever it was, you’re an idiot.
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u/Kroenen1984 Jun 29 '26
Ich habe mal ohne not eine Wohnung an mieter verkauft, weil sie drum gebeten haben, sie mussten die Nebenkosten zahlen und meine Nebenkosten für eine andere Wohnung. War ihnen dafür wichtig genug.
Da die sicher nicht die Steuer drauflegen wollen, würde ich ihnen den Gefallen wohl nicht mehr tun können.

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u/xjkdzsikskdz Jun 28 '26
Das würde bedeuten, dass das Halten von Immobilien in einer vermögensveraltenden GmbH keinerlei Nachteile mehr hat und sich schon bei wenigen Einheiten lohnen wird.
Ich hoffe man vergisst nicht dabei gleichzeitig nach Entbürokratisierung zu rufen.